Grin logo
de en es fr
Shop
GRIN Website
Texte veröffentlichen, Rundum-Service genießen
Zur Shop-Startseite › Weltgeschichte - Altertum

Der Mord an Pompeius in Ägypten. Der Konflikt zwischen Caesar und Pompeius

Titel: Der Mord an Pompeius in Ägypten. Der Konflikt zwischen Caesar und Pompeius

Seminararbeit , 2021 , 14 Seiten , Note: 2,7

Autor:in: Anonym (Autor:in)

Weltgeschichte - Altertum
Leseprobe & Details   Blick ins Buch
Zusammenfassung Leseprobe Details

Warum musste Pompeius durch ägyptische Hand sterben? War es unvermeidlich, dass Ägypten zur Zeit des Bürgerkriegs im Konflikt zwischen Caesar und Pompeius Partei ergreifen musste? In welchem Verhältnis standen Ägypten und Rom zur Lebenszeit des Pompeius überhaupt und welche Rolle spielte er dabei? Diese Fragen versucht die vorliegende Arbeit chronologisch anhand der Beziehung des Pompeius zu den Königen Ägyptens zu beantworten. Dabei soll es nicht um die Geschehnisse des Bürgerkriegs gehen, sondern einzig um die Beziehungen, die Pompeius mit dem ägyptischen Hof pflegte.

Das Leben von Gnaeus Pompeius Magnus war geprägt durch die großen Bürgerkriege des 1. Jahrhunderts v. Chr. Er war einer der bedeutendsten Organisatoren Roms und ein durchaus bewährter Feldherr, bis er schließlich einem seiner Verbündeten unterlag. Der Mord an Pompeius war ein wichtiger Einschnitt in der Geschichte, der das Schicksal der Republik im Nachgang verändern sollte. Ausgeführt von keinem Römer, sondern von dem ägyptischen Königshof.

So beschreiben Plutarch und Lucan mitfühlend und ausführlich seinen Lebensweg bis zum Tod. Dabei sollte man aber stets im Hinterkopf behalten, dass die beiden keine Historiker, sondern Dramatiker waren und jedes Detail ihrer Werke dem Zweck dient, Pompeius möglichst viel Charakter und Leben zu verleihen. Neben Plutarch und Lucan können auch Caesar, Cicero, Appian und Cassius Dio als Quellen genannt werden. Doch auch hier sind die problematischen Aspekte zu beachten. Caesars eigene Darstellung des Bürgerkriegs ist nicht als objektive Beschreibung einzuordnen und wird oftmals sogar als Geschichtsfälschung eingeordnet.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

Einleitung

Pompeius und Ägypten: Pompeius als patronus der prolemaischen Könige

Pompeius und Ptolemaios XII. Auletes

Pompeius und Ptolemaios XIII.

Die letzten Stunden des Pompeius und sein Tod

Die Tat

Die Täter und ihre Gründe

Schluss

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht chronologisch die Beziehung zwischen Gnaeus Pompeius Magnus und den Königen Ägyptens, um die Beweggründe für seine Ermordung durch den ägyptischen Königshof zu eruieren. Dabei steht die Frage im Zentrum, ob das politische Verhältnis zwischen Rom und Ägypten eine solche Tat unausweichlich machte.

  • Das Patronatsverhältnis zwischen Pompeius und den Ptolemäern
  • Die politische Abhängigkeit Ägyptens von Rom zur Zeit des Bürgerkriegs
  • Die Umstände und die unmittelbare Durchführung der Tat
  • Die Rolle der Berater des Ptolemaios XIII. bei der Entscheidung gegen Pompeius
  • Die historische Einordnung und Glaubwürdigkeit antiker Quellen

Auszug aus dem Buch

Die Tat

Die Ratgeber des Königs teilten der Gesandtschaft mit, dass man bereit sei Pompeius aufzunehmen. Daraufhin ließ sich Achillas, begleitet vom Kriegstribun L. Septimus, in einem Boot direkt zu Pompeius rudern und lud diesen ein, sich zur Landung doch mit in sein Boot zu begeben, da die großen Schiffe auf dem Wasser bleiben mussten. Dieser etwas seltsame und wenig königliche Empfang verängstigte nicht nur Cornelia, die Frau des Pompeius, sondern machte auch Pompeius misstrauisch. Sein Tod schwingt in den Darstellungen der letzten Stunden in allen Quellen mit. Alle beschriebenen Umstände deuten auf einen Hinterhalt hin. Doch Pompeius geht trotzdem mit den Anhänger Ptolemaios XIII. mit und begibt sich ungeschützt in die Hände von Achillas und Septimus. Plutarch begründet dies mit ägyptischen Schiffen und aufgestellten Soldaten, die Pompeius dazu zwangen, sich auszuliefern.

Als Pompeius aus dem Boot ausstieg, waren es wohl Septimus und Achillas, die ihn mit Schwertern angriffen und ihn töteten. Details der Ermordung lassen sich kaum rekonstruieren, dennoch kann man davon ausgehen, dass Achillas an der Entschließung und Planung des Mordes beteiligt war. Ob er oder Septimus wirklich am aktiven Mord beteiligt waren, ist nicht zu belegen.

Zusammenfassung der Kapitel

Einleitung: Die Einleitung stellt Pompeius als bedeutende Figur der römischen Bürgerkriege vor und formuliert die Forschungsfrage bezüglich seiner fatalen Beziehung zum ägyptischen Hof.

Pompeius und Ägypten: Pompeius als patronus der prolemaischen Könige: Dieses Kapitel beleuchtet das politisch abhängige, durch Bestechung und finanzielle Lasten geprägte Verhältnis Ägyptens gegenüber der römischen Hegemonie unter Ptolemaios XII.

Pompeius und Ptolemaios XIII.: Der Abschnitt beschreibt, wie die Ankunft des Pompeius in Ägypten zu einer diplomatischen Zwickmühle führte und die Vormunde des jungen Königs Ptolemaios XIII. zur Vorsicht mahnte.

Die letzten Stunden des Pompeius und sein Tod: Hier wird der historische Hergang der Ankunft des Pompeius an der ägyptischen Küste sowie die verhängnisvolle Vorbereitung der Anlandung rekonstruiert.

Die Tat: Das Kapitel detailliert die Durchführung des Attentats durch Achillas und Septimus sowie die anschließende Behandlung des Leichnams.

Die Täter und ihre Gründe: Der Autor analysiert die Motive der ägyptischen Führung, insbesondere in Bezug auf Caesar, und arbeitet das Kalkül der Berater vor dem Hintergrund der allgemeinen römischen Bürgerkriegslage heraus.

Schluss: Das Fazit fasst die Ergebnisse zusammen und betont das Dilemma der ägyptischen Könige, deren politische Verzweiflung zur Ermordung des Feldherrn führte, um eine Involvierung in den römischen Bürgerkrieg zu vermeiden.

Schlüsselwörter

Pompeius, Ägypten, Ptolemaios XII., Ptolemaios XIII., Caesar, Bürgerkrieg, Patronat, Achillas, Septimus, Kleopatra, Rom, Außenpolitik, Mord, Quellenkritik, Souveränität

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit der historischen Untersuchung des Mordes an Gnaeus Pompeius Magnus durch den ägyptischen Königshof während des römischen Bürgerkriegs.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Zentrale Themen sind die diplomatischen Beziehungen zwischen Ägypten und Rom, das Patronatsverhältnis zu Pompeius und die Strategien des ägyptischen Hofes zur Sicherung seiner Souveränität.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?

Es wird untersucht, warum Ägypten trotz bestehender Gastfreundschaftsverhältnisse Partei gegen Pompeius ergriff und ihn letztlich töten ließ.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit analysiert kritisch antike Quellen und vergleicht diese mit moderner Forschungsliteratur, um die Ereignisse chronologisch zu rekonstruieren.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil behandelt die politische Vorgeschichte unter Ptolemaios XII., die Rolle des Sohnes Ptolemaios XIII. sowie die direkten Umstände und Motive des Mordes an Pompeius.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit wird maßgeblich durch Begriffe wie Patronat, Bürgerkrieg, Außenpolitik, römische Hegemonie und Ägypten definiert.

Welche Rolle spielte L. Septimus beim Mord?

L. Septimus wird in fast allen Quellen als der unmittelbare Mörder identifiziert, der sich durch seine Zeit in ägyptischen Diensten stärker dem Hof als dem römischen Feldherrn verpflichtet fühlte.

Warum sahen die ägyptischen Berater im Mord die einzige Lösung?

Aufgrund der militärischen Übermacht Roms bestand die Angst, dass Pompeius Ägypten zur Basis für den Krieg gegen Caesar machen würde, was Ägypten in den Untergang gezogen hätte.

Ende der Leseprobe aus 14 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Der Mord an Pompeius in Ägypten. Der Konflikt zwischen Caesar und Pompeius
Note
2,7
Autor
Anonym (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2021
Seiten
14
Katalognummer
V1389810
ISBN (PDF)
9783346935595
ISBN (Buch)
9783346935601
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Pompeius Rom Römische Republik Caesar Ptolomaius Mord an Pompeius Ägypten
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Anonym (Autor:in), 2021, Der Mord an Pompeius in Ägypten. Der Konflikt zwischen Caesar und Pompeius, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1389810
Blick ins Buch
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
Leseprobe aus  14  Seiten
Grin logo
  • Grin.com
  • Versand
  • Kontakt
  • Datenschutz
  • AGB
  • Impressum