Grin logo
de en es fr
Shop
GRIN Website
Publish your texts - enjoy our full service for authors
Go to shop › Psychology - Clinical Psychology, Psychopathology, Prevention

Familiäre Transmission bei Depression. Wird die psychische Störung in der Familie vererbt?

Title: Familiäre Transmission bei Depression. Wird die psychische Störung in der Familie vererbt?

Term Paper , 2021 , 15 Pages , Grade: 2,7

Autor:in: Anonym (Author)

Psychology - Clinical Psychology, Psychopathology, Prevention
Excerpt & Details   Look inside the ebook
Summary Excerpt Details

Um auf das Thema dieser Hausarbeit genauer eingehen zu können wird erst einmal die Krankheit Depressionen an sich vorgestellt und es wird auf die Diagnose dieser Krankheit eingegangen. Danach werden die genetischen Faktoren beziehungsweise Veränderungen von erkrankten Personen im Gegensatz zu gesunden Menschen unter Betracht gezogen. Diese beide Aspekte werden dann mit der familiären Häufung in Relation gesetzt und es werden verschiedene Modelle zur Untersuchung der familiären Transmission vorgestellt, um anschließend aus den daraus erzielten Ergebnissen die Forschungsfrage zu beantworten. Das Ziel ist es, die familiäre Weitergabe zu analysieren und somit lautet die Forschungsfrage: Inwieweit spielt die familiäre Transmission bei der psychischen Krankheit Depression eine Rolle?

Ob Depressionen vererbbar sind und genetisch bedingt sind, oder doch eher umweltbedingt auftreten, ist eine sehr wichtige Fragestellung für die klinische Psychologie. Die Aussage, dass die Genetik die Psychologie eines Menschen beeinflusst, wird oft verwendet und von Wissenschaftlern bestätigt. Aber in welchen Grad und inwieweit die Genetik für die Psychologie, insbesondere für die klinische Psychologie und psychische Krankheiten, relevant ist, spielt eine große Rolle für die Diagnostik, Klassifikation, Behandlung und Therapie von psychisch erkrankten Personen. Die klinische Psychologie umfasst sich unter anderem mit der Diagnostik und Klassifikation von psychischen Krankheiten. Dabei kann der familiäre Hintergrund und die bereits aufgetretenen Krankheiten einen Einfluss oder eine Bestätigung für die Diagnostik oder auch die Klassifikation einer Krankheit sein, beziehungsweise diese erleichtern und Hinweise liefern. Die Prävention von Krankheiten ist ebenfalls entscheidend für diese Teildisziplin der Psychologie. Wenn in der Familie Krankheiten bereits mehrfach auftreten, kann die nächste Generation bereits vor dem Eintreten behandelt werden, sodass diese einen Vorteil aus den Erkenntnissen erzielen können und Maßnahmen ergriffen werden können. Die familiäre Transmission ist somit relevant und von großer Bedeutung für die klinische Psychologie.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

2 Depressionen und Diagnose

2.1 Definition und Symptome

2.2 Diagnose

3 Entstehungsfaktoren

3.1 Neurobiologische Faktoren

3.2 Psychosoziale Faktoren

4 Studien zur Untersuchung

4.1 Family-Study-Methode

4.2 Family-History-Methode

4.3 Top-down Studie

4.4 Bottom-up Studie

5 Transmissionsmodelle

5.1 Multifaktorielles Transmissionsmodell

5.2 Monogenes/polygenes Übertragungsmodell

6 Fazit

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht die familiäre Transmission von Depressionen mit dem primären Ziel, den Einfluss genetischer und psychosozialer Faktoren auf die Weitergabe der Erkrankung innerhalb von Familien zu analysieren.

  • Klinische Definition und Diagnostik von Depressionen
  • Biologische Entstehungsfaktoren und Neurotransmitter-Störungen
  • Einfluss psychosozialer Faktoren und Erziehungsstile
  • Methodische Ansätze zur Erforschung familiärer Zusammenhänge
  • Analyse und Vergleich verschiedener Transmissionsmodelle

Auszug aus dem Buch

3.1 Neurobiologische Faktoren

Bei Menschen, die an Depressionen leiden wird angenommen, dass ihre Neurotransmitter aus dem Gleichgewicht geraten sind. (W.Birkmayer & P.Riederer, 1986) Sogenannte Neurotransmitter, wie Serotonin, Dopamin, Noradrenalin etc., sorgen für einen ausgeglichenen Hormonhaushalt und regulieren unsere emotionale Lage beziehungsweise haben einen großen Einfluss auf unser Wohlbefinden. (W.Birkmayer & P.Riederer, 1986) Patienten, die an Depressionen erkrankt sind, weisen eine verminderte Aktivität von diesen „Glückshormonen“ auf. Diese verminderte Aktivität der Glückshormonen erklärt das Auftreten der Symptome von Depressionen. (E.Dietrich, 2002)

Aus diesem Grund werden oft Antidepressiva mit den Botenstoffen, die für das Wohlbefinden eines Menschen zuständig sind, verschrieben um einen Ausgleich dafür erschaffen. (V.Arolt, 2013)

Natürlich sind diese Neurotransmitter-Störungen von Patient zu Patient unterschiedlich und müssen demnach auch anders behandelt werden.

Solch ein gestörten Neurotransmitter- oder auch Hormonhaushalt kann von den Eltern an ihre Kinder weitergegeben werden. (H.Marcuse, 1913) Im Umkehrschluss heißt es, die genetische Veranlagung spielt auf jeden Fall eine Rolle, bei dieser affektiven Störung.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Die Einleitung führt in die Redewendung „Der Apfel fällt nicht weit vom Stamm“ ein und leitet daraus die zentrale Forschungsfrage zur familiären Transmission von Depressionen ab.

2 Depressionen und Diagnose: Dieses Kapitel erläutert die klinischen Symptome sowie die diagnostischen Kriterien gemäß ICD-10 und diskutiert die Herausforderungen bei der Diagnose im familiären Kontext.

3 Entstehungsfaktoren: Es werden sowohl neurobiologische Aspekte, wie das Ungleichgewicht von Neurotransmittern, als auch psychosoziale Einflussfaktoren, wie Erziehungsstile und Stressverarbeitung, beleuchtet.

4 Studien zur Untersuchung: Dieses Kapitel stellt verschiedene wissenschaftliche Methoden vor, darunter die Family-Study- und Family-History-Methode sowie Top-down und Bottom-up Ansätze, um familiäre Häufungen zu untersuchen.

5 Transmissionsmodelle: Hier werden Modelle zur Erklärung der Übertragung von Depressionen beschrieben, wie das multifaktorielle Modell sowie monogene und polygene Übertragungsmodelle.

6 Fazit: Das Fazit fasst die Ergebnisse zusammen und betont die bedeutende Rolle sowohl genetischer als auch nicht-genetischer Faktoren bei der familiären Transmission von Depressionen.

Schlüsselwörter

Depression, familiäre Transmission, klinische Psychologie, Neurotransmitter, Genetik, Erziehung, Psychosoziale Faktoren, Diagnostik, ICD-10, Prävention, Vererbung, Stressverarbeitung, Familienstudien, Transmissionsmodelle, Psychische Störung.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit beschäftigt sich mit der Frage, wie Depressionen innerhalb von Familien übertragen werden und welche Rolle genetische sowie umweltbedingte Faktoren dabei spielen.

Was sind die zentralen Themenfelder der Publikation?

Zentrale Themen sind die Symptomatik von Depressionen, die Bedeutung von Neurotransmittern, der Einfluss der Erziehung auf die Stressbewältigung sowie wissenschaftliche Methoden zur Erforschung familiärer Übertragungswege.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?

Das Ziel ist die Analyse der familiären Weitergabe. Die Forschungsfrage lautet: „Inwieweit spielt die familiäre Transmission bei, der psychischen Krankheit, Depressionen, eine Rolle?“

Welche wissenschaftliche Methode verwendet der Autor?

Der Autor führt eine theoretische Aufarbeitung auf Basis aktueller Fachliteratur und klinischer Klassifikationssysteme durch, um verschiedene Transmissionsmodelle und Studienmethoden gegenüberzustellen.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die diagnostischen Grundlagen, die biologischen und psychosozialen Ursachen, die Vorstellung empirischer Untersuchungsmethoden sowie die detaillierte Darstellung von Transmissionsmodellen.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit wird maßgeblich durch Begriffe wie Depression, familiäre Transmission, Neurotransmitter, Genetik und Prävention charakterisiert.

Gibt es ein spezifisches Gen, das Depressionen verursacht?

Die Arbeit stellt klar, dass es kein einzelnes Gen gibt, das für Depressionen verantwortlich ist, sondern ein komplexes Zusammenspiel verschiedener Faktoren und Genkonstellationen vorliegt.

Können Erziehungsstile das Risiko für Depressionen beim Kind erhöhen?

Ja, laut der Arbeit können ein überbehütender Umgang oder ängstlich-fürsorgliche Erziehung zu erlernter Hilflosigkeit und einer verminderten Stressverarbeitungskompetenz führen, was das Depressionsrisiko erhöht.

Excerpt out of 15 pages  - scroll top

Details

Title
Familiäre Transmission bei Depression. Wird die psychische Störung in der Familie vererbt?
College
University of Applied Sciences Hamburg  (Geisteswissenschaften)
Course
Klinische Psychologie
Grade
2,7
Author
Anonym (Author)
Publication Year
2021
Pages
15
Catalog Number
V1381848
ISBN (PDF)
9783346924339
ISBN (Book)
9783346924346
Language
German
Tags
familiäre transmission depression wird störung familie
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Anonym (Author), 2021, Familiäre Transmission bei Depression. Wird die psychische Störung in der Familie vererbt?, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1381848
Look inside the ebook
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
Excerpt from  15  pages
Grin logo
  • Grin.com
  • Shipping
  • Contact
  • Privacy
  • Terms
  • Imprint