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Steigerung der Wettbewerbsfähigkeit von Unternehmen im Gesundheitswesen durch Implementierung eines betrieblichen Gesundheitsmanagements

Untersuchung und kritische Betrachtung der Kosten und des Nutzens

Title: Steigerung der Wettbewerbsfähigkeit von Unternehmen im Gesundheitswesen durch Implementierung eines betrieblichen Gesundheitsmanagements

Bachelor Thesis , 2020 , 53 Pages , Grade: 1,7

Autor:in: Andreas Cott (Author)

Economy - Health Economics
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Die Gesundheit ändert sich mit den Lebensbedingungen; sie ist kein statisches, sondern ein dynamisches Konstrukt, das von mehreren Faktoren abhängt: sowohl der genetischen Disposition als auch von der Umwelt. Es werden nicht nur die Gesundheit genauer erläutert, sondern auch die unterschiedlichen Faktoren und Lebenswelten, die die Gesundheit beeinflussen. Hierfür wird auf unterschiedliche Modelle zur Beschreibung der menschlichen Gesundheit eingegangen und auf die Faktoren, die Einfluss darauf nehmen. Einer der wichtigsten Aspekte hierbei ist das Lebensalter.

Die Menschen in Deutschland werden immer älter. Die Lebenserwartung der Bundesbürgerinnen und Bürger steigt, während die Geburtenrate stetig abnimmt. Diese Entwicklung findet seit den 1970er Jahren statt und führt dazu, dass es immer mehr ältere und immer weniger jüngere Menschen in Deutschland gibt. Dies wirkt sich unmittelbar auf die Arbeitswelt und die Gesundheit der Mitarbeitenden aus.

Das erste Kapitel stellt eine Einführung in das Thema dar. Hierbei werden die aktuelle Ausgangslage und Problematik beschrieben. Hierzu bedarf es als Erstes einer Definition, was überhaupt der Begriff „Gesundheit“ bedeutet. Da die vorliegende Arbeit auf das betriebliche Gesundheitsmanagement eingeht, wird klar definiert, was denn überhaupt unter dem Begriff „Gesundheit“ zu verstanden und was eigentlich hier gefördert wird.



Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

1.1 Ausgangslage und Problembeschreibung

1.1.1 Definition und Relevanz der Gesundheit

1.1.2 Demografischer Wandel und Gesundheit am Arbeitsplatz

1.2 Forschungsfragen

2 Methodik

3 Problemstellung

3.1 Die Arbeitsbedingungen in der Pflege

3.2 Stress und Burnout bei der Arbeit

3.3 Die Problematik der Wettbewerbsfähigkeit

4 Betriebliches Gesundheitsmanagement (BGM)

4.1 Grundlagen des BGM

4.2 Maßnahmen des BGM

4.3 Der Krankenstand in Deutschland – aktuelle Zahlen

4.4 Nutzen der BGM

4.4.1 Gesundheitsförderung

4.4.2 Betriebliches Gesundheitsmanagement

4.5 Kosten und Grenzen

4.6 Auswirkungen des BGM

5 Implikation des BGM in der Pflege

6 Diskussion

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht die Auswirkungen der Implementierung von betrieblichem Gesundheitsmanagement (BGM) auf die Wettbewerbsfähigkeit von Kliniken vor dem Hintergrund der spezifischen Belastungen des Pflegepersonals. Dabei wird analysiert, inwieweit Maßnahmen zur Stressreduktion und zur Verbesserung der Arbeitsbedingungen die Mitarbeiterbindung stärken und die Produktivität steigern können.

  • Analyse der Arbeitsbedingungen und Stressfaktoren im Pflegesektor.
  • Evaluation des demografischen Wandels und dessen Einfluss auf den Arbeitsmarkt in der Pflege.
  • Untersuchung der langfristigen ökonomischen und gesundheitlichen Vorteile von BGM.
  • Identifikation kostengünstiger Interventionsmöglichkeiten zur Steigerung der Arbeitszufriedenheit.

Auszug aus dem Buch

3.2 Stress und Burnout bei der Arbeit

Um die Problematik anschaulich erläutern zu können, bedarf es als Erstes einer Definition des Begriffes „Stress“. Der Begriff stammt aus dem Lateinischen „stringere“, das so viel wie „Anspannung“ bedeutet. Ursprünglich war der Begriff auf die Materialwissenschaften begrenzt. Ein Material stand unter „Stress“, wenn es unter starker Anspannung oder unter so starkem Druck stand, dass es drohte zu zerbrechen oder zu reißen. Die Bezeichnung „Stress“ wurde erst Mitte des 20. Jahrhunderts in der Medizin gebraucht (vgl. Hüther 1997).

Wie dem obig genannten Material kann es auch der Psyche eines Menschen ergehen. Der Betroffene steht unter so starker Anspannung und so starkem Druck, dass die Gefahr besteht, dass sich eine ernsthafte Erkrankung entwickelt. Umgangssprachlich spricht man dabei auch von „er droht daran zu zerbrechen“, was so viel bedeutet wie „erkranken“. Die Grundlage für diese psychische Reaktion bildet dabei eine naturgegebene Fähigkeit des Menschen – nämlich auf akute Gefahrensituationen adäquat zu reagieren. Es handelt sich dabei um die Fähigkeit, sich schnell an veränderte und bedrohliche Situationen anzupassen und entweder mit „Kampf“ oder „Flucht“ zu reagieren (vgl. Domnovski 1999).

Heutzutage sind es aber nur noch selten wilde Tiere oder Naturkatastrophen, die eine natürliche „Kampf- oder Fluchtreaktion“ bei den Menschen auslösen. In den modernen Industrieländern des 21. Jahrhunderts haben sich diese Gegebenheiten geändert und es sind nun Zeitdruck, Arbeitsbelastung, Überforderung, Unterforderung, Konflikte, Reizüberflutung durch neue Technologien, Zukunftsängste und Schicksalsschläge, die Stressreaktionen auslösen können (vgl. Kaluza 2012; Domnovski 1999).

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Dieses Kapitel führt in die Thematik der Gesundheit am Arbeitsplatz ein und beleuchtet den demografischen Wandel als Hintergrund für die Relevanz des betrieblichen Gesundheitsmanagements.

2 Methodik: Es wird der systematische Ansatz der Literaturrecherche beschrieben, einschließlich der verwendeten Suchbegriffe und der Ein- und Ausschlusskriterien für Studien.

3 Problemstellung: Hier werden die spezifischen Arbeitsbelastungen in der Pflege sowie die physiologischen Grundlagen von Stress und die Notwendigkeit wirtschaftlicher Stabilität analysiert.

4 Betriebliches Gesundheitsmanagement (BGM): Dieses Kapitel definiert die Grundlagen des BGM, erläutert konkrete Maßnahmen und untersucht den Nutzen sowie die wirtschaftlichen Implikationen und Grenzen dieser Strategie.

5 Implikation des BGM in der Pflege: Es wird untersucht, wie BGM-Konzepte gezielt auf die besonderen Anforderungen und Belastungen des Pflege- und Krankenhaussektors angewendet werden können.

6 Diskussion: Zusammenfassung der wichtigsten Erkenntnisse aus der Literatur, kritische Reflexion des aktuellen Forschungsstandes und Ausblick auf zukünftige Ansätze für Unternehmen.

Schlüsselwörter

Betriebliches Gesundheitsmanagement, Pflege, Stressmanagement, Burnout, Arbeitssicherheit, Gesundheitsförderung, Krankenstand, Personalführung, Unternehmenskultur, Arbeitsbedingungen, Demografischer Wandel, Wettbewerbsfähigkeit, Prävention, Mitarbeiterbindung, Work-Life-Balance.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit behandelt die Einführung und Wirksamkeit des betrieblichen Gesundheitsmanagements speziell innerhalb des Pflegebereichs, um Arbeitsbedingungen zu verbessern und die Wettbewerbsfähigkeit von Einrichtungen zu sichern.

Welche zentralen Themenfelder werden abgedeckt?

Die zentralen Themen umfassen Stressmodelle, Burnout-Prävention, die demografische Entwicklung in Deutschland, ökonomische Nutzen-Analysen von Gesundheitsmaßnahmen und die Patienten-Mitarbeiter-Interaktion.

Was ist das primäre Ziel der Forschungsarbeit?

Das Ziel ist es, den Nutzen des BGM für Kliniken zu analysieren und Wege aufzuzeigen, wie auch kostengünstige Maßnahmen die Arbeitszufriedenheit und die Bindung von Pflegefachkräften positiv beeinflussen können.

Welche wissenschaftliche Methode liegt der Arbeit zugrunde?

Die Arbeit basiert auf einer systematischen Literaturrecherche in wissenschaftlichen Datenbanken, bei der relevante Studien und Fachpublikationen nach festgelegten Kriterien gefiltert und ausgewertet wurden.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Im Hauptteil werden sowohl theoretische Ansätze zur Gesundheit als auch die spezifische Stressproblematik in der Pflege sowie die praktische Umsetzung von BGM-Kriterien in Unternehmen diskutiert.

Durch welche Schlüsselwörter lässt sich diese Untersuchung charakterisieren?

Wichtige Begriffe sind unter anderem Betriebliches Gesundheitsmanagement, Stressreduktion, Pflege, Prävention, Mitarbeiterbindung und Wettbewerbsfähigkeit.

Welche Bedeutung kommt dem Kohärenzgefühl nach Antonovsky in diesem Kontext zu?

Das Kohärenzgefühl dient als Modell, um zu verstehen, warum Menschen trotz hoher Belastung resilient gegenüber Stress bleiben können, und unterstreicht die psychologische Komponente der Gesundheitsförderung.

Ist BGM in der Pflege zwangsläufig mit hohen Kosten verbunden?

Die Arbeit kommt zu dem Schluss, dass zwar umfassende Programme investitionsintensiv sind, aber auch niederschwellige Maßnahmen wie bessere Feedback-Strukturen und ein wertschätzendes Arbeitsklima maßgeblich zur Stressreduktion beitragen können.

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Details

Title
Steigerung der Wettbewerbsfähigkeit von Unternehmen im Gesundheitswesen durch Implementierung eines betrieblichen Gesundheitsmanagements
Subtitle
Untersuchung und kritische Betrachtung der Kosten und des Nutzens
College
University of Applied Sciences Hamburg
Grade
1,7
Author
Andreas Cott (Author)
Publication Year
2020
Pages
53
Catalog Number
V1381812
ISBN (PDF)
9783346925381
ISBN (Book)
9783346925398
Language
German
Tags
Pflegemanagement, betriebliches Gesundheitsmanagement, BGM Krankenstand, Mitarbeitermotivation, Wettbewerbsfähigkeit, Gesundheitswesen
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Andreas Cott (Author), 2020, Steigerung der Wettbewerbsfähigkeit von Unternehmen im Gesundheitswesen durch Implementierung eines betrieblichen Gesundheitsmanagements, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1381812
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