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Fremdsprachen in der Grundschule

Motivation im Fremdsprachenunterricht als Grundlage für die Förderung von Mehrsprachigkeit

Title: Fremdsprachen in der Grundschule

Examination Thesis , 2004 , 129 Pages , Grade: 1,3

Autor:in: Daniela Pohl (Author)

Didactics for the subject English - Pedagogy, Literature Studies
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Diese 129-seitige Examensarbeit trägt den Titel "Motivation im Fremdsprachenunterricht als Grundlage für die Förderung von Mehrsprachigkeit" und erfolgte als Abschlussarbeit für das 1. Staatsexamen im Rahmen des Grundschullehramts. Es geht um die Bedeutung und den Zusammenhang von Motivation im Fremdsprachenunterricht (der Grundschule) und Mehrsprachigkeit. Die Thematik kann aber auch auf alle höheren Schulstufen übertragen werden. Das detaillierte Inhaltsverzeichnis (vierstellige Untergliederungen) gibt Einblick in die extrem tiefgehende und umfangreiche Aufarbeitung des Themas!

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1. EINLEITUNG

2. DIE BEDEUTUNG VON FREMDSPRACHEN

2.1. DIE GEGENWÄRTIGKEIT FREMDER SPRACHEN UND KULTUREN IN DER KINDLICHEN LEBENSWELT

2.2. DER KULTURBEGRIFF

2.3. „FASZINATION“ FREMDSPRACHE

2.4. FREMDSPRACHENLERNEN ALS NOTWENDIGKEIT

3. DIE ROLLE DER GRUNDSCHULE BEIM UNTERRICHT MIT FREMDEN SPRACHEN

3.1. DIE ZIELE DES FREMDSPRACHENUNTERRICHTS DER GRUNDSCHULE

3.2. DIE RISIKEN IM FREMDSPRACHENUNTERRICHT

4. MOTIVATION

4.1. DEFINITION ALLGEMEINER MOTIVATION

4.2. LERNMOTIVATION IM FREMDSPRACHENUNTERRICHT

4.3. MOTIVATION UND MOTIVE

4.3.1. MOTIVE IM FREMDSPRACHENUNTERRICHT

4.4. ARTEN VOM MOTIVATION

4.4.1. MOTIVATIONSART IM FREMDSPRACHENUNTERRICHT

5. MOTIVATION IM UNTERRICHT MIT FREMDEN SPRACHEN IN ABHÄNGIGKEIT EINZELNER FAKTOREN

5.1. DIE UNTERRICHTSZIELE

5.2. DER UNTERRICHTSGEGENSTAND

5.2.1. DIE AUSWAHL DER THEMEN

5.2.2. DER SCHWIERIGKEITSGRAD DER LERNAUFGABE

5.2.3. DAS LEHRWERK

5.3. DIE UNTERRICHTSMETHODEN

5.3.1. DIE EXISTIERENDEN UNTERRICHTSMETHODEN

5.3.2. GRUNDSÄTZE MOTIVATIONSFÖRDERNDER UNTERRICHTSMETHODEN

5.3.2.1. Kommunikationsorientierte Methoden

5.3.2.2. Selbsttätigkeitsfördernde Methoden

5.3.2.3. Abwechslungsreiche Methodenwahl

5.4. DIE UNTERRICHTSGESTALTUNG

5.4.1. VARIATIONSREICHTUM

5.4.2. DIE VERWENDUNG VON MEDIEN

5.4.3. EINSATZ KREATIVER SPRACHSPIELE

5.4.4. BERÜCKSICHTIGUNG VON VORWISSEN & ANWENDUNG DES GELERNTEN

5.4.5. ROUTINEN

5.4.6. EMOTIONALE UNTERRICHTSGESTALTUNG

5.4.7. HUMORVOLLE UNTERRICHTSZUGÄNGE

5.4.8. BELIEBTE LERNMOTIVATIONSFÖRDERNDE AKTIVITÄTEN

5.4.9. EINBEZUG DES EUROPÄISCHEN SPRACHENPORTFOLIOS

5.5. DIE SOZIALFORMEN

5.6. DER LEHRER

5.6.1. SCHAFFEN EINER VERTRAUENSBASIS

5.6.2. SCHAFFUNG EINER POSITIVEN LERNATMOSPHÄRE

5.6.3. BEREITSTELLUNG VON INPUT

5.6.4. ERFOLG „ERLEBEN“ LASSEN

5.6.5. FEEDBACK

5.6.5.1. Lob und Belohnung

5.6.5.2. Fehlerkorrekturen

5.6.6. VERMITTLUNG VON LERN- UND KOMMUNIKATIONSSTRATEGIEN

5.6.7. FRAGESTELLUNGEN

5.6.8. DAS SPRECHVERHALTEN

5.6.9. UMGANG MIT LERNSCHWÄCHE UND LEISTUNGSVERSAGEN

5.6.10. DIE MOTIVATION UND EINSTELLUNG DES LEHRERS

5.6.11. GESAMTKOMPETENZ DES LEHRERS

5.7. DER LERNENDE

5.7.1. WECHSELSPIEL VON PERSÖNLICHEN MERKMALEN UND UMWELTEINFLÜSSEN

5.7.2. DIE PERSÖNLICHKEITSSTRUKTUR DES LERNENDEN

5.7.2.1. Intelligenz

5.7.2.2. Analytische Fähigkeiten

5.7.2.3. Sprachlerneignung

5.7.2.4. Psychische Stabilität

5.7.2.5. Empathiefähigkeit

5.7.2.6. Introvertiertheit und Extrovertiertheit

5.7.3. DER EINFLUSS AFFEKTIVER FAKTOREN

5.7.3.1. Einstellung

5.7.3.2. Der emotionale Zustand

5.7.4. DER EINFLUSS BIOLOGISCHER FAKTOREN

5.7.4.1. Geschlecht

5.7.4.2. Lebensalter

5.7.5. DER EINFLUSS SOZIALER FAKTOREN

5.7.5.1. Grad der objektiven Notwendigkeit

5.7.5.2. Einfluss durch Gesellschaft und Eltern

5.7.5.3. Sozioökonomische Hintergrund

5.7.5.4. Die unmittelbare Notwendigkeit

5.8. DIE UNTERRICHTSINTERAKTION

5.9. DIE INSTITUTIONELLEN RAHMENBEDINGUNGEN

5.10. ZUSAMMENFASSUNG

6. MEHRSPRACHIGKEIT ALS FERNZIEL DES FREMDSPRACHENUNTERRICHTS

6.1. DEFINITION "MEHRSPRACHIGKEIT"

6.2. DIE GESELLSCHAFTLICHE BEDEUTUNG UND NOTWENDIGKEIT VON MEHRSPRACHIGKEIT

6.3. MEHRSPRACHIGKEIT IN UNSERER GESELLSCHAFT

6.4. MEHRSPRACHIGKEIT & SCHULISCHER FREMDSPRACHENUNTERRICHT

6.4.1. UNSERE SCHULEN SIND MEHRSPRACHIG

6.4.2. MEHRSPRACHIGKEIT ALS FORDERUNG DER EUROPÄISCHEN UNION

6.4.3. BEDENKEN ZUR MEHRSPRACHIGEN ERZIEHUNG AN SCHULEN

6.4.4. MEHRSPRACHIGKEITSDIDAKTIK

6.4.5. BETRACHTUNG DES LEHRERS ALS ERZIEHER ZUR MEHRSPRACHIGKEIT

6.4.6. KONZEPTIONEN ZUR ETABLIERUNG VON MEHRSPRACHIGKEIT

6.4.6.1. Das Begegnungskonzept

6.4.6.2. Lerne die Sprache des Nachbarn

6.4.6.3. Das Immersionsmodell

6.4.6.4. Bilingualer Sachfachunterricht

6.4.6.5. Fremdsprachenfrühbeginn

6.4.7. MEHRSPRACHIGKEITSFÖRDERNDE LEHRANSÄTZE

6.4.7.1. Reflexion über Sprache

6.4.7.2. Sprachbewusstheit

6.4.7.3. Interkulturelles Lernen

7. SCHLUSS

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht die zentrale Bedeutung der Motivation im Fremdsprachenunterricht der Primarstufe als fundamentale Voraussetzung für die Förderung von individueller Mehrsprachigkeit. Die Forschungsfrage fokussiert sich darauf, wie Lehrer Fremdsprachenunterricht motivierend gestalten können, um bei Grundschulkindern Begeisterung für das Erlernen von Sprachen zu wecken und somit eine solide Basis für das Fernziel der Mehrsprachigkeit zu legen.

  • Die Rolle der Motivation im schulischen Fremdsprachenerwerb.
  • Einflussfaktoren der unterrichtlichen Gestaltung und des Lehrverhaltens.
  • Bedeutung der Mehrsprachigkeit in einer modernen europäischen Gesellschaft.
  • Konzeptionen zur Etablierung von Mehrsprachigkeit an Grundschulen.
  • Methodische Ansätze zur Sprachreflexion und zum interkulturellen Lernen.

Auszug aus dem Buch

5.7.2.6. Introvertiertheit und Extrovertiertheit

Schüchternheit bzw. Selbstsicherheit sind bezeichnende Eigenschaften einer Persönlichkeit die das Fremdsprachenlernen beeinflussen. SOLMECKE definiert Extraversion bzw. Selbstsicherheit als „die Stärke der Tendenz sich gegenüber fremden Personen und unterschiedlichen sozialen Situationen ungehemmt zu verhalten bzw. sogar solche Situationen aufzusuchen.“173 Selbstbewusste Personen lassen sich bereitwilliger auf sprachliche Interaktionen in der Zielsprache ein und gehen öfter sprachlichen Risiken ein, denn sie scheuen sich nicht vor Fehlern. Deshalb wirkt sich Extrovertiertheit förderlich auf Sprachenlernen aus.

Introvertiertheit ist dem Spracherwerb dagegen hinderlicher, da Schüchterne sich in der Regel vor Kontakt mit Sprechern der Zielsprache scheuen und dadurch weniger sprachlichen Input erhalten. Unbewusst werden so Barrieren gegen die Sprache aufgebaut.174

In Bezug auf das Geschehen im Fremdsprachenunterricht lässt sich schließen, dass extrovertierte Lernende im kommunikationsorientierten fremdsprachlichem Unterricht mehr zum Zuge kommen, da sie eher die Bereitschaft besitzen, sich in der fremden Sprache im Unterricht auszudrücken. Hierfür erhalten sie vom Lehrer positives Feedback, was sich wiederum förderlich auf deren Lernmotivation auswirkt. Um auch zurückhaltenden Schülern positive Rückmeldungen und Erfolgserlebnisse ermöglichen zu können, sollte der Lehrer sie ab und an auffordern und sie dadurch in die Kommunikation im Unterricht einbeziehen. Abschließend sei jedoch festgehalten, dass Introvertiertheit die Lernleistung nicht unbedingt negativ beeinflusst, denn verglichen mit redefreudigen Mitschülern, halten introvertierte Lernende in den meisten Fällen mustergültige Antworten bereit.

Zusammenfassung der Kapitel

1. EINLEITUNG: Einführung in die Thematik der Schülermotivation im Fremdsprachenunterricht und Formulierung der Hypothese, dass diese die Grundlage für Mehrsprachigkeit bildet.

2. DIE BEDEUTUNG VON FREMDSPRACHEN: Analyse der gesellschaftlichen Notwendigkeit von Fremdsprachenkenntnissen und deren Bedeutung für das Kindesalter.

3. DIE ROLLE DER GRUNDSCHULE BEIM UNTERRICHT MIT FREMDEN SPRACHEN: Erörterung der spezifischen Ziele des Fremdsprachenunterrichts in der Primarstufe und der damit verbundenen Risiken für die Lernenden.

4. MOTIVATION: Definition und Differenzierung des Motivationsbegriffs sowie Einordnung der Lernmotivation und relevanter Motive im Fremdsprachenunterricht.

5. MOTIVATION IM UNTERRICHT MIT FREMDEN SPRACHEN IN ABHÄNGIGKEIT EINZELNER FAKTOREN: Detaillierte Untersuchung diverser Einflussgrößen, wie Unterrichtsziele, Methoden, Lehrerpersönlichkeit und Schülermerkmale, auf die Lernmotivation.

6. MEHRSPRACHIGKEIT ALS FERNZIEL DES FREMDSPRACHENUNTERRICHTS: Darlegung von Konzeptionen und Ansätzen, wie Mehrsprachigkeit durch gezielte Didaktik in der Grundschule etabliert und gefördert werden kann.

7. SCHLUSS: Zusammenfassende Reflexion der Ergebnisse über die Komplexität der Motivationsförderung und Vision für einen schülerorientierten Fremdsprachenunterricht.

Schlüsselwörter

Fremdsprachenunterricht, Grundschule, Motivation, Mehrsprachigkeit, Interkulturelles Lernen, Sprachbewusstheit, Sprachreflexion, Unterrichtsmethoden, Lehrkompetenz, Lernerorientierung, Immersion, Bilingualer Sachfachunterricht, Fremdsprachenfrühbeginn, affektive Faktoren, Sprachaneignung.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser wissenschaftlichen Hausarbeit primär?

Die Arbeit untersucht die zentrale Bedeutung der Motivation im Fremdsprachenunterricht der Grundschule und wie diese als Grundlage für die Entwicklung von Mehrsprachigkeit bei Kindern dienen kann.

Welche zentralen Themenfelder werden abgedeckt?

Zentrale Themen sind die Motivationsforschung im schulischen Kontext, die verschiedenen Einflussfaktoren auf das Lernverhalten, sowie didaktische Konzepte zur Förderung von Mehrsprachigkeit im Primarbereich.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Das Ziel ist es darzustellen, wie Lehrer ihren Unterricht professionell und motivierend gestalten können, um die Lernbereitschaft der Kinder zu fördern und sie erfolgreich an ein mehrsprachiges Profil heranzuführen.

Welche wissenschaftliche Methode liegt der Arbeit zugrunde?

Die Arbeit basiert auf einer tiefgreifenden theoretischen Auseinandersetzung mit der einschlägigen fachdidaktischen Literatur, ergänzt durch Reflexionen aus der Unterrichtspraxis.

Was wird schwerpunktmäßig im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil analysiert detailliert, wie Faktoren wie Unterrichtsziele, Methodenwahl, die Rolle des Lehrers und individuelle Eigenschaften des Schülers die Lernmotivation beeinflussen.

Welche Begriffe charakterisieren die Arbeit am stärksten?

Die Arbeit ist durch Begriffe wie Mehrsprachigkeitsdidaktik, Sprachbewusstheit, Interkulturelles Lernen und Lernerorientierung geprägt.

Warum ist gerade die Grundschule für den Fremdsprachenerwerb so entscheidend?

Grundschulkinder sind in einer Lebensphase, in der sie besonders offen, neugierig und vorurteilsfrei gegenüber fremden Kulturen und Sprachen sind, was als optimaler Startpunkt für lebenslanges Lernen dient.

Welche Rolle spielt die Fehlerkorrektur laut der Autorin?

Die Autorin betont, dass in kommunikativen Phasen eine hohe Fehlertoleranz geboten ist, um die Freude am Ausdruck nicht durch Angst vor Fehlern oder ständiges Korrigieren zu dämpfen.

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Details

Title
Fremdsprachen in der Grundschule
Subtitle
Motivation im Fremdsprachenunterricht als Grundlage für die Förderung von Mehrsprachigkeit
College
University of Erfurt  (Erziehungswissenschaftliche Fakultät)
Course
Foreign Language Learning and Teaching
Grade
1,3
Author
Daniela Pohl (Author)
Publication Year
2004
Pages
129
Catalog Number
V138044
ISBN (eBook)
9783640459148
ISBN (Book)
9783640458806
Language
German
Tags
Motivation Fremdsprachenunterricht Mehrsprachigkeit
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Daniela Pohl (Author), 2004, Fremdsprachen in der Grundschule, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/138044
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