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Implizite Theorien und Modelle pädagogischer Fachkräfte im Generationenvergleich

Título: Implizite Theorien und Modelle pädagogischer Fachkräfte im Generationenvergleich

Tesis de Máster , 2023 , 168 Páginas , Calificación: 1,0

Autor:in: Heidi Roloff (Autor)

Psicología - Otras
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Die vorliegende Masterthesis beschäftigt sich mit impliziten Theorien pädagogischer Fachkräfte im Elementarbereich und betrachtet sie unter dem Aspekt der Generationszugehörigkeit. Sie schafft damit eine Brücke zwischen Kognitionspsychologie und Pädagogik und verdeutlicht die Bedeutung individueller, impliziter Einstellungen von beruflich Erziehenden für die professionelle pädagogische Haltung und die Beschäftigung damit.

Extracto


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

1.1 Problemstellung

1.2 Zielsetzung und Aufbau der Arbeit

2 Theoretische Grundlagen

2.1 Das Gedächtnis

2.1.1 Gedächtnisorganisation

2.1.2 Konzepte

2.1.3 Schemata

2.1.4 Wissen

2.2 Implizite Theorien

2.3 Mentale Modelle

2.3.1 Geschichte und Forschungsstand

3 Das sozialpädagogische Arbeitsfeld

3.1 Sozialpädagogische Einrichtungen

3.1.1 Das elementarpädagogische/frühpädagogische Arbeitsfeld

3.1.2 Erzieherinnen und Erzieher

3.1.3 Professionelle pädagogische Haltung

3.1.4 Pädagogisches Handlungskonzept

3.1.5 Biographiearbeit

3.2 Zwischenfazit

4 Generationen

4.1 Generationsforschung

4.1.1 Babyboomer

4.1.2 Generation X

4.1.3 Generation Z

4.1.4 Forschungsstand Generationen

4.2 2. Zwischenfazit und Forschungsfragen

5 Methodisches Vorgehen

5.1 Auswahl der Methode

5.1.1 Halbstandardisiertes Interview

5.1.2 Pretest

5.1.3 Teilnehmer

5.1.4 Stichprobengröße und Repräsentativität

5.1.5 Rahmenbedingungen

5.2 Qualitative Inhaltsanalyse nach Mayring

5.2.1 Kategorienbildung

5.2.2 Mögliche Schwierigkeiten bei der Befragung

6 Ergebnisse

6.1Teilnehmerzusammensetzung/deskriptive Statistik

6.2 Beschreibung der qualitativen Daten

6.3 Beschreibung des Verhaltens der Befragten der drei Generationen

7 Diskussion

7.1Befragungsinstrument

7.2 Auswertungsmethode

7.3 Gütekriterien wissenschaftlichen Arbeitens

7.4 Interpretation der Ergebnisse

8 Fazit und Ausblick

Zielsetzung & Themen der Arbeit

Die vorliegende Arbeit untersucht, inwieweit implizite Theorien und mentale Modelle von pädagogischen Fachkräften – speziell Erzieherinnen und Erziehern – in Abhängigkeit von ihrer Generationszugehörigkeit variieren. Ziel ist es, ein besseres Verständnis für die individuellen, handlungsleitenden Überzeugungen pädagogischer Fachkräfte zu entwickeln und zu prüfen, ob sich generationstypische kollektive Modelle nachweisen lassen, die das professionelle pädagogische Handeln beeinflussen.

  • Implizite Theorien und mentale Modelle im frühpädagogischen Kontext
  • Einfluss der Generationszugehörigkeit (Babyboomer, Generation X, Generation Z) auf pädagogische Haltungen
  • Qualitative Analyse mittels halbstandardisierter Leitfadeninterviews
  • Bedeutung der Biographiearbeit und akademischen Ausbildung für die professionelle Haltung
  • Analyse der Schnittmenge von erlerntem Wissen und individuell geprägten Erfahrungen

Auszug aus dem Buch

1.1 Problemstellung

In den letzten Jahren ist das Bild des Menschen als rationales Wesen zunehmend ins Wanken geraten. Zwar besitzen Menschen die Fähigkeit, komplizierte Probleme zu lösen und komplexe Sachverhalte zu analysieren, an vollständige Rationalität zu glauben würde allerdings bedeuten, dass es in keiner Situation zu Fehlentscheidungen, Irrtümern oder auch nur zu unterschiedlichen Sichtweisen kommen dürfte. Dies ist jedoch nicht so.

Vielmehr scheinen Menschen von eigenen, ganz persönlichen Überzeugungen geleitet zu werden, die für andere nicht immer nachvollziehbar sind und die auch nicht unbedingt immer konform gehen mit logischen Erkenntnissen oder erlerntem Wissen. Sie folgen sogenannten impliziten Theorien und unterliegen der Wirkkraft eigener mentaler Modelle, die im menschlichen Gehirn im Rahmen bestimmter Prozesse und organisatorischer Abläufe gebildet werden und die bei jedem Menschen individuell sind.

Aufgrund dieser Individualität entstehen in verschiedenen Bereichen des Zusammenlebens unterschiedliche Sichtweisen, Meinungen und Haltungen – auch im beruflichen Bereich.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Die Einleitung beleuchtet die Problemstellung, dass menschliches Handeln oft nicht rational, sondern von impliziten Theorien und mentalen Modellen geleitet ist, und stellt das Forschungsziel vor, dies im Kontext der Generationszugehörigkeit von Erzieherinnen und Erziehern zu analysieren.

2 Theoretische Grundlagen: Dieses Kapitel erörtert die kognitiven Voraussetzungen menschlichen Wissens, insbesondere das Gedächtnis, Schemata, Konzepte und die Entstehung von impliziten Theorien und mentalen Modellen als handlungssteuernde Konstrukte.

3 Das sozialpädagogische Arbeitsfeld: Hier wird der Anwendungsbereich der Untersuchung definiert, wobei der Fokus auf Kindertagesstätten, der Rolle der Erzieherinnen und Erzieher sowie der Bedeutung der professionellen pädagogischen Haltung und Biographiearbeit liegt.

4 Generationen: Der theoretische Rahmen wird durch eine Differenzierung der Generationen (Babyboomer, Gen X, Gen Z) basierend auf der Generationsforschung erweitert, um generationsspezifische Prägungen und Erziehungshaltungen zu identifizieren.

5 Methodisches Vorgehen: Dieses Kapitel erläutert das Forschungsdesign, welches auf qualitativen, halbstandardisierten Leitfadeninterviews basiert, sowie die Anwendung der qualitativen Inhaltsanalyse nach Mayring zur Auswertung der gesammelten Daten.

6 Ergebnisse: Die deskriptive und qualitative Darstellung der Interviews zeigt auf, wie Fachkräfte der verschiedenen Generationen Themen wie Bild vom Kind, Partizipation und Methoden bewerten.

7 Diskussion: Die Diskussion reflektiert die Eignung des Befragungsinstruments sowie die Qualitätssicherung der Arbeit und interpretiert die Ergebnisse im Hinblick auf die Forschungsfragen.

8 Fazit und Ausblick: Das Fazit fasst zusammen, dass eine klare Abgrenzung zwischen explizitem und implizitem Wissen schwerfällt, die Generationszugehörigkeit jedoch Tendenzen in der Haltung erkennen lässt, und plädiert für weitere Forschung zur Professionalisierung der pädagogischen Haltung.

Schlüsselwörter

Implizite Theorien, mentale Modelle, Generationen, Generationenvergleich, Erzieherinnen und Erzieher, professionelle pädagogische Haltung, Biographieforschung, Kindertagesstätte, Bildungsprozesse, pädagogische Handlungskonzepte, Erzieherausbildung, Qualitative Forschung.

Häufig gestellte Fragen

Was ist das zentrale Thema der Arbeit?

Die Arbeit untersucht, ob pädagogische Fachkräfte unterschiedlicher Generationen (Babyboomer, Generation X, Gen Z) unterschiedliche implizite Theorien und mentale Modelle besitzen, die ihr pädagogisches Handeln beeinflussen.

Welche Generationen wurden betrachtet?

Die Untersuchung bezieht sich auf die Generationen Babyboomer (ca. 1950–1964), Generation X (ca. 1965–1979) und Generation Z (ca. 1995–2009).

Was ist das Forschungsziel?

Das primäre Ziel ist es, die unbewussten Überzeugungen (implizite Theorien) zu den Themen "Bild vom Kind", "Vorstellung von Lernen" und "Rolle der Fachkraft" zu erfassen und zu klären, inwieweit diese durch die Generationszugehörigkeit geprägt sind.

Welche Methode findet Anwendung?

Die Autorin nutzt eine qualitative Forschungsstrategie, konkret das halbstandardisierte Leitfadeninterview, ausgewertet mittels qualitativer Inhaltsanalyse nach Phillipp Mayring.

Was deckt der Hauptteil ab?

Der Hauptteil gliedert sich in einen theoretischen Teil über mentale Modelle und Generationsforschung sowie einen Praxisteil, in dem die Ergebnisse der 15 geführten Fachkräfteinterviews analysiert und diskutiert werden.

Durch welche Schlagwörter ist die Arbeit charakterisiert?

Zu den zentralen Begriffen zählen: Implizite Theorien, mentale Modelle, pädagogische Fachkräfte, Generationenvergleich und pädagogische Haltung.

Wie unterscheidet sich die Generation Z bezüglich ihrer Vorstellung von Lernen?

Die Generation Z zeigt eine interessante Ambivalenz: Während sie allgemein eher freies Lernen schätzt, befürwortet sie im letzten Kindergartenjahr eine eher traditionelle, schulisch orientierte Vorschularbeit, möglicherweise als Sicherheitsanker aus der eigenen Kindheit.

Welche Bedeutung kommt der "Chill-Haltung" bei den Befragten zu?

Die "Chill-Haltung" wird von den Babyboomern mehrfach kritisch als eine Art der Nachlässigkeit oder des Freizeitverhaltens interpretiert, das dem anspruchsvollen Bildungsauftrag einer Fachkraft widerspricht.

Welche Rolle spielt die Ausbildung für das untersuchte Phänomen?

Die Ausbildung ist sowohl für die Erzieherinnen selbst als auch für die Studie entscheidend, da sie explizites Wissen vermittelt, das jedoch oft mit (impliziten) biographischen Erfahrungen kollidiert oder verschmilzt.

Final del extracto de 168 páginas  - subir

Detalles

Título
Implizite Theorien und Modelle pädagogischer Fachkräfte im Generationenvergleich
Universidad
University of Applied Sciences Riedlingen
Calificación
1,0
Autor
Heidi Roloff (Autor)
Año de publicación
2023
Páginas
168
No. de catálogo
V1380745
ISBN (PDF)
9783346921628
ISBN (Libro)
9783346921635
Idioma
Alemán
Etiqueta
Implizite Theorien Mentale Modelle Pädagogische Fachkräfte Generationen
Seguridad del producto
GRIN Publishing Ltd.
Citar trabajo
Heidi Roloff (Autor), 2023, Implizite Theorien und Modelle pädagogischer Fachkräfte im Generationenvergleich, Múnich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1380745
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