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Subjektives Stresserleben bei Ausbildungslehrpersonen der Sekundarstufe I und II. Entwicklungsverbund Süd-Ost mit Fokus auf Kärnten und Steiermark

Titel: Subjektives Stresserleben bei Ausbildungslehrpersonen der Sekundarstufe I und II. Entwicklungsverbund Süd-Ost mit Fokus auf Kärnten und Steiermark

Masterarbeit , 2023 , 122 Seiten , Note: 1

Autor:in: Anonym (Autor:in)

Pädagogik - Der Lehrer / Pädagoge
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Zusammenfassung Leseprobe Details

Lehrpersonen gelten weltweit, wie diverse Forschungsbefunde verdeutlichen, als besonders belastete Berufsgruppe. Neben der eigentlichen Unterrichtstätigkeit sind sie mit zusätzlichen Aufgaben wie der Ausbildung von Lehramtsstudierenden im Rahmen einer Mentoringtätigkeit konfrontiert. Die Kombination aus hohen Erwartungen, zeitlichem Druck als auch damit einhergehenden komplexen Anforderungen kann dabei zu einem erhöhten Stresserleben bei Ausbildungslehrpersonen führen. Ziel der vorliegenden Masterarbeit ist es somit, das subjektive Stresserleben von Mentorinnen und Mentoren der Sekundarstufe I und II im Entwicklungsverbund Süd-Ost zu ermitteln und mögliche Faktoren, die zum Stresserleben im Mentoringprozess beitragen bzw. dieses beeinflussen, zu identifizieren. Daher wird der Forschungsfrage nachgegangen, inwiefern sich bei Ausbildungslehrpersonen der Sekundarstufe I und II im Entwicklungsverbund Süd-Ost ein subjektives Stresserleben abbilden lässt.

Zur Beantwortung dieser Forschungsfrage wurde eine quantitative Online-Befragung durchgeführt. Die Stichprobe umfasste dabei insgesamt 143 Mentorinnen und Mentoren der Sekundarstufe I und II aus den Bundesländern Kärnten und Steiermark.
Die Ergebnisse dieser Untersuchung verdeutlichen ein sehr niedriges subjektives Stresserleben bei Mentorinnen und Mentoren des Entwicklungsverbundes Süd-Ost. Dieses weist jedoch einen Zusammenhang mit den Faktoren der Berufserfahrung, dem Schultyp als auch dem Unterrichtsfach auf. Des Weiteren zeigt sich im Rahmen dessen, dass Ausbildungslehrpersonen diesem Stresserleben überwiegend mit problem- sowie emotionsorientierten Copingstrategien wie dem Austausch im Kollegium, der gezielten Problemlösung, dem Überspielen von Stress und der Kompensation durch gezielte Tätigkeiten begegnen. Darüber hinaus beeinflusst aber auch die Motivgrundlage zur Übernahme einer Ausbildungsfunktion das Stresserleben von Mentorinnen und Mentoren in geringem Maße. Speziell extrinsische Motive bedingen ein höheres Stresserleben.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

2 Stress

2.1 Begriffsklärung und historischer Abriss

2.2 Zwei Dimensionen von Stress: Stressoren & Stressreaktion

2.2.1 Stressoren

2.2.2 Stressreaktionen bzw. Auswirkungen von Stress

2.3 Subjektives Stressempfinden

2.3.1 Eustress

2.3.2 Distress

2.4 Stressmodelle

2.4.1 Biologisches Stressmodell von Hans Selye

2.4.2 Soziologisches Stressmodell von Leonard I. Pearlin

2.4.3 Psychologisches Stressmodell von Richard S. Lazarus

2.5 Stress im Lehrberuf

2.5.1 Stressoren im Lehrberuf

3 Coping und Stressbewältigung

3.1 Definition

3.2 Coping-Stile & Copingstrategien

3.2.1 Problemorientiertes Coping

3.2.2 Emotionsorientiertes Coping

3.2.3 Bewertungsorientiertes Coping

3.3 Alters- und Geschlechtsunterschiede bei der Stressbewältigung

3.4 Stressbewältigung im Lehrberuf

4 Ausbildungslehrpersonen im Rahmen der Pädagogisch-Praktischen Studien

4.1 Klärung des Begriffs Mentoring

4.2 Mentoring in der österreichischen Lehramtsausbildung

4.3 Motive zur Übernahme einer Ausbildungsfunktion

4.4 Die Rolle von Ausbildungslehrpersonen und deren Aufgaben

4.5 Ambivalenz des Mentorings zwischen Be- und Entlastung

5 Empirischer Teil

5.1 Zielsetzung

5.2 Forschungsfragen und Hypothesen

5.3 Untersuchungsdesign

5.3.1 Forschungsmethode

5.3.2 Erhebungsinstrument

5.3.3 Beschreibung der Stichprobe

5.3.4 Analysemethoden

5.4 Ergebnisse

5.4.1 Hypothesenprüfung

5.4.2 Deskriptive Ergebnisse

5.5 Zusammenfassung und Diskussion der Ergebnisse

6 Fazit

7 Limitationen und Forschungsausblick

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Masterarbeit zielt darauf ab, das subjektive Stresserleben von Ausbildungslehrpersonen der Sekundarstufe I und II im Entwicklungsverbund Süd-Ost zu erfassen und die Faktoren zu identifizieren, die zur Stressbelastung im Mentoringprozess beitragen. Zudem sollen die Motivgrundlagen für die Übernahme einer Ausbildungsfunktion sowie die bevorzugten Copingstrategien zur Stressreduktion analysiert werden, um langfristig Möglichkeiten zur Verbesserung des Wohlbefindens dieser Mentoren sowie der Qualität der schulpraktischen Lehramtsausbildung abzuleiten.

  • Analyse des subjektiven Stresserlebens bei Mentoren im Lehramt.
  • Untersuchung von Einflussfaktoren wie Berufserfahrung, Schultyp und Unterrichtsfach.
  • Identifikation relevanter Copingstrategien zur Stressbewältigung in der Mentoringtätigkeit.
  • Evaluation der intrinsischen und extrinsischen Motive für die Übernahme der Ausbildungsfunktion.
  • Ableitung von Empfehlungen zur Stärkung der psychischen Gesundheit von Ausbildungslehrpersonen.

Auszug aus dem Buch

2.2.1 Stressoren

Nach Greif (1991) ist es im wissenschaftlichen Sprachgebrauch wichtig, den Begriff Stress klar vom Begriff Stressor abzugrenzen. Nach ihm sind Stressoren „hypothetische Faktoren, die mit großer Wahrscheinlichkeit zu „Streß(empfindung)“ führen [...] [und] in ihrer Intensität und Dauer variieren [können]“ (S. 13). Wie Schaper (2019, S. 575) ergänzt, können diese zudem unterschiedlichster Art sein und Faktoren innerhalb als auch außerhalb einer Person darstellen. Stressoren haben ihren Ursprung demnach in unterschiedlichen Quellen und können folglich nach einigen Autoren (McGrath, 1983; Richter & Hacker, 2014; Sonnentag & Frese, 2003) dahingehend differenziert werden.

Stressquellen sind dabei in allen Lebensbereichen wie der Familie oder der Arbeitswelt zu finden. Dabei ist jedoch zu beachten, dass die subjektive Empfindung eines Stressors ausschlaggebend dafür ist, wie belastend (Kapitel 2.3) dieser empfunden wird (Buchenau, 2014, S. 57). Im folgenden Abschnitt wird eine Differenzierung der verschiedenen Arten von Stressoren vorgenommen. Der Fokus wird dabei auf die unterschiedlichen Arten von Stressoren in der Arbeitswelt gelegt.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Diese Einleitung führt in die Problematik der Belastung im Lehrberuf ein und erläutert die Bedeutung der Mentoringtätigkeit sowie die Forschungsfrage der Masterarbeit.

2 Stress: Dieses Kapitel definiert den Begriff Stress, stellt Dimensionen wie Stressoren und Stressreaktionen dar und erläutert relevante Stressmodelle im Kontext des Lehrberufs.

3 Coping und Stressbewältigung: Es wird das Konzept des Copings definiert, verschiedene Strategien zur Stressbewältigung vorgestellt und deren Anwendung im schulischen Umfeld diskutiert.

4 Ausbildungslehrpersonen im Rahmen der Pädagogisch-Praktischen Studien: Dieses Kapitel fokussiert auf die Rolle und Aufgaben von Ausbildungslehrpersonen sowie die Voraussetzungen, Motive und Ambivalenzen ihrer Tätigkeit im Mentoring.

5 Empirischer Teil: Hier wird das Untersuchungsdesign der quantitativen Online-Befragung beschrieben und die Ergebnisse zur Hypothesenprüfung und deskriptiven Analyse detailliert aufgearbeitet.

6 Fazit: Das Fazit fasst die zentralen Erkenntnisse über die Stressbelastung und die Copingmechanismen der untersuchten Ausbildungslehrpersonen zusammen.

7 Limitationen und Forschungsausblick: Dieser Abschnitt reflektiert die Einschränkungen der Studie und skizziert Möglichkeiten für zukünftige Forschungsansätze.

Schlüsselwörter

Mentoring, Ausbildungslehrperson, Stress, Belastung, Coping, Stressbewältigung, Lehrerbildung, Schulpraktikum, pädagogisch-praktische Studien, Selbsteffektivität, Arbeitszufriedenheit, Stressmodell, Entwicklungsverbund Süd-Ost, Motivgrundlage.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit untersucht das subjektive Stressempfinden von Ausbildungslehrpersonen in Kärnten und der Steiermark, die im Rahmen der Pädagogisch-Praktischen Studien als Mentoren für Lehramtsstudierende fungieren.

Was sind die zentralen Themenfelder der Studie?

Zentral sind der Stressbegriff im Arbeitskontext, Strategien der Stressbewältigung (Coping), die Rolle von Mentoren in der österreichischen Lehramtsausbildung sowie die Motive für diese zusätzliche Ausbildungsfunktion.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?

Das primäre Ziel ist es, zu ermitteln, inwieweit sich bei Ausbildungslehrpersonen im Entwicklungsverbund Süd-Ost ein subjektives Stresserleben abbilden lässt und welche Faktoren dieses beeinflussen.

Welche wissenschaftliche Methode wurde verwendet?

Es wurde eine quantitative Methode in Form einer Online-Befragung eingesetzt, um Daten von 143 Mentorinnen und Mentoren zu erheben und statistisch auszuwerten.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in eine theoretische Fundierung zu Stressmodellen und Copingstrategien sowie die detaillierte Darstellung des empirischen Teils inklusive Untersuchungsdesign, Ergebnissen und deren Diskussion.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Zu den prägenden Begriffen gehören Mentoring, Stress, Stressbewältigung, Ausbildungslehrperson, Lehrerbildung und Schulpraktikum.

Gab es signifikante Unterschiede im Stresserleben zwischen den verschiedenen Schultypen?

Ja, die Auswertung zeigte, dass Ausbildungslehrpersonen an Mittelschulen ein höheres Stresserleben aufweisen als Lehrkräfte an berufsbildenden höheren Schulen.

Beeinflusst das Geschlecht das Stressempfinden der Mentoren?

Nein, die statistische Überprüfung der vierten Hypothese ergab keinen signifikanten Unterschied zwischen weiblichen und männlichen Ausbildungslehrpersonen im Stresserleben.

Welche Copingstrategien nutzen die Mentoren am häufigsten?

Am häufigsten werden problemorientierte Strategien wie der kollegiale Austausch und die gezielte Problemlösung genannt, um Stress im Mentoringprozess zu bewältigen.

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Details

Titel
Subjektives Stresserleben bei Ausbildungslehrpersonen der Sekundarstufe I und II. Entwicklungsverbund Süd-Ost mit Fokus auf Kärnten und Steiermark
Hochschule
Pädagogische Hochschule Kärnten Viktor Frankl Hochschule  (Institut Fachwissenschaft, Fachdidaktik und Pädagogik der Sekundarstufe AB)
Note
1
Autor
Anonym (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2023
Seiten
122
Katalognummer
V1382862
ISBN (PDF)
9783346929204
ISBN (Buch)
9783346929211
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Stress Coping Mentoren Mentorinnen Pädagogisch-Praktische Studien Motive
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Anonym (Autor:in), 2023, Subjektives Stresserleben bei Ausbildungslehrpersonen der Sekundarstufe I und II. Entwicklungsverbund Süd-Ost mit Fokus auf Kärnten und Steiermark, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1382862
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