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Umgang mit Emotionen. Aufmerksamkeitslenkung und Gedächtnisprozesse in der Allgemeinen Psychologie

Titel: Umgang mit Emotionen. Aufmerksamkeitslenkung und Gedächtnisprozesse in der Allgemeinen Psychologie

Einsendeaufgabe , 2023 , 15 Seiten , Note: 2,0

Autor:in: Anonym (Autor:in)

Psychologie - Allgemeines
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Zusammenfassung Leseprobe Details

Diese Arbeit beinhaltet verschiedene Themebereiche, wie Aufmerksamkeits- und Gedächtnisprozesse, Umgang mit Emotionen, und Mentalmagie.

Eine Emotion ist die Reaktion des gesamten Organismus, sie ist eine Mischung aus physiologischer Erregung (etwa Herzklopfen, Herzrasen), Ausdrucksverhalten (etwa Laufen, beschleunigter Schritt) und bewusster Erfahrung, bestehend aus Gedanken (Passiert das gerade wirklich?) und Gefühlen (etwa Angst).

Das Bewusstsein ist die Informationsverarbeitung des Gehirns, welches es einsetzt, wenn es mit komplexen Problemen beschäftigt wird, für welches noch keine Lösungen bereitstehen, erst wenn diese besser ausführbar sind, ist das Problemlösungsverhalten unabhängiger vom Bewusstsein; neue emotionale Zustände bilden in limbischen Netzwerken (kortikalen und subkortikalen) starke Aktivität, im Gegensatz zum kognitiven assoziativen Kortex.

Emotionen können einen mit Denken verbundenen oberen Weg gehen: Angstreiz wird über den Thalamus in den Sensorischen Kortex und in den Präfrontalen Kortex geleitet (wo der Reiz analysiert und benannt wird), anschließend wird der Reaktionsbefehl über die Amygdala (als Emotionssteuerungszentrum) gesendet, eine Angstreaktion wird ausgelöst; oder den schnelleren unteren Weg des LeDoux-Modells, nach Joseph LeDoux, gehen: Der Angstreiz wird vom Thalamus ungehindert (unbewusste Beteiligung des Kortex) an die Amygdala geleitet, somit wird eine schnellere Reaktion möglich.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

Falllösung

Aufgabe 1: Aufmerksamkeitslenkung und Gedächtnisprozesse

Ad 1.1 a): Skizzierung des erdachten wiederkehrenden Elementes

Ad 1.1 b): Erläuterung des dahinterstehenden psychologischen Prinzips und dessen Wirkweise

Ad 1.1 c): Furcht / Angst als Ablenkung und die Reihenfolge bewusster und unbewusster Verarbeitung samt Nennung des theoretischen Emotionsmodelles

Ad 1.2 a): Beschreibung des psychologischen Mechanismus, der hinter dem Phänomen false memory liegt

Ad 1.2 b): Kurzanleitung für Bühnenzauberer zur Erinnerungsbeeinflussung der Zuschauer: Kerngeschehen Nebengeschehen konfabulieren/false memory

Ad 1.3 a): Beschreibung klassischer Konditionierung und deren Funktionsweise

Ad 1.3 b): Beschreibung klassischer Konditionierung und deren Funktionsweise in einer Zaubershow

Aufgabe 2: Umgang mit Emotionen

Ad 2.1 a): Emotionstheorie (OCC Modell nach Ortony, Clore und Collins)

Ad 2.1 b): Erzeugung von Hoffnung und Stolz während einer Zaubershow

Ad 2.2 a): Möglichkeit einer unbewussten Furchtauslösung beim Publikum

Ad 2.2 b): Erläuterung der dahinterstehenden Theorie

Ad 2.2 c): Erklärung der Preparedness-Hypothese

Ad 2.3 a): Studienzusammenfassung unter Berücksichtigung der Fragestellung bzw. des Studienzieles und deren zentrale Ergebnisse

Ad 2.3 b): Anwendung der zentralen Ergebnisse beider Studien in der Show

Aufgabe 3: Mentalmagie

Ad 3.1 a): Was ist operantes Konditionieren

Ad 3.1 b): Zusammenfassung der Studie zur verbalen Verstärkung

Ad 3.1 c): Wie man das operante Konditionieren zur unbemerkten Beeinflussung einer Zuschauerentscheidung nutzen kann

Ad 3.2 a): Was ist Reaktionsbahnung (response priming) und wie diese mit maskierten Reizen Folgereaktionen beeinflusst

Ad 3.2 b): Wie kann die Reaktionsbahnung (response priming) im Rahmen der Mentalmagie auf der Bühne zu Unterhaltungszwecken genutzt werden

Ad 3.3): Was ist Mikromimik bzw. Mikroexpression und deren Möglichkeiten für den praktischen Nutzen in der Mentalmagie; Kritikpunkt

Ad 3.4): Augenbewegung und Lügen anhand eines Studienbeispieles

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit zielt darauf ab, psychologische Prinzipien – insbesondere aus den Bereichen Lernen, Kognition und Emotionen – auf die Praxis der Bühnenzauberkunst und Mentalmagie zu übertragen, um Techniken der unbewussten Zuschauerbeeinflussung wissenschaftlich zu fundieren.

  • Grundlagen der Aufmerksamkeitslenkung durch Furchtkonditionierung
  • Kognitive und emotionale Mechanismen der Erinnerungsbeeinflussung
  • Anwendung theoretischer Emotionsmodelle (OCC-Modell)
  • Neurobiologische Aspekte von Neugier und Gedächtnisleistung
  • Einsatz von operanter Konditionierung und Reaktionsbahnung (Priming)

Auszug aus dem Buch

Ad 1.2 a): Beschreibung des psychologischen Mechanismus, der hinter dem Phänomen false memory liegt

Im Rahmen von besonders bedeutsamen Ereignissen lässt sich in der gedächtnispsychologischen Forschung die sogenannte Blitzlicht-Erinnerungen (oder engl. flashbulb memories) erkennen: Während das Kerngeschehen weniger Abänderungen unterliegt, werden Nebengeschehen nicht korrekt erinnert und es werden von Personen frei erfundene, objektiv falsche Begebenheiten ohne Realitätszusammenhang erzählt, welche die Person in dem Moment jedoch da es unbewusst geschieht für wahr hält, wird das Konfabulation genannt; bei diesen Personen ist dies im Fall von Blitzlicht-Gedächtnisinhalten sehr hoch, dies nennt man falsche Erinnerungen (oder engl. false memories) (vgl. Roth, 2020, S. 49).

Zusammenfassung der Kapitel

Aufgabe 1: Aufmerksamkeitslenkung und Gedächtnisprozesse: Dieses Kapitel erläutert die Nutzung von Furchtkonditionierung zur Ablenkung sowie die Entstehung falscher Erinnerungen (false memories) im Kontext von Bühnenauftritten.

Aufgabe 2: Umgang mit Emotionen: Hierbei werden Emotionen mittels des OCC-Modells analysiert und Möglichkeiten aufgezeigt, wie durch gezielte Reize im Publikum bestimmte emotionale Zustände wie Hoffnung oder Stolz erzeugt werden können.

Aufgabe 3: Mentalmagie: Das Kapitel behandelt Techniken zur unbemerkten Beeinflussung von Entscheidungen durch operantes Konditionieren, Reaktionsbahnung (Priming) sowie die kritische Betrachtung von Mikromimik und Augenbewegungen bei Lügnern.

Schlüsselwörter

Allgemeine Psychologie, Furchtkonditionierung, Kognition, Emotionen, OCC-Modell, Gedächtnis, False Memory, Operante Konditionierung, Reaktionsbahnung, Response Priming, Epistemische Neugier, Mikromimik, Mikroexpression, Mentale Beeinflussung, Zauberkunst

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in der vorliegenden Arbeit im Grunde?

Die Arbeit analysiert wissenschaftliche Konzepte aus der Allgemeinen Psychologie und zeigt, wie diese kreativ und strategisch in der Bühnenzauberei und Mentalmagie eingesetzt werden können.

Welche zentralen Themenfelder werden abgedeckt?

Die wesentlichen Bereiche umfassen Lernprozesse, kognitive Gedächtnisstrukturen sowie die Entstehung und Beeinflussung von Emotionen.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist die wissenschaftliche Erklärung von Zaubertechniken, um zu verdeutlichen, wie psychologische Mechanismen die Wahrnehmung und Entscheidungsfindung von Zuschauern beeinflussen.

Welche wissenschaftlichen Methoden finden hier Anwendung?

Die Arbeit stützt sich auf eine fundierte theoretische Analyse psychologischer Fachliteratur, Studien zum Lernverhalten und Emotionsmodelle, die auf praktische Fallbeispiele angewendet werden.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die Aufmerksamkeitslenkung, den Einsatz von Emotionen zur Beeinflussung und die Anwendung spezifischer mentalistischer Techniken wie Priming und Konditionierung.

Durch welche Schlüsselwörter lässt sich der Inhalt charakterisieren?

Die zentralen Schlagworte sind Furchtkonditionierung, False Memory, operantes Konditionieren, Response Priming und emotionale Kognition.

Wie lässt sich Neugier im Kontext der Mentalmagie nutzen?

Neugier aktiviert den Belohnungskreislauf im Gehirn und kann durch das Prognostizieren von Ereignissen gesteigert werden, was die Aufmerksamkeit der Zuschauer und deren Gedächtnisleistung für den Trick erhöht.

Ist es möglich, Lügen allein durch Augenbewegungen sicher zu erkennen?

Nein. Die Arbeit legt dar, dass die Annahme, Augenbewegungen seien ein spezifischer Indikator für Lügen (nach NLP-Mustern), wissenschaftlich nicht haltbar ist.

Wie funktioniert das "OCC-Modell" im Rahmen der Zaubershow?

Es dient dazu, die Ursachen von Emotionen in einem Ereignis zu strukturieren, um gezielt Erwartungshaltungen aufzubauen oder zu verletzen, was beim Zuschauer Reaktionen wie Hoffnung oder Enttäuschung hervorruft.

Ende der Leseprobe aus 15 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Umgang mit Emotionen. Aufmerksamkeitslenkung und Gedächtnisprozesse in der Allgemeinen Psychologie
Hochschule
APOLLON Hochschule der Gesundheitswirtschaft in Bremen  (Psychologie)
Note
2,0
Autor
Anonym (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2023
Seiten
15
Katalognummer
V1391954
ISBN (PDF)
9783346941206
ISBN (Buch)
9783346941213
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Fallaufgabe Falllösung Allgemeine Psychologie Lernen, Kognition, Emotionen P-APSYB01-XX1-K02
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Anonym (Autor:in), 2023, Umgang mit Emotionen. Aufmerksamkeitslenkung und Gedächtnisprozesse in der Allgemeinen Psychologie, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1391954
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Leseprobe aus  15  Seiten
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