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Philosophie für Ingenieure. Materialismus und Metaphysik

Título: Philosophie für Ingenieure. Materialismus und Metaphysik

Redacción Científica , 2022 , 4 Páginas

Autor:in: Roland Wegscheider (Autor)

Filosofía - Filosofía del presente
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Die Arbeit soll den von der naturwissenschaftlich-technischen Seite erhobenen Ausschließlichkeitsanspruch für die Erklärung der Welt ergänzen und ins Bewusstsein rufen, dass es nicht nur auf die materielle Seite und den Gebrauchs- und Tauschwert von Gütern ankommt, sondern auch auf die metaphysischen Grundlagen unseres Daseins. Angesichts des materialistischen Weltbildes wird die Seele nach und nach eliminiert und wir sind dabei zum Zombie zu mutieren.
Da die Physik nur Relationen beschreiben kann, sagt sie nichts über das Wesen der Welt aus. Wir ringen nach wie vor um eine Interpretation der Quantenmechanik. Die Bühne der Welt ist das Bewusstsein auf der das Welttheater aufgeführt wird. Da die Beobachtung physikalischer Vorgänge ein bewusster Akt des menschlichen Geistes ist, scheint die Physik davon abhängig zu sein. Die Vorstellung, dass Physik eine unabhängige Beschreibung der Welt darstellt ist damit hinfällig. Es gibt Gründe dafür anzunehmen, dass die Welt mehr als nur Struktur und Materie ist. Der Mensch ist in die Natur eingebettet und integriert. Wir haben zwar keinen Anhaltspunkt dafür was die intrinsische Natur von Materie ist, im Fall unseres Körpers/Gehirns wissen wir es allerdings mit Sicherheit. Da Geist aber eine fundamentale Qualität ist und selbst in den einfachsten Strukturen der Welt steckt können wir annehmen, dass er überall präsent ist. In der Materie meines Gehirns erkenne ich ihre intrinsische Natur. Es ist die einzige Materie von der ich mit Sicherheit von innen heraus weiß was Bewusstsein ist.

Extracto


Inhaltsverzeichnis

Philosophie für Ingenieure

Der Materialismus als Voraussetzung für Technik

Quantenmechanik und die Frage der objektiven Realität

Interpretation der Quantenbefunde: Bohm, Kopenhagener Deutung, Viele-Welten-Theorie

Die Messung als bewusster Akt und das Leib-Seele-Problem

Wissensargument und Möglichkeitsargument gegen den Materialismus

Argumente für die Existenz immaterieller Entitäten

Das Leib-Seele Problem in der Philosophie

Phänomenologie und der mentale Aspekt der Beobachtung

B. Russels Ansatz: Die intrinsische Natur der Materie

Reduktionismus und die Notwendigkeit eines Paradigmenwechsels

Zielsetzung & Themen der Arbeit

Die vorliegende Arbeit untersucht das Spannungsfeld zwischen materialistischer Ingenieursweltanschauung und den Erkenntnissen der modernen Quantenphysik. Dabei wird die Forschungsfrage verfolgt, ob eine rein materialistische Weltsicht ausreicht, um das Phänomen Bewusstsein und die Einheit von Mensch und Welt zu erklären, oder ob ein umfassenderer Paradigmenwechsel erforderlich ist.

  • Kritik am materialistisch-reduktionistischen Weltbild
  • Philosophische Implikationen der Quantenmechanik
  • Relevanz des menschlichen Bewusstseins in der Beobachtung
  • Gegenüberstellung von physischen und mentalen Aspekten der Realität
  • Analyse des Leib-Seele-Problems und der Phänomenologie

Auszug aus dem Buch

Philosophie für Ingenieure

Aufgrund seines Berufsverständnisses denkt der Ingenieur materialistisch. Wie sonst sollte er das Mobiliar für die Welt entwerfen und konstruieren? Etwas anderes als der Materialismus kommt für sein Rollenverständnis nicht in Frage. Alles was es gibt ist was man anfassen kann. Das beruht auf einem Weltbild das entstanden ist indem wir uns in die Rolle eines Zuschauers begeben haben, der die Welt objektiv betrachtet und so tut als ob er nicht dazu gehöre. Dieses Denken begann mit der strikten Trennung von Geist und Materie in der frühen Neuzeit und wurde eine Erfolgsgeschichte die das Leben der Menschen signifikant verbesserte. Fortan brauchte man keine Skrupel mehr zu haben die Natur in den Dienst eines besseren Lebens zu stellen und nutzbar zu machen. Der Marxismus machte das zu seinem Credo und orientierte sich nur am Gebrauchs- und Tauschwert von Waren und Dienstleistungen, etwas anderes gibt es nicht. Was man nicht essen oder verkaufen kann ist wertlos, insbesondere gilt das für die Religionen als „Opium des Volkes“.

Zusammenfassung der Kapitel

Philosophie für Ingenieure: Beleuchtet das materialistische Selbstverständnis des Ingenieurs, das auf der Trennung von Geist und Materie sowie der Rolle des Beobachters beruht.

Quantenmechanik und die Frage der objektiven Realität: Diskutiert die Krise des klassischen Physiksausgangspunktes durch die Entdeckung quantenmechanischer Paradoxien, die das objektive Weltbild in Frage stellen.

Interpretation der Quantenbefunde: Bohm, Kopenhagener Deutung, Viele-Welten-Theorie: Vergleicht verschiedene wissenschaftstheoretische Ansätze, um die nicht-realistischen Befunde der Quantenwelt philosophisch zu deuten.

Die Messung als bewusster Akt und das Leib-Seele-Problem: Untersucht die Rolle des Bewusstseins im physikalischen Messprozess und die Einseitigkeit klassischer Erklärungsmodelle.

Wissensargument und Möglichkeitsargument gegen den Materialismus: Führt philosophische Argumente an, die auf die Existenz subjektiver Erfahrung (Qualia) jenseits rein physischer Eigenschaften hinweisen.

Argumente für die Existenz immaterieller Entitäten: Presentiert Gegenargumente zum Materialismus, insbesondere hinsichtlich der Emergenz und der intrinsischen Natur von Materie.

Das Leib-Seele Problem in der Philosophie: Analysiert das Scheitern der cartesischen Geist-Materie-Trennung bei der Erklärung der gegenseitigen Beeinflussung von Körper und Seele.

Phänomenologie und der mentale Aspekt der Beobachtung: Betont die zentrale Bedeutung des "Erfahrenen" und dessen Ignoranz durch eine rein physikalische Sichtweise.

B. Russels Ansatz: Die intrinsische Natur der Materie: Stellt das Konzept vor, dass physische und mentale Aspekte notwendige komplementäre Teile derselben Realität bilden.

Reduktionismus und die Notwendigkeit eines Paradigmenwechsels: Hinterfragt die Grenzen des modernen Reduktionismus und fordert eine neue Einstellung zur Welt angesichts drohender globaler Herausforderungen.

Schlüsselwörter

Materialismus, Ingenieursphilosophie, Quantenmechanik, Bewusstsein, Leib-Seele-Problem, Emergenz, Reduktionismus, Phänomenologie, objektive Realität, Doppelcharakter der Materie, Wissensargument, Qualia, Paradigmenwechsel, intrinsische Natur, Geist-Materie-Trennung

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit analysiert die philosophischen Grundlagen des Ingenieurswesens vor dem Hintergrund moderner physikalischer Erkenntnisse und hinterfragt die Dominanz eines rein materialistischen Weltbildes.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die zentralen Felder umfassen Quantenmechanik, Erkenntnistheorie, das Verhältnis von Geist und Materie sowie die Grenzen des wissenschaftlichen Reduktionismus.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Ziel ist es, die Diskrepanz zwischen einer mathematisch-physikalischen Beschreibung der Welt und dem menschlichen Erleben (Bewusstsein) aufzuzeigen und einen Paradigmenwechsel anzuregen.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Der Autor nutzt eine philosophisch-analytische Methode, welche physikalische Theorien (z.B. Quantenmechanik) mit erkenntnistheoretischen Argumenten verknüpft.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil behandelt die historische Entwicklung des Materialismus, die philosophische Interpretation von Quanteneffekten und die Grenzen des physikalischen Realismus.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wichtige Begriffe sind Materialismus, Bewusstsein, Quantenphysik, Reduktionismus, Dualismus und die intrinsische Natur der Materie.

Warum wird das Gedankenexperiment "Schrödingers Katze" thematisiert?

Es dient dazu, die Problematik der objektiven Realität und die vermeintliche Rolle des Beobachters bei der Bestimmung physikalischer Zustände zu verdeutlichen.

Wie steht der Autor zum naturwissenschaftlichen Reduktionismus?

Der Autor erkennt den Nutzen des Reduktionismus an, sieht darin aber eine prinzipielle Beschränkung, die den Menschen in eine "Zombie-Existenz" führen kann, wenn die Seele eliminiert wird.

Welche Bedeutung hat das Bewusstsein in Bezug auf die Außenwelt?

Laut Text ist die Welt untrennbar mit dem Subjekt verbunden; Bewusstsein bildet die notwendige "Bühne", auf der sich alle Wahrnehmungen und Erkenntnisse konstituieren.

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Detalles

Título
Philosophie für Ingenieure. Materialismus und Metaphysik
Autor
Roland Wegscheider (Autor)
Año de publicación
2022
Páginas
4
No. de catálogo
V1382656
ISBN (PDF)
9783346922519
Idioma
Alemán
Etiqueta
Materialismus Bewusstsein Metaphysik Quantenmechanik Phänomenologie Panpsychismus
Seguridad del producto
GRIN Publishing Ltd.
Citar trabajo
Roland Wegscheider (Autor), 2022, Philosophie für Ingenieure. Materialismus und Metaphysik, Múnich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1382656
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