Der Traum des Herzogs - Kurlands Kolonie auf Tobago


Seminararbeit, 2009
18 Seiten, Note: 1,0

Leseprobe

Inhaltsverzeichnis:

1. Vergessene Geschichte

2. Kurland und sein Herzog

3. Tobago, die Insel der Verzweiflung

4. Der Vorstoß in die Karibik

5. Aufbau & Entwicklung der Kolonie

6. Das Schicksal der Kolonie

7. Spuren der Kolonialgeschichte

8. Kurland und die Wissenschaft

9. Sekundärliteratur

10. Pressetexte

11. Webquellen

1. Vergessene Geschichte

Touristen, die die lettische Hafenstadt Ventspils (Windau) besuchen, werden vom rot leuchtenden Neonschild des Warenhauses ‚Tobago’ begrüßt’.[1] Der Name geht auf die Insel ‚Tobago’ zurück. Doch das Eiland in der Karibik liegt weit entfernt von Lettland. Wie wurde es zum Namenspaten? Hat die Letten eine Art Piratenromantik erfasst? Die Antwort auf diese Frage ist simpel: Ventspils und sein Warenhaus haben mit Tobago ein Stück Geschichte gemein.

Auf einem Teilgebiet des heutigen Lettlands entstand Mitte des 16. Jahrhunderts das Herzogtum Kurland. Jakob Kettler, einer der Herzöge Kurlands, reformierte im 17. Jahrhundert die Wirtschaft des Landes. Zeitgleich regte er die Gründung von überseeischen Kolonien an. Die Kurländer übernahmen 1651 Gambia in Afrika[2] und ließen sich 1654 auf Tobago in der Karibik nieder.

Sucht man in Ventspils nach Informationen zur Verbindung des Ortes mit Gambia und Tobago, wird man enttäuscht. Im Turm des Schlossmuseums finden sich nur einige alte Schautafeln. Der kolonialen Vergangenheit von Ventspils werden sie nicht gerecht.

Dieser Trend setzt sich in der wissenschaftlichen Literatur in Lettland, Europa und Amerika fort. Ein großer Teil der Publikationen über Kurland und seine Kolonien wurde vor 1945 verfasst. Häufig finden sich darin starke lokalpatriotische und völkisch-nationale Motive[3]. Hinzu kommt eine Handvoll neuerer Veröffentlichungen, die aber kaum über die Ergebnisse der älteren Forschung hinausgehen.[4] Eine seltene Ausnahme sind Edgar Andersons „The ancient Couronians in America (…)“[5] und „The Couronians and the West Indies“[6]. Beide Schriften geben sich aktuell, sind jedoch ausschließlich in ausgewählten Bibliotheken zu finden. Im Folgenden können sie daher nur in Aus-schnitten herangezogen werden.

Die koloniale Vergangenheit Lettlands, d.h.: Die kolonialen Bestrebungen Kur-lands, scheinen heute auf geringes historisches Interesse zu stoßen. Sie bieten jedoch Raum für eine Vielzahl wissenschaftlicher Untersuchungen, die in der Lage wären Phänomene und Entwicklungen des 17., 18. und 19. Jahrhunderts aus neuen, faszinie-renden Perspektiven zu beleuchten.

Die vorliegende Arbeit soll deshalb aufzeigen inwieweit die Kolonialbestre-bungen Kurlands ein Phänomen ihrer Zeit waren, inwieweit sie aber auch Kurlands eigene Geschichte widerspiegeln.

2. Kurland und sein Herzog

Kurland gehörte bis zum 16. Jahrhundert zum Deutschritterorden. Mit dem Livländi-schen Krieg[7] fiel es der polnischen Krone zu.[8] Das neu geschaffene Herzogtum Kurland wurde dem letzten Deutschordensmeister, Gotthard Kettler, als Lehen übertragen.[9] Der Herzogtitel ging nach Gotthards Tod an seine Söhne, Wilhelm und Friedrich über. Unter ihrer Herrschaft begann die Macht der Familie Kettler zu bröckeln. Wilhelm verlor seine Stellung durch Konflikte mit dem Adel, Friedrich wurde Alleinherrscher, war aber stärker vom Adel abhängig

1610 wurde Wilhelm Kettlers Sohn, Jakob Kettler, geboren[10]. Nach dem Tod der Mutter wuchs Jakob am Hof des Kurfürsten in Königsberg auf. Seinen Lehrern war früh klar, dass er über eine gute Auffassungsgabe verfügte. Jakob nahm an verschiedenen Schlachten des 30jährigen Kriegs teil. Motiviert durch seine Erfahrungen während dieser Zeit begab er sich auf Auslandsreise. Zwischen 1634 und 1637 lernte Jakob die Städte Amsterdam, Paris und London kennen. Zurück im heimatlichen Kurland ernannte ihn sein Onkel Friedrich zum Mitregenten. 1642 übernahm Jakob nach dem Tod des Onkels die volle Herrschergewalt.

Im 17. Jahrhundert entwickelte sich in Europa ein neuer, politisch motivierter, Merkantilismus. Er verband Herrschafts- und Wirtschaftsmacht auf das engste miteinan-der. Jakob kam mit diesem neuen Merkantilismus sowohl in Königsberg, als auch im Ausland in Kontakt. In Amsterdam und London lernte er neue Produktions- und Handelsmethoden kennen. Er sprach mit Adligen und Kaufleuten, die ihm von fremden Ländern und großen Schätzen berichteten. Jakob traf in Seeland sogar Teilnehmer einer gescheiterten Tobago-Expedition[11] und wurde so zum ersten Mal auf das kleine Karibik-Eiland aufmerksam.

Die Stellung der Familie Kettler in Kurland war auch nach der Übernahme der Macht durch Jakobs instabil. Der Adel übertrug die einstige Opposition gegen Wilhelm und Friedrich direkt auf deren Nachfolger. Jakob musste seine Machtbasis konsoli-dieren. Wahrscheinlich liebäugelte er sogar mit einer uneingeschränkten Alleinher-rschaft. Wie aber sollte er das erreichen? Den Erkenntnissen folgend, die er in seiner Jugend gewonnen hatte[12], setzte er auf innen- und außenpolitische Erfolge auf dem Wirtschaftssektor. Dazu war die Lage Kurlands alles andere als ideal. Das Land war klein und wirtschaftlich schwach.

Im Inneren regte Jakob Wirtschaftsreformen an. Nach dem Vorbild anderer Länder ließ er Eisenwerke und Manufakturen errichten und führte neue Produktions-formen ein. Viel wichtiger als die Innenpolitik war aber die Außenpolitik. Dafür gibt es mehrere Gründe. Hier sei zum einen der internationale Einfluss auf die Adligen Kurlands genannt. Zum anderen Kurlands Status: Das kleine Herzogtum unterstand der polnischen Krone, von der sich Jakob nur allzu gerne lösen wollte. Aber: Durch seine politische wie geografische Lage drohte Kurland ohne polnischen Rückhalt zum Spielball der Ostseemächte zu werden.

Für Jakob stand die Stärkung von Außenbeziehungen an erster Stelle seiner Agenda. Gute Außenbeziehungen waren allein als Basis für den Fernhandel unschätzbar wichtig. Nur allzu leicht war es anderen Mächten möglich wichtige Häfen zu sperren oder Kurland gar die Ausfahrt aus der Ostsee zu verweigern. Ein fataler Zustand, denn der Fernhandel gewann mehr und mehr an Bedeutung. Jakobs Wirtschaftsreformen im Inland führten zu ersten Anzeichen von Überproduktion in Kurland. Die Güter, die im Land nicht gebraucht wurden, konnten und mussten exportiert werden. Jakob warb eine große Zahl holländischer Schiffbauer an. Zwischen 1638 und 1656 konstruierten sie für den Herzog mehr als 200 Schiffe. Für ein Land in der Größe Kurlands war diese Zahl höchst beeindruckend.

Schon lange war Jakob Kettler von der Pflicht zur Kür übergegangen. Er führte nicht mehr nur eine notwendige Innen- und Außenpolitik durch, wie es in gewisser Weise auch seine Vorgänger getan hatten. Er versuchte Macht und Ansehen anzusammeln und Kurland den Großmächten seiner Zeit an die Seite zu stellen. Hier wirkte Jakobs Aufenthalt in Königsberg nach. In vielen Veröffentlichungen wird behauptet Jakob habe sich auch in seinem Wunsch nach Kolonien an der Königsberger Gesellschaft, allen voran dem befreundeten Kurfürsten von Brandenburg, orientiert. Das ist jedoch ein Irrtum, denn Jakob begann seine Kolonialprojekte früher.[13] Sein Drang nach Kolonien lässt sich am besten durch zwei Faktoren erklären. Erstens: Wenn Kurland im Fernhandel erfolgreich sein wollte, benötigte es Handelsstützpunkte. Häfen anderer Länder zu nutzen war gefährlich und kostspielig. Zweitens: Kurland sollte eine Großmacht werden. Eine Großmacht ohne Kolonien war aber undenkbar. Sie galten als wichtiges Statussymbol. Mehr noch: Großmächte mussten über politische und militärische Macht verfügen. Diese zu erlangen war kostspielig. Kolonien konnten Abhilfe schaffen, denn nicht selten boten sie schnellen Profit.

Jakob Kettlers erste kurländische Kolonie war 1651 Gambia in Afrika[14]. Die Übernahme von Gambia wurde durch die politische Lage möglich. Die Großmächte der Zeit führten Krieg und hatten dadurch weder Zeit, noch Ressourcen um gegen Jakob vorzugehen. Mit Gambia besaß Kurland einen Umschlagplatz für Handelsgüter, die sich gegen Sklaven tauschen ließen. Aber wohin mit den Sklaven? Jakob wusste vom Dreieckshandel, das heißt von den Absatzmöglichkeiten für Sklaven in der „Neuen Welt“. Erste kurländische Schiffe brachten schon kurz nach der Besetzung Gambias Sklaven in die Karibik. Aber auch hier fehlte es wieder an einem Stützpunkt, an Infrastruktur. Herzog Jakob hatte schon lange ein Auge auf die Westindischen Inseln geworfen. Sein Ziel: Die Gründung einer Kolonie auf der Insel Tobago, dem Eiland, von dem er erstmals als junger Mann erfahren hatte.

3. Tobago, die Insel der Verzweiflung

Der Autor Daniel Defoe besuchte Tobago um 1659. In seinem Roman, „Robinson Crusoe“[15] lässt er den gleichnamigen Titelhelden auf einer Insel stranden, die Tobago sehr ähnlich ist. „I poor Robinson”, erklärt er, „came on shore on the dismal unfortunate island which I called the island of despair”[16]. Tobago, die Insel der Verzweiflung – Dieser Beschreibung widerspricht die kurländische Historiografie grundlegend. Nach dem Tode Jakobs war Tobago für die Kurländer ein fernes Paradies.

Von wem Tobago entdeckt wurde, lässt sich nicht mehr genau feststellen. Häufig wird Christopher Kolumbus[17] genannt, aber dafür lassen sich kaum Indizien finden. Die Spanier und Portugiesen beachteten Tobago fast gar nicht. Sie ordneten das Eiland den „Islas Inutiles“, den „Nutzlosen Inseln“ zu, da sie dort weder große Schätze, noch Möglichkeiten zur Viehzucht vorfanden.[18]

Es war dennoch ein Spanier, der die erste Besiedlung von Tobago leitete. Der Unternehmer Juan Rodriguez wollte 1614 Tabak auf der Insel anbauen. Nach nur vier Monaten war sein Traum geplatzt.[19] Ein Großteil der Siedler und Soldaten, die Rodriguez mitgebracht hatte, waren den harten Lebensbedingungen auf der Insel zum Opfer gefallen. Der Rest hatte sein Leben in Auseinandersetzungen mit der indigenen Bevölkerung verloren.

Es dauerte 14 Jahre, bis 1628, wieder Siedler auf Tobago landeten. Ihr Anführer, der Holländer Jacob Maersz, handelte im Auftrag von Jan de Moor, dem ‚Bürger-meister’ der Stadt Flushing. Maersz scheiterte an den gleichen Problemen, wie vor ihm Rodriguez.[20] Anders als die Spanier blieben die Holländer aber hartnäckig. 1632 zog Cornelis de Moor, Jan de Moor’s Sohn, nach Tobago. Er brachte mehr Kolonisten mit, als vor ihm Maersz. So gelang ihm die Gründung einer Siedlung, die einige Jahre Bestand haben sollte. Ihr Name: „Nieuw Walcheren“. (auch: New Walchem)[21]

Den Erfolg der Holländer konnten die Spanier nicht ohne weiteres hinnehmen, denn sie beanspruchten noch immer die Souveränität über die Westindischen Inseln. 1636 griffen sie Tobago von ihrer Siedlung auf Trinidad an. 200 Holländer standen 400 Spaniern und 3000 (!) Indigenen gegenüber – Nur wenige Siedler überlebten den ungleichen Kampf.

Spanien hatte eine Schlacht gewonnen – Den Krieg aber hatte es längst verloren. Das spanische Imperium stand vor dem Kollaps. „Like flies“[22], wie Fliegen, stürzten sich die Europäer auf dessen verrottenden Kadaver. Allen voran die Engländer. Zwischen 1627 und 1639 unternahmen sie fünf Versuche auf Tobago zu siedeln. Viele englische Kolonisten kam nicht einmal auf der Insel an. Einigen wenigen gelang es Fuß auf die Strände Tobagos zu setzen, sie wurden aber immer wieder von der indigenen Bevölke-rung vertrieben. Die Engländer waren noch erfolgloser als ihre Vorgänger, aber durch ihre Versuche der Kolonisation hatten sie verdeutlicht, dass sie die Souveränität über Tobago beanspruchten. Jede europäische Macht, die versuchte die Insel zu besiedeln, musste also damit rechnen die Engländer zu verärgern. Nicht zu reden von den Spaniern und Holländern, die ihre Souveränitätsansprüche auf die Westindischen Inseln ebensowenig aufgegeben hatten.

4. Der Vorstoß in die Karibik

Die fehlgeschlagenen Versuche einer Kolonisierung und eine Revolution im Mutterland schmälerten das Interesse der Engländer an Tobago. Was sollte mit der Insel gesche-hen? Sie durfte natürlich nicht an eine fremde Großmacht fallen. Jakob hatte gute Kontakte nach England. Mit Kurland regierte er ein Herzogtum, das weit davon entfernt war eine Großmacht zu sein und das den Engländern kaum gefährlich werden konnte. In vielen Texten findet sich der Hinweis, dass Jakob Tobago von den Königen James oder Charles, vielleicht sogar von Oliver Cromwell, zugesprochen bekam. Allerdings spricht mehr gegen diese Version als dafür. Ein Brief der Kurländer nach England deutet eine Alternative an. Jakob verwies in dem Brief auf Verhandlungen um Besitzrechte an Tobago. Diese Verhandlungen führte er mit Lord Warwick.[23],[24] Er besaß nachweislich alte Rechte an Tobago. Unklar ist ob Jakob diese Rechte schlussendlich erwarb oder ob er die desolate Situation Warwicks erkannte und Tobago einfach an sich riss.[25] Matthiesen plädiert für die zweite Variante. Sein Argument: Nach der Übernahme Tobagos durch die Holländer forderten Jakob und seine Nachfolger wieder und wieder ihre Rückübertragung an Kurland. Hätte ein Vertrag mit Warwick existiert, hätte ein verbriefter Rechtsanspruch Kurlands auf Tobago bestanden, wäre er sicher ins Spiel gebracht worden. Das war aber nie der Fall.

Der erfolgreichen Besiedelung der Insel Tobago durch Kurland gingen zwei geschei-terte Versuche voraus. Für Jakob war es nicht leicht eine koloniale Expedition in die Karibik zu organisieren. Finanziell war der Herzog gut aufgestellt. Er verfügte über viele Schiffe. Es mangelte einzig an Kolonisten. Kurland war weder besonders groß, noch besonders dicht bevölkert. Seine Bewohner wurden, gerade nach Jakobs Wirt-schaftsreformen, als Arbeitskräfte benötigt. Die Adligen waren von den Erträgen, die sie erwirtschafteten, abhängig. Mit Jakob stand der Adel auf Kriegsfuß. Seine „kolonialen Abenteuer“ stießen bei ihm auf wenig Gegenliebe. Jakob konnte demnach keine Kolonisten aus der Bevölkerung rekrutieren. Das hätte sowohl seine Wirtschaftspolitik, als auch seine Machtbasis gefährdet. Jakob leerte daher die Gefängnisse Kurlands und schickte 212 ehemalige Gefangene in die Karibik.[26] Sie erreichten Tobago am 25. Februar 1639. Das Problem: Jakobs Laien-Kolonisten waren in keiner Weise auf das Leben in der „Neuen Welt“ vorbereitet. Es fehlte ihnen an Ausbildung und Ausrüstung. Die indigene Bevölkerung hatte ein leichtes Spiel. Angriffe der Arawaken, Kariben und Kalinos überlebten nur wenige. Jakobs war mit Pauken und Trompeten gescheitert. Seiner Stellung in Kurland tat der Rückschlag nicht gut. Der Adel forderte vom polnischen König seine Absetzung.

[...]


[1] Hier, wie im Folgenden: Vgl. Imbi Sooman, Stefan Donecker, Herzog Jakobs Traum,

www.diepresse.com, Zugriff: 31.07.2009.

[2] Bei Gambia handelte es sich eigentlich nicht um eine Kolonie, sondern um eine befestigte Insel,

namentlich: St. Andrews Island. Die Insel im Gambia-Fluss heißt heute James Island. Sie steht auf der

Liste des UNESCO-Weltkulturerbes.

[3] Als Beispiel sei Matthiesens „Die Koloniale Überseepolitik Herzog Jakobs von Kurland“, aus dem Jahr
1939, genannt. Da sich die besagten lokalpatriotischen und völkisch-nationalen Motive bei Matthiesen

relativ klar identifizieren lassen, soll seine Arbeit im Folgenden Bezug nicht außen vor gelassen wer-

den. Vgl. Otto Matthiesen, Die Kolonial- und Überseepolitik Herzog Jakobs von Kurland, 1640 –

1660, Stuttgart 1939.

[4] Vgl. Erwin Oberländer & Ilgvars Misans, Vorwort, in: dies. Das Herzogtum Kurland 1561 – 1795,

Lüneburg 1993, S. 2.

[5] Edgar Anderson, The ancient Couronians in America and the colonization of Tobago, Stockholm 1970.

[6] Edgar Anderson , The Couronians and the West Indies, Chicago 1965.

[7] Krieg um die Vorherrschaft im Baltikum, 1558 bis 1582.

[8] Vgl. Alexander von Richter, Geschichte der, dem russischen Kaiserthum einverleibten, deutschen

Ostseeprovinzen bis zur Zeit ihrer Vereinigung mit demselben, Teil 2, Kurland unter den Herzögen,

1562 – 1795, Band 2, Die Ostseelande als Provinzen fremder Reiche, 1562 – 1721, Riga 1858.

[9] Hans Grusemann, Die Frühgeschichte des Geschlechts Ketteler, 12.-16.Jahrhundert, Soest 1990.

[10] Hier, wie im Folgenden: Vgl. Theodor Schiemann, Jakob Kettler in: Allgemeine Deutsche

Biographie, Band 13, München 1881, S. 540 ff.

[11] Vgl. a.a.O. Karin Jekabson-Lemanis, Balts in the Caribbean, S. 37.

[12] Vgl. Walter Eckert, Kurland unter dem Einfluss des Merkantilismus. Ein Beitrag zur Staats- und
Wirtschaftspolitik Herzog Jakobs von Kurland (1642 – 1682), Riga 1927.; Vgl. Marite Jakovleva,

Merkantilismus und Manufakturen, Die Eisenwerke der Herzöge von Kurland, in: Erwin Oberländer

& Ilgvars Misans (Hg), Das Herzogtum Kurland 1561 – 1795, Lüneburg 1993, S. 98 - 128.

[13] Vgl. a.a.O. Otto Matthiesen, Die Kolonial- und Überseepolitik Herzog Jakobs, S. 14 f.

[14] Vgl. Ebd., S. 118 ff.

[15] Im Original: “The Life and Strange Surprizing Adventures of Robinson Crusoe of York”

[16] Vgl. a.a.O Karin Jekabson-Lemanis, Balts in the Caribbean, S. 28.

[17] Er soll die Insel „Bellaforma“ getauft haben.

[18] Vgl. Ebd., S. 28.

[19] Vgl. Ebd., S. 29.

[20] Vgl. Ebd., S. 30.

[21] Alternativ: New Flushing

[22] Nach einem Zitat des Historikers Arthur Newton. Vgl. Ebd., S. 27.

[23] Vgl. a.a.O. Edgar Anderson, Die ersten kurländischen Expeditionen, S. 26 - 28.

[24] Vgl. a.a.O. Otto Matthiesen, Die Kolonial- und Überseepolitik Herzog Jakobs, S. 440 f.

[25] Dazu auch: A.a.O. Edgar Anderson, Die ersten kurländischen Expeditionen, S. 29.

[26] Vgl. a.a.O Karin Jekabson-Lemanis, Balts in the Caribbean, S. 32.

Ende der Leseprobe aus 18 Seiten

Details

Titel
Der Traum des Herzogs - Kurlands Kolonie auf Tobago
Hochschule
Freie Universität Berlin  (Lateinamerikainstitut)
Veranstaltung
Kuba, die Karibik und die USA vom 18. bis zum 20. Jahrhundert
Note
1,0
Autor
Jahr
2009
Seiten
18
Katalognummer
V138725
ISBN (eBook)
9783640479702
ISBN (Buch)
9783640479917
Dateigröße
447 KB
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Traum, Herzogs, Kurlands, Kolonie, Tobago
Arbeit zitieren
Stefan Noack (Autor), 2009, Der Traum des Herzogs - Kurlands Kolonie auf Tobago, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/138725

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