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Konzepte des Wissensmanagements. Vergleich und Kritik

Title: Konzepte des Wissensmanagements. Vergleich und Kritik

Research Paper (undergraduate) , 2003 , 46 Pages , Grade: 1,0

Autor:in: Michael Schmohl (Author)

Business economics - Business Management, Corporate Governance
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Wir bewegen uns immer weiter weg von der Industriegesellschaft hin zu einer Wissensgesellschaft. Es vollzieht sich ein struktureller Wandel von arbeitsintensiven zu wissensintensiven Geschäftsfeldern. Unternehmen verkaufen zunehmend Wissen oder intelligente Produkte. Mit der Globalisierung wird vielen Unternehmen klar, daß die führenden Industrienationen nur dann nachhaltig wettbewerbsfähig sein können, wenn sie die Ressource "Wissen" besser nutzen. Wissen erhält als Wettbewerbs- und Produktionsfaktor eine erhebliche Aufwertung. In der entstehenden Wissensgesellschaft wird die Stellung der traditionellen betriebswirtschaftlichen Produktionsfaktoren Arbeit, Werkstoffe und Betriebsmittel zugunsten des Wissens zurückgedrängt. Für die Unternehmen wird es also unumgänglich, wenn nicht sogar lebensnotwendig, sich rechtzeitig und ausführlich mit dieser Ressource zu beschäftigen. Wissen ist heute schon als Wettbewerbsfaktor von entscheidender strategischer Bedeutung, denn durch Wissensvorsprünge gegenüber Konkurrenten ist es möglich, Wettbewerbsvorteile zu erzielen. Eine erfolgreiche Unternehmensstrategie zu entwickeln und zu verwirklichen, erfordert umfangreiches Wissen über das Unternehmen und seine Umwelt. Die Entwicklung zur Wissensgesellschaft bringt dabei mit sich, daß das kumulierte gesellschaftliche Wissen exponentiell zunimmt. Die Auswahl des für ein Unternehmen relevanten Wissens wird daher zunehmend schwieriger. Zur gleichen Zeit wird Wissen immer schneller entwertet. Dabei gilt im Allgemeinen je fachspezifischer das Wissen ist, desto geringer ist dessen Halbwertszeit. Um diesen Herausforderungen gewachsen zu sein, ist ein Wissensmanagement als Auseinandersetzung mit dem Thema Wissen im Unternehmen geboten.Die Auseinandersetzung im Rahmen einer einmaligen begrenzten Projektarbeit wird dabei keinesfalls genügen. Durch die schnelle Entwertung vorhandenen Wissens kann ein Projekt höchstens als Anschub für eine dauerhafte Beschäftigung mit dem Thema Wissen im Unternehmen dienen. Für die Konzeption eines Wissensmanagements im Unternehmen wurden von einer Reihe von Autoren verschiedene Modelle entwickelt, die unterschiedliche Ansätze und Vorgehensweisen beinhalten. Ziel dieser Arbeit ist es, einen Überblick über ausgewählte Konzepte des Wissensmanagements zu geben und diese anschließend einer vergleichenden Beurteilung zu unterziehen.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1 Die Herausforderung der Wissensgesellschaft

2 Wissen

2.1 Begriff des Wissens

2.2 Arten von Wissen

2.3 Der Wettbewerbsfaktor Wissen

3 Wissensmanagement

3.1 Begriff

3.2 Ansätze zum Wissensmanagement

3.2.1 Humanorientiertes Wissensmanagement

3.2.2 Technologieorientiertes Wissensmanagement

3.2.3 Aufgaben und Ziele

3.3 Wissensmanagement vs. Informationsmanagement

4 Konzepte des Wissensmanagements

4.1 Bausteine des Wissensmanagements

4.1.1 Definition von Wissenszielen

4.1.2 Wissensindentifikation

4.1.3 Wissenserwerb

4.1.4 Wissensentwicklung

4.1.5 Wissensdistribution und Wissensteilung

4.1.6 Wissensnutzung

4.1.7 Wissensbewahrung

4.1.8 Wissensbewertung und Controlling

4.2 Die Spirale des Wissens

4.3 Vier Akte zum Wissensmanagement

4.4 Modell des integrativen Wissensmanagements

5 Vergleich und Kritik

6 Zusammenfassung und Ausblick

Zielsetzung und thematische Schwerpunkte

Die vorliegende Studienarbeit hat zum Ziel, einen fundierten Überblick über ausgewählte Konzepte des Wissensmanagements zu geben, diese in den Kontext der modernen Wissensgesellschaft zu setzen und anschließend einer vergleichenden, kritischen Beurteilung zu unterziehen. Die Arbeit untersucht dabei, wie Unternehmen Wissen als strategischen Wettbewerbsfaktor identifizieren, entwickeln und nutzbar machen können.

  • Grundlagen und Definitionen des Begriffs Wissen in Abgrenzung zu Daten und Informationen
  • Analyse verschiedener theoretischer Ansätze des Wissensmanagements
  • Detaillierte Untersuchung von Wissensmanagement-Konzepten (z.B. Bausteine nach Probst, Spirale nach Nonaka/Takeuchi)
  • Kritische Reflexion der Anwendbarkeit und Implementierung von Wissensmanagement in der Unternehmenspraxis

Auszug aus dem Buch

3.1 Begriff

In den vergangenen Kapiteln wurde bereits ein Überblick über die Bedeutung von Wissen als Unternehmensressource und seine Bedeutung zur Erzielung von Wettbewerbsvorteilen gegeben. Obwohl der Zusammenhang von Wissen und erfolgreicher Unternehmensführung nichts Neues ist und seine Bedeutung zur Erzielung von Wettbewerbsvorteilen seit Beginn der 60er Jahre bekannt war, wurde der Gedanke eines professionell konzipierten Management des Wissens lange nicht aufgegriffen.

Erste Ansätze finden sich in der angloamerikanischen Literatur unter der Bezeichnung "Knowledge Management". Dieser Begriff konnte sich allerdings weder in der Praxis noch in der deutschsprachigen Literatur durchsetzen. Erst in letzter Zeit ist eine häufigere Verwendung des Begriffs Wissensmanagements auch in deutschen Veröffentlichungen zu verzeichnen. Die zentrale Bedeutung von Wissen erfordert eine intensive Auseinandersetzung mit dieser Größe – Wissen muß also gemanagt werden.25

Zusammenfassung der Kapitel

1 Die Herausforderung der Wissensgesellschaft: Beschreibt den strukturellen Wandel von der Industrie- zur Wissensgesellschaft und die zunehmende strategische Bedeutung von Wissen als Wettbewerbsfaktor.

2 Wissen: Klärt die grundlegenden Begriffe und Abgrenzungen zwischen Daten, Informationen und Wissen sowie die verschiedenen Arten von Wissen in Organisationen.

3 Wissensmanagement: Definiert den Begriff Wissensmanagement und stellt verschiedene Ansätze wie das humanorientierte und technologieorientierte Management sowie deren Aufgaben und Ziele vor.

4 Konzepte des Wissensmanagements: Bietet eine detaillierte Betrachtung ganzheitlicher Modelle, inklusive der Bausteine von Probst/Raub/Romhardt, der Wissensspirale von Nonaka/Takeuchi und weiterer Ansätze.

5 Vergleich und Kritik: Setzt die untersuchten Modelle in einen kritischen Vergleich und beleuchtet Defizite wie die fehlende Kumulativität und die Unüberschaubarkeit der Instrumente.

6 Zusammenfassung und Ausblick: Fasst die Erkenntnisse zusammen und betont den zukünftigen Handlungsbedarf für Unternehmen, individuelle Wissensmanagementkonzepte zu entwickeln.

Schlüsselwörter

Wissensmanagement, Wissensgesellschaft, Wettbewerbsvorteil, Humanorientierung, Technologieorientierung, Wissensbasis, Wissensgenerierung, Wissensbewertung, Wissensspirale, organisationales Lernen, Kernkompetenz, Wissensstrategie.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit behandelt die konzeptionellen Grundlagen des Wissensmanagements, vergleicht unterschiedliche Modelle und bewertet deren Praxistauglichkeit zur Erzielung von Wettbewerbsvorteilen.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Im Zentrum stehen die Definition von Wissen, der Wandel zur Wissensgesellschaft, die Gestaltung von Wissensmanagementprozessen sowie die kritische Reflexion der bestehenden Literaturmodelle.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist es, den aktuellen Stand der Konzepte des Wissensmanagements aufzuzeigen, diese kritisch zu hinterfragen und die Bedeutung der Ressource Wissen für Unternehmen greifbar zu machen.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit nutzt eine Literaturanalyse, um die verschiedenen Managementmodelle systematisch darzustellen und deren Stärken sowie Schwächen gegenüberzustellen.

Was wird im Hauptteil schwerpunktmäßig behandelt?

Der Hauptteil konzentriert sich auf die Darstellung konkreter Wissensmanagement-Konzepte, unter anderem die Bausteine von Probst et al., die Wissensspirale von Nonaka/Takeuchi und das Modell von Schüppel.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wichtige Begriffe sind Wissensmanagement, Wettbewerbsvorteil, Wissensbasis, organisationales Lernen und die Unterscheidung von implizitem und explizitem Wissen.

Warum ist die "Wissenstreppe" für das Wissensmanagement wichtig?

Die Wissenstreppe veranschaulicht den Prozess von Zeichen/Daten über Information und Wissen bis hin zur Wettbewerbsfähigkeit und verdeutlicht, dass Wissensmanagement alle diese Stufen aktiv gestalten muss.

Welche Kritik äußert der Autor an der technischen Sichtweise auf Wissensmanagement?

Der Autor bemängelt, dass eine rein technische Betrachtung (IKT) die komplexen kognitiven Aspekte, Emotionen und die Unternehmenskultur vernachlässigt, welche entscheidend für den Erfolg von Wissensmanagement sind.

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Details

Title
Konzepte des Wissensmanagements. Vergleich und Kritik
College
Baden-Wuerttemberg Cooperative State University (DHBW)  (Fachrichtung Industrie)
Grade
1,0
Author
Michael Schmohl (Author)
Publication Year
2003
Pages
46
Catalog Number
V13919
ISBN (eBook)
9783638194433
ISBN (Book)
9783638698801
Language
German
Tags
Konzepte Wissensmanagements Vergleich Kritik
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Michael Schmohl (Author), 2003, Konzepte des Wissensmanagements. Vergleich und Kritik, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/13919
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