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Die Ermordung des Gaius Julius Caesar in den antiken Quellen und in William Shakespeares "Julius Caesar"

Título: Die Ermordung des Gaius Julius Caesar in den antiken Quellen und in William Shakespeares "Julius Caesar"

Trabajo , 2022 , 25 Páginas , Calificación: 2,0

Autor:in: Anonym (Autor)

Historia universal - Prehistoria e Historia antigua
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In der folgenden Arbeit soll untersucht werden, wie die antiken Autoren die Verschwörung gegen Julius Caesar darstellten und was sich davon in Shakespeares Werk wiederfindet. Das Ziel dabei ist, herauszufinden, welche Ereignisse, die heute durch Shakespeare als historische Tatsache angesehen werden, tatsächlich aus der Antike überliefert wurden.
Für diese Untersuchung werde ich den Ereignissen in den antiken Quellen, die zur Entstehung der Verschwörung gegen Caesar führten, einzeln nachgehen und sie anschließend mit Shakespeares Darstellung vergleichen. Dabei müssen die vielen Ehrungen für Caesar und drei konkrete Vorfälle berücksichtigt werden. Auch die Motivation der einzelnen Verschwörer und die genaue Planung des Mordes werden hier eine Rolle spielen. Anschließend werde ich mich mit den Iden des März beschäftigen, wobei die Warnungen und Omen, die Caesar und sein Umfeld ignorierten, beachtet werden müssen. Danach folgt die Betrachtung von Caesars Weg zum Senat und der Mord an sich.

Extracto


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Die Entwicklung der Verschwörung

2.1 Zahlreiche Ehrungen für Caesar

2.2 Die entscheidenden Vorfälle

2.3 Die Motivation der einzelnen Verschwörer

2.4 Die Planung des Mordes

3. Die Iden des März

3.1 Die Warnungen und Omen

3.2 Der Weg zum Senat

3.3 Der Mord des Tyrannen

4. Fazit

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht das historische Ereignis der Ermordung von Gaius Julius Caesar, indem sie die Darstellung in antiken Quellen kritisch mit der literarischen Umsetzung in William Shakespeares Tragödie „Julius Caesar“ vergleicht, um zu eruieren, welche Elemente der modernen Wahrnehmung tatsächlich historisch belegbar sind.

  • Analyse und Vergleich antiker Quellen (u.a. Plutarch, Sueton, Appian) mit Shakespeares Werk.
  • Untersuchung der Motive der Verschwörer und der politischen Umstände in Rom.
  • Deutung der Warnungen, Omen und der unmittelbaren Planung des Attentats.
  • Kritische Reflexion über die historische Genauigkeit und dramatische Freiheit bei Shakespeare.

Auszug aus dem Buch

3.3 Der Mord des Tyrannen

Auch andere Verschwörer hatten bei dem Anschlag auf Caesar eine spezielle Aufgabe: Cimber sollte sich Caesar unter dem Vorwand nähern, dass er ihn um die Aufhebung des Exils seines Bruders bitten würde, während „the others, with concealed daggers, stood around Caesar like friends as he sat in his chair.“ Laut Plutarch „baten alle mit, faßten Caesars Hände und küßten seine Brust und sein Haupt“. Als Caesars Antwort negativ ausfiel, ergriff Cimber dann entweder Caesars Toga oder riss sie ihm von der Schulter, etwa „as to expose his neck“, wobei es sich um das Signal zum Angriff handelte. Bei Appian sagt Cimber dabei „Friends, what are you waiting for?”, während Sueton davon spricht, dass Caesar “Das ist ja Gewalt!“ gerufen haben soll. Es sind sich jedoch fast alle einig, dass Casca den ersten Stich ausführen durfte, nur Cassius Dio schweigt über den genauen Ablauf. Er schreibt lediglich, dass „sie von vielen Seiten zugleich auf ihn ein[drangen] und […] ihn über und über [verwundeten], so daß Caesar infolge ihrer Masse weder etwas zu sagen noch zu tun im Stande war, vielmehr nur sein Antlitz verhüllte und dann den zahlreichen Wunden erlag.“

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Diese Einleitung führt in das Thema der Ermordung Caesars ein, skizziert die Vorgehensweise des Quellenvergleichs zwischen Antike und Shakespeare und nennt die wichtigsten verwendeten Primär- und Sekundärquellen.

2. Die Entwicklung der Verschwörung: Das Kapitel analysiert die Ursachen der Verschwörung, die von Caesars zahlreichen Ehrentiteln und einer wahrgenommenen Alleinherrschaft sowie seiner Arroganz gegenüber der Nobilität geprägt waren.

3. Die Iden des März: Hier werden der zeitliche Ablauf des Tages, die vielfältigen Warnungen und Omen sowie die unmittelbaren Ereignisse im Senat und der Mord selbst detailliert beschrieben.

4. Fazit: Das Fazit stellt fest, dass Shakespeare die Ereignisse stark vereinfacht und dramatisiert darstellt, wobei insbesondere die Rolle von Cassius und die Beweggründe für den Mord durch die literarische Neuschöpfung verzerrt werden.

Schlüsselwörter

Julius Caesar, Verschwörung, Antike Quellen, William Shakespeare, Römische Geschichte, Mord, Attentat, Iden des März, Politische Macht, Titus, Brutus, Cassius, Motivation, Dramatik, Historische Fiktion.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser wissenschaftlichen Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit analysiert die Unterschiede zwischen den historischen Berichten der Antike über die Ermordung Caesars und der populärkulturellen Darstellung durch das Drama von William Shakespeare.

Was sind die zentralen Themenfelder der Analyse?

Der Fokus liegt auf der Entwicklung der Verschwörung, den Motiven der Attentäter, der Rolle von Omen und Warnungen sowie der eigentlichen Durchführung des Mordes unter Berücksichtigung quellenkritischer Aspekte.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist es, herauszufinden, welche als historisch angesehenen Aspekte der Caesar-Ermordung tatsächlich aus antiken Quellen überliefert sind und welche auf Shakespeares dichterische Freiheit zurückgehen.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es handelt sich um eine historisch-vergleichende Untersuchung, bei der antike Primärquellen wie Plutarch, Sueton und Appian systematisch mit Shakespeares Text korreliert werden.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Im Hauptteil werden die Ehrungen für Caesar, die Motivation der Hauptverschwörer, die Planung des Attentats sowie die konkreten prophetischen Warnungen und der Mordablauf selbst analysiert.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit am besten?

Die Kernbegriffe sind Caesar, Verschwörung, antike Geschichtsschreibung, Shakespeare, politischer Mord und die Iden des März.

Welchen Einfluss hatte Caesar laut der Arbeit auf die römische Nobilität?

Durch seine Alleinherrschaft, die massiven Ehrenbezeugungen und sein Auftreten als Diktator auf Lebenszeit fühlte sich die römische Machtelite in ihrer traditionellen Stellung bedroht, was Caesar zum Feindbild werden ließ.

Wie bewertet die Arbeit Shakespeares historische Genauigkeit?

Shakespeares Werk wird als dramaturgisch erfolgreich, aber historisch verkürzt bewertet; er lässt komplexe politische Hintergründe weg und reduziert die Motive der Verschwörer oftmals auf reinen Neid.

Gibt es einen historischen Beleg für den berühmten Satz "Et tu, Brute?"

Nein, dieser Satz ist keine historische Tatsache, sondern eine Kombination aus antiken Überlieferungen über Caesars letzte griechische Worte und Shakespeares eigene dramatische Erfindung.

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Detalles

Título
Die Ermordung des Gaius Julius Caesar in den antiken Quellen und in William Shakespeares "Julius Caesar"
Universidad
University of Hamburg
Calificación
2,0
Autor
Anonym (Autor)
Año de publicación
2022
Páginas
25
No. de catálogo
V1382410
ISBN (Ebook)
9783346922588
ISBN (Libro)
9783346922595
Idioma
Alemán
Etiqueta
Gaius Julius Caesar Iden des März Ermordung Verschwörung William Shakespeare
Seguridad del producto
GRIN Publishing Ltd.
Citar trabajo
Anonym (Autor), 2022, Die Ermordung des Gaius Julius Caesar in den antiken Quellen und in William Shakespeares "Julius Caesar", Múnich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1382410
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