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Aufbau gelingender Kommunikation zwischen unterstützt Kommunizierenden und Gleichaltrigen

Titel: Aufbau gelingender Kommunikation zwischen unterstützt Kommunizierenden und Gleichaltrigen

Hausarbeit , 2017 , 19 Seiten , Note: 1,0

Autor:in: Anonym (Autor:in)

Pädagogik - Heilpädagogik, Sonderpädagogik
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Zusammenfassung Leseprobe Details

Der Beitrag zeigt auf, welchen einschlägigen Einfluss die Unterstützte Kommunikation auf das gesamte Leben eines nicht verbalsprachlich kommunizierenden Menschen haben kann. Sie ermöglicht es, andere Menschen zu erkennen, welches Potenzial in diesen Menschen schlummert.

Der Beitrag zeigt zudem an einem Beispiel, welche einschlägige Bedeutung die Erarbeitung eines individuellen Kommunikationssystems in Zusammenarbeit der Lehrkraft mit dem jeweiligen Kind oder dem Jugendlichen auf seine/ ihre Gesamtentwicklung und seine/ ihre Inklusion in das soziale Umfeld hat.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. Inhaltsangabe

2. Besonders bewegt hat mich

3. Erkenntnisse für meine berufliche Zukunft

4. Fachwissenschaftliche Vertiefung

4.1 Einleitung

4.2 Was ist unterstützte Kommunikation?

4.3 Individuelles Kommunikationssystem

4.4 Haltungen der Mitmenschen

4.5 Kontakt mit Gleichaltrigen

4.6 Selbstwirksamkeit

5. Fazit

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht auf Basis der Biografie von Martin Pistorius die Bedeutung gelingender Kommunikation für Menschen mit komplexen Behinderungen. Im Zentrum steht die Frage, wie pädagogische Fachkräfte durch den Aufbau individueller Kommunikationssysteme, die Förderung von Selbstwirksamkeit und das Initiieren von Kontakten zu Gleichaltrigen die Lebensqualität und soziale Teilhabe der Betroffenen maßgeblich verbessern können.

  • Bedeutung von unterstützter Kommunikation für nicht-mundsprechende Menschen
  • Die Rolle der pädagogischen Haltung und Wertschätzung in der Förderung
  • Entwicklung individueller, multimodaler Kommunikationssysteme
  • Strategien zur Förderung von Kontakten zu Gleichaltrigen
  • Einfluss von Selbstwirksamkeitserfahrungen auf die kommunikative Entwicklung

Auszug aus dem Buch

4.2 Was ist unterstützte Kommunikation?

Unterstützte Kommunikation ist inzwischen ein Teilgebiet der Sonderpädagogik (Braun 2005, 01.005.001). Der Begriff der Unterstützten Kommunikation „ist die deutsche Bezeichnung für das international etablierte Fachgebiet“ (Braun 2005, 01.003.001) `Augmentative and Alternative Communication´(AAC). Das Ziel dieses Fachgebietes ist es, die kommunikativen Möglichkeiten von Menschen mit fehlender bzw. schwer verständlicher Lautsprache zu verbessern. Hierbei geht es also um Kommunikationsformen, die unzureichende Lautsprache ersetzen oder ergänzen (Braun 2005, 01.003.001).

Wenn Unterstützte Kommunikation ergänzend zur Lautsprache eingesetzt wird, dann können engste Bezugspersonen lautsprachliche Äußerungen der Person verstehen. Diese Lautäußerungen können von unvertrauten Personen jedoch womöglich nicht verstanden werden, „sodass es unverzichtbar werden kann, für die Kommunikation über den vertrauten Personenkreis hinaus Hilfsmittel zur Verfügung zu stellen.“ (Braun, 01.003.001). Die vorhandenen lautsprachlichen Fähigkeiten des Menschen sollen dabei jedoch so weit wie möglich ausgenutzt und auch unterstützt werden. Erst, wenn es die Kommunikationssituation erfordert, sollen sie durch zusätzliche Möglichkeiten ergänzt werden (ebd.).

Zusammenfassung der Kapitel

1. Inhaltsangabe: Eine Darstellung der Biografie von Martin Pistorius, der nach einer schweren Erkrankung über Jahre im Wachkoma gefangen war, bis durch Unterstützte Kommunikation der Kontakt zur Außenwelt gelang.

2. Besonders bewegt hat mich: Eine Reflexion über die traumatischen Erfahrungen von Misshandlungen und Isolation, die durch mangelnde Kommunikation und fehlende Wertschätzung im Pflegekontext entstanden sind.

3. Erkenntnisse für meine berufliche Zukunft: Die Ableitung pädagogischer Leitsätze, die betonen, dass Menschen mit Behinderungen nicht nur als Fach-Objekte, sondern als Personen mit Bedürfnissen wahrzunehmen sind.

4. Fachwissenschaftliche Vertiefung: Eine theoretische Fundierung über multimodale Kommunikationssysteme, die Notwendigkeit von Beziehungsarbeit und die Förderung sozialer Teilhabe.

5. Fazit: Eine abschließende Zusammenführung der Ergebnisse, die unterstreicht, dass professionelle Unterstützung immer die Förderung von Kommunikation und Selbstwirksamkeit umfassen muss.

Schlüsselwörter

Unterstützte Kommunikation, Inklusion, Sonderpädagogik, Multimodalität, Selbstwirksamkeit, Soziale Partizipation, Martin Pistorius, Kommunikationsförderung, Pädagogische Haltung, Nicht-sprechende Menschen, Beziehungsaufbau, Lautsprache, Lebensqualität, Nonverbale Kommunikation, Teilhabe

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit behandelt die Bedeutung gelingender Kommunikation für Menschen mit Behinderungen, basierend auf den Erfahrungen von Martin Pistorius.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die zentralen Themen sind Unterstützte Kommunikation, der Aufbau von tragfähigen Beziehungen und die Förderung der sozialen Teilhabe.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Ziel ist es aufzuzeigen, wie pädagogische Fachkräfte durch gezielte Förderung und eine wertschätzende Haltung die Kommunikationsfähigkeit und Lebensqualität betroffener Kinder und Jugendlicher steigern können.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es handelt sich um eine theoretische Arbeit, die auf Literaturanalyse und der biographischen Fallstudie von Martin Pistorius basiert.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in eine fachwissenschaftliche Fundierung, die Aspekte wie individuelle Kommunikationssysteme, das Umfeld und Selbstwirksamkeit genauer beleuchtet.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Zu den wichtigsten Begriffen zählen Unterstützte Kommunikation, Selbstwirksamkeit, Multimodalität und Inklusion.

Welche Rolle spielt die Biografie von Martin Pistorius für die Argumentation?

Sie dient als exemplarisches Beispiel für die fatalen Folgen mangelnder Kommunikationsmöglichkeiten und die transformative Kraft positiver, wertschätzender Kommunikation.

Warum betont die Autorin die Rolle des "Zuhörens"?

Zuhören wird als aktiver Prozess verstanden, der auch nonverbale Signale wie Mimik und Gestik umfasst und die Basis für echte Anerkennung und gelingende Interaktion bildet.

Wie unterscheidet sich "erlernte Hilfslosigkeit" von anderen Barrieren?

Sie beschreibt einen Zustand der Resignation, bei der das Kind durch ständige Fremdbestimmung aufhört, eigenständig kommunikative Initiativen zu ergreifen.

Ende der Leseprobe aus 19 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Aufbau gelingender Kommunikation zwischen unterstützt Kommunizierenden und Gleichaltrigen
Hochschule
Johann Wolfgang Goethe-Universität Frankfurt am Main  (Institut für Sonderpädagogik)
Veranstaltung
Einführung in die Unterstützte Kommunikation
Note
1,0
Autor
Anonym (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2017
Seiten
19
Katalognummer
V1379982
ISBN (PDF)
9783346919748
ISBN (Buch)
9783346919755
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Inklusion Unterstützte Kommunikation UK Kommunikation Sonderpädagogik Selbstwirksamkeit individuelles Kommunikationssystem
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Anonym (Autor:in), 2017, Aufbau gelingender Kommunikation zwischen unterstützt Kommunizierenden und Gleichaltrigen, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1379982
Blick ins Buch
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Leseprobe aus  19  Seiten
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