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Begriffe der Gesundheitspsychologie. Definition von Gesundheit und Krankheit, Maßnahmen und Empowerment

Title: Begriffe der Gesundheitspsychologie. Definition von Gesundheit und Krankheit, Maßnahmen und Empowerment

Submitted Assignment , 2023 , 23 Pages , Grade: 1,0

Autor:in: Jessika Sprenkelder (Author)

Health Sciences - Health Psychology
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Aufgabe 1 beschäftigt sich mit der Definition der Gesundheits- und Krankheitsbegriffen für die effektive Arbeit von Gesundheitsdienstleistern wie Health+. Es werden verschiedene Gesundheitsdefinitionen analysiert, Stärken und Schwächen herausgearbeitet, die Bedeutung von Früherkennung und Prävention diskutiert und die Notwendigkeit einer umfassenden Unternehmensphilosophie hervorgehoben, die Wohlbefinden, Selbstverwirklichung und Leistungsfähigkeit berücksichtigt.

Aufgabe 2 beschäftigt sich mit der Erklärung und Analyse von drei relevanten Prozessmodellen für Gesundheitsverhalten: dem Health Action Process Approach, dem transtheoretischen Modell der Verhaltensänderung und dem Prozessmodell präventiven Handelns. Die verschiedenen Phasen dieser Modelle werden erläutert sowie die Bedeutung der Handlungsentscheidung und konkrete Handlungsmöglichkeiten zur Gesundheitsförderung in den jeweiligen Phasen werden aufgezeigt.

Aufgabe 3 bezieht sich auf folgende Fragestellungen:
Wie haben sich die Schlüsselfaktoren im Zeitverlauf von 2006 bis 2018 verändert?
Welche spezifischen Befunde zur Arbeitssituation und Gesundheit beruflich
Pflegender ergeben sich?
Wie kann Arbeitsgestaltung zur Verbesserung der Situation beitragen?

Die vierte Aufgabe behandelt Maßnahmen zur Unterstützung psychisch beanspruchter MitarbeiterInnen im Unternehmen Health+. Die vorgestellten Maßnahmen umfassen regelmäßige Gesprächsrunden zwischen Führungskräften und Mitarbeitern, Workshops zur Stärkung der Resilienz, und teamfördernde Aktivitäten außerhalb des Arbeitskontexts. Die Evaluation dieser Maßnahmen wird diskutiert, wobei Fragebögen und Kennzahlen wie Krankenstand und Fluktuation verwendet werden sollen.

Der letzte Teil handelt vom Begriff des Empowerments und geht auf strukturelles und psychologisches Empowerment ein.

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Inhaltsverzeichnis

1 Aufgabe 1

2 Aufgabe 2

3 Aufgabe 3

3.1 Wie haben sich die Schlüsselfaktoren im Zeitverlauf von 2006 bis 2018 (Kapitel 3) verändert?

3.2 Welche spezifischen Befunde zur Arbeitssituation und Gesundheit beruflich Pflegender (Kapitel 7.2) ergeben sich?

3.3 Wie kann Arbeitsgestaltung zur Verbesserung der Situation beitragen?

4 Aufgabe 4

4.1 Maßnahme 1 – Reguläre Gesprächsrunden

4.2 Maßnahme 2 – Workshops

4.3 Maßnahme 3 – teamfördernde Maßnahmen

4.4 Evaluation

5 Empowerment

Zielsetzung & Themen

Ziel der Arbeit ist es, auf Basis gesundheitspsychologischer Modelle und aktueller Erkenntnisse aus dem Stressreport 2019 Handlungsempfehlungen zur Stärkung der Mitarbeitergesundheit und Resilienz innerhalb des Unternehmens Health+ zu entwickeln.

  • Grundverständnis von Gesundheits- und Krankheitsbegriffen
  • Prozessmodelle des Gesundheitsverhaltens (HAPA, TTM, PAPM)
  • Analyse der Arbeitssituation und Belastungsfaktoren in der Pflege
  • Strategien zur Verbesserung der Arbeitsgestaltung
  • Organisationales Empowerment zur Förderung der Resilienz

Auszug aus dem Buch

Prozessmodell gesundheitlichen Handelns (Health Action Process Approach, HAPA)

Das erste Modell nennt sich Prozessmodell gesundheitlichen Handelns (Health Action Process Approach, HAPA) (vgl. Knoll et al., 2017, S.49). Das HAPA-Modell lässt sich in seinen Grundzügen in zwei Phasen unterteilen: die motivationale und die volitionale Phase (vgl. Knoll et al., 2017, S.49). Die motivationale Phase lässt sich als Phase der Intentionsbildung zusammenfassen, welche von Konstrukten wie Selbstwirksamkeitserwartungen, Handlungswirksamkeitserwartungen und Risikowahrnehmung abhängt (vgl. Knoll et al., 2017, S.49).

Die volitionale Phase hingegen kann in weitere Phase unterteilt werden: die postintentionale-präaktionale Phase, die postintentionale-aktionale Phase und die postintentionale-postaktionale Phase (vgl. Knoll et al., 2017, S.49f.). Die Begrifflichkeiten deuten bereits an, dass es sich zunächst um eine Phase handelt, die nach der Intentionsbildung aber vor der Aktion liegt, dann die Phase der tatsächlichen Aktivität (=Handlung) und zuletzt die Phase nach der Aktivität (=Handlung). In der postintentionalen-postaktionalen Phase kann es zu Rückschlägen oder sogar einer vollständigen Zielentbindung (Disengagement) kommen (vgl. Knoll et al., 2017, S.50).

Zusammenfassung der Kapitel

1 Aufgabe 1: Theoretische Auseinandersetzung mit verschiedenen Gesundheits- und Krankheitsdefinitionen zur Schaffung einer gemeinsamen Wissensbasis für die Beratungsleistung.

2 Aufgabe 2: Vorstellung und Erläuterung von drei gesundheitspsychologischen Prozessmodellen zur Ableitung konkreter gesundheitsförderlicher Maßnahmen.

3 Aufgabe 3: Analyse und Vergleich von Schlüsselfaktoren der Arbeitsbelastung aus dem Stressreport 2019 sowie spezifische Betrachtung der Belastungssituation beruflich Pflegender.

4 Aufgabe 4: Darstellung praktischer, organisationaler Maßnahmen zur Unterstützung der psychischen Gesundheit, von Gesprächsrunden bis hin zu Workshops und Teamförderung.

5 Empowerment: Untersuchung des psychologischen Empowerments und dessen positiven Zusammenhangs mit Arbeitszufriedenheit und Mitarbeiterbindung.

Schlüsselwörter

Gesundheitsmanagement, Stressreport, Gesundheitsverhalten, HAPA-Modell, Pflegewesen, Arbeitsgestaltung, Resilienz, Prävention, Empowerment, psychische Gesundheit, Arbeitsbelastung, Interventionsstrategien, Mitarbeiterzufriedenheit, Gesundheitsförderung, Stressmanagement.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in diesem Portfolio primär?

Das Portfolio beschäftigt sich mit betrieblichem Gesundheitsmanagement und der Ableitung von Maßnahmen zur Stärkung der psychischen Resilienz von Mitarbeitenden, besonders im Pflegekontext.

Welche zentralen Themenfelder deckt die Arbeit ab?

Die Arbeit behandelt die theoretischen Grundlagen von Gesundheit und Krankheit, verschiedene Verhaltensmodelle sowie praktische Ansätze zur Stressbewältigung und Organisationsentwicklung.

Was ist das primäre Ziel der Forschungsarbeit?

Ziel ist es, organisationale Handlungsoptionen aufzuzeigen, um psychisch beanspruchte Beschäftigte präventiv zu unterstützen und die Arbeitsbedingungen nachhaltig zu verbessern.

Welche wissenschaftlichen Methoden werden angewendet?

Es erfolgt eine deskriptive Auswertung bestehender Daten des Stressreports 2019 sowie eine theoretische Einordnung mittels bewährter gesundheitspsychologischer Prozessmodelle.

Was wird im Hauptteil des Portfolios behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die theoretische Begriffsdefinition, die Analyse von Zeitverläufen arbeitsbezogener Belastungsfaktoren und die Konzeption spezifischer Maßnahmen wie Workshops und Gesprächsrunden.

Welche Schlagworte charakterisieren das Dokument am besten?

Die Arbeit ist zentral durch Begriffe wie psychologische Resilienz, Arbeitsintensität, gesundheitsförderliche Arbeitsgestaltung und Empowerment geprägt.

Warum ist das Thema "empowerment" für die Arbeit relevant?

Empowerment ist laut der Autorin ein wesentlicher Faktor, um die Selbstwirksamkeit und Arbeitszufriedenheit zu steigern und somit das Risiko für psychische Erkrankungen zu senken.

Welche spezifischen Empfehlungen gibt die Autorin für das Pflegepersonal?

Es wird empfohlen, Arbeitsabläufe durch Hilfsmittel und Sitzmöglichkeiten zu optimieren, Dienstpläne frühzeitiger zu planen und psychologische Supportangebote wie Workshops zu implementieren.

Wie schlägt die Autorin eine Evaluation der Maßnahmen vor?

Die Evaluation soll durch eine Kombination aus anonymen digitalen Befragungen, dem Monitoring von Krankenständen und der Beobachtung der Fluktuationsraten erfolgen.

Welches ist der wichtigste Prozessfaktor bei Gesundheit in der Pflege?

Die Analyse verdeutlicht, dass eine Kombination aus hoher Arbeitsintensität, mangelnder Pausengestaltung und psychisch belastenden Arbeitsanforderungen die Hauptauslöser für Gesundheitsbeeinträchtigungen darstellen.

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Details

Title
Begriffe der Gesundheitspsychologie. Definition von Gesundheit und Krankheit, Maßnahmen und Empowerment
Grade
1,0
Author
Jessika Sprenkelder (Author)
Publication Year
2023
Pages
23
Catalog Number
V1390843
ISBN (PDF)
9783346935342
ISBN (Book)
9783346935359
Language
German
Tags
Gesundheitspsychologie Gesundheit Krankheit Empowerment Resilienz Prävention Früherkennung Arbeitsgestaltung
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Jessika Sprenkelder (Author), 2023, Begriffe der Gesundheitspsychologie. Definition von Gesundheit und Krankheit, Maßnahmen und Empowerment, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1390843
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