Basics zur römischen Geschichte vom 10. Jahrhundert vor Christus bis zum 6. Jahrhundert nach Christus. Ausgewählte Spezialgebiete der römischen Geschichte werden beleuchtet: Recht und Rechtswissenschaft, Medizin, die Sklaverei, Frauen in Rom, die römische Wirtschaft, die Religion, die Zeit der Völkerwanderung, die Römer im heutigen Österreich, von der römischen Staatlichkeit ins Mittelalter.
Die vorliegende Publikation soll vor allem für Lehrende und Lernende im Bildungsbereich sowie für alle an der römischen Geschichte Interessierten Personen interessante Inhalte bieten. Die ausgewählten Inhalte basieren auf Unterrichtsinhalten im Fach „Geschichte und Sozialkunde“/ “Geschichte und politische Bildung“ im höheren Schulbereich sowie auf Inhalten von Universitätsstudien des Autors. Zudem auf vielen Literatur- und Onlinerecherchen und deren Bearbeitung zum Thema. Die „römische Geschichte“ bzw. die „Geschichte Westroms“ umfasst einen Zeitraum von vielen Jahrhunderten. Auf dem Höhepunkt seiner Macht reichte der Einfluss des „Imperium Romanum“ von Britannien bis nach Nordafrika und von Spanien bis nach Syrien. Rom hatte vor allem eine gut funktionierende Verwaltung und ein starkes, streng geführtes Heer. Die „Landwirtschaft“ hatte große Bedeutung. Das „Imperium Romanum“ umspannte vom dritten Jahrhundert vor Christus bis zum sechsten Jahrhundert nach Christus den Mittelmeerraum. Damit ist es das am längsten andauernde Weltreich der Geschichte mit Einflüssen auf die „moderne Welt“. Das betrifft insbesondere die römisch-katholische Kirche und viele moderne Rechtssysteme. Entwicklungen in der Rechtswissenschaft waren wesentliche Eigenleistungen der Römer, die auch bedeutende Juristen hervorbrachten.
Inhaltsverzeichnis
I. EINLEITUNG
II. ROM: VOM BEGINN BIS ZUR SPÄTANTIKE
1. DIE APENNINENHALBINSEL UND IHRE BEWOHNER
1.1 DIE LANDSCHAFT ROMS
1.2 DIE BESIEDELUNG ITALIENS
1.2.1 „Italiker“, „Etrusker“, „Griechen“, „Kelten“
1.2.2 Die Besiedelung der Apenninenhalbinsel im zeitlichen und geografischen Kontext
2. DIE DREI EPOCHEN DER RÖMISCHEN GESCHICHTE:
2.1 DIE KÖNIGSZEIT
2.1.1 Die Gründung der Stadt Rom 753 vor Christus (ab urbe condita)
2.2 DIE REPUBLIK („res publica“)
2.2.1 Die Bedeutung von „res publica“
2.2.2 Die römische Republik und ihre Verfassung
2.2.3 Die Ämter
2.2.4 Die Körperschaften
2.2.5 Der Ständekampf
2.2.6 Roms Weg zur Herrschaft über Italien
2.2.7 Die Punischen Kriege
2.2.8 Der Niedergang der römischen Republik
2.2.8.1 Soziale Verhältnisse
2.2.8.2 „Tiberius Sempronius Gracchus“ und „Gaius Sempronius Gracchus“
2.2.9 „Marius“ und „Sulla“
2.2.10 „Pompejus“ und „Cäsar“
2.3 DIE KAISERZEIT
2.3.1 „Octavian“ und „Antonius“ im Kampf um die Macht
2.3.2 Augustus und der Prinzipat (Beginn 27 vor Christus)
2.3.3 Kultur, Außenpolitik und Nachfolge von Kaiser Augustus
2.3.4 Die Einteilung der „Römischen Kaiserzeit“ in 2 Epochen und die Möglichkeiten, Kaiser zu werden
2.3.5 Unterschiedliche Abschnitte des Prinzipats
2.3.6 Der Wechsel vom „Prinzipat“ zum „Dominat“: Beginn der Spätantike
III. EXKURS: DIE RÖMISCHEN KAISER DIOKLETIAN UND CONSTANTIN I.
1. DIOKLETIAN UND KONSTANTIN I. (KONSTANTIN DER GROßE)
2. DER BEGINN DER HERRSCHAFT DIOKLETIANS
3. DIE VON DIOKLETIAN UND CONSTANTIN I. DURCHGEFÜHRTEN REFORMEN
3.1 Reformen zu Beginn der Regierungszeit von Diokletian
3.2 Das Recht unter Diokletian und Constantin I.
3.3 Das Staatswesen unter Diokletian und Constantin I.
3.4 Wesentliche Reformen Diokletians im Überblick
3.5 Die Abdankung Diokletians im Jahre 305 nach Christus
3.6 Die Auflösung der römischen Tetrarchie und die Reformen Constantins I.
IV. AUSGEWÄHLTE THEMEN ZUR RÖMISCHEN GESCHICHTE
1. RECHT UND RECHTSWISSENSCHAFT IM ANTIKEN ROM
1.1 VOM BEGINN BIS ZUM SECHSTEN JAHRHUNDERT NACH CHRISTUS
1.1.1 Eine originäre Leistung der Römer
1.1.2 Die Kaiserzeit
1.1.3 Die Entwicklung eines Rechtsystems
1.1.4 Das klassische Recht
1.1.5 Das „ius civile“ und das „ius gentium“
1.1.6 Die Kodifikation des römischen Rechts
1.2 EXKURS: SCHULD UND SCHULDNER IM RÖMISCHEN RECHT
1.2.1 Das Schuldverhältnis
1.2.2 Das „vinculum iuris“ im Römischen Recht
1.2.3 Die indirekte Stellvertretung im Römischen Recht
1.2.4 Die „Obligatio“ des klassischen und des iustinianischen Rechts
1.2.5 Die Änderung der Herrschaftsrechte des Verletzten
1.2.6 Haftungsgeschäfte des altrömischen Rechtes
1.2.7 Die Schuldsklaverei
1.2.8 Schuldverhältnisse im Mittelalter und in der Neuzeit: Die Weiterführung des Römischen Rechts
2. MEDIZIN IM ANTIKEN ROM
2.1 GESCHICHTE DER ANTIKEN MEDIZIN
2. VON DEN GRIECHEN GELANGTE DIE MEDIZIN NACH ROM
2.2.1 Um das Jahr 50 vor Christus
2.2.2 Die medizinischen Lehren des „Asklepiades“
2.2.3 Militärärzte und Leibärzte des Kaisers
2.2.4 Drei Gruppen von Ärzt/innen in Rom
2.2.5 Die „pneumatische Ärzteschule“
2.2.6 Galen von Pergamon
2.2.7 Römische Medizin: Griechische Wertschätzung der Reinheit
3. DIE SKLAVEREI
3.1 EINE SOZIAL DIFFERENZIERTE GESELLSCHAFT IN ROM
3.2 SKLAVENAUFSTÄNDE/SKLAVENKRIEGE
4. FRAUEN IN ROM (RÖMERINNEN)
4.1 RÖMERINNEN IN DER GESCHICHTSWISSENSCHAFT
4.2 DIE SOZIALE STELLUNG
5. DIE RÖMISCHE WIRTSCHAFT
5.1 AUFGABEN UND WÄHRUNG IM KONTEXT DER RÖMISCHEN WIRTSCHAFT
5.2 NOTWENDIGE RESSOURCEN BZW. ROHSTOFFE (AUSWAHL)
5.2.1 Holz
5.2.2 Rohstoffe zum Hausbau
5.2.3 Beton
5.2.4 Stein
5.2.5 Wasser
5.2.6 Ziegel
5.2.7 Glas
5.2.8 Eisen (Stahl) und Bronze
5.3 BAUWESEN UND TECHNISCHE LEISTUNGEN DER RÖMER (AUSWAHL)
5.3.1 Der Straßenbau
5.3.2 Der Brückenbau
5.3.3 Vier Typen von Römerstraßen
6. DIE RELIGION DER RÖMER
6.1 EINFLÜSSE DER ETRUSKER UND DER GRIECHEN
6.2 DAS CHRISTENTUM
6.3 STAAT UND RELIGION
6.3.1 Die Kaiser wurden vergöttlicht
6.3.2 Das „Edikt von Mailand“: Toleranzedikt
6.3.3 Urbi et orbi
6.3.4 Das Christentum im heutigen Österreich
7. DIE ZEIT DER VÖLKERWANDERUNG
7.1 DIE GERMANEN
7.1.1 Römisch-Germanische Kriege
7.1.2 Wanderungen der Germanen
7.1.3 Staatsform und soziale Gliederung der Germanen
7.1.4 Die Religion der Germanen
7.2 DIE VÖLKERWANDERUNG IM ENGEREN SINN
7.2.1 Archäologische und historische Forschung
7.2.2 Beispiele für Wanderbewegungen
8. DIE RÖMER IN UNSEREM HEUTIGEN ÖSTERREICH
8.1 ROMANISIERUNG AM BEISPIEL DES OSTALPENRAUMES
8.2 DREI RÖMISCHE PROVINZEN AUF DEM GEBIET DES HEUTIGEN ÖSTERREICH
8.3 DER LIMES
8.4 DIE BEDEUTENDSTEN RÖMERSIEDLUNGEN IM HEUTIGEN ÖSTERREICH
8.4.1 Anwesenheit „Römischer Kaiser“
8.4.2 Die Römerstadt „Carnuntum“
8.4.3 Die Römer im „Wiener Raum“
9. VON DER RÖMISCHEN STAATLICHKEIT INS MITTELALTER
9.1 EPOCHENGRENZEN
9.2 WESENTLICHE VERÄNDERUNGEN IM ANTIKEN ROM
9.3 PUBLIKATIONEN FÜR DEN SCHULUNTERRICHT ZUM THEMA UNTERGANG DES RÖMISCHEN REICHES (AUSWAHL)
9.3.1 Der Untergang des Römischen Reiches – kritisch betrachtet und spielend gelernt
9.3.2 Unterricht Schule: Warum gibt es kein Römisches Reich mehr?
9.3.3 Edward Gibbon: „The Decline and Fall of the Roman Empire“
9.4 VERLUST ANTIKEN WISSENS
9.5 WELTKULTURERBE DER UNESCO
Zielsetzung & Themen
Die vorliegende Arbeit bietet einen Überblick über fundamentale Aspekte der römischen Geschichte mit Fokus auf die Entwicklung vom Beginn der Antike bis zum Übergang ins Mittelalter, unter besonderer Berücksichtigung der gesellschaftlichen, rechtlichen und technologischen Errungenschaften sowie deren Bedeutung für das heutige Bildungs- und Weltkulturerbe.
- Allgemeine Geschichte von Rom und die Epochen der Kaiserzeit
- Entwicklung des römischen Rechts und Bedeutung für die moderne Jurisprudenz
- Struktur der Sklavenwirtschaft und deren Auswirkungen auf die römische Gesellschaft
- Medizinische Errungenschaften im antiken Rom und der Einfluss griechischer Gelehrter
- Romanisierungsprozesse und römische Hinterlassenschaften im heutigen Österreich
Auszug aus dem Buch
Die Bedeutung von „res publica“
Die lateinische Bezeichnung „res publica“ bedeutet „öffentliche Sache“ bzw. „Sache des Volkes“, aber auch das „Staatswesen“ bzw. den „Staat“. Das war die Römische Republik in der Antike. Interessant dazu sind u.a. auch Definitionen von „Cicero“ und „Caesar“. Hier z.B. „possessivus“ (der Staat ist Besitz des Volkes …), „subiectivus“ (das Volk ist Handlungsträger …), „explicativus“ (die Sache, die das Volk ist bzw. der Staat ist das Volk), die „res publica“ ist die Bühne, auf der der „populus“ politisch agiert. Aus diesen Definitionen ist insbesondere das Verständnis von Staat, von Vertretern des Staates und vom Volk zu sehen. Das ist auch der gerechte Sinn des Staates im Verständnis dieser antiken Staatsmänner und Autoren, die ihr Leben in den Dienst des römischen Staates stellten (Cicero Marcus Tullius. De re publica; vgl. auch Drexler Hans 1957, Res publica, S 270 ff und Caesar…).
Zusammenfassung der Kapitel
I. EINLEITUNG: Ein Überblick über die Zielsetzung der Publikation für Lehrende und Lernende sowie eine Einführung in die zeitliche und geographische Ausdehnung des römischen Reiches.
II. ROM: VOM BEGINN BIS ZUR SPÄTANTIKE: Eine detaillierte Darstellung der frühen Besiedlung, der drei großen Epochen der römischen Geschichte und der tiefgreifenden politischen sowie sozialen Umbrüche.
III. EXKURS: DIE RÖMISCHEN KAISER DIOKLETIAN UND CONSTANTIN I.: Analyse der Ära Diokletians und Konstantins, die den Übergang vom Prinzipat zum Dominat markiert und wichtige Verwaltungsreformen umfasst.
IV. AUSGEWÄHLTE THEMEN ZUR RÖMISCHEN GESCHICHTE: Vertiefende Untersuchung spezifischer Fachbereiche wie Recht, Medizin, Sklaverei, Wirtschaft, Religion und das römische Erbe im heutigen Raum Österreich.
Schlüsselwörter
Antikes Rom, Imperium Romanum, Römische Republik, Prinzipat, Dominat, Römisches Recht, Sklavenwirtschaft, Antike Medizin, Romanisierung, Kaiserreich, Völkerwanderung, Limes, Weltkulturerbe, Diokletian, Constantin der Große
Häufig gestellte Fragen
Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?
Die Arbeit behandelt die „Basics“ der römischen Geschichte, von den Anfängen Roms bis zum Übergang der klassischen Antike in das europäische Mittelalter.
Was sind die zentralen Themenfelder?
Die Publikation fokussiert sich auf politische Epochen, das römische Recht, Sozialstrukturen wie die Sklaverei, medizinische Lehren sowie die Verbreitung des Christentums und kulturelle Leistungen wie den Straßen- und Städtebau.
Was ist das primäre Ziel der Arbeit?
Das Ziel ist, Lehrenden und Lernenden fundierte Inhalte zur römischen Geschichte bereitzustellen, die auf einer Kombination aus Unterrichtskonzepten, Literaturrecherchen und historischen Quellen basieren.
Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?
Der Autor stützt sich auf eine breite Literatur- und Online-Recherche sowie die Auswertung historischer Primär- und Sekundärquellen der Geschichtswissenschaft, um einen strukturierten Überblick zu generieren.
Was wird im Hauptteil behandelt?
Im Hauptteil werden neben dem chronologischen Abriss der römischen Geschichte auch vertiefende Exkurse zu juristischen, medizinischen und wirtschaftlichen Themengebieten im antiken Rom detailliert analysiert.
Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?
Die Arbeit lässt sich durch Begriffe wie Imperium Romanum, Römisches Recht, Prinzipat, Romanisierung, Limes und Weltkulturerbe charakterisieren.
Welche Bedeutung hatte das Römische Recht für die nachfolgenden Generationen?
Das römische Recht bildete eine fundamentale Grundlage für westliche Rechtsordnungen und beeinflusste maßgeblich spätere Rechtssysteme, etwa durch die Kodifikation des „Corpus iuris civilis“.
Wie wird das römische Erbe im heutigen Österreich thematisiert?
Die Arbeit widmet sich gezielt den Ereignissen in den römischen Provinzen auf dem heutigen Staatsgebiet Österreichs, unter anderem am Beispiel der Romanisierung, des Grenzschutzes am Limes und bedeutender Siedlungen wie Carnuntum.
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- Franz Zeilner (Author), 2023, Basics zur römischen Geschichte, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1383509