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Die feministischen Theorien von Simone de Beauvoir. Aktualität in unserer gegenwärtigen Gesellschaft

Title: Die feministischen Theorien von Simone de Beauvoir. Aktualität in unserer gegenwärtigen Gesellschaft

Academic Paper , 2022 , 14 Pages , Grade: 1,0

Autor:in: Monique Hansen (Author)

Philosophy - Philosophy of the 20th century
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Diese Fallstudie wird sich mit dem Thema „Die feministischen Theorien von Simone de Beauvoir sowie ihre Aktualität in unserer gegenwärtigen Gesellschaft“ beschäftigen. Das Ziel der Arbeit ist es, die Hauptthesen von Simone de Beauvoirs Werk „Das andere Geschlecht“ herauszustellen und diese auf ihre Aktualität zu überprüfen. Daraus resultiert die Forschungsfrage: Sind die feministischen Theorien von Simone de Beauvoir in unserer gegenwärtigen Gesellschaft noch aktuell?

Bei dieser Fallstudie handelt es sich um eine Literaturarbeit. Es wurde hierfür also keine eigene empirische Forschung durchgeführt, sondern Literatur zum aktuellen Forschungsstand zusammengetragen und analysiert.

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Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

1.1 Thema und Ziel der Arbeit

1.2 Formaler Rahmen

2. Feministische Theorien von Simone de Beauvoir

2.1 Das andere Geschlecht

2.1.1 Die Frau als „das Andere“

2.1.2 Ursachen für das ungleiche Geschlechterverhältnis

2.1.3 Mitverantwortlichkeit der Frau

2.1.4 „Befreiung“ der Frau aus ihrer Unterordnung

2.2 Weitere feministische Bestrebungen ab den 1970er Jahren

3. Aktualität von Simone de Beauvoirs feministischen Theorien

3.1 Einfluss auf Alice Schwarzer

3.2 Relevanz in unserer Gegenwärtigen Gesellschaft

3.3 aktuelle Beispiele

4. Fazit

Zielsetzung & Themen der Arbeit

Diese Fallstudie untersucht die zentralen Thesen des feministischen Grundlagenwerks „Das andere Geschlecht“ von Simone de Beauvoir und analysiert deren anhaltende Relevanz. Das primäre Forschungsziel besteht darin zu klären, inwiefern Beauvoirs existenzialistische Geschlechterkritik sowie ihre Forderungen nach Unabhängigkeit auf die heutige Gesellschaft übertragbar sind und wo strukturelle Ungleichheiten weiterhin fortbestehen.

  • Analyse der philosophischen Grundkonzepte „Transzendenz“ und „Immanenz“ sowie der Konstruktion der Frau als „das Andere“.
  • Untersuchung der sozialen, historischen und psychologischen Ursachen für die untergeordnete Rolle der Frau.
  • Darstellung der historischen Entwicklung feministischer Bestrebungen und deren Einfluss auf Akteurinnen wie Alice Schwarzer.
  • Kritische Reflexion aktueller Phänomene wie Gender-Pay-Gap, Gender-Data-Gap und rechtlicher Rahmenbedingungen im Kontext von Beauvoirs Thesen.

Auszug aus dem Buch

Die Frau als „das Andere“

Die Hauptthese von Simone de Beauvoir (2021, S. 11-13) in diesem Werk ist, wie auch der Titel deutlich macht, dass das Männliche in unserer Gesellschaft als Standard gilt und Frauen nur als Abweichung davon konstituiert werden, als „das Andere“. Sie beschreibt dies folgendermaßen:

Die Menschheit ist männlich, und der Mann definiert die Frau nicht als solche, sondern im Vergleich zu sich selbst: sie wird nicht als autonomes Wesen angesehen. […] Sie wird mit Bezug auf den Mann determiniert und differenziert, er aber nicht mit Bezug auf sie. Sie ist das Unwesentliche gegenüber dem Wesentlichen. Er ist das Subjekt, er ist das Absolute: sie ist das Andere. (Beauvoir, 2021, S. 12)

Ein zentraler Aspekt bei Beauvoir (2021, S. 25-26) sind außerdem Immanenz und Transzendenz. Transzendenz definiert sie als Verwirklichung der Freiheit durch „ständiges Überschreiten auf andere Freiheiten hin“, als die Möglichkeit zur Selbstüberschreitung beziehungsweise -entfaltung (Beauvoir, 2021, S. 25). Das Zurückfallen in die Immanenz, also das Verbleiben in einem vorgegebenen Bereich, ohne Streben nach Selbstverwirklichung, sei „ein absolutes Übel“ (Beauvoir, 2021, S. 25). „Jedes Individuum, dem daran liegt, seine Existenz zu rechtfertigen, empfindet es als ein unendliches Bedürfnis, sich zu transzendieren“ (Beauvoir, 2021, S. 25).

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Diese Einleitung führt in die Relevanz des Werkes von Simone de Beauvoir ein und formuliert die Forschungsfrage bezüglich der Aktualität ihrer Thesen in der heutigen Gesellschaft.

2. Feministische Theorien von Simone de Beauvoir: In diesem Kapitel werden Beauvoirs existenzialistische Thesen, die theoretische Konstruktion der Frau als „das Andere“ und ihre Vorstellungen bezüglich der Befreiung aus der Unterordnung detailliert hergeleitet.

3. Aktualität von Simone de Beauvoirs feministischen Theorien: Dieser Hauptteil verknüpft die historischen Thesen mit dem Einfluss auf den modernen Feminismus, insbesondere durch Alice Schwarzer, und belegt die fortdauernde Relevanz anhand aktueller gesellschaftlicher Statistiken und Phänomene.

4. Fazit: Das Fazit fasst die Analyse zusammen und bestätigt, dass die Thesen von Simone de Beauvoir trotz gesellschaftlicher Fortschritte weiterhin essenzielle Denkanstöße zur Überwindung struktureller Ungleichheiten bieten.

Schlüsselwörter

Simone de Beauvoir, Feminismus, Das andere Geschlecht, Existenzialismus, Transzendenz, Immanenz, Geschlechterrollen, Gender-Pay-Gap, Gender-Data-Gap, Unterordnung, gesellschaftliche Strukturen, Sozialisation, Alice Schwarzer, Frauenbewegung, Geschlechterforschung.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit behandelt die feministischen Theorien von Simone de Beauvoir und setzt diese in Bezug zu aktuellen gesellschaftlichen Verhältnissen.

Was sind die zentralen Themenfelder der Studie?

Die Schwerpunkte liegen auf der Konstruktion der Frau als „das Andere“, den Ursachen geschlechtsspezifischer Ungleichheit und der Relevanz dieser Theorien für moderne Problematiken wie Lohndifferenzen und Datendiskriminierung.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?

Das Ziel ist es, die Hauptthesen aus „Das andere Geschlecht“ zu analysieren und die Forschungsfrage zu beantworten, ob diese Thesen in unserer heutigen Gesellschaft noch aktuell sind.

Welche wissenschaftliche Methode wurde verwendet?

Es handelt sich um eine Literaturarbeit, bei der der aktuelle Forschungsstand zusammengetragen und theoretisch analysiert wurde.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in eine theoretische Aufarbeitung von Beauvoirs Werken sowie eine empirische Überprüfung mittels moderner Beispiele und des Vergleichs mit anderen feministischen Theorien.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit lässt sich durch Begriffe wie Feminismus, Existenzialismus, Geschlechterrollen, Gender-Data-Gap und strukturelle Unterdrückung definieren.

Wie unterscheidet sich Beauvoirs Sicht auf die Biologie von der klassischen Auffassung?

Beauvoir argumentiert, dass biologische Gegebenheiten kein unveränderliches Schicksal darstellen, sondern erst in einem sozialen Kontext zur „Schwäche“ oder Unterordnung umgedeutet werden.

Welche Relevanz hat der „Gender-Data-Gap“ im Kontext dieser Arbeit?

Der Gender-Data-Gap dient als aktuelles Beispiel dafür, dass die Welt weiterhin nach männlichen Maßstäben gestaltet ist – eine Situation, die Beauvoir bereits 1949 als Konstruktion der Frau als „das Andere“ theoretisch vorwegnahm.

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Details

Title
Die feministischen Theorien von Simone de Beauvoir. Aktualität in unserer gegenwärtigen Gesellschaft
College
(International University of Applied Sciences)
Grade
1,0
Author
Monique Hansen (Author)
Publication Year
2022
Pages
14
Catalog Number
V1392586
ISBN (PDF)
9783346938374
ISBN (Book)
9783346938381
Language
German
Tags
Simone de Beauvoir Feminismus Feministische Theorien Alice Schwarzer Das andere Geschlecht Immanenz Transzendenz Geschlechterverhältnis Geschlechtertheorien Gender Sex biologisches Geschlecht soziales Geschlecht Soziale Arbeit Philosophie Sartre Existenzialismus Frauenbewegung Befreiung der Frau
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Monique Hansen (Author), 2022, Die feministischen Theorien von Simone de Beauvoir. Aktualität in unserer gegenwärtigen Gesellschaft, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1392586
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