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Inwiefern deckt sich die Darstellung von Mark Aurel und Commodus als Mann im Film "Gladiator" mit der Repräsentation in den Quellen?

Der Begriff der Männlichkeit in der Antike

Titel: Inwiefern deckt sich die Darstellung von Mark Aurel und Commodus als Mann im Film "Gladiator" mit der Repräsentation in den Quellen?

Hausarbeit , 2020 , 22 Seiten , Note: 2,7

Autor:in: Anonym (Autor:in)

Medien / Kommunikation - Film und Fernsehen
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Zusammenfassung Leseprobe Details

In der vorliegenden Arbeit soll darauf eingegangen werden, inwiefern sich das antike Bild von Männlichkeit in antiken Quellen mit der Darstellung im Film Gladiator an den Beispielen von Marc Aurel und dessen Sohn Commodus deckt.

Antike Themen sind beliebte Elemente in den modernen Medien wie Videospiele, Serien oder Filme geworden. Sie ermöglichen eine Alltagsflucht in eine lange vergangene Welt. So lässt beispielsweise der Spieleentwickler Ubisoft mit dem Spiel "Assassins Creed Odyssee" das antike Griechenland wieder auferstehen. Die SpielerInnen bekommen eine sehr authentische Architektur des antiken Griechenlands zu sehen und erleben dort zahlreiche Abenteuer und Schlachten. Etwas weniger authentisch geht es in dem Fantasy Rollenspiel "Oblivion" aus der Spielereihe "The Elder Scrolls" von Bethesda zu. Auch hier erleben die SpielerInnen einige Geschichten und Kämpfe, die an die Antike angelehnt ist. Ebenso die Fantasy Serie "Game of Thrones" besitzt zahlreiche Elemente der Antike wie beispielsweise Gladiatorenkämpfe in der fiktiven Welt Essos. Dass diese Welt jedoch wenig mit einer authentischen Welt zu tun hat ist den Zuschauern und Zuschauerinnen bewusst. Anders verhält es sich mit dem Film "Gladiator" vom Regisseur Ridley Scott. Der Film erschien im Jahr 2000 und spielte mehrere Milliarden Dollar ein. Er wurde mit fünf Oscars prämiert. Der Feldherr Maximus wird als Sklave gefangengenommen und verkauft. Als Gladiator erkämpft er sich Ruhm und Ansehen. Als er in Rom im Kolosseum kämpfen soll, sieht er die Chance Rache für seine getötete Familie und den getöteten Kaiser Marcus Aurelius zu nehmen. Hauptfeind der Geschichte ist dabei der nachfolgende Kaiser Commodus.

Ganz gleich wie authentisch oder unauthentisch die genannten Spiele, Serien oder Filme mit antiken Inhalten sein mögen, in der Regel haben sie eine Gemeinsamkeit: sie vermitteln ein gewisses Bild der Männlichkeit in der Antike.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. Antike in den Medien

2. Der Begriff der Männlichkeit in der Antike

2.1 Der männliche Kaiser in der Antike

2.1.1 Mark Aurel

2.1.2 Commodus

2.2 Gladiatoren

3. Die Darstellung im Film Gladiator

3.1 Handlung

3.2 Die Antike im Film

3.3 Die Darstellung der antiken Männlichkeit im Film

3.3.1 Der Gladiator Maximus

3.3.2 Marc Aurel (Marcus Aurelius)

3.3.3 Commodus

4. Abschließender Vergleich

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht, inwiefern sich das historische Bild von Männlichkeit, wie es in antiken Quellen überliefert ist, mit der filmischen Darstellung im Monumentalfilm "Gladiator" von Ridley Scott deckt, wobei der Fokus auf den beiden gegensätzlichen Kaisern Mark Aurel und Commodus liegt.

  • Konstruktion von Geschlechterrollen und dem Männlichkeitsbegriff "virtus" in der römischen Antike.
  • Die historische Rolle und öffentliche Wahrnehmung von Kaiser Mark Aurel und Kaiser Commodus.
  • Analyse der Gladiatorenkämpfe als Spiegel römischer Werte und männlicher Ideale.
  • Untersuchung der filmischen Umsetzung der Antike und der darin repräsentierten Rollenbilder.
  • Kritischer Vergleich zwischen historischer Überlieferung und filmischer Fiktion.

Auszug aus dem Buch

3.3.1 Der Gladiator Maximus

Als Schauspieler für die Hauptrolle wurde Russel Crowe ausgewählt. Als ein Darsteller für die Rolle gesucht wurde, war es den Machern wichtig jemanden zu finden, der auf der einen Seite eine gewisse Grimmigkeit eines großen Kriegers verkörpern konnte aber auf der anderen Seite einen Mann, der einen starken Charakter mit ehrenhaften Prinzipien verkörpern konnte. Er wurde für die Rolle ausgesucht da er wegen der Darstellungsweise von Rollen und seiner Ausstrahlung bereits andere Rollen gut verkörperte.

Bereits Monate vor den Dreh begann Russel Crow mit der Arbeit an seiner Rolle. Um sich angemessen körperlich auf seine Rolle vorzubereiten zog er sich auf seine Ranch zurück und machte dort eine strenge Diät, ein anstrengendes Sportprogram und auch ein Training im Schwertkampf. Das Training kam ihn später im Dreh zugute denn im Dreh hatte er täglich körperlich anstrengende Kampfszenen zu meistern.

Maximus hat kurzes kräftiges schwarzes Haar sowie einen schwarzen kurzgeschnittenen Vollbart. Er ist groß und hat eine kräftige und durchtrainierte Statur. Seine Gesichtszüge sind ernst und im Gesicht hat er eine Narbe, die er aus einen Kampf davongetragen hat. Nachdem seine Familie, die er über alles liebt, getötet wurde ist er ein gezeichneter Mann und um Rache bemüht. Er ist ein erfolgreicher und tapferer Kämpfer. Sowohl als Krieger für das römische Reich als auch im späteren Verlauf der Handlung als Gladiator. Er kann sich in Schlachten aber auch in den Gladiatorenkämpfen sehr gut behaupten. Dies erreicht er nicht nur durch seine kampftechnische Fähigkeit, sondern auch durch seine Taktik und Strategie im Kampf. Er geht dabei mutig und tapfer, aber dennoch ehrenvoll vor.

Maximus ist außerdem loyal und hat einen Sinn für Gerechtigkeit. So unterwirft er sich nicht einfach nur nach dem Tod von Marc Aurel bedingungslos dessen Sohn Commodus, sondern steht weiterhin loyal zu Marc Aurel und will Gerechtigkeit für dessen Tod.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Antike in den Medien: Dieses Kapitel erläutert die Beliebtheit antiker Themen in modernen Medien wie Videospielen und Filmen und führt in die Fragestellung der Arbeit ein.

2. Der Begriff der Männlichkeit in der Antike: Hier wird der römische Männlichkeitsbegriff "virtus" sowie dessen Verknüpfung mit militärischer Kompetenz und gesellschaftlichen Werten anhand antiker Quellen und Grabinschriften definiert.

2.1 Der männliche Kaiser in der Antike: Es werden verschiedene Herrscherfiguren untersucht, um das antike Ideal eines Kaisers als Feldherr und weiser Tugendträger herauszuarbeiten.

2.1.1 Mark Aurel: Dieses Kapitel analysiert das historische Bild von Mark Aurel als idealen, stoischen Herrscher, der durch Tugend und Bescheidenheit geprägt war.

2.1.2 Commodus: Hier wird die historische Wahrnehmung von Commodus als Gegenspieler seines Vaters und als psychologisch sowie politisch zwiespältige Figur betrachtet.

2.2 Gladiatoren: Dieser Abschnitt beleuchtet Gladiatorenkämpfe als soziale Institution, die römische Werte wie Mut und Disziplin öffentlich zur Schau stellte.

3. Die Darstellung im Film Gladiator: Dieses Kapitel bietet einen Überblick über das Antikenfilm-Genre und analysiert die filmische Inszenierung des alten Roms.

3.1 Handlung: Es wird die zentrale Filmhandlung von Ridley Scotts Werk zusammengefasst, inklusive des Konflikts zwischen Maximus und Commodus.

3.2 Die Antike im Film: Hier wird das Spannungsfeld zwischen filmischer Authentizität, technischer Inszenierung und historischer Faktentreue bzw. metaphysischer Fiktion diskutiert.

3.3 Die Darstellung der antiken Männlichkeit im Film: Dieser Abschnitt untersucht, wie das Männlichkeitskonzept durch Körperlichkeit und ästhetische Inszenierung filmisch konstruiert wird.

3.3.1 Der Gladiator Maximus: Analyse der Hauptfigur Maximus als Verkörperung des modernen wie antiken Ideals von "virtus" und ehrenvoller Männlichkeit.

3.3.2 Marc Aurel (Marcus Aurelius): Untersuchung der Filmfigur Mark Aurel, die weitgehend im Einklang mit den überlieferten Quellen als weiser, alter Herrscher steht.

3.3.3 Commodus: Die Darstellung des Kaisers Commodus wird als bewusste Inszenierung des Gegenmaßstabs zu den römischen männlichen Tugenden analysiert.

4. Abschließender Vergleich: Das Fazit führt die Ergebnisse zusammen und stellt fest, dass trotz der erzählerischen Fiktion des Films die Charakterisierung der Männlichkeit bei den Kaisern gewisse historische Authentizität aufweist.

Schlüsselwörter

Antike, Männlichkeit, Gladiator, Virtus, Mark Aurel, Commodus, Maximus, Filmgeschichte, Römisches Reich, Geschlechterrollen, Historiographie, Ridley Scott, Historienfilm, Quellenkritik, Tugendideal

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in der Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit untersucht das antike Männlichkeitsideal im Vergleich zwischen historischen Quellen und der filmischen Darstellung im Spielfilm "Gladiator" anhand der markanten Kaiserfiguren Mark Aurel und Commodus.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die zentralen Themen sind die historische Definition von "virtus", die Rolle des Kaisers in der römischen Gesellschaft, die Funktion der Gladiatorenkämpfe sowie die filmische Konstruktion von Männlichkeit im Monumentalfilm.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?

Die Forschungsfrage lautet: Inwiefern deckt sich die filmische Darstellung von Mark Aurel und Commodus als Männer mit deren Darstellung in den antiken Originalquellen?

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit nutzt eine komparative Analyse, bei der historische Primär- und Sekundärquellen (wie Schriften von Cassius Dio oder Galen) der filmischen narrativen Struktur gegenübergestellt werden.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil analysiert das Männlichkeitsbild in der Antike, porträtiert die historischen Kaiser, beschreibt die Handlungsstruktur von "Gladiator" und vergleicht die filmischen Charaktere detailliert mit ihrem historischen Vorbild.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Zu den wichtigsten Begriffen gehören "virtus", "Gladiator", "Männlichkeitskonzept", "Mark Aurel", "Commodus" und "Antikenfilm".

Wie unterscheidet sich die Filmfigur Mark Aurel von der historischen Person?

Im Film ernennt Mark Aurel überraschenderweise seinen Feldherrn Maximus anstelle seines Sohnes zum Nachfolger, was historisch nicht belegt ist und die Adoptivkaiserschaft bricht.

Welche Rolle spielt die Figur des Commodus im Film im Hinblick auf Männlichkeit?

Commodus wird im Film als das "Gegenteil" des antiken männlichen Ideals dargestellt: Er ist tyrannisch, gewalttätig, unehrlich und besitzt keine "virtus", was ihn zur perfekten Antithese macht.

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Details

Titel
Inwiefern deckt sich die Darstellung von Mark Aurel und Commodus als Mann im Film "Gladiator" mit der Repräsentation in den Quellen?
Untertitel
Der Begriff der Männlichkeit in der Antike
Note
2,7
Autor
Anonym (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2020
Seiten
22
Katalognummer
V1392738
ISBN (PDF)
9783346942838
ISBN (Buch)
9783346942845
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Männerbilder in der Antike
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Anonym (Autor:in), 2020, Inwiefern deckt sich die Darstellung von Mark Aurel und Commodus als Mann im Film "Gladiator" mit der Repräsentation in den Quellen?, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1392738
Blick ins Buch
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Leseprobe aus  22  Seiten
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