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Beiträge zum Pariser Klimaabkommen. Abgleich der Pläne der Ampel-Koalition und den eigens gesetzten Ansprüchen

Titel: Beiträge zum Pariser Klimaabkommen. Abgleich der Pläne der Ampel-Koalition und den eigens gesetzten Ansprüchen

Facharbeit (Schule) , 2022 , 21 Seiten , Note: 1

Autor:in: Ben Tissen (Autor:in)

Politik - Klima- und Umweltpolitik
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Zusammenfassung Leseprobe Details

Die Welt steuert der Klimakrise nach und nach weiter entgegen, das Thema Klima- und Umweltschutz hat mehr und mehr an Gewicht gewonnen, und beeinflusste auch nicht zuletzt die letzte Bundestagswahl maßgeblich. Mit der Ampel-Koalition wurde ein Politikbündnis geschlossen, das den Anspruch an sich selbst setzt, das politische Ziel effektiven Klimaschutzes praktisch, schnell, effektiv und gemäß der Vorgaben des Pariser Klimaabkommens von 2015 zu erreichen. Doch inwieweit treffen die geplanten Maßnahmen den Kern der eigenen Erwartungen? Schafft die Ampel die Energiewende? Auf Grundlage von Studien und Berechnungen wird diese Frage ausführlich erörtert, und, unter anderem mittels eines Ausblickes, bewertet.

Regen auf dem höchsten Punkt des Eisschildes Grönlands, wo es seit dem Beginn der Wetteraufzeichnungen nur geschneit hat. Waldbrände in Sibirien und in den Mittelmeerstaaten Türkei, Italien und Griechenland im letzten Sommer. Daneben unwetterartige Schneestürme im Osten der Vereinigten Staaten von Amerika (USA) zu Beginn dieses Jahres und schlussendlich die Wassermassen bei der Flutkatastrophe im Ahrtal im Juli 2021. Das alles sind nur Beispiele immer stetig zunehmender Extremwetterereignisse auf der ganzen Welt. Die Erderwärmung schreitet voran und der Meeresspiegel steigt immer weiter, da die Eisschilde in der Antarktis und Grönland schmelzen. Immer heißer werdende Sommer mit Dürren und Bränden, denen drastischen Ernteausfälle folgen, führen bei weiterhin steigender Weltbevölkerung zu gewaltigen humanitären und moralischen Problemen für die gesamte Menschheit.

In diesem Kontext muss die Frage gestellt werden, ob die unbestreitbar voranschreitende Klimakrise überhaupt noch abzuwenden ist. Wenn die notwendige Klimawende gelingen soll, ist die Zusammenarbeit aller Nationen auf der Welt unabdingbar. Das zum Überleben der Menschheit unverzichtbare Verhindern eines Kollaps unserer auf Wachstum ausgerichteten gesellschaftlich-globalen Systeme durch die voranschreitende Erderwärmung, ist nämlich kein Anliegen, das eine Nation allein erreichen kann. Vielmehr muss durch die Verfolgung eines gemeinsamen Zieles ein Lösungsansatz gefunden werden. Das gemeinsame Ziel der Bekämpfung des Klimawandels ist im Pariser Klimaabkommen von 2015 festgehalten. Dieses Abkommen wurde zwischenzeitlich, bis auf wenige Ausnahmen (Stand 05.03.2020), von allen Staaten der Welt ratifiziert.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1 Problemstellung und Gang der Untersuchung

2 Erläuterung der Ziele des Pariser Klimaabkommens

3 Klimaziele und Grundlagen des Koalitionsvertrags

4 Betrachtung der festgehaltenen Maßnahmen in Teilbereichen

4.1 Energiesektor

4.2 Mobilitätssektor

5 Kritische Auseinandersetzung mit den Maßnahmen

6 Mediale und politische Resonanz

7 Schlussbetrachtung

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit untersucht, ob die im Koalitionsvertrag der Ampel-Regierung von 2021 festgehaltenen Klimaschutzmaßnahmen ausreichen, um einen gerechten Beitrag zur Einhaltung des Pariser Klimaabkommens zu leisten. Dabei wird insbesondere auf die Sektoren Energie und Mobilität fokussiert sowie der aktuelle politische und mediale Diskurs analysiert.

  • Analyse der Klimaziele des Pariser Abkommens und deren Übertragung in deutsche Politik.
  • Evaluation der energiepolitischen Maßnahmen der Koalition hinsichtlich der Klimaneutralität 2045.
  • Untersuchung der transformationsorientierten Strategien im Mobilitätssektor.
  • Kritische Bewertung der Zielvorgaben auf Basis wissenschaftlicher CO2-Budgets.
  • Einordnung der gesellschaftlichen Resonanz durch NGOs und Medien.

Auszug aus dem Buch

1 Problemstellung und Gang der Untersuchung

Regen auf dem höchsten Punkt des Eisschildes Grönlands, wo es seit dem Beginn der Wetteraufzeichnungen nur geschneit hat. Waldbrände in Sibirien und in den Mittelmeerstaaten Türkei, Italien und Griechenland im letzten Sommer. Daneben unwetterartige Schneestürme im Osten der Vereinigten Staaten von Amerika (USA) zu Beginn dieses Jahres und schlussendlich die Wassermassen bei der Flutkatastrophe im Ahrtal im Juli 2021. Das alles sind nur Beispiele immer stetig zunehmender Extremwetterereignisse auf der ganzen Welt. Die Erderwärmung schreitet voran und der Meeresspiegel steigt immer weiter, da die Eisschilde in der Antarktis und Grönland schmelzen. Immer heißer werdende Sommer mit Dürren und Bränden, denen drastischen Ernteausfälle folgen, führen bei weiterhin steigender Weltbevölkerung zu gewaltigen humanitären und moralischen Problemen für die gesamte Menschheit. In diesem Kontext muss die Frage gestellt werden, ob die unbestreitbar voranschreitende Klimakrise überhaupt noch abzuwenden ist.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Problemstellung und Gang der Untersuchung: Dieses Kapitel verortet die Arbeit in der aktuellen Klimakrise und erläutert die Zielsetzung sowie den methodischen Rahmen der Untersuchung des deutschen Koalitionsvertrags.

2 Erläuterung der Ziele des Pariser Klimaabkommens: Die zentralen Ziele des internationalen Abkommens, insbesondere das 1,5-Grad-Ziel, werden definiert und ihr Stellenwert für die globale Klimaverantwortung dargelegt.

3 Klimaziele und Grundlagen des Koalitionsvertrags: Es wird analysiert, wie die neue Bundesregierung das Ziel der Klimaneutralität bis 2045 im Koalitionsvertrag verankert und mit einer sozial-ökologischen Marktwirtschaft verknüpft hat.

4 Betrachtung der festgehaltenen Maßnahmen in Teilbereichen: Dieser Abschnitt unterteilt sich in die Sektoren Energie und Mobilität, um die konkreten geplanten Maßnahmen zu evaluieren.

5 Kritische Auseinandersetzung mit den Maßnahmen: Basierend auf wissenschaftlichen CO2-Budgets wird kritisch geprüft, ob die Maßnahmen ausreichen, um die Pariser Klimaschutzziele tatsächlich einzuhalten.

6 Mediale und politische Resonanz: Hier werden die Reaktionen von NGOs wie Greenpeace und dem WWF sowie die mediale Debatte über die Qualität und Ambition des Koalitionsvertrags zusammengefasst.

7 Schlussbetrachtung: Das Fazit fasst die Ergebnisse zusammen und bewertet kritisch, ob Deutschland mit den beschlossenen Maßnahmen auf einem pfadkonformen Weg zur Klimaneutralität ist.

Schlüsselwörter

Klimaschutz, Pariser Klimaabkommen, Ampel-Koalition, Koalitionsvertrag, Klimaneutralität, Energiewende, Mobilitätssektor, CO2-Budget, Nachhaltigkeit, Treibhausgasemissionen, Erderwärmung, Klimapolitik, Energiegewinnung, ÖPNV, Klimakrise.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in der Arbeit grundlegend?

Die Arbeit bewertet, ob die im Koalitionsvertrag von 2021 vereinbarten Maßnahmen der neuen Bundesregierung ausreichen, um Deutschlands Beitrag zum internationalen Pariser Klimaabkommen zu leisten.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Hauptthemen sind die Energiepolitik, der Mobilitätssektor, die Klimaneutralitätsziele der Ampel-Koalition sowie die kritische Reflexion durch externe Fachstudien und zivilgesellschaftliche Organisationen.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Die Forschungsfrage zielt darauf ab, zu evaluieren, ob die im Vertrag enthaltenen Maßnahmen mit dem Ziel der Einhaltung des 1,5-Grad-Pfades vereinbar sind und wo die kritischen Schwachstellen liegen.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit analysiert den Koalitionsvertrag unter Einbeziehung von CO2-Budget-Berechnungen, wissenschaftlichen Studien (u.a. HTW, DIW Econ) und einer qualitativen Auswertung der öffentlichen sowie medialen Resonanz.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die detaillierte Betrachtung des Energie- und Mobilitätssektors, die kritische Messung dieser Maßnahmen an Klimabudgets sowie eine Übersicht über die öffentliche Debatte.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit wird durch Begriffe wie Klimaneutralität, Energiewende, CO2-Budget, Mobilitätssektor und Pariser Klimaabkommen charakterisiert.

Warum spielt das Ahrtal im Kontext der Untersuchung eine Rolle?

Das Ahrtal dient als dramatisches Fallbeispiel für die zunehmenden Extremwetterereignisse, die während des Wahlkampfes 2021 das öffentliche Bewusstsein für den Klimaschutz und die politische Agenda maßgeblich beeinflusst haben.

Welche Rolle spielt Erdgas im Koalitionsvertrag laut der Autorin?

Die Autorin betrachtet Erdgas kritisch als Brückentechnologie, da es zwar kurzfristig zur Deckung der Energielücke benötigt wird, aber aufgrund von Methanemissionen und der Abhängigkeit von Importen ökologisch problematisch ist.

Können E-Fuels den Güterverkehr laut der Arbeit reformieren?

E-Fuels werden als eine potenzielle, wenn auch im Koalitionsvertrag noch unpräzise formulierte Möglichkeit erwähnt, den Güterverkehr in Deutschland klimaneutral zu gestalten.

Wie lautet das Fazit zur Erreichbarkeit des 1,5-Grad-Ziels?

Das Fazit fällt skeptisch aus: Die Autorin kommt zum Schluss, dass die aktuellen Maßnahmen hinter den ambitionierten internationalen Zielen zurückbleiben, da das Zieljahr 2045 für die Klimaneutralität als zu spät terminiert angesehen wird.

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Details

Titel
Beiträge zum Pariser Klimaabkommen. Abgleich der Pläne der Ampel-Koalition und den eigens gesetzten Ansprüchen
Note
1
Autor
Ben Tissen (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2022
Seiten
21
Katalognummer
V1382885
ISBN (PDF)
9783346927040
ISBN (Buch)
9783346927057
Sprache
Deutsch
Schlagworte
beiträge pariser klimaabkommen abgleich pläne ampel-koalition ansprüchen
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Ben Tissen (Autor:in), 2022, Beiträge zum Pariser Klimaabkommen. Abgleich der Pläne der Ampel-Koalition und den eigens gesetzten Ansprüchen, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1382885
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Leseprobe aus  21  Seiten
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