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Der verlorene Sohn in neutestamentlicher und didaktischer Perspektive unter besonderer Berücksichtigung des Motivs der Eifersucht

Titre: Der verlorene Sohn in neutestamentlicher und didaktischer Perspektive unter besonderer Berücksichtigung des Motivs der Eifersucht

Thèse de Master , 2023 , 81 Pages , Note: 1,3

Autor:in: Sarah Dauth (Auteur)

Didactique - Théologie, Pédagogie de Religion
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Résumé Extrait Résumé des informations

In dieser Arbeit wird die prominente biblische Erzählung des "verlorenen Sohnes" aus dem Lukasevangelium durch eine differenzierte Linse betrachtet, wobei ein besonderes Augenmerk auf das Motiv der Eifersucht gelegt wird. Die Untersuchung wird aus einer tiefgreifenden neutestamentlichen und didaktischen Perspektive durchgeführt, um wichtige Einsichten in die moralischen und ethischen Lehren, die es zu vermitteln vermag, insbesondere im Kontext des evangelischen Religionsunterrichts in der Grundschule, zu gewinnen.

Der Anfang der Arbeit präsentiert eine historisch-kritische Exegese, die den Text im historischen und theologischen Kontext analysiert, um seine zugrunde liegende Botschaft zu verstehen. Dies legt den Grundstein für die weitere Untersuchung von Gleichnissen aus einer theologischen Perspektive, in der das Eifersuchtsmotiv und seine Relevanz und Aktualität beleuchtet werden.

Im zweiten Teil der Arbeit wird das Potential des Gleichnisses als Lehrmittel im evangelischen Religionsunterricht für Grundschüler untersucht. Die Analyse berücksichtigt die kindliche Wahrnehmung von Gleichnissen sowie spezifische Aspekte der Eifersucht im Kindesalter. Eine sorgfältig konzipierte Unterrichtsstunde zum Thema wird vorgestellt, unter Einbeziehung von exegetischen Hintergründen und den entsprechenden Rahmenplänen für den Religionsunterricht in Rheinland-Pfalz.

Extrait


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Historisch - kritische Exegese zu Lk 15, 11-32

2.1 Persönliche Annäherung an den Text

2.2 Übersetzungsvergleich

2.3 Textanalyse

2.4 Form- und Gattungsanalyse

2.5 Literar- und Traditionskritik

2.6 Sozialgeschichtliche Analyse

2.7 Motivgeschichte

2.8 Hermeneutische Schlussfolgerung

3. Gleichnisse aus theologischer Perspektive

3.1 Gleichnisse in der biblischen Tradition

3.2 Lukanische Gleichnisse

3.3 Eifersucht als Gleichnismotiv

4. Das Eifersuchtsmotiv in der Bibel

4.1 Konkordanz zum Eifersuchtsbegriff

4.2 Eifersucht im Alten Testament

4.3 Eifersucht im Neuen Testament

4.4 Relevanz und Aktualität

5. Der verlorene Sohn im evangelischen Religionsunterricht der Grundschule

5.1 Kindliches Gleichnisverständnis im Grundschulalter

5.2 Eifersucht im Kindesalter

5.3 Methoden und Gleichnisdidaktik

6. Exemplarische Darstellung einer Unterrichtsstunde zu Lk 15, 11-32

6.1 Didaktische Begründung des Themas

6.1.1 Verortung im Teilrahmenplan Evangelische Religion

6.2 Bedingungsanalyse

6.3 Aufriss der Unterrichtseinheit ,,Der verlorene Sohn und die Eifersucht”

6.4 Kompetenzen und Lernziel der Unterrichtsstunde

6.5 Methodik der Unterrichtsstunde

6.5.1 Einstieg und Begrüßung

6.5.2 Erarbeitungsphase

6.5.3 Vertiefungsphase

6.5.4 Ergebnissicherung und Abschluss

6.6 Verlaufsplan

6.7 Fächerübergreifende Anmerkungen

7. Fazit

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit untersucht das Gleichnis vom verlorenen Sohn (Lk 15,11-32) unter besonderer Berücksichtigung des Eifersuchtsmotivs. Ziel ist es, die neutestamentlichen Hintergründe zu beleuchten und daraus didaktische Konzepte für den evangelischen Religionsunterricht an Grundschulen abzuleiten, um Kindern einen altersgerechten Umgang mit dieser Emotion zu ermöglichen.

  • Historisch-kritische Exegese des Gleichnisses vom verlorenen Sohn.
  • Analyse des Eifersuchtsmotivs im Alten und Neuen Testament.
  • Kindliches Verständnis von Gleichnissen und Eifersucht.
  • Methodische Konzeption einer beispielhaften Unterrichtsstunde für die Grundschule.

Auszug aus dem Buch

2.1 Persönliche Annäherung an den Text

Der folgende Arbeitsschritt dient einer ersten persönlichen Annäherung an das Gleichnis vom verlorenen Sohn.

Bereits im Kindesalter lasen meine Eltern mir oft das Gleichnis vom verlorenen Sohn aus der Kinderbibel vor. Das Gleichnis fasste ich damals als eine Geschichte auf, innerhalb derer eine Familie sich stritt. Nicht mehr und nicht weniger. Ich erinnere mich daran, dass in der Grundschule das Gleichnis zwar vorgelesen, aber keine weiterführende Arbeit geleistet wurde. Nichtsdestotrotz begegnete mir das Gleichnis vom verlorenen Sohn seit der Kindheit und blieb am meisten in meiner Erinnerung.

Besonders auffällig erscheint mir, dass das Ende des Gleichnisses offen gehalten ist. Schon oft dachte ich darüber nach, wie das Gleichnis wohl enden könnte und welche Konsequenzen sich daraus ergeben würden. Zudem erzählten mir meine Eltern, dass ich sie oft fragte, warum es keine Mutter in der Geschichte gäbe und warum sich der ältere Bruder nicht über die Rückkehr freue. Wäre die Parabel eventuell anders verlaufen, wenn die Figur einer Mutter mitgewirkt hätte? Die metaphorische Aufschlüsselung eröffnete sich mir erst in der weiterführenden Schule, als das Gleichnis im Rahmen des evangelischen Religionsunterrichts behandelt wurde. Jedoch wurden mir einleuchtende Hintergründe und Bezüge des Gleichnisses letztendlich erst während des Theologiestudiums ersichtlich. Seit Beginn der Auseinandersetzung mit dem Gleichnis war es für mich besonders interessant, dass von einer Familie erzählt wird. Die Figuren in der Familie haben unterschiedliche Auffassungen und zeigen durch Worte sowie Taten emotionale Reaktionen.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Die Einleitung führt in das Gleichnis vom verlorenen Sohn ein und stellt die zentrale Bedeutung des Eifersuchtsmotivs für den christlichen Religionsunterricht in der Grundschule heraus.

2. Historisch - kritische Exegese zu Lk 15, 11-32: Dieses Kapitel bietet eine tiefgehende Analyse des Textes unter Berücksichtigung exegetischer Methoden, um die verschiedenen Sinnlinien und das Motiv der Eifersucht zu erarbeiten.

3. Gleichnisse aus theologischer Perspektive: Hier werden Gleichnisse in der biblischen Tradition verortet und das Eifersuchtsmotiv als zentrales Element lukanischer Erzählungen untersucht.

4. Das Eifersuchtsmotiv in der Bibel: Das Kapitel weitet den Blick auf die gesamte Bibel aus, um die Relevanz der Emotion Eifersucht und deren Darstellung in verschiedenen biblischen Erzählformen aufzuzeigen.

5. Der verlorene Sohn im evangelischen Religionsunterricht der Grundschule: Es werden theoretische Grundlagen des kindlichen Gleichnisverständnisses und der Eifersucht im Grundschulalter zusammengetragen.

6. Exemplarische Darstellung einer Unterrichtsstunde zu Lk 15, 11-32: Dieses Kapitel präsentiert die konkrete didaktische Planung und methodische Umsetzung einer Unterrichtseinheit zum Thema.

7. Fazit: Das Fazit fasst die Ergebnisse der Arbeit zusammen und reflektiert die Forschungsfrage hinsichtlich der Eignung des Themas zur Vermittlung ethischer Lehren an Kinder.

Schlüsselwörter

Gleichnis vom verlorenen Sohn, Lk 15 11-32, Eifersucht, Theologischer Religionsunterricht, Grundschule, Bibeldidaktik, Exegese, Neutestamentliche Perspektive, Sozialgeschichte, Kindliche Entwicklung, Versöhnung, Vergebung, Barmherzigkeit, Rollenspiel

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser wissenschaftlichen Arbeit grundlegend?

Die Arbeit analysiert das bekannte Gleichnis vom verlorenen Sohn aus neutestamentlicher und didaktischer Perspektive. Sie legt den Fokus dabei besonders auf das Motiv der Eifersucht, sowohl in biblischer Kontextualisierung als auch als relevantes Thema für Schüler im Grundschulalter.

Welche zentralen Themenfelder werden bearbeitet?

Die zentralen Themen sind die historisch-kritische Exegese des Textes, die Bedeutung der Eifersucht in biblischen Texten, die psychologischen Bedingungen des kindlichen Verstehens von Gleichnissen sowie die praktische didaktische Gestaltung von Unterrichtsstunden zu diesem Thema.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Ziel ist es zu klären, inwiefern die Eifersucht als zentrales Motiv im Gleichnis fungiert und ob Kinder in der Lage sind, daraus ethische und moralische Lehren zu ziehen, um diese auf ihre eigene Lebenswelt zu übertragen.

Welche wissenschaftliche Methode nutzt die Autorin?

Die Arbeit nutzt die historisch-kritische Exegese für die biblische Textanalyse sowie entwicklungspsychologische Erkenntnisse (u.a. von Piaget und Fowler), um die kindliche Religionspädagogik und Didaktik zu fundieren.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in eine exegetische Analyse, eine Untersuchung des Motivsgeschichte der Eifersucht in der Bibel, didaktische Überlegungen zum religiösen Lernen im Grundschulalter sowie die konkrete Ausarbeitung einer Unterrichtseinheit.

Welche Keywords definieren diese Publikation?

Zu den wichtigsten Schlüsselwörtern gehören das Gleichnis vom verlorenen Sohn, Eifersucht, Bibeldidaktik, Religionsunterricht in der Grundschule, neutestamentliche Exegese sowie Barmherzigkeit und Versöhnung.

Wie wird das Ende des Gleichnisses in der Arbeit bewertet?

Die Arbeit betont, dass das Ende der Parabel bewusst offen gehalten ist, um die Hörer bzw. Leser (oder in der Schule: die Kinder) zur eigenen Stellungnahme und moralischen Urteilsbildung anzuregen.

Welche Rolle spielt die Methode des Rollenspiels in der Unterrichtsstunde?

Das Rollenspiel wird als entscheidende Methode eingesetzt, um den Kindern ein ganzheitliches Erschließen des Textes zu ermöglichen und ihnen zu helfen, sich in die unterschiedlichen Perspektiven der Figuren (Vater, älterer Sohn, jüngerer Sohn) hineinzuversetzen.

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Résumé des informations

Titre
Der verlorene Sohn in neutestamentlicher und didaktischer Perspektive unter besonderer Berücksichtigung des Motivs der Eifersucht
Université
University of Koblenz-Landau
Note
1,3
Auteur
Sarah Dauth (Auteur)
Année de publication
2023
Pages
81
N° de catalogue
V1393036
ISBN (PDF)
9783346939098
ISBN (Livre)
9783346939104
Langue
allemand
mots-clé
Masterarbeit Grundschulbildung Gleichnis DerverloreneSohn Religion ReligioninderGrundschule Grundschule verlorenerSohn MasterarbeitverlorenerSohn
Sécurité des produits
GRIN Publishing GmbH
Citation du texte
Sarah Dauth (Auteur), 2023, Der verlorene Sohn in neutestamentlicher und didaktischer Perspektive unter besonderer Berücksichtigung des Motivs der Eifersucht , Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1393036
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Extrait de  81  pages
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