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Messung der Abgastemperaturen der Feuerhand-Laternen Nr. 176E und Nr. 75

Titel: Messung der Abgastemperaturen der Feuerhand-Laternen Nr. 176E und Nr. 75

Ausarbeitung , 2005 , 4 Seiten

Autor:in: Detlef Bunk (Autor:in)

AdA Naturwissenschaft und Technik
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Zusammenfassung Leseprobe Details

Dies stellt eine vergleichende wissenschaftliche Arbeit bzw. Untersuchung von Sturmlaternen dar. Behauptet werden besonders hohe Abgastemperaturen unter dem Kamindach der Feuerhand-Petroleum-Frischluft Laterne Nr. 176E. Daraus ergab sich die Frage nach den Unterschieden der Abgastemperatur bei Laternen mit vergleichbarer Brennerkonstruktion und gleicher Brennergröße.

Die Nr.75 ist eine spezielle kleine Frischluft-Konstruktion, die den Endpunkt der Miniaturisierung von Sturmlaternen darstellt. Die Konstruktion beruht auf systematischen Versuchen, deren konstruktive Ergebnisse in zahlreichen Patenten niedergelegt sind. Die FH Nr. 176E ist eine abgewandelte Konstruktion der Standartlaterne Nr.175.

Es wird daher erwartet, dass die Abgastemperaturen unter dem Kamindach der FH 75 Atom höher sind als bei der Einheitslaterne. Die Fragestellung sollte durch eine Vergleichsmessung der Abgastemperaturen unter dem Kamindach im Dauerbetrieb mit maximaler Lichtausbeute und Flammenhöhe vor dem Russpunkt (Maximalbetrieb) an beiden Laternentypen untersucht werden.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

Fragestellung

Methode

Ergebnisse

Diskussion

Schlussfolgerung

Zielsetzung & Themen

Das primäre Ziel dieser Arbeit ist die experimentelle Ermittlung und der Vergleich der Abgastemperaturen unter dem Kamindach der beiden Sturmlaternen-Modelle Feuerhand Nr. 75 „Atom“ und Nr. 176E im Maximalbetrieb, um zu prüfen, ob die kompaktere Bauweise des Modells „Atom“ zu höheren Verbrennungstemperaturen führt.

  • Vergleich der thermischen Belastung bei unterschiedlichen Laternen-Baugrößen
  • Analyse der Abgasführung und deren Einfluss auf die Temperaturentwicklung
  • Untersuchung der Verbrennungseigenschaften von leichtem, desaromatisiertem Lampenöl
  • Bewertung der Materialbeständigkeit unter Bedingungen extremer Hitzeentwicklung
  • Optimierungsempfehlungen für den Betrieb von historischen Sturmlaternen

Auszug aus dem Buch

Fragestellung

Behauptet werden besonders hohe Abgastemperaturen unter dem Kamindach der Feuerhand-Petroleum-Frischluft Laterne Nr. 176E, Baumuster 1938, mit 1,5’’’ Linien (5mm) Brenner. Daraus ergab sich die Frage nach den Unterschieden der Abgastemperatur bei Laternen mit vergleichbarer Brennerkonstruktion und gleicher Brennergröße. Die Firma H. Nier stellte in der Zeit von 1936 bis 1944 zwei Frischluft-Sturmlaternen mit 1,5’’’ Brenner her. Es waren zum einen das kleinste je auf dem Markt angebotene Model Nr.75 „Atom“ von 1936 und die circa zwei Jahre später erschienene Nr. 176 Einheitslaterne. Die Nr.75 ist eine spezielle kleine Frischluft-Konstruktion, die den Endpunkt der Miniaturisierung von Sturmlaternen darstellt. Die Konstruktion beruht auf systematischen Versuchen, deren konstruktive Ergebnisse in zahlreichen Patenten niedergelegt sind (Bunk 2000, 2001). Die FH Nr. 176E ist eine abgewandelte Konstruktion der Standartlaterne Nr.175. Der Tank wurde vergrößert, der Brenner aus Gründen der Brennstoffersparnis auf 1,5’’’ reduziert. Zudem wurde die FH 176E mit einer helmartigen Sturmhaube versehen, die gleichzeitig einen Lichtausfall aus dem Kamin verhindert.

Zusammenfassung der Kapitel

Fragestellung: Das Kapitel führt in die historische Entwicklung der Modelle Feuerhand Nr. 75 und Nr. 176E ein und formuliert die Hypothese, dass die kompaktere Bauweise des Modells „Atom“ höhere Temperaturen im Kaminbereich erzeugt.

Methode: Hier wird der Versuchsaufbau detailliert beschrieben, einschließlich der verwendeten Brennstoffe, der Messinstrumente und der standardisierten Bedingungen zur Gewährleistung der Vergleichbarkeit.

Ergebnisse: Die Messergebnisse werden tabellarisch präsentiert und zeigen signifikante Temperaturunterschiede zwischen den beiden untersuchten Laternentypen auf.

Diskussion: Dieses Kapitel interpretiert die gemessenen Daten vor dem Hintergrund der konstruktiven Unterschiede sowie der physikalischen Eigenschaften des verwendeten Brennstoffs und beleuchtet die Grenzen der Kapillarkraft bei den Dochten.

Schlussfolgerung: Die Arbeit schließt mit einer eindringlichen Warnung vor dem Maximalbetrieb der Laternen unter Verwendung des getesteten Brennstoffs, um dauerhafte Materialschäden wie Rostschutzverlust durch Oxidation zu vermeiden.

Schlüsselwörter

Feuerhand, Sturmlaterne, Abgastemperatur, Nr. 75 Atom, Nr. 176E, Frischluftlaterne, Verbrennungshitze, Lampenöl, Brennerkonstruktion, Maximalbetrieb, Kamin, Materialbelastung, Dochtführung, Messtechnik, Brandgefahr

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser wissenschaftlichen Arbeit?

Die Arbeit untersucht vergleichend die Abgastemperaturen zweier klassischer Petroleum-Sturmlaternen der Marke Feuerhand, um die thermischen Auswirkungen unterschiedlicher Baugrößen und Konstruktionen zu bestimmen.

Welche Laternenmodelle wurden miteinander verglichen?

Der Fokus liegt auf dem Modell Nr. 75 „Atom“ sowie der größeren „Einheitslaterne“ Nr. 176E, die beide mit 1,5-linigen Brennern ausgestattet sind.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Ziel ist es zu belegen, ob die kompakte Miniaturbauweise der „Atom“-Laterne zu einer signifikant höheren Hitzeentwicklung unter dem Kamindach führt als bei der größeren Ausführung.

Welche wissenschaftliche Methode wurde angewandt?

Es wurde eine kontrollierte Vergleichsmessung in einem geschlossenen Raum durchgeführt, bei der beide Lampen im konstanten Maximalbetrieb unter identischen Bedingungen (Brennstoff, Dochtart, Betriebsdauer) getestet wurden.

Welche zentralen Erkenntnisse liefert der Hauptteil?

Der Hauptteil weist nach, dass die Abgastemperatur bei der „Atom“-Laterne deutlich höher liegt als bei der Nr. 176E, wobei zudem auf die physikalischen Limitationen der Docht-Brennstoff-Zufuhr eingegangen wird.

Welche Bedeutung haben die verwendeten Schlüsselwörter für die Studie?

Begriffe wie „Materialbelastung“ und „Maximalbetrieb“ verdeutlichen, dass die Studie neben der technischen Messung auch einen Sicherheitsaspekt für den praktischen Anwender adressiert.

Warum wird vom Maximalbetrieb der Lampen abgeraten?

Laut den Ergebnissen führen die extremen Temperaturen dazu, dass der Rostschutz des Kamindachs (die Verzinnung oder Lackierung) oxidiert, was die Lebensdauer der Lanterne massiv verkürzt.

Wie spielt die Dochtbeschaffenheit eine Rolle bei der Hitzebildung?

Die Studie deutet darauf hin, dass die Kriechfähigkeit des flüchtigen Brennstoffs durch das Dochtmaterial limitiert wird, was bei der verwendeten Brennstoffart die maximal erreichbare Helligkeit begrenzt.

Was unterscheidet die „Atom“-Laterne konstruktiv von der Nr. 176E?

Die „Atom“ stellt das Ende der Miniaturisierung dar, während die Nr. 176E über einen vergrößerten Tank und eine spezifische Sturmhaube verfügt, die kühlende Metalleigenschaften und eine geänderte Abgasführung bietet.

Welche Empfehlung gibt der Autor für den täglichen Gebrauch?

Für den Normalbetrieb wird empfohlen, die Flammenhöhe bei der Verwendung von desaromatisiertem Petroleum auf maximal zwei Drittel unterhalb der Russpunktgrenze zu regulieren.

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Details

Titel
Messung der Abgastemperaturen der Feuerhand-Laternen Nr. 176E und Nr. 75
Autor
Detlef Bunk (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2005
Seiten
4
Katalognummer
V1383787
ISBN (PDF)
9783346936998
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Feuerhand Sturmlaternen
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Detlef Bunk (Autor:in), 2005, Messung der Abgastemperaturen der Feuerhand-Laternen Nr. 176E und Nr. 75, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1383787
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Leseprobe aus  4  Seiten
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