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Cyberloafing - Private Internetnutzung am Arbeitsplatz

Title: Cyberloafing - Private Internetnutzung am Arbeitsplatz

Master's Thesis , 2009 , 98 Pages , Grade: 2,0

Autor:in: Thomas Berndt (Author)

Sociology - Social System and Social Structure
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Summary Excerpt Details

Mit dieser Arbeit werden die möglichen Zusammenhänge zwischen beruflicher und privater Internetnutzung am Arbeitsplatz, zwischen der Höhe des Erwerbseinkommens und der Häufigkeit der privaten Internetnutzung am Arbeitsplatz, zwischen der Befristungsdauer des Arbeitsverhältnisses und der Häufigkeit der privaten Internetnutzung am Arbeitsplatz, zwischen der Unternehmensgröße und der der Häufigkeit der privaten Internetnutzung am Arbeitsplatz untersucht.
Daneben schlage ich mit dieser Arbeit eine deutsche Definition für „Cyberloafing“ vor.
Die Grundidee für diese Untersuchung entstand durch das Lesen der Arbeiten von GARRETT und DANZIGER. Auch die eigene Affinität zur Informationstechnologie und zu sozialen Netzwerken spielte eine wichtige Rolle. Das Arbeitsergebnis könnte ein Beitrag für ein besseres Verständnis der „Cyberloafer“ sein, denn nach meiner Auffassung sollte der Nutzen dieser – auf den ersten Blick als unproduktiv eingeschätzten - Arbeitszeit für eine Organisation nicht unterbewertet werden.
Die Arbeit ist in 5 Kapitel gegliedert. Kapitel 1 befasst sich mit dem Phänomen „Cyberloafing“, anschließend wird der Stand der nationalen sowie internationalen Forschung dargestellt (insbesondere die amerikanischen Studien von Garrett und Danziger), danach werden die rechtlichen Grundsätze der Internetnutzung am Arbeitsplatz in Deutschland erläutert und auf die aktuelle Rechtsprechung eingegangen. Kapitel 5 befasst sich mit der von mir gewählten Methode. Ebenso werde ich das gewählte Forschungsdesign vorstellen. Mit Kapitel 6 stelle ich die Ergebnisse dar, welche ich schließlich im Kapitel 6.6 zusammenfasse.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

1.1 Zielsetzung und Aufbau der Arbeit

2 Cyberloafing, Cyberslacking – what is meant with it?

2.1 Vorschlag einer Definition

3 Rechtliche Grundlagen der Internetnutzung am Arbeitsplatz in Deutschland

3.1 Datenschutz und Grundrechte

3.2 Entscheidungsoption für Arbeitgeber

3.2.1 Regelung im Arbeitsvertrag

3.2.2 Regelung in einer Betriebsvereinbarung

3.3 Aktuelle Rechtsprechung

3.3.1 Außerordentliche Kündigung bei nicht ausdrücklichem Verbot der privaten Internet-Nutzung

3.3.2 Außerordentliche Kündigung wegen unbefugter Nutzung des Internetzuganges

3.3.3 Kündigung, wenn Dritte an den Arbeitnehmer Dateien per E-Mail gesandt haben

3.3.4 Kündigung bei wiederholter Verbotsmissachtung

3.4 Resümee

4 Stand der Forschung

4.1 Forschungsergebnisse aus Deutschland

4.1.1 Nutzung des Personalcomputers im Beruf – ohne wesentliche Auswirkung auf die Entlohnung

4.1.2 Private Internetnutzung zu Hause

4.1.3 Internetnutzung hängt deutlich vom Einkommen und von der Bildung ab

4.1.4 Internetnutzung am Arbeitsplatz

4.1.5 Nutzung des Internets durch Unternehmen

4.1.6 Internetnutzung und IKT-Kompetenzen

4.1.7 Digitale Spaltung

4.1.8 Spieler, Infosucher, Profishopper

4.2 Forschungsergebnisse aus den USA

4.2.1 Disaffection or expected outcomes: Understanding personal Internet use during work

4.2.2 On Cyberslacking: Workplace Status and Personal Internet Use at Work

5 Methodischer Ansatz

5.1 Hypothesen

5.2 Methode

5.2.1 Kritik an Internetumfragen

5.3 Fragebogen

6 Ergebnisse

6.1 Lebensort

6.2 Persönliche Daten

6.2.1 Alter und Geschlecht

6.2.2 Akademische Ausbildung, Arbeitsverhältnis, Einkommen

6.3 Unternehmensgröße

6.4 Internetnutzung

6.4.1 Berufliche Internetnutzung am Arbeitsplatz

6.4.2 Private Internetnutzung am Arbeitsplatz

6.5 Hypothesenprüfung

6.5.1 H 1

6.5.2 H 2

6.5.3 H 3

6.5.4 H 4

6.6 Zusammenfassung

6.7 Ausblick

7 Weitere Ergebnisse

Zielsetzung & Themen

Diese Arbeit untersucht die Zusammenhänge zwischen beruflicher und privater Internetnutzung am Arbeitsplatz sowie den Einfluss von Einkommen, Befristungsdauer des Arbeitsverhältnisses und Unternehmensgröße auf dieses Nutzungsverhalten. Ziel ist es zudem, eine fundierte deutsche Definition für das Phänomen "Cyberloafing" zu etablieren.

  • Analyse der arbeitsrechtlichen Rahmenbedingungen für Internetnutzung in Deutschland
  • Empirische Untersuchung des privaten Surfverhaltens am Arbeitsplatz
  • Diskussion des Einflusses von Arbeitsplatzstatus und Unternehmenskultur auf die private Computernutzung
  • Kritische Auseinandersetzung mit der Produktivität von Arbeitnehmern im digitalen Zeitalter
  • Methodische Reflexion über Online-Befragungen in der Sozialforschung

Auszug aus dem Buch

2.1 Vorschlag einer Definition

Da ich in der Phase der Vorbereitung dieser Arbeit auf keinen definitorischen Erklärungsansatz gestoßen bin, stelle ich nachfolgende Begriffsbestimmung zur Diskussion.

Cyberloafing ist die gelegentliche oder dauerhafte Nutzung der vom Arbeitgeber bereitgestellten Verbindungstechnologien in das World Wide Web zum Zwecke der privat motivierten Informationsbeschaffung, aktiven Nutzung computergestützter Systeme zur Kooperation von Teilnehmern sowie E-Mail-Kommunikation während der Arbeitszeit.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Diese Einleitung führt in die technologische Entwicklung und die zunehmende Bedeutung des Internets in der Arbeitswelt ein und formuliert das Ziel der Arbeit.

2 Cyberloafing, Cyberslacking – what is meant with it?: Dieses Kapitel beleuchtet die Herkunft des Begriffs "Cyberloafing" und grenzt die damit verbundene, oft als unproduktiv wahrgenommene, private Internetnutzung ein.

3 Rechtliche Grundlagen der Internetnutzung am Arbeitsplatz in Deutschland: Hier werden die datenschutzrechtlichen und arbeitsrechtlichen Rahmenbedingungen sowie relevante Gerichtsurteile zur privaten Internetnutzung im Betrieb analysiert.

4 Stand der Forschung: In diesem Kapitel wird ein Überblick über den nationalen und internationalen Forschungsstand zum PC- und Internetnutzungsverhalten von Arbeitnehmern gegeben.

5 Methodischer Ansatz: Dieser Teil beschreibt die Hypothesenbildung sowie das methodische Vorgehen bei der Online-Umfrage, inklusive einer kritischen Auseinandersetzung mit der gewählten Erhebungsmethode.

6 Ergebnisse: Hier werden die aus der Umfrage gewonnenen Daten präsentiert, die demografischen Variablen analysiert und die aufgestellten Hypothesen statistisch geprüft.

7 Weitere Ergebnisse: Dieses Kapitel liefert zusätzliche Erkenntnisse der Befragung hinsichtlich der Einstellungen von Arbeitnehmern zur Überwachung und zum Verbot privater Internetnutzung.

Schlüsselwörter

Cyberloafing, Cyberslacking, Internetnutzung, Arbeitsplatz, Datenschutz, Online-Umfrage, Arbeitsrecht, Arbeitsvertrag, Betriebsvereinbarung, Produktivität, Information Worker, Digitale Spaltung, Sozialforschung, empirische Untersuchung, Arbeitsbelastung

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit untersucht das Phänomen der privaten Internetnutzung am Arbeitsplatz, auch bekannt als "Cyberloafing", und dessen rechtliche sowie soziale Hintergründe.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die zentralen Felder sind die arbeitsrechtliche Zulässigkeit der Internetnutzung, das Nutzungsverhalten der Beschäftigten und die Abhängigkeiten von verschiedenen Faktoren wie Einkommen oder Unternehmensgröße.

Was ist das primäre Ziel der Forschungsarbeit?

Das Hauptziel ist die Untersuchung von Zusammenhängen zwischen beruflichem und privatem Internetgebrauch sowie die Erarbeitung einer deutschen Definition des Begriffs "Cyberloafing".

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Der Autor führt eine empirische Online-Umfrage durch und wertet diese quantitativ mittels statistischer Software aus, wobei er ergänzend die aktuelle Rechtsprechung analysiert.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in eine theoretische Aufarbeitung des Stands der Forschung sowie eine detaillierte Auswertung der selbst durchgeführten Befragung zur Internetnutzung im Berufsalltag.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Zu den wichtigsten Begriffen zählen Cyberloafing, Internetnutzung, Arbeitsrecht, Datenschutz, Produktivität und empirische Sozialforschung.

Wie bewerten die untersuchten Arbeitnehmer die Überwachung ihrer Internetaktivitäten?

Die Ergebnisse zeigen ein kritisches Bewusstsein: Ein Großteil der Befragten lehnt eine weitreichende Überwachung durch den Arbeitgeber ab, während gleichzeitig der Bedarf an klaren betrieblichen Regelungen deutlich wird.

Welche Schlussfolgerung zieht der Autor in Bezug auf das "Cyberloafing"?

Der Autor plädiert für eine Entstigmatisierung des Phänomens und schlägt vor, die Vorteile, die durch technikaffine "Information Worker" entstehen, konstruktiv in die Unternehmenskultur zu integrieren.

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Details

Title
Cyberloafing - Private Internetnutzung am Arbeitsplatz
College
University of Applied Sciences Regensburg
Grade
2,0
Author
Thomas Berndt (Author)
Publication Year
2009
Pages
98
Catalog Number
V138070
ISBN (eBook)
9783640465040
ISBN (Book)
9783640589593
Language
German
Tags
Cyberloafing Cyberslacking Personal Internet Use private Internetnutzung Arbeitsplatz private E-Mail am Arbeitsplatz Garrett Danziger private Internetnutzung am Arbeitsplatz Personal Internet Use at Work Abuse Cyberloafer Datenschutz Arbeitgeber Arbeitnehmer Internetzugang am Arbeitsplatz Internet und E-Mail Mail EDV WWW World Wide Web Homepage Homepages E-Mail am Arbeitsplatz Internet am Arbeitsplatz Intranet Download Downloads Websites Telekommunikation TMG Mitbestimmungsrechte Personalvertretung Überwachung Bildschirmarbeitsplatz Software TKG Telemediengesetz Telekommunikationsgesetz Onlinesucht Online
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Quote paper
Thomas Berndt (Author), 2009, Cyberloafing - Private Internetnutzung am Arbeitsplatz, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/138070
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