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Lesesozialisation in Kindheit und Jugend. Einflüsse auf die kindliche Lesekompetenz

Title: Lesesozialisation in Kindheit und Jugend. Einflüsse auf die kindliche Lesekompetenz

Term Paper , 2021 , 18 Pages , Grade: 1,7

Autor:in: Simon Janz (Author)

Literature - General
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Die nachfolgende Hausarbeit bezieht sich auf das Thema Einflüsse auf die kindliche Lesekompetenz und inwiefern sich diese beeinflussen lässt. Dabei wird zu Beginn die Lesekompetenz beleuchtet und Definitionen wichtiger Begriffe dargestellt. Darüber hinaus wird ein Einblick in verschiedene Lesekompetenzmodelle gegeben, Unterschiede und Gemeinsamkeiten herausgearbeitet und auch die Lesekompetenz von Schülerinnen und Schülern mit Deutsch als Zweitsprache betrachtet. Dies erscheint dahingehend relevant, da immer mehr Schüler und Schülerinnen mit Deutsch als Zweitsprache im Unterricht anzutreffen sind und man als angehende Lehrkraft jedem Kind die bestmögliche Förderung von Lesekompetenz entgegenbringen möchte. Die Sozialisationsinstanz Schule hat dabei einen großen Einfluss, weswegen dieses Thema bewusst gewählt wurde.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Hauptteil

2.1. Lesekompetenz

2.2. Sozialisation und Lesesozialisation

2.3. Lesekompetenzmodelle

2.4. Einflüsse auf die Lesekompetenz

2.4.2. Die affektiven Komponenten

2.4.3. Die kognitiven Komponenten

2.4.4. Textmerkmale und Leseanforderungen

2.5. Lesekompetenz bei Schülerinnen und Schülern mit Deutsch als Zweitsprache

2.6. Förderung der Lesekompetenz

2.6.1. Förderung der sozialen Komponenten

2.6.2. Förderung der affektiven Komponenten

2.6.3. Förderung der kognitiven Komponenten

3. Fazit

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht die vielfältigen Einflüsse auf die kindliche Lesekompetenz im Kontext der Lesesozialisation. Dabei wird gezielt die Forschungsfrage nach den Bedingungsfaktoren des Leseerwerbs unter Berücksichtigung individueller sowie sozialer Kontexte verfolgt, um Möglichkeiten der gezielten pädagogischen Förderung in der Grundschule aufzuzeigen.

  • Grundlagen und Definitionen von Lesekompetenz und Lesesozialisation
  • Einfluss sozialer Faktoren (Familie, Schule, Peer Groups)
  • Bedeutung affektiver und kognitiver Komponenten beim Lesen
  • Herausforderungen für Kinder mit Deutsch als Zweitsprache
  • Strategien und Methoden zur effektiven Leseförderung

Auszug aus dem Buch

2.1. Lesekompetenz

Lenhard unterscheidet den Begriff der Lesekompetenz im engen und im weiten Sinne. Im engeren Sinne spricht er von einer „Leseverständnisleistung unter Einbezug motivationaler Faktoren“ (Lenhard 2019: 47), womit eine tatsächlich erbrachte Leistung, und nicht nur die Fähigkeit zu dieser, gemeint ist. Diese Definition ist vor allem im Bereich der Psychologie und Bildungsforschung zu finden und schließt neben kognitiven Faktoren auch motivationale sowie emotionale Aspekte ein (vgl. Lenhard 2019: S. 48). Von einem weiten Lesekompetenzbegriff ist hingegen die Rede, wenn von Lesedidaktik und Kulturwissenschaften gesprochen wird. Hier wird der „Einbezug motivationaler Faktoren, sozialer Kontext und Interaktion des Individuums mit dem Text“ (Lenhard 2019: 47) in den Vordergrund gestellt und damit unter anderem auch explizit eine Einbettung in den sozialen Kontext vorgenommen. Es wird, im Gegensatz zum engeren Begriff, dem Individuum keine Eigenschaft zugesprochen, sondern vielmehr eine Wechselwirkung beschrieben, welche zwischen Individuum und der Interpretation des Textes sowie dessen Selbstreflexion stattfindet. Somit kann sich die Lesekompetenz, nach dieser Definition, durch verschiedene Situationen ändern und ist an keine Kontinuität gebunden. Auch in dem OECD Programme for International Student Assessment ist der Begriff der Lesekompetenz wiederzufinden. Hierbei wird explizit von einer Fähigkeit gesprochen „Texte zu verstehen, zu nutzen, zu bewerten und über sie zu reflektieren sowie bereit zu sein, sich mit ihnen auseinanderzusetzen“ (OECD 2021). Sie dient weiter dazu, „eigene Ziele zu erreichen, eigenes Wissen und Potential zu entwickeln und an der Gesellschaft teilzuhaben“ (OECD 2021), womit die Lesekompetenz eine wichtige Rolle in der Entwicklung des Individuums wahrnimmt.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Die Einleitung führt in das Thema der Einflüsse auf die kindliche Lesekompetenz ein und begründet die Relevanz der Arbeit für den schulischen Kontext.

2. Hauptteil: Der Hauptteil gliedert sich in theoretische Grundlagen, die Analyse verschiedener Einflussfaktoren und didaktische Möglichkeiten zur Leseförderung.

3. Fazit: Das Fazit fasst die zentralen Erkenntnisse über das komplexe Zusammenspiel der Einflussfaktoren auf die Lesekompetenz zusammen und reflektiert die Möglichkeiten schulischer Intervention.

Schlüsselwörter

Lesekompetenz, Lesesozialisation, Leseverständnis, Sprachbildung, Motivation, Kognition, Sozialisation, Familie, Schule, Peer Group, Leseförderung, Lesedidaktik, Deutsch als Zweitsprache, Leseflüssigkeit, Ko-Konstruktivismus.

Häufig gestellte Fragen

Was ist das zentrale Thema der Arbeit?

Die Arbeit behandelt die vielfältigen Einflussfaktoren, die die Entwicklung der kindlichen Lesekompetenz prägen.

Welche Themenfelder stehen im Mittelpunkt?

Besonderer Fokus liegt auf der Lesesozialisation, der Bedeutung familiärer und schulischer Kontexte sowie der Wechselwirkung kognitiver und affektiver Faktoren.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Ziel ist es, die Bedingungsfaktoren für den Lesekompetenzerwerb zu analysieren und wirksame Ansätze für die pädagogische Praxis der Grundschule abzuleiten.

Welche wissenschaftliche Methodik wird angewandt?

Es handelt sich um eine theoretische Auseinandersetzung anhand aktueller Literatur, Fachdiskursen und fachdidaktischer Modelle.

Welche Inhalte umfasst der Hauptteil?

Der Hauptteil gliedert sich in die Definition zentraler Begriffe wie Lesekompetenz, die Analyse von Einflussfaktoren und die Darstellung konkreter Förderansätze.

Welche Fachbegriffe kennzeichnen die Arbeit?

Wichtige Begriffe sind unter anderem Lesesozialisation, Ko-Konstruktivismus, motivationale Faktoren, Lesestrategien und soziale Instanzen.

Warum ist die Lesesozialisation für Kinder mit DaZ besonders relevant?

Für diese Kinder ist der Erwerb der Zweitsprache an die stabilen Grundlagen der Erstsprache gekoppelt, weshalb eine frühzeitige und gezielte Förderung sowie ein unterstützendes soziales Umfeld für sie von entscheidender Bedeutung sind.

Welche Rolle spielt die Familie bei der Leseförderung?

Die Familie fungiert als primäre Sozialisationsinstanz; ihr Vorbildcharakter, das Vorlesen und die allgemeine Wertschätzung von Literatur legen den Grundstein für die Lesemotivation des Kindes.

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Details

Title
Lesesozialisation in Kindheit und Jugend. Einflüsse auf die kindliche Lesekompetenz
College
University of Siegen  (Fakultät I)
Course
Lesesozialisation in Kindheit und Jugend
Grade
1,7
Author
Simon Janz (Author)
Publication Year
2021
Pages
18
Catalog Number
V1382151
ISBN (PDF)
9783346930736
ISBN (Book)
9783346930743
Language
German
Tags
Lesesozialisation Kindheit Jugend Lesekompetenz kindlich Lesekompetenzmodelle Sozialisation Förderung Förderung der Lesekompetenz Einflüsse auf die Lesekompetenz Schule Grundschule Dssz Deutsch als Zweitsprache
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Simon Janz (Author), 2021, Lesesozialisation in Kindheit und Jugend. Einflüsse auf die kindliche Lesekompetenz, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1382151
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