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Ortspräpositionen und die Verben "hay" und "estar" (1. Lehrjahr Spanisch)

Titel: Ortspräpositionen und die Verben "hay" und "estar" (1. Lehrjahr Spanisch)

Unterrichtsentwurf , 2021 , 29 Seiten , Note: 1,0

Autor:in: Julius von Wingelaar (Autor:in)

Didaktik - Spanisch
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Zusammenfassung Leseprobe Details

In dieser geplanten Unterrichtsstunde wird schwerpunktmäßig die kommunikative Kompetenz der Schüler*innen im Bereich Sprechen und Lesen sowie hinsichtlich der Verfügbarkeit sprachlicher Mittel gefördert. Die Stunde knüpft insofern an die vorherige Unterrichtstunde an, als dass mehrere Ortsangaben (indicaciones de lugar)/Ortspräpositionen in Verbindung mit dem Verb estar bereits kennengelernt und verwendet worden sind.

Mittels dieser soll nun der neu zu erlernende Wortschatz (zu Möbeln und Einrichtungsgegenständen), ein für die erfolgreiche Kommunikation in der spanischen Zielsprache notwendige sprachliche Mittel, in einem fiktiven Raum verortet und in physische Relation zueinander gestellt werden. Zudem verfügen die Schüler*innen bereits über den Wortschatz des Wortfeldes "la clase", der bereits in einer vorherigen Unterrichtssequenz erschlossen worden ist. Ihre motivationale Legitimation findet die Unterrichtsstunde zudem darin, dass die lexikalischen Ausdrucksmittel grundlegende kommunikative Bedürfnisse der Schüler*innen darstellen.

Der inhaltliche und situative Rahmen der Stunde, dass die Schüler*innen einer Austauschschülerin anhand der Auswahl von Gegenständen/Möbel eines IKEA-Katalogs bei der Zimmereinrichtung behilflich sein sollen, entspricht auch der Lebenswelt der Schüler*innen, da das Thema Schüler*innenaustausch und Zimmerbeschreibung ein wichtiger Aspekt der Alltagskommunikation darstellt.

Dies ist somit der kommunikativen Kompetenz zuzuordnen, da erst durch den Erwerb der zu erlernenden Sprachmittel die kommunikativen Fertigkeiten wie Rezeption, Sprachproduktion, Sprachmittlung und Interaktion ausgebildet und angewendet werden können.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. Lerngruppenanalyse

2. Reihe: „mi mundo, mi familia y yo“

2.1. Vorstellung der Unterrichtsreihe, Kompetenzen sowie tarea final

2.2. Tabellarische Darstellung der Unterrichtsreihe

3. Durchführung der Stunde:

3.1. Sachanalyse:

3.2. Formulierung von Lernzielen und Kompetenzen sowie didaktische Überlegungen zur Stunde und Materialanalyse

3.3. Methodische Überlegungen zur Stunde

3.4. Tabellarischer Verlaufsplan der Stunde

4. Anhang / Materialien

Zielsetzung & Themen der Arbeit

Diese Arbeit konzipiert und analysiert eine Unterrichtseinheit für den Spanischunterricht im ersten Lernjahr (9. Klasse), mit dem Ziel, die kommunikative Kompetenz im Bereich Sprechen sowie die transkulturelle Kompetenz durch lebensweltbezogene Aufgaben zu fördern.

  • Lerngruppenanalyse unter Berücksichtigung von Heterogenität und Motivation.
  • Theoretische Fundierung und didaktische Legitimation der Unterrichtsreihe.
  • Einsatz kompetenzorientierter Aufgaben (tarea final) mit Praxisbezug.
  • Methodische Gestaltung binnendifferenzierter Unterrichtsphasen.
  • Integration von Sprachmitteln (Vokabular/Grammatik) in situativen Kontexten.

Auszug aus dem Buch

Die Bedeutung des eigenen Jugendzimmers für die Identitätsfindung

Lerngegenstand der vorliegenden Stunde ist das eigene Jugendzimmer sowie dessen Einrichtung. Hinsichtlich der Entwicklung vom Kind zum pubertierenden Jugendlichen kommt dem eigenen Kinder-/Jugendzimmer eine große Bedeutung zu, denn das eigene Zimmer schützt als Rückzugsort die Privatsphäre der Jugendlichen und fördert somit die Identitätsfindung ebenso wie die Selbstständigkeit, denn die Verantwortung für die Einrichtung und die Pflege des eigenen Zimmers, liegt in der Verantwortung des Jugendlichen selbst.

Als eine Art Statussymbol ist es gleichzeitig ein Ort, in dem eigenen Interessen nachgegangen und Freunde getroffen werden können. Hierbei kann die Entwicklung eigener Vorlieben und die Erörterung jugendlicher Probleme im abgeschlossenen Raum stattfinden, ohne von Erwachsenen überwacht oder gestört zu werden. Gleichzeitig ist aber auch darauf zu achten, dass die Sozialisation von Jugendlichen durch den permanenten Rückzug in das eigene Reich nicht behindert wird. Durch das Zugeständnis eines eigenen Zimmers fördern Eltern die Identitätsfindung ihrer Kinder, indem sie deren Privatsphäre akzeptieren, ihnen gleichzeitig aber auch helfen, Verantwortung für sich und ihr Eigentum zu übernehmen.

Wird das eigene Zimmer als Statussymbol wahrgenommen, ist es für Jugendliche wichtig, sich im eigenen Zimmer wohlzufühlen, vor allem wenn Freunde zu Besuch kommen. Dieser Wohlfühlfaktor wird – wie entwicklungspsychologische Ansätze befürworten -, indem Jugendliche das Mobiliar ihres Kinderzimmers gegen das eines selbst ausgewählten Jugendzimmers austauschen. Dieser erste selbstständige Schritt ermöglicht es, sich durch die eigenen Vorlieben mit der eigenen Identität auseinanderzusetzten. Gleichzeitig werden diese Vorlieben von den Eltern akzeptiert und die Entwicklung der Jugendlichen hin zu Selbstständigkeit, Verantwortung und Selbstbestimmung wird im Idealfall in diesem Rahmen gefördert.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Lerngruppenanalyse: Charakterisierung der 9. Klasse einschließlich ihrer Motivation, sprachlichen Vorkenntnisse und der notwendigen Berücksichtigung heterogener Lernstrukturen.

2. Reihe: „mi mundo, mi familia y yo“: Detaillierte Vorstellung der curricularen Einbettung der Unterrichtsreihe und tabellarische Übersicht der einzelnen geplanten Unterrichtsstunden.

3. Durchführung der Stunde: Analyse des spezifischen Lerngegenstandes und ausführliche didaktisch-methodische Planung der Unterrichtsstunde zur Zimmereinrichtung.

4. Anhang / Materialien: Dokumentation der verwendeten Lehrmaterialien, darunter Arbeitsblätter, Tandembögen und visuelle Hilfsmittel für den Unterricht.

Schlüsselwörter

Spanischunterricht, Kompetenzorientierung, Lerngruppenanalyse, Binnendifferenzierung, Transkulturelle Kompetenz, Kommunikative Kompetenz, Sprechfertigkeit, Unterrichtsplanung, Adoleszenz, Identitätsfindung, Sprachliche Mittel, Tarea final, Methodik, Sprachlernkompetenz, Motivationsförderung.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit der Konzeption und methodischen Planung einer Unterrichtsreihe für den Spanischunterricht im ersten Lernjahr an einem Gymnasium, fokussiert auf lebensweltbezogene Themen.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die Arbeit behandelt die Vorstellung der eigenen Person, die Familie, persönliche Lebenswelten, das eigene Zimmer sowie Haustiere, eingebettet in kommunikative Alltagssituationen.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Das Ziel ist die gezielte Förderung der mündlichen Kommunikationskompetenz und der transkulturellen Vergleichskompetenz der Schülerinnen und Schüler durch kompetenzorientierte Lernaufgaben.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es wird ein kompetenzorientierter Ansatz verfolgt, der das "Input-zu-Output"- Paradigma nutzt, unterstützt durch binnendifferenzierende Maßnahmen und kooperative Lernformen wie das Tandem-Prinzip.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil umfasst sowohl die theoretische Lerngruppenanalyse als auch die detaillierte didaktische Planung einer Unterrichtsstunde zum Thema Zimmereinrichtung, inklusive Materialplanung.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Zentrale Begriffe sind Kommunikative Kompetenz, Binnendifferenzierung, Kompetenzorientierung, Transkulturalität, Schülerorientierung und autonomes Lernen.

Welchen Stellenwert nimmt die "tarea final" ein?

Die "tarea final" dient als komplexe Lernaufgabe am Ende der Reihe, in der die Schülerinnen und Schüler ihr erlerntes Wissen in einem realistischen, produktorientierten Kontext anwenden.

Warum ist das Thema "Jugendzimmer" didaktisch relevant?

Das Zimmer fungiert als Rückzugsort und Statussymbol, was die Identitätsfindung von Jugendlichen unterstützt und somit einen hohen Lebensweltbezug für den Fremdsprachenunterricht bietet.

Wie wird mit leistungsschwächeren Schülern umgegangen?

Durch Binnendifferenzierung, etwa in Form von Hilfestellungen wie ausgefüllten Lücken in Mindmaps oder bereitgestellten Redemitteln, wird die Teilhabe aller Schüler gefördert.

Ende der Leseprobe aus 29 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Ortspräpositionen und die Verben "hay" und "estar" (1. Lehrjahr Spanisch)
Hochschule
Johannes Gutenberg-Universität Mainz
Note
1,0
Autor
Julius von Wingelaar (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2021
Seiten
29
Katalognummer
V1392734
ISBN (PDF)
9783346943484
ISBN (Buch)
9783346943491
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Spanischunterricht Unterrichtsentwurf Verben im Spanischen Kommunikation Frempdsprachen
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Julius von Wingelaar (Autor:in), 2021, Ortspräpositionen und die Verben "hay" und "estar" (1. Lehrjahr Spanisch), München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1392734
Blick ins Buch
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Leseprobe aus  29  Seiten
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