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Unternehmensnachfolge in kleinen und mittleren Unternehmen

Gestaltungsproblematik und Zukunftschancen

Título: Unternehmensnachfolge in kleinen und mittleren Unternehmen

Tesis , 2009 , 115 Páginas , Calificación: 2,3

Autor:in: Christian Topp (Autor)

Economía de las empresas - Contabilidad e impuestos
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Die Problematik der Unternehmensnachfolge ist durch eine hohe Aktualität gekennzeichnet. Schätzungen des IfM Bonn zufolge stehen allein in den Jahren 2005 bis 2009 ca. 354.000 Familienunternehmen vor der Herausforderung die Nachfolge in ihrem Betrieb zu regeln.
Jährlich werden durchschnittlich 18.600 Unternehmensinhaber von einem unerwarteten Ereignis wie Tod oder Krankheit betroffen, mit der Konsequenz der Übertragung und fast 6.000 Mittelständler müssen ihre Unternehmung aufgeben, weil sich keine Nachfolge findet. Von den Übertragungsfällen sind pro anno ca. 678.000 Arbeitsplätze betroffen, was einer großen wirtschaftlichen Bedeutung gleichkommt. Da der Unternehmer i.d.R. nur einmal in seinem Leben von der Nachfolgeentscheidung betroffen ist und deshalb keinerlei Erfahrung damit hat, ist eine Beschäftigung mit der Thematik unerlässlich.
Es zeigt sich zudem, dass es umso besser ist, je früher man sich mit der Materie auseinandersetzt, da die optimale Gestaltung ein zeitintensiver Prozess ist. So müssen alleine 10 Jahre vergehen, um Freibeträge einer Schenkung sinnvoll steuerlich zu nutzen und Pflichtteilsergänzungsansprüche zu verhindern. Außerdem benötigt es eine gewisse Zeit, um die Unternehmung nachfolgefähig zu machen, was vornehmlich Aufgabe des Alteigentümers ist. Aber auch im Rahmen von dem am 1.1.2007 in Kraft getretenen Basel II wird die frühzeitige Klärung der Unternehmensnachfolge stärker als zuvor in die Risikobewertung zur Vergabe eines Kredites von Banken einbezogen. Als weiterer Punkt ist zu bedenken, dass gerade in Deutschland sich die Unternehmensnachfolge auch wegen der demographischen Entwicklung in Zukunft schwieriger gestalten wird. Fehler und Unterlassungen bei der bei der Nachfolgeregelung führen häufig zu Krisenerscheinungen im Unternehmen selbst und können im Falle der Insolvenz erheblichen volkswirtschaftlichen und sozialen Schaden nach sich ziehen. Zusammengefasst ist die Unternehmensnachfolge sicher eine der wichtigsten Entscheidungen, die ein Unternehmer zu treffen hat.

Extracto


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

1.1. Aktualität und Notwendigkeit der Unternehmensnachfolge

1.2. Zielsetzung und Vorgehensweise

2. Definition und Abgrenzung des Begriffs der Unternehmensnachfolge

3. Definition der kleinen und mittleren Unternehmen

3.1. Qualitativer Mittelstand

3.2. Quantitativer Mittelstand

3.3. Volkswirtschaftliche Bedeutung des Mittelstandes

4. Motive der Unternehmensnachfolge

4.1. Motive aus Sicht des Übergebers

4.2. Motive aus Sicht des Übernehmers

5. Nachfolgeformen

5.1. Bedeutung der Nachfolgeform

5.2. Entgeltliche Übertragung des Unternehmens

5.2.1. Allgemeines zu entgeltlichen Übertragungen

5.2.2. Die Unternehmensbewertung

5.2.2.1. Grundsätzliches zur Unternehmensbewertung

5.2.2.2. Die ertragswertorientierten Verfahren

5.2.2.3. Die substanzwertorientierten Verfahren

5.2.2.4. Die Mischverfahren

5.2.2.5. Vergleichs-/Multiplikatorverfahren

5.2.2.6. Besonderheiten der Unternehmensbewertung bei kleinen und mittleren Unternehmen

5.2.3. Der Ablauf der Unternehmensveräußerung

5.2.4. Verkäuferkreis

5.2.4.1. Der „fremde“ Unternehmer

5.2.4.2. Management Buy-Out / Management Buy-In

5.2.4.3. Börsengang

5.3. Unentgeltliche Übertragung des Unternehmens

5.3.1. Vererbung

5.3.1.1. Gesetzliche Erbfolge

5.3.1.2. Gewillkürte Erbfolge

5.3.2. Schenkung

5.3.3. Stiftung

5.3.3.1. Gemeinnützige Stiftung

5.3.3.2. Privatnützige Stiftung

5.3.3.3. Doppelstiftung

6. Mögliche Wege zur Finanzierung der Unternehmensnachfolge

7. Aktuelle Trends

7.1. Unternehmensnachfolgen in Zeiten der Wirtschaftskrise

7.2. Besteht in Deutschland eine Nachfolgelücke? Was sind mögliche Lösungen?

8. Zukunftschancen der Unternehmensnachfolge unabhängig von der Gestaltungsform

8.1 Zukunftschancen durch die Person des Nachfolgers

8.2 Zukunftschancen aus den Verbundseffekten verschiedener Unternehmen

9. Schlussbetrachtung

Zielsetzung & Themen

Diese Arbeit befasst sich mit der komplexen Problematik der Unternehmensnachfolge in kleinen und mittleren Unternehmen (KMU) in Deutschland. Ziel ist es, dem Leser ein Verständnis für die verschiedenen Nachfolgeformen, deren Gestaltungsmöglichkeiten, die Finanzierung sowie die Zukunftschancen zu vermitteln, wobei die individuelle Anpassung an den Einzelfall im Vordergrund steht.

  • Definition und Abgrenzung von Unternehmensnachfolge und KMU
  • Analyse der Motive aus Sicht von Übergebern und Übernehmern
  • Detaillierte Untersuchung der entgeltlichen und unentgeltlichen Nachfolgegestaltungen
  • Finanzierung der Unternehmensnachfolge sowie aktuelle Trends
  • Evaluierung der Zukunftschancen durch den Nachfolger und Verbundseffekte

Auszug aus dem Buch

4.1. Motive aus Sicht des Übergebers

Der Vorgang der Nachfolge wird vorrangig aus der Sicht des abgebenden Eigentümers betrachtet, während bei der Betrachtung von Akquisitionen und Fusionen meist die Perspektive der erwerbenden Partei eingenommen wird. „Nichtsdestoweniger sind Akquisitionen und Fusionen einerseits sowie die Nachfolge durch Verkauf andererseits […] spiegelbildliche Erscheinungen ein und desselben Vorgangs und damit quasi ‚zwei Seiten einer Medaille’.“

Die Mehrzahl aller Unternehmensübertragungen erfolgt altersbedingt und planmäßig. Somit stellt das Alter des Übergebers das Hauptmotiv für eine Unternehmensnachfolge dar. Im Jahre 2005 erfolgten ca. 65,6 % aller Unternehmensnachfolgen aus diesem Übergabegrund heraus (siehe Abbildung 2).

Es kann aber auch vorkommen, dass sich der Übergeber eine neue Tätigkeit sucht, in ca. 8,1 % der Fälle, oder unerwartet, etwa aufgrund einer Krankheit, eines Unfalls, Streitigkeiten innerhalb der Familie, Ehescheidungen oder des Todes, aus dem Unternehmen ausscheidet. Ca. 26,3 % aller Unternehmensnachfolgen resultieren hieraus.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Beleuchtung der hohen Aktualität und Dringlichkeit der Unternehmensnachfolge vor dem Hintergrund demografischer Entwicklungen und wirtschaftlicher Rahmenbedingungen.

2. Definition und Abgrenzung des Begriffs der Unternehmensnachfolge: Klärung der Kernbegriffe zur Abgrenzung von unternehmerischem Ausscheiden und Nachfolge.

3. Definition der kleinen und mittleren Unternehmen: Diskussion qualitativer und quantitativer Abgrenzungskriterien sowie deren volkswirtschaftliche Bedeutung.

4. Motive der Unternehmensnachfolge: Analyse der Treiber und Herausforderungen aus der Perspektive von Übergebern und potenziellen Übernehmern.

5. Nachfolgeformen: Ausführliche Behandlung der entgeltlichen (Verkauf, Bewertung, Ablauf, Börsengang) und unentgeltlichen (Vererbung, Schenkung, Stiftung) Übertragungsmodelle.

6. Mögliche Wege zur Finanzierung der Unternehmensnachfolge: Überblick über Finanzierungsquellen, klassische Instrumente und deren Anwendung beim Unternehmenskauf.

7. Aktuelle Trends: Untersuchung der Auswirkungen der Wirtschaftskrise auf Nachfolgeaktivitäten und Diskussion zur Existenz einer Nachfolgelücke.

8. Zukunftschancen der Unternehmensnachfolge unabhängig von der Gestaltungsform: Analyse von Potenzialen durch die Person des Nachfolgers und strategische Verbundseffekte.

9. Schlussbetrachtung: Zusammenfassende Einschätzung der Notwendigkeit einer individuellen, frühzeitigen Nachfolgeplanung unter Einbeziehung rechtlicher und steuerlicher Beratung.

Schlüsselwörter

Unternehmensnachfolge, Mittelstand, KMU, Unternehmensbewertung, Unternehmensverkauf, Erbschaftsteuer, Schenkung, Stiftung, Generationswechsel, Finanzierung, Familienunternehmen, Management Buy-Out, Existenzgründung, Nachfolgeplanung, Steuerrecht.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit analysiert die Gestaltungsmöglichkeiten und Herausforderungen bei der Unternehmensnachfolge in kleinen und mittleren Unternehmen (KMU) in Deutschland.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die Arbeit behandelt die Definition des Mittelstands, die Motive für eine Nachfolge, verschiedene Übertragungsformen (entgeltlich/unentgeltlich), Bewertungsverfahren, Finanzierungsoptionen und aktuelle Trends wie die Auswirkungen der Wirtschaftskrise.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Ziel ist es, einen strukturierten Überblick über die komplexen rechtlichen, steuerlichen und betriebswirtschaftlichen Aspekte der Nachfolge zu geben, um Unternehmer bei der individuellen Entscheidungsfindung zu unterstützen.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit basiert auf einer fundierten Literaturanalyse bestehender Studien und Forschungsergebnisse zur Unternehmensnachfolge sowie der Einordnung in geltende rechtliche und steuerliche Rahmenbedingungen.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die Definition von KMU, die Motive, die verschiedenen Gestaltungsformen (Verkauf, Vererbung, Schenkung, Stiftung), Finanzierung der Nachfolge sowie eine Analyse aktueller Trends und Zukunftschancen.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit wird durch Begriffe wie Unternehmensnachfolge, Mittelstand, Erbschaftsteuer, Unternehmensbewertung, Management Buy-Out und Nachfolgeplanung definiert.

Welche Rolle spielt die Unternehmensbewertung in der Nachfolge?

Die Bewertung ist entscheidend bei entgeltlichen Übertragungen, um einen fairen Kaufpreis zwischen Käufer und Verkäufer zu finden, wobei der Autor verschiedene Verfahren wie das Ertragswert- oder Multiplikatorverfahren erläutert.

Warum wird die Stiftung als Nachfolgeinstrument diskutiert?

Die Stiftung bietet die Möglichkeit, Vermögen langfristig zu binden, Herrschaftsmacht und Eigentum zu trennen und steuerliche Freibeträge optimal zu nutzen, insbesondere bei größeren Familienunternehmen.

Final del extracto de 115 páginas  - subir

Detalles

Título
Unternehmensnachfolge in kleinen und mittleren Unternehmen
Subtítulo
Gestaltungsproblematik und Zukunftschancen
Universidad
Saarland University  (Betriebswirtschaftslehre, insbesondere Rechnungswesen und Finanzwirtschaft)
Calificación
2,3
Autor
Christian Topp (Autor)
Año de publicación
2009
Páginas
115
No. de catálogo
V137986
ISBN (Ebook)
9783640457977
ISBN (Libro)
9783640458127
Idioma
Alemán
Etiqueta
Unternehmensnachfolge Unternehmen Gestaltungsproblematik Zukunftschancen
Seguridad del producto
GRIN Publishing Ltd.
Citar trabajo
Christian Topp (Autor), 2009, Unternehmensnachfolge in kleinen und mittleren Unternehmen , Múnich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/137986
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