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Die Frage nach Gott

Der Mensch zwischen Glaube, Hoffnung und Verzweiflung

Title: Die Frage nach Gott

Scientific Essay , 2009 , 134 Pages

Autor:in: Religionspädagoge Günter-Manfred Pracher (Author)

Theology - Systematic Theology
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Summary Excerpt Details

Wir leben in einer Zeit, in der Verzweiflung, die Gewalt, der Suizid, und die Frage nach Gott häufiger gestellt wird;
darum geht es in diesem Buch:
Als ich mich für diese Arbeit entschieden habe, einer lieben Freundin den möglichen Titel nannte und das entsprechende Titelblatt zeigte, sagte sie spontan, dass dieses Buch wohl etwas mit dem Tod und dem darüber hinaus gehenden Ewigen Leben zu haben wird. Sie hat sicher Recht, zumindest in der Konsequenz, die sich aus diesen Überlegungen ergibt, denn ich habe hierbei nicht nur „alte“ und kranke Menschen im Blickfeld meiner Überlegungen, sondern es geht mir ebenso um die Jungen, die um ihren Arbeitsplatz, die Kinder in meinem Focus, die Schülerinnen und Schüler, die verzweifelt in die Zukunft schauen und daran zu zerbrechen drohen.
Der Glaube an Gott nimmt nicht alle Verzweiflung von uns, beseitigt, beziehungsweise löst nicht alle Probleme!
Ich habe aber ich in diesem Buch versucht, Ihnen, liebe/r Leser/in Mut zu einem Leben mit Gott zu machen, denn mit dem lebendigen Gott eröffnen sich für das, also auch für Ihr ganz persönliches Leben völlig neue, Ihnen bisher vielleicht unbekannt gebliebene Perspektiven, zeigen sich völlig neue Aspekte im Blick auf die eigenen Lebensinhalte und Aufgaben. Menschen, die diese Erfahrung gemacht haben, sich dem lebendigen Gott anvertraut haben, drücken ihr Erleben so aus: „Wer ja sagt zu Jesus, der sagt ja zu einer Revolution, den Aufstand der Herzen…. Ich habe mich auf diese Revolution eingelassen; ich habe gemerkt, dass ich durch meine Veränderung, bedingt durch unseren Herrn, ganz anders auf Menschen zugehen kann. Göttliche Liebe hat mich ergriffen und bestimmt nun im Wesentlichen mein Leben. Heute weiß ich, dass meine Tränen, mein Gejammer und alles was dazu gehört, meine Gebete zum Herrn waren, der mich gehört hat; das weiß und spüre ich heute; das tut mir einfach gut“.
Um die persönliche Erfahrung geht es in diesem Buch: Gott zu spüren, ihn im eigenen Leben zu spüren, SEIN Eingreifen, SEIN bei uns sein, SEINE Nähe! Es ist mir ein Anliegen, Ihnen zu vermitteln, dass es sich bei der Frage nach Gott um keine leeres Gerede handelt, sondern um ein Wissen, das auf Erfahrung beruht, denn wer sich lebendigen Gott anvertraut hat, kann niemals tiefer fallen, als in die liebenden Hände Gottes!

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

Kapitel 1

Das Leben heute

Die Frage dem „Warum lebe ich eigentlich?“

Welche Aufgaben habe ich in diesem Leben?

• Diakonie

• Mission

• Verkündigung

• Nächstenliebe

• Versöhnung

Das Bekenntnis als hermeneutische Leitlinie im Gesamtgefüge

Warum ist das Leben so schwer?

Gibt es einen Gott?

Wenn es einen Gott gibt, warum lässt er das alles zu?

• Gott der Urknaller

• Gott der Gesetzgeber der Natur

• Gott ein Mathematiker

Fragen über Fragen!

Kapitel 2

Begriffsabgrenzung Gott – Gottheit

Der Gottesbegriff und die damit unterschiedlichen Gottesvorstellung

Der polytheistische Gottesbegriff

Der monotheistische Gottesbegriff

Unterschiedliche, monotheistische Gottesvorstellungen:

• Theismus

• Deismus

• Pantheismus

• Theokratismus

Im Judentum und im Christentum

Im Buddhismus

Im Hinduismus

Im Islam

Im Jainismus

Die nicht religiösen Sichtweisen

Der atheistische Blickwinkel

Der agnostische Blickwinkel

Kritik an den Gottesvorstellungen

Kapitel 3

Zweifel – Verzweiflung

Herkunft und Bedeutung

Begriffsbestimmung über unterschiedliche Definitionen

Philosophen und ihre Sicht des Zweifels

Beschreibung von Zweifel

Augustinus und seine Frage nach dem Zweifel

Der/die Zweifel als Hilfe um sich selbst zu finden

Der Zweifel grundsätzlich, Sichtweisen von Herrn Peter Müller

aus Berlin

Die Überwindung von Zweifel

Große Denker und Dichter und ihre Sicht zur Problematik „Zweifel“

Kapitel 4

Trost in der Verzweiflung

Trost

Sorgen dürfen wir beim lebendigen Gott abladen

Die Telefonnummer Gottes

Verzweiflung in ihren unterschiedlichen Schweregraden dargestellt,

bis hin zur Depression

Hartz IV am Beispiel eines Menschen veranschaulicht

Kapitel 5

Glaube/n

Gott kennen lernen

An wen soll ich glauben? Wo finde ich etwas über ihn, das mir hilft?

Ein Blick in die Bibel!

Was sagt der Katechismus dazu?

Die drei Glaubensartikel

Hoffnung

Hoffnung im christlichen Kontext gesehen

Ist Glauben mit Hoffnung gleichzusetzen?

Leben mit christlicher Hoffnung

Menschen und ihr Glaube an Gott

Christen und ihr Leben in Hoffnung

Gott ist lebendige Hoffnung

Glauben ist Hoffnung

Was sagt die Bibel zum Reich Gottes?

Christliche Hoffnung ist Bekenntnis

Ich glaube, bekenne, also bin ich in der Hoffnung!

Bekenntnis ist ewiges Leben

Das Bekenntnis junger Menschen, am Psalm 23 angelehnt

„Spuren im Sand“

Begegnung mit Gott

Was ist Glauben?

Jesus, der Weg aus der Verzweiflung!

Lebenskreis des Menschen ohne Gott

Lebenskreis des Menschen mit Gott

Grundlegende Glaubensinhalte

Glaube im Neuen Testament

Glauben im Alten Testament

Ein modernes Glaubenbekenntnis

Ein Glaubensbekenntnis nicht nur für Kinder

Ein modernes Glaubensbekenntnis

Das Nicaeum

Das ökumenische Glaubensbekenntnis

Kapitel 6

Persönliches Fazit

Den Glauben bekennen

Das persönliche Bekenntnis

Im Glauben handeln

Angriffe, auch des „Bösen“! Dranbleiben

Ausbleibende Resultate

Das „Ich“ als Lebensmittelpunkt

Jesus als Lebensmittelpunkt

Segensworte von Franz von Assisi

Zielsetzung und Themen

Das Werk befasst sich mit der Suche nach Gott und dem Sinn des Lebens angesichts menschlicher Verzweiflung, Hilflosigkeit und Zukunftsängste. Die zentrale Forschungsfrage ist, wie der Einzelne in einer unsicheren Welt durch den Glauben und eine persönliche Beziehung zum lebendigen Gott neuen Lebensmut, Hoffnung und eine feste ethische Ausrichtung finden kann, um den täglichen Herausforderungen zu begegnen.

  • Die kritische Auseinandersetzung mit verschiedenen Gottesvorstellungen und deren Vereinbarkeit mit wissenschaftlichem Denken.
  • Die psychologische und theologische Dimension von Zweifel und Verzweiflung im Kontext des Glaubens.
  • Die Bedeutung von christlicher Hoffnung als handlungsleitende Kraft und „unerschütterliche“ Lebenshaltung.
  • Die praktische Umsetzung von Glaube durch Nächstenliebe, Diakonie und persönliches Bekenntnis.

Auszug aus dem Buch

Die Frage nach dem „Warum lebe ich eigentlich?“

Ich möchte an dieser Stelle auf eine Fragestellung zu sprechen kommen, der sich ganz ehrlich betrachtet und eingestanden, eigentlich jeder Mensch in irgendeiner Form schon mindestens ein Mal in seinem Leben ganz bewusst gestellt hat: Wieso und warum lebe ich eigentlich? Was soll ich auf dieser Welt. Ich bin doch bedeutungslos, ohne Aufgabe und schon allein schon aus diesem Grund überflüssig!

Bei diesem Denkansatz, diesen Empfindungen bleibt dann allerdings leider immer außen vor, dass menschliches Leben ein von Gott gewolltes und geschenktes, ein bejahtes Leben ist; noch ist kein Mensch in der Lage, auch bei Einsatz modernster und neuester wissenschaftlicher Erkenntnis und Forschungsergebnisse, aus eigener Kraft Leben zu schaffen, besser gesagt zu schenken; alle diese Bemühungen haben nur unter dem Aspekt der „göttlichen Bejahung“ Erfolg, denn wie wäre es sonst erklärbar, dass die Wissenschaft auch im Bereich der künstlichen Befruchtung, in welcher Form auch immer, Rückschläge und Misserfolge hinnehmen muss, die wissenschaftlich so nicht nachvollziehbar und somit erklärbar sind? Jedes Leben, wie immer es auch verläuft und sich in letzter Konsequenz gestaltet, ist ein absolut von Gott gewolltes und geschenktes Leben und findet in SEINER Liebe eben genau die Inhalte, die es wirklich lebenswert machen, und wenn die Probleme und Sorgen wie Wellen über uns zusammenschlagen, wir aber versuchen diese Fragestellung nach dem Sinn des Lebens aus dem Focus unser Überlegungen ausblenden, sie in gewisser Weise sogar völlig ausschalten.

Gott gibt uns in der Heiligen Schrift Richtlinien, Leitplanken für unseren täglichen Lebensweg vor, an denen wir uns ausrichten können, die aber zugleich auch das Tun in unserem Leben lenken wollen, und uns somit den Sinn des Lebens erkennen lassen, und so auf „rechter“ Straße halten.

Zusammenfassung der Kapitel

Kapitel 1: Untersucht die existenzielle Not in der heutigen Gesellschaft und stellt die Frage nach dem Sinn des Lebens sowie der Möglichkeit, eine persönliche Beziehung zu Gott zu finden.

Kapitel 2: Bietet eine tiefgehende Begriffsabgrenzung zwischen verschiedenen Gottesbildern, von polytheistischen Ansätzen bis hin zu monotheistischen Strömungen in den Weltreligionen.

Kapitel 3: Analysiert das Phänomen des Zweifels und der Verzweiflung aus philosophischer und psychologischer Sicht und beleuchtet deren Rolle im Erkenntnisprozess.

Kapitel 4: Behandelt die Rolle des Trostes in Phasen tiefster Verzweiflung und zeigt auf, wie durch den Glauben an Gott auch schwere Lebensphasen bewältigt werden können.

Kapitel 5: Erläutert das Wesen des Glaubens als vertrauensvolle Beziehung und die Bedeutung christlicher Hoffnung für das tägliche Handeln sowie die Wiederkunft Christi.

Kapitel 6: Zieht ein persönliches Fazit über das Bekenntnis des Glaubens und dessen Umsetzung im Alltag als praktizierender Christ.

Schlüsselwörter

Gott, Glaube, Hoffnung, Verzweiflung, Bibel, Jesus Christus, Monotheismus, Religion, Sinn des Lebens, Bekenntnis, Nächstenliebe, Theodizee, Ethik, Christentum, Existenz.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in diesem Buch grundsätzlich?

Das Buch untersucht die menschliche Sinnsuche und den Umgang mit Verzweiflung durch den christlichen Glauben.

Welche Themenfelder werden behandelt?

Die Arbeit deckt Themen wie Gottesbilder, Zweifel, Trost, christliche Hoffnung und die praktische Lebensführung als Christ ab.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Ziel ist es, dem Leser Mut zu machen, sich auf ein Leben mit dem lebendigen Gott einzulassen, um Sinn und Perspektiven zu finden.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Der Autor stützt sich auf eine Kombination aus theologischer Exegese, philosophischer Analyse und persönlichen, erfahrungsbasierten Reflexionen.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in eine systematische Untersuchung von Gottesvorstellungen, eine philosophische Betrachtung von Zweifel und eine theologische Fundierung von Glauben und Hoffnung.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren das Werk?

Die Arbeit wird maßgeblich durch Begriffe wie Gott, Glaube, Hoffnung, Verzweiflung und Bekenntnis definiert.

Wie unterscheidet der Autor zwischen „Gott“ und „Gottheit“?

Der Autor nutzt die Begriffe zur Unterscheidung zwischen monotheistischen (Gott) und polytheistischen (Gottheit) Religionsformen, merkt jedoch an, dass dieser Gebrauch umstritten ist.

Warum hält der Autor die „Warum“-Frage bei menschlichem Leid für nicht zielführend?

Der Autor argumentiert, dass die „Warum“-Frage einseitig ist und den suchenden Menschen nicht weiterbringt, da sie die Gesamtheit der Probleme nicht aufnimmt; er schlägt stattdessen eine Hinwendung zu Gott und die Suche nach Hoffnung vor.

Welche Rolle spielt die „Telefonnummer Gottes“?

Dies ist eine Metapher für das Gebet, durch das der Mensch in Notsituationen jederzeit mit Gott in Kontakt treten kann.

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Details

Title
Die Frage nach Gott
Subtitle
Der Mensch zwischen Glaube, Hoffnung und Verzweiflung
Author
Religionspädagoge Günter-Manfred Pracher (Author)
Publication Year
2009
Pages
134
Catalog Number
V138276
ISBN (eBook)
9783640451043
ISBN (Book)
9783640451166
Language
German
Tags
Was ist Glaube? warum an Gott glauben? Gottesverständnis im Christentum und anderen Religionen neue Zugänge zu Gott das Leben Gott anzuvertrauen Gott bekennen Gibt es wirklich einen Gott? hat Gott auf mein Leben Einfluss? Warum lässt Gott das Elend und die Not zu? Lieber Gott - wenn es dich wirklich gibt... Mein Gott - mein Leben unterschiedliche Glaubensbekenntnisse mein persönliches Bekenntnis zu Gott Gott - mein Lebensmittelpunkt
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Religionspädagoge Günter-Manfred Pracher (Author), 2009, Die Frage nach Gott , Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/138276
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