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Kreditanstalt für Wiederaufbau

Finanzierung mittelständischer Unternehmen

Title: Kreditanstalt für Wiederaufbau

Seminar Paper , 2007 , 24 Pages , Grade: 2,0

Autor:in: Petra Köhler (Author)

Business economics - Investment and Finance
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Summary Excerpt Details

Der Finanzmarktwandel schreitet unaufhaltsam voran. Die Akquisition von Fremdkapital gestaltet sich aufgrund höherer Anforderungen an das Unternehmen schwieriger als vor Basel II. Auch wenn Basel II sich auf alle Unternehmensgrößenklassen bezieht, sind insbesondere kleine und mittelständische Unternehmen (KMU) von einem schwierigeren Zugang zu Finanzierungsoptionen betroffen, da diese den, seit dem 1. Januar 2007 geltenden, neuen Anforderungen teilweise noch nicht vollständig gerecht
geworden sind. Auch wenn der Kreditnachfrageüberschuss in 2006 gesunken ist, also davon ausgegangen werden kann, dass sich auch KMU an die neuen Erfordernisse angepasst haben,gibt es dennoch KMU denen die Kreditgewährung verweigert wird. Damit aber auch diese Unternehmen einen Zugang zu Kapital erhalten gibt es Förderinstitute wie die KfW Bankengruppe, die unter anderem spezielle Finanzierungsprodukte für KMU
anbietet.
Im Rahmen dieser Seminararbeit wird die KfW Mittelstandsbank als staatliches Förderinstitut vorgestellt. Genauer soll auf die Rolle der KfW durch ihre angebotenen Programme für KMU eingegangen werden, indem ihre Finanzierungsprodukte und die Struktur der Programme vorgestellt
und im Kontext des erschwerten Zugangs zu Kapital für KMU bewertet werden.
Zuvor wird auf die Entstehung der KfW und die europäische Definition für KMU eingegangen und anschließend erläutert, worin die Problematik der Kapitalbeschaffung für KMU besteht.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

A. Hinführung zum Thema

B. Daten zur KfW und KMU

I. Geschichte, Aufbau und Zahlen der KfW

1. Konzernkennzahlen

II. KMU Definition gemäß Europäischer Kommission

III. Schwierigkeiten von KMU bei der Kapitalbeschaffung

C. Die KfW und ihr Programmangebot

I. Rolle der KfW

II. Die Struktur der KfW Programme

1. Seed- und Early Stage Programme

2. Later Stage Programme

3. Lebenszyklusübergreifende Programme

III. Refinanzierung

IV. Verbriefung

D. Schlussbetrachtung

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit untersucht die Rolle der KfW Mittelstandsbank als staatliches Förderinstitut und analysiert, wie deren Finanzierungsprodukte dazu beitragen, den erschwerten Zugang zu Kapital für kleine und mittlere Unternehmen (KMU) im Kontext veränderter Rahmenbedingungen wie Basel II zu verbessern.

  • Historische Entwicklung und Aufbau der KfW
  • KMU-Definitionen und Finanzierungsproblematiken
  • Struktur des Förderprogrammangebots der KfW
  • Wirkungsweise von Kredit-, Mezzanine- und Beteiligungsförderung
  • Instrumente zur Marktentwicklung (Verbriefung und Globaldarlehen)

Auszug aus dem Buch

I. Rolle der KfW

Damit die KfW Mittelständler adäquat mit Finanzierungsprodukten unterstützen kann, muss sie ihre Programme auf die oben dargestellten Probleme für KMU ausrichten und strukturieren. Um die Probleme der KMU bei der Kapitalbeschaffung zu lösen, basieren die Finanzierungsprodukte auf drei Fundamenten. Diese sind die Kreditförderung, die Mezzanine- und Beteiligungsförderung. Außerdem fördert die KfW Investitionen über den gesamten Lebenszyklus eines Unternehmens.

Im April 2005 führte die KfW das risikogerechte Zinssystem für gewerbliche Förderkreditprogramme ein. Dazu ermittelt die Hausbank, die als durchleitende Bank für KfW Förderprogramme dient, anhand von bankinternen Ratingverfahren die Bonität und bewertet die vom Unternehmer gestellten Sicherheiten, so dass sich die wirtschaftlichen Verhältnisse des Unternehmens einschätzen lassen. Auf dieser Datenbasis wird das Unternehmen in sechs Bonitäts- und vier Besicherungsklassen eingestuft. Durch Kombination der beiden Klassen ergeben sich insgesamt sieben Preisklassen. Jede Preisklasse deckt eine Bandbreite ab, in der sich der individuelle Angebotszinssatz der Hausbank befindet oder maximal auf dem gleichen Niveau liegt wie die Obergrenze der Preisklasse. So konnten 37 Prozent aller Zusagen der KfW Mittelstandsbank zu einem Zinssatz bewilligt werden, der mit dem vorherigen Einheitszinssatz nicht abgedeckt werden konnte.

Hintergrund dieses risikogerechten Zinssystems ist es zum einen die Unternehmer zu motivieren ihre wirtschaftlichen Verhältnisse zu verbessern. Auf der anderen Seite versucht die KfW hier die Finanzierungslücke am Markt zu schließen. Da Banken dazu tendieren kleineren KMU aufgrund geringer Bonität und fehlenden Sicherheiten grundsätzlich den Kredit zu verweigern anstatt höhere Zinszahlungen anzubieten, selbst wenn der Unternehmer bereit gewesen wäre höhere Zinszahlungen zu bezahlen.

Zusammenfassung der Kapitel

A. Hinführung zum Thema: Einleitung in die Problematik der KMU-Finanzierung unter Basel II und Vorstellung der KfW als staatliches Förderinstitut.

B. Daten zur KfW und KMU: Darstellung der Historie der KfW, der KMU-Definition der EU sowie der spezifischen Finanzierungsschwierigkeiten kleiner und mittlerer Unternehmen.

C. Die KfW und ihr Programmangebot: Analyse der Förderstrategie der KfW, unterteilt in Kredit-, Mezzanine- und Beteiligungsfinanzierungen entlang des Lebenszyklus.

D. Schlussbetrachtung: Fazit zur Rolle der KfW als Marktentwickler, der Finanzierungslücken schließt und KMU bei der Verbesserung ihrer Eigenkapitalbasis unterstützt.

Schlüsselwörter

KfW, Mittelstandsbank, KMU, Finanzierung, Kapitalbeschaffung, Basel II, Förderprogramm, Mezzaninekapital, Risikogerechtes Zinssystem, Existenzgründung, Beteiligungsfinanzierung, Eigenkapital, Verbriefung, Kreditförderung, Marktentwickler

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit?

Die Arbeit analysiert die Finanzierungsunterstützung der KfW Mittelstandsbank für kleine und mittlere Unternehmen (KMU) vor dem Hintergrund erschwerter Kapitalzugangsbedingungen.

Welche zentralen Themenfelder werden behandelt?

Die Schwerpunkte liegen auf der Historie der KfW, der KMU-Abgrenzung, den Herausforderungen bei der Eigenkapitalausstattung sowie den verschiedenen Förderprogrammen der Bank.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist es aufzuzeigen, wie die KfW durch strukturierte Finanzierungsprogramme Finanzierungslücken am Markt schließt und KMU zur Verbesserung ihrer Bonität motiviert.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es handelt sich um eine theoretische Arbeit, die auf einer Literaturanalyse sowie der Auswertung von Studien und Berichten der KfW Bankengruppe basiert.

Was behandelt der Hauptteil der Arbeit?

Im Hauptteil werden die spezifischen Produkte der KfW (Kredit-, Mezzanine- und Beteiligungsförderung) sowie Instrumente wie das risikogerechte Zinssystem detailliert strukturiert dargestellt.

Welche Schlüsselbegriffe charakterisieren das Werk?

Wichtige Begriffe sind KMU, Mezzaninekapital, Risikobepreisung, Förderbank, Eigenkapitalquote und Marktentwickler.

Wie wirkt sich das risikogerechte Zinssystem der KfW aus?

Es ermöglicht eine differenzierte Preisgestaltung nach Bonitäts- und Besicherungsklassen, wodurch auch KMU mit schwächerer Bonität eher Zugang zu Krediten erhalten können.

Welche Rolle spielt Mezzaninekapital in der Förderung?

Mezzaninekapital dient dazu, die Haftungsfähigkeit der Unternehmen zu stärken, da es bilanziell oft wie Eigenkapital wirkt und somit das Rating der KMU verbessert.

Was bezweckt die KfW mit der Plattform PROMISE?

Mit PROMISE möchte die KfW den Sekundärmarkt für Mittelstandskredite stärken und Banken ermöglichen, durch Verbriefung Risiken zu transferieren und somit wieder mehr Mittel für den Mittelstand bereitzustellen.

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Details

Title
Kreditanstalt für Wiederaufbau
Subtitle
Finanzierung mittelständischer Unternehmen
College
University of Trier  (Professur für Mittelstandsökonomie)
Course
Finanzierung mittelständischer Unternehmen
Grade
2,0
Author
Petra Köhler (Author)
Publication Year
2007
Pages
24
Catalog Number
V139214
ISBN (eBook)
9783640486854
ISBN (Book)
9783640486700
Language
German
Tags
Kreditanstalt Wiederaufbau Finanzierung Unternehmen
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Petra Köhler (Author), 2007, Kreditanstalt für Wiederaufbau, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/139214
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