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Bildanalyse des Werks "Die Schaukel" von Jean-Honoré Fragonard

Title: Bildanalyse des Werks "Die Schaukel" von Jean-Honoré Fragonard

Term Paper , 2020 , 21 Pages

Autor:in: Anonym (Author)

Art - Visual artists
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Ziel dieser Hausarbeit ist es, den zweideutigen Zusammenhang des Werkes herauszuarbeiten und die Bedeutung und Beziehungen der auftretenden Personen untereinander zu erläutern. Ebenso ist es zur Aufgabe, die verschiedenen aussagekräftigen Motive auf den Gesamtkontext des Werks zu deuten und in der Interpretation miteinzubeziehen.

Dabei wird in der vorikonografischen Beschreibung zu Beginn die äußere Erscheinung des dargestellten Schauspiels ausführlich beschrieben. Im nächsten Schritt wird in der Bildanalyse die einzelnen Personen und ihr spezieller Zusammenhang erläutert und das Werk in seine bestimmte Stilgeschichte eingeordnet. Um die Hausarbeit abzuschließen wird dies letztendlich auf den Gesamtzusammenhang des Bildes und der zu intendierenden Aussage gedeutet.

Erotik, knisternde Spannung und leidenschaftliches Begehren. Diese drei Worte beschreiben optimal die versteckte Persönlichkeit des Werkes „Die Schaukel“ von dem französischen Maler Jean-Honoré Fragonard. Sein 1767 veröffentlichtes Werk, wird seine berühmteste Arbeit und gleichzeitig auch eines der bekanntesten Beispiele der Kunst des 18. Jahrhunderts und des Rokoko werden.

Doch auf den ersten Blick erkennt man auf dem Gemälde lediglich eine idyllische und friedliche Szenerie, einer schaukelnden jungen Frau. Nichts, was auf eine lüsterne oder doppelgesichtige Situation hinweist. Erst bei genauem Hinschauen wird dem unschuldigen Schauspiel ein völlig anderer und mehrdeutiger Charakter zugeschrieben. Doch wie schafft es der Künstler, dem Betrachter Zugang zu dieser intimen und spannungsgeladenen Situation zu gewährleisten?

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Vorikonographische Beschreibung

2.1 Die schaukelnde Frau

2.2 Ihr Liebhaber

2.3 Ihr Ehemann

2.4 Die marmornen Engel

2.5 Die Umgebung

3. Bildanalyse

3.1 Ikonographische Analyse

3.2 Die Frau im Aufmerksamkeitszentrum

3.3 Einordnung in die Stilgeschichte

4. Deutung

5. Zusammenfassung und Fazit

Zielsetzung & Themen

Ziel dieser Hausarbeit ist es, den zweideutigen Zusammenhang des Werkes von Jean-Honoré Fragonard herauszuarbeiten und die Bedeutung sowie die Beziehungen der auftretenden Personen zueinander zu erläutern. Zudem sollen die verschiedenen aussagekräftigen Motive auf den Gesamtkontext des Werkes für eine fundierte Interpretation gedeutet werden.

  • Analyse des Werkes "Die Schaukel" (Les Hasards heureux de l'Escarpolette)
  • Vorikonographische Detailbeschreibung der dargestellten Figuren
  • Ikonographische Deutung der Rollenverteilung und Symbolik
  • Einordnung des Werkes in die kunsthistorische Epoche des Rokoko

Auszug aus dem Buch

3.2. Die Frau im Aufmerksamkeitszentrum

Die schaukelnde Frau kennzeichnet sowohl den Mittelpunkt als auch das Hauptaugenmerk des Schauspiels. Dies hat mehrere Gründe. Zum einen ist das Werk „Die Schaukel“ im Gesamteindruck geprägt von vielen Grün- und Blautönen. Dies ist vor allem verursacht durch die Anzahl an Vegetation und Waldfläche. Nur die junge Frau macht in der Farbgebung eine Ausnahme. Sie fällt dem Betrachter mit ihrem warmen, pfirsichfarbenen Kleid direkt ins Auge. Zum anderen wird sie zusätzlich durch die Kompositionslinien zwischen ihr und den anderen Personen hervorgehoben. Diese sind in einer Dreieckskonstellation angeordnet, wobei die Frau die Spitze des Dreiecks kennzeichnet. Die beiden Männer befinden sich so in den beiden unteren Ecken zur Seite der Frau (Schätzel, o.J S.4). Durch diese strategische Anordnung werden die drei Personen des Bildes miteinander in Verbindung gesetzt (siehe Abb.2).

Doch ebenfalls ist zu beobachten, dass die beiden Männer nicht auf exakt derselben Höhe stehen. Der ältere Herr auf der rechten Bildseite ist mit seinem Körper in einer höheren Position als der jüngere Mann. Nicht nur durch diesen Aspekt ist der Ehemann dem Liebhaber übergeordnet. Denn es ist deutlich zu sehen, dass der ältere Herr durch seine Schaukelstöße deutlich aktiver an dem Geschehen teilnimmt. Ebenso setzt sich der jüngere Mann durch seine liegende Position in seinem Versteck in eine unterwürfige Stellung. Ebenso ist klar zu erkennen, dass die Frau den beiden Männern durch die räumliche Situation übergeordnet ist. Diese schwebt mühelos auf der Schaukel über sie hinweg, ohne dass beispielsweise der Liebhaber eine Möglichkeit hätte, an sie heran zu kommen. Die Männer unterliegen deshalb ihrer Person, wie auch ihrer Anziehungskraft und Schönheit.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Diese Einleitung führt in das Werk "Die Schaukel" ein und definiert das Ziel der Hausarbeit, den zweideutigen Zusammenhang und die Charakteristika der Akteure zu analysieren.

2. Vorikonographische Beschreibung: Hier werden die einzelnen Figuren (Frau, Liebhaber, Ehemann, Engel) sowie die Umgebung des Bildes detailliert und rein deskriptiv beschrieben.

3. Bildanalyse: Dieses Kapitel verknüpft die detaillierte Beschreibung mit einer ikonographischen Deutung, untersucht die Komposition und ordnet das Werk stilgeschichtlich in das Rokoko ein.

4. Deutung: Hier erfolgt eine tiefergehende Interpretation der Motive, des erotischen Gehalts und der Intention des Künstlers in Bezug auf die dargestellten Beziehungen.

5. Zusammenfassung und Fazit: Die Arbeit schließt mit einer Rekapitulation der Analyseergebnisse ab und unterstreicht die Bedeutung des Werkes als Meisterleistung der Rokoko-Kunst.

Schlüsselwörter

Die Schaukel, Jean-Honoré Fragonard, Rokoko, Bildanalyse, Ikonographie, Erotik, Rokokomalerei, Motivik, Kunstgeschichte, Anziehungskraft, Symbolik, Ehemann, Liebhaber, Komposition, Ästhetik.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit beschäftigt sich mit einer detaillierten Bildanalyse des berühmten Gemäldes „Die Schaukel“ des französischen Malers Jean-Honoré Fragonard aus dem Jahr 1767.

Was sind die zentralen Themenfelder der Analyse?

Im Zentrum stehen die vorikonographische Beschreibung der Akteure, die ikonographische Bedeutung der Dargestellten sowie die kunsthistorische Einordnung des Werkes innerhalb des Rokoko.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Die Forschungsfrage konzentriert sich darauf, den versteckten, zweideutigen Charakter des Werkes aufzudecken und das Zusammenspiel der Personen sowie deren symbolische Bedeutung zu erörtern.

Welche wissenschaftliche Methode wird in der Arbeit verwendet?

Die Autorin verwendet eine klassische kunsthistorische Bildanalyse, bestehend aus der vorikonographischen Beschreibung nach Panofsky sowie einer ikonographischen Interpretation und stilistischen Einordnung.

Was ist Gegenstand des Hauptteils?

Der Hauptteil gliedert sich in eine detaillierte Beschreibung der Figuren und der Umgebung, gefolgt von einer Analyse der Komposition, der Blickbeziehungen und der symbolischen Bedeutung von Details wie dem Rosenbusch oder der Engelsstatue.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren das Dokument?

Die Arbeit wird durch Begriffe wie "Die Schaukel", "Fragonard", "Erotik", "Rokoko" und "Bildanalyse" maßgeblich bestimmt.

Warum spielt die Schaukelbewegung eine so wichtige Rolle in der Deutung?

Die Bewegung symbolisiert sowohl die erotische Vorfreude als auch die Dynamik der Liebesbeziehung der Frau, die sich physisch und emotional vom Ehemann weg zum Liebhaber hinbewegt.

Welche Funktion hat die im Bild dargestellte Engelsstatue?

Die Statue ("L’Amour menacant") fungiert als kommentierendes Element, das entweder zur Verschwiegenheit auffordert oder als Warnung vor den Konsequenzen eines Ehebruchs gedeutet werden kann.

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Details

Title
Bildanalyse des Werks "Die Schaukel" von Jean-Honoré Fragonard
College
University of Koblenz-Landau
Author
Anonym (Author)
Publication Year
2020
Pages
21
Catalog Number
V1391357
ISBN (PDF)
9783346934987
ISBN (Book)
9783346934994
Language
German
Tags
bildanalyse werks schaukel jean-honoré fragonard
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Anonym (Author), 2020, Bildanalyse des Werks "Die Schaukel" von Jean-Honoré Fragonard, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1391357
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