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Factoring als alternatives Finanzierungsinstrument im Mittelstand

Título: Factoring als alternatives Finanzierungsinstrument im Mittelstand

Apuntes (de lección) , 2009 , 9 Páginas

Autor:in: Diplom-Ökonom Wolfgang Stocker (Autor)

Economía de las empresas - Inversiones y finanzas
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Der Großteil der kleinen und mittelständischen Unternehmen (KMU) in Deutschland sieht sich seit einigen Jahren mit Finanzierungsproblemen konfrontiert. Während die Finanzierungssituation über Jahrzehnte hinweg durch die Dominanz der langfristigen Fremdfinanzierung in Form von Bankkrediten und einer entsprechend geringen Eigenkapitalquote gekennzeichnet war, erfordern die sich verändernden Rahmenbedingungen auf den Finanzmärkten und im Bankensektor ein ‚Umdenken’ in der Finanzierung mittelständischer Unternehmen aller Größen.

Experten äußern vor dem Hintergrund der Baseler Eigenkapitalrichtlinien für Banken Besorgnis über eine Kreditklemme im Mittelstand und über dessen geringe Eigenkapitalausstattung. Die in diesem Zusammenhang geäußerten Forderungen nach einer Erschließung alternativer und ergänzender Quellen zur Finanzierung bzw. Refinanzierung hat die Finanzierung mit Hilfe von z. B. Factoring in den Fokus der öffentlichen Diskussion gerückt.

Das Instrument Factoring wurde vom Mittelstand bisher wenig eingesetzt, obwohl es bereits seit Jahren als Finanzierungsinstrument vorhanden ist. Seine Ursprünge liegen in der amerikanischen Textilbranche des 19. Jahrhunderts. Jedoch wird seine Bedeutung – vor dem Hintergrund bestehender Finanzierungsprobleme – in den kommenden Jahren steigen. Zum Beispiel rechnet die Heller Bank AG in Mainz mit Blick auf Factoring mit einem Wachstum im Jahr 2008.
Demnach gewinnt das Factoring in der Unternehmensfinanzierung verstärkt an Bedeutung, „da die Banken wegen der Eigenkapitalvorschriften von Basel II bei der Kreditvergabe die Risiken angemessen berücksichtigen müssen.“ Im Folgenden werden der Begriff und die Funktionsweise beschrieben.

Extracto


Inhaltsverzeichnis

1. Einführung

2. Begriff und Merkmale zum Factoring

3. Lösung von Finanzierungsproblemen durch Factoring und Eignung für den Mittelstand

4. Zusammenfassung

Zielsetzung und Themen der Arbeit

Die vorliegende Arbeit untersucht die Bedeutung von Factoring als alternatives Finanzierungsinstrument für kleine und mittelständische Unternehmen (KMU) vor dem Hintergrund veränderter Rahmenbedingungen im Bankensektor, insbesondere durch die Auswirkungen von Basel II. Die zentrale Forschungsfrage fokussiert dabei auf die Eignung des Factorings als Lösungsansatz für Liquiditätsprobleme und auf die Kriterien, die den Einsatz dieses Instruments für mittelständische Betriebe sinnvoll machen.

  • Grundlagen und Definition des Factorings
  • Funktionsweise und Kostenstruktur des Factorings
  • Abgrenzung verschiedener Factoring-Varianten
  • Eignung von Factoring für mittelständische Unternehmen
  • Hemmnisse und branchenspezifische Restriktionen

Auszug aus dem Buch

2. Begriff und Merkmale zum Factoring

„Factoring ist der Ankauf von Forderungen aus Warenlieferungen und Dienstleistungen durch eine spezialisierte Finanzierungsgesellschaft oder ein Kreditinstitut (Factor). Die Vorteilhaftigkeit hinsichtlich der Finanzierung liegt darin, dass die Unternehmung über Liquidität verfügen kann, bevor ihre Forderungen fällig sind, und [das] Ausfallrisiko im Wesentlichen auf den Factor übergeht.“6

Zusammenfassend stellt Abbildung 4 den Ablauf eines Factorings dar. Wie diese Abbildung zeigt, wurde ein bestimmtes Zahlungsziel (2) vereinbart. Benötigt der Lieferant nun kurzfristig Liquidität, um etwa Verbindlichkeiten zahlen zu können, besteht die Möglichkeit, dies durch das Abtreten der Forderung (3) und die entsprechende Forderungsvergütung (4) zu bekommen. Das Factoring-KMU, welches die Forderung des Lieferanten angekauft hat, wird sich bei Fälligkeit der Forderung an den Kunden wenden (5).7 Für den Lieferant, der einen Factoring-Vertrag, den Rahmenvertrag, abschließt, bedeutet dies einen Aktivtausch. Konkret werden in der Bilanz Forderungen der Aktivseite gegen Kasse getauscht.8

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einführung: Dieses Kapitel erläutert die zunehmenden Finanzierungsprobleme von KMU durch die veränderte Bankenlandschaft und führt Factoring als ein zunehmend an Bedeutung gewinnendes Finanzierungsinstrument ein.

2. Begriff und Merkmale zum Factoring: Hier werden Definition, Funktionsweise, Kostenstruktur sowie die verschiedenen Formen und Varianten des Factorings theoretisch und praktisch hergeleitet.

3. Lösung von Finanzierungsproblemen durch Factoring und Eignung für den Mittelstand: Das Kapitel analysiert, unter welchen Bedingungen Factoring Liquiditätsprobleme lösen kann, welche Vorteile sich für KMU ergeben und für welche Branchen das Instrument aufgrund spezifischer Anforderungen geeignet ist.

4. Zusammenfassung: Abschließend wird das wachsende Potenzial von Factoring als Alternative zum klassischen Bankkredit resümiert und auf die Reaktionen der Anbieter gegenüber gestiegenen Risiken eingegangen.

Schlüsselwörter

Factoring, Mittelstand, KMU, Finanzierung, Liquidität, Basel II, Forderungsmanagement, Delkrederefunktion, Finanzierungsinstrument, Eigenkapital, Bonität, Debitorenmanagement, Kreditklemme, Forderungsabtretung, Unternehmensfinanzierung.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit behandelt die Rolle von Factoring als ergänzendes Finanzierungsinstrument für kleine und mittelständische Unternehmen (KMU) im Kontext schwierigerer Kreditbedingungen durch Banken.

Was sind die zentralen Themenfelder der Untersuchung?

Die Schwerpunkte liegen auf der Definition und den Funktionen des Factorings, der Kostenstruktur, der Unterscheidung verschiedener Factoring-Arten sowie der praktischen Eignung für den Mittelstand.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage dieser Arbeit?

Das Ziel ist es, aufzuzeigen, wie Factoring als alternative Liquiditätsquelle fungieren kann und welche spezifischen Voraussetzungen für eine erfolgreiche Anwendung in mittelständischen Unternehmen erfüllt sein müssen.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es handelt sich um eine deskriptive Analyse und Literaturstudie, die sich auf Expertenmeinungen, aktuelle Fachliteratur und regulatorische Rahmenbedingungen wie Basel II stützt.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Im Hauptteil werden zunächst die theoretischen Grundlagen und die Mechanismen des Factorings dargelegt, gefolgt von einer kritischen Betrachtung der Anwendungsmöglichkeiten sowie der Hemmnisse für den Einsatz in verschiedenen Branchen.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit am besten?

Zentrale Begriffe sind unter anderem Factoring, Mittelstandsfinanzierung, Liquidität, Basel II, Forderungsverkauf und Kreditwürdigkeit.

Warum ist Factoring für KMU besonders im Hinblick auf Basel II relevant?

Da Banken aufgrund der Eigenkapitalvorschriften von Basel II vorsichtiger bei der Kreditvergabe werden, bietet Factoring eine Möglichkeit zur Liquiditätsbeschaffung, bei der die Bonität des Unternehmens weniger stark im Vordergrund steht als bei einem klassischen Bankkredit.

Gibt es Branchen, für die Factoring weniger gut geeignet ist?

Ja, Factoring ist nicht universell einsetzbar. Branchen mit komplexen Reklamationsverhältnissen wie das Baugewerbe, Projektgeschäfte mit Anzahlungen oder Dienstleistungen, die schwer definierbar sind, eignen sich aufgrund der hohen Einreden-Gefahr weniger für den Forderungsverkauf.

Welchen Einfluss hat das Factoring auf die Bilanz eines Unternehmens?

Durch den Verkauf der Forderungen findet ein Aktivtausch statt; die Forderungen werden gegen flüssige Mittel (Kasse) getauscht, was die Liquidität verbessert und die Kreditwürdigkeit des Unternehmens durch eine bereinigte Bilanzstruktur positiv beeinflussen kann.

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Detalles

Título
Factoring als alternatives Finanzierungsinstrument im Mittelstand
Autor
Diplom-Ökonom Wolfgang Stocker (Autor)
Año de publicación
2009
Páginas
9
No. de catálogo
V138680
ISBN (Ebook)
9783640517206
ISBN (Libro)
9783640517220
Idioma
Alemán
Etiqueta
Factoring Finanzierungsinstrument Mittelstand
Seguridad del producto
GRIN Publishing Ltd.
Citar trabajo
Diplom-Ökonom Wolfgang Stocker (Autor), 2009, Factoring als alternatives Finanzierungsinstrument im Mittelstand, Múnich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/138680
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