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Fokuspartikel - „Even" - Eigenschaften und Besonderheiten

Titel: Fokuspartikel - „Even" - Eigenschaften und Besonderheiten

Hausarbeit , 2009 , 17 Seiten , Note: 1,3

Autor:in: Alexander Windeck (Autor:in)

Anglistik - Linguistik
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Zusammenfassung Leseprobe Details

Worte wie 'auch', 'nur' oder 'sogar' bzw. englische Lexeme wie 'also', 'only' und 'too' gehören zur Gruppe der Fokuspartikeln. Die Mitglieder dieser nicht besonders homogenen Kategorie werden grammatikalisch als eine Unterklasse der Adverbien bezeichnet obwohl ihre Funktions- und Verwendungsweise vollkommen anderen und
häufig innerhalb dieser Kategorie auch unterschiedlichen Regeln folgt.
In dieser Arbeit werde ich mich gezielt mit der englischen Fokuspartikel 'even' befassen und versuchen, zwei einflussreiche aber etwas unterschiedliche Modelle zur Erklärung ihrer Distribution, Eigenschaften und Funktionsweise heranzuziehen und gegenüber zu stellen.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Positionierung im Satz

3. Fokussensitivität

4. Wahrheitskonditionalität

5. Funktionsweise

6. Skalare Evaluation

7. Probleme

7.1. Extremwerte

7.2. Standpunktdivergenz

7.3. Negation

8. Zusammenfassung

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit untersucht die Eigenschaften und die Funktionsweise der englischen Fokuspartikel "even". Ziel ist es, zwei einflussreiche linguistische Modelle (von Ekkehard König und Paul Kay) zur Beschreibung ihrer Distribution und semantischen Wirkung gegenüberzustellen sowie grundlegende Probleme bei der Interpretation zu analysieren.

  • Grammatikalische Distribution und Positionierung im Satz
  • Fokussensitivität als zentrale Eigenschaft
  • Beitrag zur Wahrheitskonditionalität und Skalarität
  • Vergleichende Analyse der Modelle von König und Kay
  • Umgang mit Extremwerten und Standpunktdivergenz bei der Interpretation

Auszug aus dem Buch

3. Fokussensitivität

(15) <John even INSULTED Mary> (KÖNIG 1991: 3)

(16) <John even insulted MARY> (ibid.)

Als Haupteigenschaft von Fokuspartikeln dient die Interaktion mit Satzfoki. An (15) und (16) ist klar zu erkennen, dass even trotz unveränderter Position in der Struktur der beiden Sätze jeweils eine unterschiedliche Bereicherung der Bedeutung bzw. Aussage einbringt. Welche Funktionsweise genau diesen Bedeutungsunterschieden zugrunde liegt wird in Abschnitt 5 dargelegt. Aufgrund dieser Eigenschaft werden Fokuspartikeln als „fokussensitiv“ bezeichnet.

“It is this focus structure of a sentence that focus particles interact with […]: their position in a sentence depends to a certain extent on that of the focus, and the contribution they make to the meaning of a sentence is equally affected by the selection of a focus.” (KÖNIG 1991: 12).

Kay bezeichnet even durchgehend als „scopal operator“, woran zu erkennen ist, dass er nicht die Fokussensitivität als primäre Eigenschaft der Partikel annimmt, sondern ihre Fähigkeit, Teile der Aussage eines Satzes auf einer Werteskala zu vergleichen. Dennoch weist auch er auf die Verknüpfung zwischen Partikel und fokussiertem Satzelement hin:

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Einführung in die Thematik der Fokuspartikeln am Beispiel von "even" und Vorstellung der zu vergleichenden Modelle von König und Kay.

2. Positionierung im Satz: Analyse der syntaktischen Flexibilität von "even" im Englischen unter Berücksichtigung der Beziehung zur Fokusposition.

3. Fokussensitivität: Erläuterung der Interaktion der Partikel mit Satzfoki, welche die Bedeutungsaussage entscheidend beeinflussen kann.

4. Wahrheitskonditionalität: Untersuchung der Frage, inwieweit die Verwendung von "even" Einfluss auf die Wahrheitsbedingungen eines Satzes ausübt.

5. Funktionsweise: Einordnung von "even" in ein System von Fokuspartikeln zur Unterscheidung nach additiven und skalaren Merkmalen.

6. Skalare Evaluation: Beschreibung der besonderen Eigenart von "even", Elemente auf einer Wahrscheinlichkeitsskala anzuordnen und zu bewerten.

7. Probleme: Kritische Betrachtung der Herausforderungen bei der Interpretation von "even", insbesondere bei Extremwerten, Standpunktdivergenz und Negation.

8. Zusammenfassung: Synthese der Ergebnisse und Vergleich der theoretischen Ansätze von König und Kay hinsichtlich ihrer gemeinsamen Grundannahmen.

Schlüsselwörter

Even, Fokuspartikel, Informationsstruktur, Skalarität, Fokussensitivität, Wahrheitskonditionalität, Semantik, Sprachwissenschaft, Syntax, König, Kay, Additive Partikel, Kontext, Wahrscheinlichkeitsskala, Implikatur.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in der Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit behandelt die semantischen Eigenschaften und die distributionellen Besonderheiten der englischen Fokuspartikel "even".

Welche zentralen Themenfelder werden bearbeitet?

Zentrale Themen sind die Positionierung im Satz, die Interaktion mit dem Fokus sowie die skalare Auswertung von Aussagen.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist der Vergleich zweier einflussreicher linguistischer Modelle, um ein fundiertes Verständnis über die Funktionsweise von "even" zu erlangen.

Welche wissenschaftlichen Modelle werden verwendet?

Es werden primär die Monographie von Ekkehard König ("The Meaning of Focus particles") und der Aufsatz von Paul Kay ("Even") herangezogen.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil analysiert die syntaktischen und semantischen Aspekte wie Skalarität, Wahrheitskonditionalität und den Umgang mit problematischen Fällen wie Negation.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit lässt sich durch Begriffe wie Fokuspartikel, Skalarität, Fokussensitivität und linguistische Semantik charakterisieren.

Wie unterscheidet sich die "restriktive" von der "additiven" Funktion?

Restriktive Partikeln schließen Alternativen aus, während "even" als additive Partikel andere Möglichkeiten als Werte für die fokussierte Variable zulässt.

Welchen Einfluss hat die Negation auf die Wirkung von "even"?

Die Negation kann die Position innerhalb der Wahrscheinlichkeitsskala invertieren, wodurch der fokussierte Wert nicht mehr als "unwahrscheinlichster", sondern als "wahrscheinlichster" wahrgenommen wird.

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Details

Titel
Fokuspartikel - „Even" - Eigenschaften und Besonderheiten
Hochschule
Universität zu Köln
Note
1,3
Autor
Alexander Windeck (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2009
Seiten
17
Katalognummer
V138929
ISBN (eBook)
9783640486779
ISBN (Buch)
9783640486540
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Linguistik Sprache Sprachwissenschaft Fokuspartikel Partikeln Adverbien even
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Alexander Windeck (Autor:in), 2009, Fokuspartikel - „Even" - Eigenschaften und Besonderheiten, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/138929
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Leseprobe aus  17  Seiten
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