Diese Arbeit zielt darauf ab, einen umfassenden Vergleich zwischen den Kundenerwartungen an Pop-Up-Restaurants und klassischen Restaurants zu ziehen. Dabei werden Unterschiede in den Erwartungen sowie deren Verbindung zu Erfolgsfaktoren untersucht. Die Analyse legt auch die spezifische Abhängigkeit dieser Faktoren offen, um sie von den Erfolgskomponenten eines traditionellen Restaurants zu unterscheiden. Durch diese Erkenntnisse sollen Gastronomen im Pop-Up-Bereich in die Lage versetzt werden, die identifizierten Faktoren gezielter für ihren Betrieb einzusetzen und mögliche Störfaktoren zu eliminieren.
Inhaltsverzeichnis
1. Einleitung
2. Wissenschaftliche Fragestellung
2.1. Unterscheidungsmerkmale von normalen und Pop-Up-Restaurants
2.2. Bereits erhobene Studien
2.3. Stehen die Erfolgskriterien im Zusammenhang mit den Erwartungen der Kunden?
3. Methodik
3.1. Die Marketinginstrumente der Gastronomie
3.2. Die Entstehung der Befragungen
4. Ergebnisse der Befragung
4.1. Ergebnisse der Befragung von Besuchern klassischer Restaurants
4.2. Ergebnisse der Befragung von Besuchern der Pop-Up-Restaurants
5. Diskussion
5.1. Analyse der Ergebnisse der Befragung zu klassischen Restaurants
5.2. Analyse der Ergebnisse der Besucher von Pop-Up-Restaurants
5.3. Der Vergleich
5.4. Stellungnahme des „LADEN EIN“
6. Fazit und Ausblick
Zielsetzung & Themen
Die Arbeit untersucht die unterschiedlichen Erwartungen von Kunden an klassische Restaurants im Vergleich zu Pop-Up-Restaurants und analysiert, wie diese Erwartungen die Erfolgsfaktoren in der Gastronomie beeinflussen, um Betreibern eine gezieltere Optimierung ihrer Konzepte zu ermöglichen.
- Vergleich des Kundenverhaltens und der Erwartungsstrukturen
- Analyse relevanter Marketinginstrumente in der Gastronomie
- Identifikation von Erfolgsfaktoren wie Qualität, Service und Lage
- Empirische Auswertung basierend auf dem Fallbeispiel „LADEN EIN“
- Ableitung von Handlungsempfehlungen für Pop-Up-Gastronomen
Auszug aus dem Buch
2.1. Unterscheidungsmerkmale von klassischen und Pop-Up-Restaurants
Ein Pop-Up-Restaurant ähnelt einem Pop-Up-Store. Beides sind zeitlich begrenzte, in einer Location befindliche und profitorientierte Konzepte. Wie der Name verrät „poppen“ diese auf und existieren nur für einen kurzen Zeitraum. Während der Pop-Up-Store sich meist auf Gegenstände oder Kleidung fixiert geht es bei einem Pop-Up-Restaurant um die Gastronomie. Dort werden wie in einem klassischen Restaurant Speisen und Getränke serviert. Die Location variiert hier. Ein solches Restaurant kann in privaten Wohnungen, in Fabriken, bestimmten Locations welche sich auf kurzfristige Gastgeber spezialisiert haben (so wie das „LADEN EIN“ in Köln, dazu später mehr), oder auch während Festivals in Food-Trucks existieren. Die Zeitspanne ist nicht festgelegt. Alle Pop-Up-Variationen, die mindestens einen Tag existieren, werden als solche bezeichnet. Sie sind eine Plattform für diejenigen, welche sich neu ausprobieren möchten und so den ersten Schritt in die Selbstständigkeit machen können. Gerade für Newcomer oder für das Ausprobieren neuer Gerichte eignet sich dieses Konzept, um auf sich aufmerksam zu machen oder um vor der Eröffnung eines neuen Restaurants das Konzept zu prüfen.
Zusammenfassung der Kapitel
1. Einleitung: Hinführung zum Thema des Wandels in der Gastronomie und Definition des Forschungsfokus auf das Pop-Up-Restaurant.
2. Wissenschaftliche Fragestellung: Darlegung der Forschungsfrage und Einbettung des Themas durch historische Hintergründe, Statistiken und erste Arbeitsthesen.
3. Methodik: Beschreibung des theoretischen Rahmens anhand des Marketing Mix sowie Vorstellung der Vorgehensweise bei der Befragung und des Fallbeispiels „LADEN EIN“.
4. Ergebnisse der Befragung: Präsentation der erhobenen Daten aus den zwei durchgeführten Befragungen, unterteilt in klassische Besucher und Pop-Up-Gäste.
5. Diskussion: Analytische Auswertung der Umfrageergebnisse, Vergleich beider Besuchergruppen und Einordnung der Beobachtungen durch eine Stellungnahme des Fallbeispiels.
6. Fazit und Ausblick: Zusammenfassende Erkenntnisse zu Erwartungskriterien und Empfehlungen für weiterführende Forschungsansätze.
Schlüsselwörter
Pop-Up-Restaurant, Gastronomie, Kundenerwartungen, Erfolgskriterien, Marketing Mix, Qualität, Service, Lage, Fallbeispiel LADEN EIN, Befragung, Konsumverhalten, Saisonalität, Regionalität, Risikofreude, Kundenzufriedenheit.
Häufig gestellte Fragen
Worum geht es in dieser Bachelorarbeit grundsätzlich?
Es geht um die Analyse der Erwartungen von Gästen an Pop-Up-Restaurants im Vergleich zu klassischen Restaurants und deren Auswirkungen auf den unternehmerischen Erfolg.
Welche zentralen Themenfelder behandelt die Autorin?
Zentrale Felder sind die Differenzierung von Gastronomiekonzepten, Marketingstrategien in der Branche sowie die psychologischen Faktoren bei der Restaurantwahl.
Was ist das primäre Ziel der Arbeit?
Das Ziel ist es, Unterschiede in den Kundenerwartungen aufzuweisen und Gastronomen aufzuzeigen, wie sie Erfolgsfaktoren für ihr jeweiliges Geschäftsmodell effizienter einsetzen können.
Welche wissenschaftliche Methode kommt zum Einsatz?
Die Autorin verwendet eine quantitative Marktforschung in Form von zwei standardisierten Online-Befragungen, die durch existierende Studien und ein Experten-Interview ergänzt werden.
Was steht im Hauptteil im Fokus?
Der Hauptteil gliedert sich in die theoretische Herleitung der Marketingparameter, die methodische Erstellung der Fragebögen und die detaillierte Auswertung der Umfragedaten inklusive geschlechterspezifischer Analysen.
Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Untersuchung?
Die zentralen Begriffe sind Pop-Up-Konzepte, Kundenerwartung, Erfolgsfaktoren, Marktforschung und gastronomische Marketinginstrumente.
Was macht das Fallbeispiel „LADEN EIN“ in dieser Untersuchung besonders?
„LADEN EIN“ dient als stationäres Pop-Up-Format in Köln, an dem die Theorie in der Praxis gespiegelt werden kann, da dort wechselnde Gastronomen regelmäßig auf eine feste Infrastruktur zugreifen.
Wie unterscheiden sich die psychologischen Profile der beiden Besuchergruppen?
Die Umfrage bestätigt, dass Pop-Up-Besucher grundsätzlich eine höhere Risikofreude, Offenheit für Neues und eine stärkere Neugier aufweisen als Besucher, die ausschließlich klassische Gastronomie wählen.
- Arbeit zitieren
- Kimberley Unger (Autor:in), 2017, Pop-Up-Restaurants vs. Klassische Restaurants. Eine Analyse der Kundenerwartungen und Erfolgsfaktoren in der modernen Gastronomie, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1380707