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Bildworte zum Gott der Bibel. Weiterentwicklung der persönlichen Gottesvorstellungen der Schüler (5. Klasse Religion)

Title: Bildworte zum Gott der Bibel. Weiterentwicklung der persönlichen Gottesvorstellungen der Schüler (5. Klasse Religion)

Lesson Plan , 2022 , 38 Pages

Autor:in: David Hinderer (Author)

Didactics - Theology, Religion Pedagogy
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Dieser ausführliche Unterrichtsentwurf entstand im Rahmen meines Referendariats (Lehramt Sek.1, BW). Es handelt sich um eine Religionsstunde, in welcher die persönlichen Gottesvorstellungen der Kinder/Jugendlichen durch Bildworte aus den Psalmen zur Weiterentwicklung angeregt werden sollen. Ein reflektierter Umgang mit den eigenen Gottesvorstellungen ist fundamental wichtig, wenn es um religiöse Bildung und Reife geht. Diese im Gespräch gemeinsam zu erarbeiten, Vorstellungen zu teilen und mit den biblischen (Gottes-) Erfahrungen zu vergleichen, ist das Ziel dieser Unterrichtsstunde, welche problemlos anhand es Materials zu einer Einheit ausgebaut werden kann und auch sollte. Alle verwendete Materialien sind im Anhang enthalten, darunter insbesondere die ausgewählten Psalmverse in verschiedenen Größen sowie entsprechende Bilder. Das Material eignet sich für die gesamte Unter- und Mittelstufe.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1 Bedingungsanalyse

1.1 Ist-Stand

1.2 Einbettung der Unterrichtsstunde in die Unterrichtseinheit

2 Sachanalyse – Fachwissenschaftliche Aspekte

2.1 Elementare Strukturen und Wahrheiten

3 Didaktische Analyse

3.1 Elementare Erfahrungen der Schülerinnen und Schüler

3.2 Elementare Zugänge – entwicklungspsychologische Einordnung

3.3 Didaktische Grundüberlegungen und Bezüge zum Bildungsplan

3.4 Kompetenzen

3.4.1 Prozessbezogene Kompetenzen

3.4.2 Inhaltsbezogene Kompetenzen

3.5 Stundenziel

4 Methodische Planung

4.1 Methodische Entscheidungen mit Begründung

4.2 Verlaufsplan

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende religionspädagogische Unterrichtsentwurf zielt darauf ab, Schülerinnen und Schüler der 5. Jahrgangsstufe dabei zu unterstützen, ein tieferes Verständnis für biblische Gottesbilder zu entwickeln. Die zentrale Forschungsfrage untersucht, wie durch die Verknüpfung von alttestamentlichen Bildworten mit eigenen existentiellen Erfahrungen ein persönlicher und zeitgemäßer Zugang zum Gottesverständnis angebahnt werden kann.

  • Analyse der kindlichen Gottesvorstellungen
  • Bedeutung von biblischen Metaphern als Symbolsprache
  • Entwicklungspsychologische Einordnung des religiösen Lernens
  • Integration eigener Lebenserfahrungen in den Lernprozess
  • Methodische Umsetzung durch kreative Zuordnungsübungen

Auszug aus dem Buch

2.1 Elementare Strukturen und Wahrheiten

In einer EKD Schrift heißt es: „Religion bewahrt und beantwortet die Fragen nach Gott und die sie umgebenden Lebensfragen[...]“. Tatsächlich gibt es kein anderes Fach neben dem Religionsunterricht, der das Möglichkeit eröffnet, über Gott nachzudenken. In jüdisch-christlicher Tradition bilden die biblischen „Texte ausnahmslos [...] geschichtliche Zeugnisse menschlicher Gottesglaubens“. Dabei ist zu beachten, dass nicht von dem biblischen Gottesbild gesprochen werden kann, sondern die in der Bibel gehaltenen Vorstellungen ebenfalls Entwicklungen und Wandlungen unterlagen, sodass hier ein sehr dynamisches Gottesbild präsentiert wird. Die hinter allem stehende Gotteserfahrung Israels ist die Befreiung aus der Sklaverei in Ägypten (vgl. Dtn 26,8). Im Exodus erfahren die Stämme Israels diesen Gott als den „Ich bin, der ich bin“ (Ex 3,14ff) und identifizieren ihn mit dem Gott ihrer Väter. Das Neue Testament schließt sich an die alttestamentlichen Gottesvorstellungen an und setzt sie gewissermaßen voraus.

Angemessen von Gott zu reden hat mehrere Facetten: zum einen können „wir von Gott nur bildhaft, nur in Zeichen, Bildern und Symbolen reden“. Dem steht das aus Ex 20,4 bekannte Bilderverbot keinesfalls entgegen, enthält gerade die Bibel selbst unzählige Bilder von Gott. Es macht wohl aber deutlich, dass diese Bilder nicht mit der Wirklichkeit Gottes identifiziert werden sollen. Gott lässt sich niemals derart vergegenständlichen oder einengen. Diese in der Bibel verwendeten Gottesbilder sind in der Mehrzahl anthropomorphe (d.h. „menschen-förmige“) Reden von Gott. Es erschien den biblischen Autoren geradezu als große Chance, ihre Erfahrungen mit Gott analog zu zwischenmenschlichen Beziehungen auszudrücken.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Bedingungsanalyse: Dieses Kapitel beschreibt den aktuellen Ist-Stand der Lerngruppe sowie die schulischen Rahmenbedingungen und die Einbettung in die Unterrichtseinheit.

2 Sachanalyse – Fachwissenschaftliche Aspekte: Hier werden die theologischen Grundlagen und elementaren Erkenntnisse über das Gottesbild in der Bibel dargelegt.

3 Didaktische Analyse: Dieser Teil beleuchtet die Voraussetzungen der Schülerinnen und Schüler, die entwicklungspsychologischen Aspekte sowie die fachlichen Standards und Ziele der Einheit.

4 Methodische Planung: Dieses Kapitel erläutert die didaktischen Entscheidungen und enthält den detaillierten Verlaufsplan der Unterrichtsstunde.

Schlüsselwörter

Gottesbilder, Religionsunterricht, Bibel, Metaphern, Exoduserfahrung, Symbolsprache, Anthropomorphismen, Schülerorientierung, Kompetenzaufbau, Kindertheologie, Glaubensentwicklung, Unterrichtsplanung, Bildworte, Identitätsfindung.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit beschäftigt sich mit der didaktischen Aufbereitung von alttestamentlichen Bildworten für den Religionsunterricht in einer 5. Klasse.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Zentrale Themen sind die Arbeit mit biblischen Metaphern, die Verbindung von Glaubenswahrheiten mit kindlichen Lebenserfahrungen und die Erschließung Gottes als ein personal-analoges Gegenüber.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Ziel ist es, den Schülern durch die Symbolsprache der Bibel eine Brücke zum eigenen Gottesverständnis zu bauen und religiöse Deutungskompetenz zu fördern.

Welche wissenschaftlichen Methoden werden verwendet?

Es wird eine didaktisch-rekonstruktive Vorgehensweise gewählt, die fachwissenschaftliche Exegese mit entwicklungspsychologischen Erkenntnissen nach Piaget, Erikson und Fowler verknüpft.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in eine Bedingungsanalyse der Lerngruppe, eine theologische Sachanalyse, eine didaktische Einordnung sowie eine methodisch präzise Unterrichtsplanung.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Gottesbilder, Bibeldidaktik, Symbole, Kindertheologie und persönliche Identitätsbildung.

Warum ist die Wahl biblischer Bildworte für 5.-Klässler besonders geeignet?

Die Bildworte ermöglichen einen anschaulichen und emotional positiven Zugang zu Gott, der nicht an abstrakte dogmatische Begriffe gebunden ist, sondern an existenzielle Kindheitserfahrungen anknüpft.

Welche Rolle spielt die Einbeziehung persönlicher Erfahrungen im Unterricht?

Die persönliche Einbringung der Schülerinnen und Schüler stellt sicher, dass der Lerngegenstand nicht fremd bleibt, sondern im eigenen Lebenshintergrund reflektiert und gedeutet werden kann.

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Details

Title
Bildworte zum Gott der Bibel. Weiterentwicklung der persönlichen Gottesvorstellungen der Schüler (5. Klasse Religion)
Author
David Hinderer (Author)
Publication Year
2022
Pages
38
Catalog Number
V1382333
ISBN (PDF)
9783346929785
ISBN (Book)
9783346929792
Language
German
Tags
Metapher Vergleich Gottesbild Bildwort Psalmen Gott Entwicklung religiöse Entwicklung Bibel Erfahrungen
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
David Hinderer (Author), 2022, Bildworte zum Gott der Bibel. Weiterentwicklung der persönlichen Gottesvorstellungen der Schüler (5. Klasse Religion), Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1382333
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