Gewalt gegen Frauen in Kuba am Beispiel von Todos se van von Wendy Guerra


Hausarbeit, 2009
23 Seiten, Note: 2,7

Leseprobe

Inhalt

1.Einleitung

2.Geschlechterrollen und Gewalt gegen Frauen in Kuba
2.1.Gleichstellungspolitik Kubas
2.1.1 Bildung
2.1.2 Erwerbstätigkeit
2.1.3 Gesundheit
2.1.4 Das Familiengesetz / Scheidung in Kuba
2.2 El Machismo
2.2.1 Definition/Ursprünge
2.2.2 El Machismo in Kuba
2.3 Gewalt gegen Frauen in Kuba trotz Gleichstellungspolitik
2.3.1 Ökonomische Unabhängigkeit der Frau
2.3.2 Öffentlichkeit
2.3.2.1 Tabuisierung
2.3.2.2 Medien
2.3.2.3 El Machismo
2.3.3 Die rechtliche Situation

3.. Todos se van
3.1 Inhalt des Buches
3.2 Hauptcharaktere

4. Gewalt und Geschlechter(un)gleichheit in Todos se van
4.1 Verhalten der Männer.
4.1.1 Nieves Vater.
4.1.2 Alan
4.1.3 Osvaldo
4.1.4 Antonio
4.1.5 Fausto
4.1.6 Andere
4.2 Verhalten der Frauen
4.2.1 Nieve
4.2.2 Nieves Mutter.
4.2.3 Andere (Lucia, Freundin des Vaters, Cleo)

5.Resümee

6.Bibliographie

1 Einleitung

Das Thema dieser Hausarbeit ist das Buch Todos se van von Wendy Guerra und Geschlechterrollen und Gewalt gegen Frauen aufKuba.

Anhand des Buches soll aufgezeigt werden, inwiefern Gewalt gegen Frauen auf Kuba vorhanden ist und ob es nach wie vor die in lateinamerikanischen Länder klassischen Geschlechterrollen gibt. Außerdem beschäftigt sie sich mit der Frage, ob der für viele dieser Länder typische Machismo trotz der kubanischen Revolution weiterhin im Lebensstil der Kubaner zu finden ist. Es wird der Frage nachgegangen, inwieweit es der für Kuba spezifische Sozialismus geschafft hat, eine Geschlechtergleichheit zwischen Männern und Frauen herzustellen, oder ob es immer noch Benachteiligungen gegenüber Frauen gibt.

Ziel ist es also, mittels der Erzählung von Wendy Guerra zu verdeutlichen, was die Revolution und der darauf folgende Sozialismus am Bild und der Situation der Frau ändern konnten und aus welchem Grund Gewalt gegen Frauen noch vorhanden ist.

Beginnend mit einem Überblick über die Gleichstellungspolitik Kubas und ihren erfolgreichsten Maßnahmen soll kurz die der Frau zugedachten Rolle im sozialistischen Kuba beschrieben und an Beispielen festgemacht werden. Darauf folgt ein Abriss zu der Bedeutung und den Ursprüngen des Machismo in ganz Lateinamerika, sowie eine Darstellung des Machismo im postrevolutionären Kuba. Anknüpfend daran folgt ein Kapitel zur Gewalt gegen Frauen und den Geschlechterrollen auf Kuba, in dem deutlich gemacht werden soll, warum es trotz der Gleichstellungspolitik und der scheinbar großen Erfolge zu Gewalt gegen Frauen kommen kann und warum nach wie vor eine bestimmte Rollenverteilung existiert.

Der Hauptteil konzentriert sich anschließend auf das Werk Todos se van von Wendy Guerra. Zu Beginn wird ein Überblick über die Handlung und die wichtigsten Charaktere des Buches gegeben. Im Anschluss daran soll anhand von Zitaten und Beispielen aufgezeigt und erläutert werden, wie sich die weiblichen und männlichen Charaktere des Buches in Situationen verhalten, in denen Gewalt gegen Frauen stattfindet und inwieweit sie selbst daran beteiligt sind. Außerdem soll herausgestellt werden, ob der Machismo und eine klassische Rollenverteilung im Handeln der Charaktere wiederzufinden ist.

2.Geschlechterrollen und Gewalt gegen Frauen in Kuba

2.1.Gleichstellungspolitik in Kuba

Seit dem Beginn der Revolution in Kuba am 01.01.1959 sollte sich nicht nur für die gesamte Bevölkerung, sondern speziell für die Frauen einiges ändern. Es war das erklärte Ziel der neuen Regierung Kubas, Männer und Frauen gleichwertig zu behandeln. Alle sollten die gleichen Chancen, Rechte und Pflichten haben, niemand sollte aufgrund seines Geschlechts oder etwa seiner Hautfarbe benachteiligt werden. Die emanzipierte, starke und vom Machismo reite Frau wurde zum Aushängeschild der Revolution und die Marianas1 waren Vorbild für jede treue Revolutionärin.

Nachdem Kuba am 6. März 1980 als erstes Land das Übereinkommen zur Beseitigung jeder Form von Diskriminierung der Frau unterzeichnete2, wurde in den darauf folgenden Jahren zum Beispiel in den Bereichen Gesundheit und Bildung einiges getan, um das Bild dieser emanzipierten Kubanerin in die Realität umzusetzen.

2.1.1 Bildung

Bildung, egal welcher Form, ist in Kuba Männern und Frauen jeden Alters gleichermaßen zugänglich. Einerseits wird dafür gesorgt, dass alle Kinder, Jungen und Mädchen, eine gewisse Schulbildung erhalten und es kostenlose Weiterbildungsmöglichkeiten gibt, andererseits steht es Frauen wie Männern, Schwarzen und Weißen frei an einer Universität zu studieren. Jeder Kubaner hat also in diesem Bereich die gleichen Zugangschancen und kann sich entsprechend bilden. Dies ist sogar in der Verfassung von 1976 verankert3. So kommt es auch, dass z.B. über die Hälfte aller Unversitätsabgängerlnnen, nämlich 62%, weiblich sind.

2.1.2 Erwerbstätigkeit

Während vor der Revolution Frauen zu großen Teilen als Haushaltshilfen, Hausfrauen oder Prostituierte arbeiteten, findet man heute Frauen in fast jedem Sektor neben Männern in gleichwertigen Positionen. Gleicher Lohn für gleiche Arbeit. Nach diesem Prinzip werden Frauen und Männer auf Kuba in der Arbeitswelt gleichwertig behandelt. Frauen bekommen also nicht nur den gleichen Lohn wie die Männer, sondern werden nicht benachteiligt, wenn es darum geht einen Job zu bekommen.

Alle Kubaner, egal ob weiblich oder männlich, werden zu Einsätzen auf dem Land eingeteilt, wo sie in Zusammenarbeit auf Feldern oder in den Dörfern helfen.

Im Jahr 2002 waren 43% aller Wissenschaftlerlnnen und 45% aller Beschäftigten im staatlichen Sektor Frauen und im militärischen Bereich wurden Frauen teilweise sogar bevorzugt, wie Fidel Castro in seinem Buch „Fidel Castro. Mein Leben“ selbst berichtet.

2.1.3 Gesundheit

Durch die zu Beginn der Revolution gegründeten CDRs (Comités por la Defensa da la Revolución), der FMC (Federación de Mujeres Cubanas) und den Familienärzten, denenjeweils 120-140 Familien zugeordnet wurden4, ist es den Frauen möglichjederzeit ärztliche Hilfe oder Rat aufzusuchen.

Eine schwangere Frau wird regelmäßig von einem Mitglied der FMC besucht, um sicherzustellen, dass sie sich an die Gesundheitsvorsorge hält. Sollte es der schwangeren Frau schlecht gehen oder es irgendwelche Probleme geben, wird ihr dazu geraten in ein hogar materno5 zu gehen, wo man sich entsprechend um sie und das ungeborene Kind kümmern kann.

Eine weitere Maßnahme der Regierung, die zur Verbesserung der Gesundheitsvorsorge der Frau dienen soll, ist die Art und Weise wie seit der Revolution mit dem Thema Abtreibung umgegangen wird.

Zwar ist gesetzlich festgelegt, dass eine Abtreibung nur legal ist, wenn eine Schwangerschaft die Gesundheit der Mutter gefährden würde, allerdings wird dieses Gesetz sehr locker ausgelegt. Abtreibungen können und werden in Kuba in jedem Krankenhaus durchgeführt und keiner der Beteiligten hat rechtliche Konsequenzen zu fürchten.

Weiterhin, so die Theorie, stehen jedem zugänglich sämtliche Verhütungsmittel, von Kondomen bis zur Anti-Baby-Pille, zur Verfügung. Frauen können somit selbst entscheiden, ob sie verhüten oder nicht und ob sie schwanger werden oder nicht, was früher nur beschränkt möglich war.

2.1.4 Das Familiengesetz / Scheidung in Kuba

Ein ganz entscheidender Faktor in der Gleichstellungspolitik Kubas ist das 1975 eingeführte Familiengesetz. Dieses Gesetz räumt unter anderem beiden Ehepartnern/Eltern das Recht auf eine berufliche Karriere ein, regelte aber auch, dass Mann und Frau gleichermaßen für den Haushalt verantwortlich sind. Nach der Geburt eines Kindes bekommt die Frau ein Jahr Mutterschaftsurlaub, um sich angemessen um ihr Neugeborenes zu kümmern. Dies geschieht mit dem Hintergrund, dass es das Beste für ein Kind sei, wenn es von seiner Mutter gestillt und aufgezogen wird.

Sollte es zu einer Trennung der Eltern kommen, ist dies, insbesondere die Unterhaltszahlung, genau geregelt. Demnach hat die nun alleinerziehende Mutter Anspruch auf Unterhaltszahlungen vom Vater. Sollte dieser sich weigern den Unterhaltsforderungen der Frau nachzukommen, kann sie das Geld einklagen. Der Staat zieht in diesem Fall dem Vater den entsprechenden Betrag von seiner Fohnzahlung ab, noch bevor er es selbst erhält.

Ein weiterer Faktor, der in dieser Situation zum Tragen kommt, ist die Scheidung selbst. In Kuba sind Scheidungen an der Tagesordnung und haben nichts Verwerfliches oder Abwegiges an sich. Bei einem Antrag auf eine Scheidung muss man keinen Grund angeben, sie ist sehr günstig und wird schnell vollzogen, was es für Kubaner sehr einfach macht sich zu trennen.

2.2 El Machismo

2.2.1 Definition und Ursprünge

- Actitud de prepotencia de los varones respecto de las mujeres - (RAE) Der Machismo ist weit verbreitet in der ganzen Welt und ist in den verschiedensten Ländern zu finden.

Die Merkmale des Machismo sind zum einen ein zentriertes, übersteigertes Männlichkeitsgefühl und die Betonung der vermeintlich männlichen Überlegenheit6. Dies äußert sich unter anderem in einem draufgängerischen und aggressiven Verhalten seiner Umwelt und vor allem Frauen gegenüber und ist von einer eher konservativen Einstellung begleitet. Ein Mann muss demnach konstant seine Ehre und Männlichkeit demonstrieren und ist das Oberhaupt und der Ernährer seiner Familie. Ebenso bedeutet es typisch weibliche Eigenschaften wie zum Beispiel Treue, Zärtlichkeit und Mitleid abzulegen. Ein Mann muss hart, dominant, erobernd und unabhängig sein. Eine Frau dagegen sollte keusch und unterwürfig sein und sollte ihrem Mann treu ergeben sein, ohne ihnjemals in Frage zu stellen.

Dies beinhaltet auch eine gewisse Doppelmoral, die dem Machismo zugeschrieben wird. Ein Mann darf neben seiner Ehefrau oder Freundin mehrere Geliebte haben, ohne seitens seiner Frau oder der Gesellschaft Vorwürfe zu erwarten. Je mehr Frauen desto besser. Die Frau dagegen muss ihrem Mann immer treu sein. Würde sie eine Affäre haben und ihren Mann betrügen, würde nicht nur ihr Mann sich von ihr trennen, sie hätte auch in der Gesellschaft einen schweren Stand und würde eventuell als Hure und Ehebrecherin beschimpft.

Machismo bedeutet auch Macht zu zeigen und sie auszuüben7. Somit gilt es als selbstverständlich, dass ein Mann seine Frau oder seine Kinder mit Gewalt (denn er ist hart und gefühllos) erzieht oder bestraft.

Außerdem sehen viele Männer es als ihr Recht an, sexuell über ihre Frau verfügen zu können. Diese müssen dem Mann als liebende Ehefrau zur Verfügung stehen, wann immer er dieses Recht einfordert.

Die Ursprünge des Machismo in Lateinamerika liegen in der Kolonialzeit, während der die spanischen Kolonialisten ihr patriarchalisches, von der katholischen Kirche geprägtes Gesellschaftssystem mitbrachten. Die Rolle der Frau war klar als Ehefrau und Gebärmaschine definiert, sie hatte kein Recht auf Arbeit und Bildung und war dem Mann ökonomisch, sozial und politisch untergeordnet8.

Der Machismo ist ein Phänomen, dass in allen Gesellschaftsschichten auftritt, und nicht, wie früher angenommen, eine Erscheinung der ausgebeuteten oder unteren Klassen9.

2.2.2 El Machismo in Kuba

Den Machismo gab und gibt es in Kuba vor der Revolution, sowie nach ihr. Durch die Einbindung der Frau in den Arbeitsalltag und gleichwertige Bedingungen in der Bildung hat sich die Situation der Frau in Kuba im Vergleich zu früher sichtlich verbessert, obwohl man bedenken muss, dass Frauen schon ab 1934 wählen durften10.

Allerdings ist der Machismo eine Denkweise und eine Gewohnheit, die nach wie vor auf ganz Kuba, in den Dörfern mehr als in der Stadt, zu finden ist.

Es gibt trotz Gleichstellungspolitik Männer, die ihren Frauen verbieten arbeiten oder studieren zu gehen. Männer bestehen auf ihren sexuellen Rechten Frauen gegenüber und behaupten Sex in einer Beziehung zu brauchen11.

Männer leben immer noch mit der, dem Machismo typischen Doppelmoral, nach der für Männer und Frauen eine unterschiedliche Moral gilt. Männer können tun und lassen was sie wollen, wohingegen Frauen sich stets angemessen zu verhalten haben.

Allerdings gibt es auch Frauen, die sich diesen alten Gewohnheiten widersetzen, finanziell unabhängig sind und nach eigenen Angaben keinen Mann brauchen.12

Auch Männer kritisieren den Machismo und glauben, dass er etwas Negatives ist und immer noch, wenn auch abgeschwächt, auf Kuba existiert.

Fidel Castro selbst bezeichnete Kuba als ein Land, das am wenigsten vom Machismo geprägt ist und beschreibt die kubanische Kultur als eine Kultur der Gleichheit und des Respekts13. Der übriggebliebene Machismo, ein Kulturerbe aus früheren Zeiten, würde schon mit dem zukünfigen Fortschritt verschwinden.14

2.3 Gewalt gegen Frauen in Kuba trotz Gleichstellungspolitik

In Abschnitt 2.1 wurde erläutert, wie sich die Gleichstellungspolitik Kubas in den letzten 40 Jahren verändert und für Frauen tatsächlich zum Besseren gewandelt hat. Es wurde deutlich, dass Frauen und Männer in den Bereichen Bildung, Gesundheit, Familie und Erwerbstätigkeit durchaus gleichgestellt sind und beide die gleichen Rechte und Pflichten haben und gleichermaßen die Chance auf eine gute Ausbildung und eine Karriere oder einen Job haben.

Trotzdem gibt es nach wie vor Misshandlungen und Gewalt gegen Frauen.

[...]


1 "Las Marianas" - eine Truppe von Frauen, die 1958 persönlich von Fidel Castro zusammengestellt wurde - Fidel Castro, Mein Leben. Fidel Castro mit Ignacio Ramonet. Rotbuch Verlag, Berlin 2008.

2 http://www.un.org/womenwatch/daw/cedaw/states.htmbesucht 1.Juli2009

3 Bernd Hoffman, Kuba, C.H.Beck, 2000, 97

4 Miriam Lang, Privatsache der Frauen oder gesellschaftliches Problem? Gewalt gegen Frauen und staatliche Frauenpolitik in Kuba. Ein Überblick, in LateinamerikaAnalysen Nr. 8 (2004)

5 Vgl. Miriam Fang, 10

6 Raúl Páramo-Ortege, Einige (transkulturelle?) Bemerkungen über Machismus als Entwicklungsstörung, in Studien zur Kinderpsychoanalyse XVI, Vandenhoeck& Ruprecht, 2000, 55

7 vgl. Raúl Páramo-Ortege, 56

8 Monika Krause-Fuchs, Revolution und Sexualität, in Frauen in Cuba-Interviews, Berichte, Aufsätze, rotpunktverlag, 1984, Zürich, 166

9 Sieglinde Braeucker,^4ufder Suche nach einer neuen Moral: Kuba ein Paradies jurFrauen?, Buntbuch, Hamburg, 1985, 21

10 vgl.MiriamLang,6

11 vgl. Sieglinde Braeucker, 35

12 vgl. Sieglinde Braucker, 36

13 Fidel Castro, Mein Leben. Fidel Castro mit Ignacio Ramonet. Rotbuch Verlag, Berlin 2008.

14 vgl. Miriam Lang, 24

Ende der Leseprobe aus 23 Seiten

Details

Titel
Gewalt gegen Frauen in Kuba am Beispiel von Todos se van von Wendy Guerra
Hochschule
Universität Augsburg
Veranstaltung
Große Werke der kubanischen Literatur
Note
2,7
Autor
Jahr
2009
Seiten
23
Katalognummer
V138751
ISBN (eBook)
9783640481583
ISBN (Buch)
9783640481767
Dateigröße
491 KB
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Wendy Guerra, Todos se van, Alle gehen fort, kubanische Literatur, Gewalt gegen Frauen, Gleichstellungspolitik, Machismo, Geschlechterrollen, Kuba, Cuba
Arbeit zitieren
Ann-Kristin Brockmann (Autor), 2009, Gewalt gegen Frauen in Kuba am Beispiel von Todos se van von Wendy Guerra, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/138751

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