In der vorliegenden Arbeit wird eine Einführung in das Thema „Multilineare Stories“ ausgearbeitet.
Es wird dabei einen Überblick über unterschiedlichen Storytypen gegeben und damit versucht in das Thema einzuleiten. Hierfür werden die unterschiedlichsten Ansätze aus der Fachliteratur
herangezogen um einen möglichst umfassenden Überblick in die Thematik zu erhalten.
Im ersten Kapitel sollen zunächst wichtige Begrifflichkeiten geklärt und von einander abgegrenzt werden. Im zweiten Kapitel werden die unterschiedlichsten Storytypen von einander abgegrenzt und definiert.
Abgerundet wird die Arbeit durch eine Vielzahl von praktischen Beispielen aus den unterschiedlichsten Medien.
Inhaltsverzeichnis
Einführung
1 Begriffsbestimmungen
1.1 Interactive Storytelling
1.2 Multi / Linear
1.3 Hypertext / Hyperfiction
1.4 Story
2 Storytypen
2.1 Linear
2.1.1 Definition
2.1.2 Beispiele
2.2 Non-linear
2.2.1 Storytyp mit verzweigten Wegen
2.2.1.1 Definition
2.2.1.2 Beispiele
2.2.2 Storytyp mit parallelen Wegen
2.2.2.1 Definition
2.2.2.2 Beispiele
2.2.3 Storytyp mit unabhängigen Wegen
2.2.3.1 Definition
2.2.3.2 Beispiele
2.2.4 Storytyp mit Dynamic Object Oriented Narrative
2.2.4.1 Definition
2.2.4.2 Beispiele
2.3 Multilineare Stories
2.3.1 Definition
2.3.2 Beispiele
3 Fazit
Zielsetzung & Themen
Die Arbeit untersucht das Konzept der multilinearen Erzählstrukturen und deren Anwendung in verschiedenen Medien. Ziel ist es, die Entwicklung vom passiven Medienkonsum hin zu interaktiven Narrativen aufzuzeigen und die zugrundeliegenden technologischen sowie dramaturgischen Ansätze zu systematisieren.
- Grundbegriffe des interaktiven Erzählens
- Systematik linearer versus non-linearer Storytypen
- Strukturelle Analyse von Verzweigungen, parallelen und unabhängigen Erzählpfaden
- Objektorientierte narrative Ansätze in der Computerspielentwicklung
- Praktische Anwendungsbeispiele aus Literatur, Film und digitalen Medien
Auszug aus dem Buch
1.1 Interactive Storytelling
In der Literatur verfolgen aktuell verschiedenste Medienpraktiker und Forscher in interdisziplinären Ansätzen die Vision, Inhaltsdarbietungen in Form von Geschichten und Erzählungen durch Informationstechnologie zu automatisieren und zu entlinearisieren. Dabei soll das Publikum von der passiven Rezipienten-Rolle in eine aktive, mitspielende Rolle versetzt werden.
Interactive Storytelling ist dabei ein häufig verwendeter Begriff, der zunächst bedeutet, dass Geschichtenerzählen durch Interaktionen beeinflussbar sein kann – wie dies im Einzelnen aussehen kann, wird später detailliert vertieft. Es geht bei Interactive Storytelling nicht nur darum, dass sich traditionelle Geschichten weiterentwickeln und sich ausgehend von den linearen Darstellungen der Nonlinearität widmen. Auch von der umgekehrten Richtung – ausgehend von der interaktiven Technik – wird mit interaktivem Storytelling versucht Computerrepräsentationen und -interaktionen erzählerischer zu gestalten.
Zusammenfassung der Kapitel
Einführung: Die Einleitung steckt den Rahmen der Arbeit ab und erläutert die Motivation, sich mit der Transformation linearer Erzählweisen in multilineare Formate zu beschäftigen.
1 Begriffsbestimmungen: Dieses Kapitel definiert zentrale Termini wie Interactive Storytelling, Hypertext und die grundlegenden Elemente einer Geschichte, um eine gemeinsame Basis für die Analyse zu schaffen.
2 Storytypen: Hier erfolgt eine detaillierte Differenzierung verschiedener Erzählstrukturen, von klassischen linearen Abläufen bis hin zu komplexen, objektorientierten Modellen in der digitalen Welt.
3 Fazit: Das Fazit resümiert die Herausforderungen bei der Umsetzung multilineare Strukturen und ordnet deren Bedeutung im Kontext der aktuellen Medienlandschaft ein.
Schlüsselwörter
Interactive Storytelling, Multilineare Stories, Non-lineare Erzählstruktur, Hypertext, Hyperfiction, Erzähltheorie, Storytypen, Objektorientiertes Erzählen, Interaktivität, Dramaturgie, Medienkonvergenz, User-Interaktion, Narrative Technik, Spieltheorie, Content-Strukturierung
Häufig gestellte Fragen
Worum geht es in dieser wissenschaftlichen Arbeit grundsätzlich?
Die Arbeit behandelt die konzeptionellen Grundlagen und die strukturelle Analyse von Geschichten, die nicht mehr starr linear, sondern interaktiv und multilinear aufgebaut sind.
Welche zentralen Themenfelder deckt die Arbeit ab?
Die zentralen Felder sind die Definition von erzählerischen Grundbegriffen, die Klassifizierung von Storytypen und die praktische Anwendung dieser Konzepte in verschiedenen Medien wie Film, Literatur und Spielen.
Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?
Das Ziel besteht darin, ein systematisches Verständnis für die Möglichkeiten der Entlinearisierung von Geschichten zu schaffen und aufzuzeigen, wie Technik die narrative Gestaltung beeinflusst.
Welche wissenschaftliche Methode wird in der Arbeit angewendet?
Die Arbeit nutzt eine theoretische Literaturanalyse sowie die vergleichende Untersuchung verschiedener Erzählmodelle und deren praktische Implementierung in Form von Fallbeispielen.
Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?
Der Hauptteil gliedert sich in die Begriffsklärung und die detaillierte Klassifizierung von Storytypen, unterteilt in lineare, nicht-lineare, verzweigte, parallele und objektorientierte Erzählmodelle.
Welche Schlüsselbegriffe charakterisieren diese Publikation?
Wichtige Begriffe sind Interactive Storytelling, Multilinearität, Hypertext, interaktive Narratologie und das Konzept der Dynamic Object Oriented Narrative.
Wie unterscheidet sich die "parallele" von der "verzweigten" Erzählstruktur?
Verzweigte Strukturen erlauben dem Nutzer, den Verlauf durch Entscheidungen an Knotenpunkten permanent zu ändern, während parallele Strukturen verschiedene Pfade anbieten, die jedoch regelmäßig an festen Schnittpunkten wieder zusammenlaufen.
Welchen Stellenwert nimmt die Spieleindustrie in der Arbeit ein?
Die Spieleindustrie wird als Vorreiter für innovative Erzähltechniken betrachtet, insbesondere bei der Entwicklung von "Dynamic Object Oriented Narratives" und der Steuerung des Spielerlebnisses.
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- B.Eng. Stefan Behles (Author), 2009, Interactive Storytelling, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/138424