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Schulordnungen im Vergleich. Sequenzanalytische Datenanalyse von Auszügen aus den Schulordnungen zweier Grundschulen

Titre: Schulordnungen im Vergleich. Sequenzanalytische Datenanalyse von Auszügen aus den Schulordnungen zweier Grundschulen

Travail de Recherche , 2022 , 32 Pages , Note: 1,7

Autor:in: Ilayda Can (Auteur)

Pédagogie - Tests & Mesures pour l'éducation
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In dieser Arbeit werden Auszüge aus den Schulordnungen der Grundschulen Jürgenohl und Wellsee vergleichend gegenübergestellt. Anhand der sequenzanalytischen Datenanalyse wird nicht nur die äußere Gestaltung der Schulordnungen analysiert, sondern auch die inhaltliche. Darüber hinaus werden Bezüge zu erziehungstheoretischen und erziehungsphilosophischen Ansätzen, deren Hintergründe im zweiten Kapitel dargestellt werden, herausgefiltert. Die Zusammenfassung im letzten Kapitel wird nicht nur Gemeinsamkeiten der beiden Schulordnungen präsentieren, sondern auch ihre Unterschiede.

Die Ergebnisse der Forschung könnten sowohl für die (zukünftigen) Eltern der Schüler:innen als auch für (angehende) Lehrer:innen relevant sein. Dies lässt sich damit begründen, dass Lehrer:innen Hauptbeteiligte sind, wenn es darum geht, Bestandteile von Schulordnungen, wie zum Beispiel Grundhaltungen und/oder Leitsätze, zu formulieren. Inhalt einiger Schuldordnungen ist auch der Elternvertrag, der das Zusammenwirken zwischen Schule und Elternhaus verbindlich regelt. Selbst wenn der Elternvertrag nicht in der Schulordnung festgehalten wird, werden Eltern in jedem Fall über die Ordnungen informiert und unterzeichnen diese gegebenenfalls.

Die Forschung kristallisiert außerdem heraus, auf welche Schwerpunkte sich die jeweiligen Grundschulen fokussieren und welche potenziellen negativen sowie positiven Auswirkungen diese auf Schüler:innen/Eltern/Lehrer:innen haben könnten – zum Teil auch in erziehungstheoretischen/erziehungsphilosophischen Ansätzen verankert.

Im Hinblick auf die vorangegangenen Untersuchungen zu dieser Thematik ergeben sich demnach folgende Fragestellungen: Wie lassen sich Auszüge aus der Schulordnung der Grundschule Jürgenohl und der Grundschule Wellsee sequenzanalytisch darstellen und welche Gemeinsamkeiten/Unterschiede sind dabei zu beobachten? Welche Bezüge lassen sich zu erziehungstheoretischen/erziehungsphilosophischen Ansätzen herstellen?

Extrait


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Theoretische Hintergründe

2.1 Zusammenfassung des Forschungsstandes

2.2 Schule als erziehende Institution

2.3 Schule und Semantik

2.4 Der heimliche Lehrplan

2.5 Erziehungstheoretischer Ansatz nach Siegfried Bernfeld

2.6 Erziehungsphilosophischer Ansatz nach Jean Jacques Rousseau

3. Das sequenzanalytische Interpretationsverfahren: Beschreibung der Forschungsmethode

4. Darstellung der Ergebnisse: sequenzanalytische Dokumentenbetrachtung der Schulordnungen

4.1 Grundschule Jürgenohl

4.1.1 Kontextinformationen

4.1.2 Analyse der äußeren Gestaltung der Schulordnung

4.1.3 Inhaltliche Analyse der Schulordnung mit Bezug zu erziehungstheoretischen/erziehungsphilosophischen Ansätzen

4.2 Grundschule Wellsee

4.2.1 Kontextinformationen

4.2.2 Analyse der äußeren Gestaltung der Schulordnung

4.2.3 Inhaltliche Analyse der Schulordnung mit Bezug zu erziehungstheoretischen/erziehungsphilosophischen Ansätzen

5. Zusammenfassung

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht und vergleicht mittels einer sequenzanalytischen Datenanalyse die Schulordnungen der Grundschulen Jürgenohl und Wellsee. Dabei liegt der Fokus auf der Analyse der äußeren Gestaltung sowie der inhaltlichen Ausrichtung unter Einbeziehung erziehungstheoretischer und erziehungsphilosophischer Ansätze.

  • Sequenzanalytische Interpretation von Schulordnungen
  • Vergleichende Analyse zweier Grundschulkonzepte
  • Bezüge zu erziehungstheoretischen und -philosophischen Ansätzen (Siegfried Bernfeld, J.J. Rousseau)
  • Diskussion des heimlichen Lehrplans und der institutionellen Erziehung
  • Untersuchung der sprachlichen Einkleidung und Adressatenansprache

Auszug aus dem Buch

3. Das sequenzanalytische Interpretationsverfahren: Beschreibung der Forschungsmethode

Anhand der Auszüge aus den beiden ausgewählten Schulordnungen der Grundschulen Jürgenohl und Wellsee wird in dieser Forschungsarbeit der Versuch getätigt, mithilfe des sequenzanalytischen Interpretationsverfahrens die möglichen Bedeutungen der Aufzeichnungen zu interpretieren.

Der erste Schritt der Analyse beginnt mit der Betrachtung der ersten Äußerung der Sequenz. Hier gilt es, die Frage zu beantworten, was diese Aussage wortwörtlich meinen könnte (Behrend et al., 2006, S. 3). Zudem wird beleuchtet, in welchem Kontext die Aussage stehen könnte. Dabei ist der Verzicht auf Basis- und Kontextwissen über die Sequenz von hoher Relevanz. Besonders wichtig ist die Betrachtung der Äußerung unabhängig von den nachfolgenden Äußerungen. Bevor sich der nächsten Aussage gewidmet wird, werden in Form eines Gedankenexperiments Entwürfe von potenziellen Anschlüssen an die erste Aussage erstellt. Die darauffolgende Analyse eines Anschlusses zeigt, welcher Bedeutungsvorschlag dem Forschenden am plausibelsten erscheint (Behrend et al., 2006, S. 3).

Die beschriebene Vorgehensweise wird bis zur letzten Äußerung so lange wiederholt, bis sich eine Deutungshypothese herausbildet, die für weitere Sequenzen angewendet werden sollte, bis die anfängliche Deutungshypothese verworfen wird und stattdessen eine neue Hypothese in Betracht gezogen werden muss. Eine andere Alternative wäre die Verfeinerung der ursprünglichen Deutungshypothese, bis sie für das Material geeignet ist (Behrend et al., 2006, S. 3).

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Diese Einleitung führt in das Thema der sequenzanalytischen Datenanalyse von Schulordnungen ein und erläutert die Relevanz der Forschung für Beteiligte im Schulwesen.

2. Theoretische Hintergründe: In diesem Kapitel werden grundlegende Konzepte wie der heimliche Lehrplan, die Schule als erziehende Institution sowie erziehungstheoretische Ansätze von Bernfeld und Rousseau dargelegt.

3. Das sequenzanalytische Interpretationsverfahren: Beschreibung der Forschungsmethode: Das Kapitel erläutert die methodischen Regeln und das Vorgehen des sequenzanalytischen Interpretationsverfahrens nach Behrend et al.

4. Darstellung der Ergebnisse: sequenzanalytische Dokumentenbetrachtung der Schulordnungen: Dieser Hauptteil analysiert die Schulordnungen der Grundschulen Jürgenohl und Wellsee hinsichtlich ihrer Gestaltung und ihrer inhaltlichen Bezüge zu erziehungswissenschaftlichen Modellen.

5. Zusammenfassung: Die Ergebnisse werden synthetisiert, Gemeinsamkeiten und Unterschiede der beiden Schulordnungen herausgearbeitet und abschließend bewertet.

Schlüsselwörter

Schulordnung, Sequenzanalyse, Schulkritik, heimlicher Lehrplan, Grundschule, Erziehungstheorie, Siegfried Bernfeld, Jean-Jacques Rousseau, Dokumentenanalyse, Institution Schule, Verhaltensregeln, Pädagogik, Schüler, Lehrkräfte, Sozialisation.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Forschungsarbeit grundsätzlich?

Die Arbeit beschäftigt sich mit der vergleichenden, sequenzanalytischen Untersuchung von Schulordnungen zweier spezifischer Grundschulen, um deren inhaltliche Ausrichtung und pädagogische Implikationen zu verstehen.

Welche zentralen Themenfelder behandelt die Studie?

Dazu gehören das Konzept des heimlichen Lehrplans, die institutionellen Rahmenbedingungen von Erziehung sowie die sprachliche Gestaltung und Wirkung von Verhaltensanweisungen.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?

Das Ziel ist herauszufinden, wie sich die Schulordnungen der Grundschulen Jürgenohl und Wellsee sequenzanalytisch darstellen lassen, welche Unterschiede und Gemeinsamkeiten vorliegen und welche erziehungswissenschaftlichen Bezüge sich herstellen lassen.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es wird das sequenzanalytische Interpretationsverfahren angewendet, welches eine systematische Untersuchung von Textsequenzen ermöglicht, ohne dabei auf vorgefertigtes Kontextwissen zurückzugreifen.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Im Hauptteil erfolgen die Kontextualisierung, die Analyse der äußeren Gestaltung sowie die detaillierte inhaltliche Untersuchung der Schulordnungen unter Bezugnahme auf erziehungstheoretische Ansätze.

Welche Schlüsselbegriffe charakterisieren die Arbeit?

Zentrale Begriffe sind Dokumentenanalyse, Schulordnungen, pädagogisches Handeln, institutionelle Erziehung und Selbststeuerung von Lernenden.

Welche Rolle spielt Rousseau in der Arbeit?

Rousseaus erziehungsphilosophische Konzepte, insbesondere die Idee der „Natürlichkeit“, dienen als theoretischer Kontrastpunkt zur institutionellen Reglementierung durch Schulordnungen.

Wie unterscheidet sich die Ansprache in den beiden Schulordnungen?

Während die Grundschule Jürgenohl eine „Ich-Perspektive“ nutzt, die eine adressatennahe Einkleidung vorsieht, verwendet die Grundschule Wellsee eine distanziertere „Du-Perspektive“.

Warum wird das Unterschriftenfenster bei der Grundschule Jürgenohl kritisch beleuchtet?

Die Autorin diskutiert die rechtliche Problematik von Verträgen mit Kindern unter sieben Jahren und bewertet die Wirkung des Unterschriftenfensters in Bezug auf die Seriosität und die Inklusion der Eltern.

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Résumé des informations

Titre
Schulordnungen im Vergleich. Sequenzanalytische Datenanalyse von Auszügen aus den Schulordnungen zweier Grundschulen
Université
University of Flensburg
Cours
Schule als erziehende Institution
Note
1,7
Auteur
Ilayda Can (Auteur)
Année de publication
2022
Pages
32
N° de catalogue
V1383279
ISBN (PDF)
9783346931597
ISBN (Livre)
9783346931603
Langue
allemand
mots-clé
Schulordnung Sequenzanalyse Datenanalyse Grundschule dokumentanalytischer Forschungsbericht Jürgenohl Wellsee Schule Erziehung erziehende Institution Lehrplan Siegfried Bernfeld Jean Jeacques Rousseau Erziehungsphilosophie
Sécurité des produits
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Citation du texte
Ilayda Can (Auteur), 2022, Schulordnungen im Vergleich. Sequenzanalytische Datenanalyse von Auszügen aus den Schulordnungen zweier Grundschulen, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1383279
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Extrait de  32  pages
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