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Im Einsatz

Erinnerungen eines Marine-Sanitätsoffiziers

Título: Im Einsatz

Trabajo de Investigación , 2023 , 53 Páginas

Autor:in: Martin Husen (Autor)

Historia de Europa - Europa desde la Guerra Fría
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Autobiographische Erinnerungen eines Marine-Sanitätsoffiziers.

Die tägliche Routine in meiner urologischen Praxis in Berlin Wedding hatte mich 1991 an den Punkt gebracht, der hieß: es muß was Neues passieren. Mein Interesse am Militär, obwohl wir in West-Berlin von der Wehrpflicht befreit waren, war Grund genug den Wehrberater in Pankow (!) im dortigen KWEA (Kreiswehrersatzamt) aufzusuchen. Ohne Erfolg. Ein Jahr später, 1992, versuchte ich es erneut, doch jetzt ganz oben. Ich schrieb dem Bundesminister der Verteidigung: „Ich möchte Sanitätsoffizier der Reserve werden“. Danach ging es erst mal in den Urlaub. Wieder zu Hause, lag in der Post ein Schreiben des PSABW (Personalstammamt der Bundeswehr): Sie sind in die Laufbahn der Sanitätsoffiziere der Reserve übernommen. Vom Tag des Dienstantritts der ersten WÜ (Wehrübung) führen Sie den Dienstgrad – Stabsarzt (Hauptmann) der Reserve.

Soweit, so gut. Wie aber nun weiter? Der Feststellung: Sie sind ja noch gar nicht gemustert (!) - wie auch als Westberliner, folgte der entsprechende Vorgang, umgeben von postpubertären jungen Männern im KWEA Pankow, mit der Feststellung der Wehrdienstfähigkeit mit Einschränkungen (also doch kein Fallschirmjäger oder Kampfschwimmer, kein KampfSani...). Es folgte ein reger Schriftwechsel sowie längere Telefonate mit dem PSABW, um in die Bundeswehr Interna einzudringen. Das Ergebnis war die Notwendigkeit einen Einführungslehrgang von 4 Wochen an der SanAk Mü (Sanitätsakademie der Bundeswehr in München) zu absolvieren. Nach meiner Zustimmung zum Lehrgangsbeginn am 2.10.92 wurde die Zustellung der Einberufungspapiere angekündigt. Einberufung. Es war schon ein eigenartiges Gefühl, den Einberufungsbescheid in Händen zu halten. Doch Du wolltest es ja so. Also los und rein in eine neue und unbekannte Welt, die die Bundeswehr damals für mich war.

Extracto


Inhaltsverzeichnis

Wie wird man Stabsarzt der Reserve?

SanAkBw München

Truppenarzt

Seefahrt 1

Seefahrt 2

Seefahrt 3 Artillerie

Seefahrt 4 Notfälle

Seefahrt 5 Kopenhagen

Seefahrt 6 Fahren, Fahren

Seefahrt 7 Essen rein, Essen raus

Scharfschützenlehrgang

Roslau – Kosovo Vorbereitung

Kosovo 1

Kosovo 2

Kosovo 3

Kosovo 4 Merkwürdigkeiten

Kosovo 5 „Wege übers Land“

Dschibuti 1

Dschibuti 2

Beorderung

Sprüche

Freiwillige Resevistenarbeit

BeaSan

Nachwort

Beförderungen

Auszeichnungen

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit dokumentiert die persönlichen Erfahrungen, Erlebnisse und Reflexionen des Autors als Sanitätsoffizier der Reserve bei der Bundeswehr, wobei insbesondere der Wandel vom Dienst im Heer hin zur Marine sowie Auslandseinsätze im Kosovo und in Dschibuti im Fokus stehen.

  • Beruflicher Werdegang und Motivation eines Reservistenarztes
  • Militärische Ausbildung und Integration in verschiedene Truppengattungen
  • Herausforderungen und Alltag in Auslandseinsätzen (Kosovo, Dschibuti)
  • Reflektion über militärische Strukturen, Bürokratie und Kameradschaft
  • Persönliche Erfahrungen mit der deutschen Marine im In- und Ausland

Auszug aus dem Buch

Seefahrt 1

Nach erfolgtem Uniformtausch von Heer zu Marine in Warnemünde hieß es nun Meldung beim Stab 5. SG (Schnellbootgeschwader) in Olpenitz an der Schleimündung.Dort angekommen wurde mir mitgeteilt: „Doktor, das 5. SG liegt zur Zeit in Flensburg, der Fahrer steht schon bereit“. In Flensburg, unterhalb der Marineschule Mürwik, lagen 6 Flugkörper-Schnellboote Typ 148 der Tiger – Klasse an der Pier, meine neue Welt für die nächsten 5 Tage. Der dazu gehörende Tender „Main“ war schon auf See. Das Schnellboot 148 war 47 Meter lang, verdrängte 265 tons, hatte 4 Motoren mit jeweils 3.600 Ps die eine Höchstgeschwindigkeit von ca 36 Kn (entspricht 66 Kmh) erreichten. Bewaffnet war dieses Boot mit 4 Exocet Seezielflugkörpern (also Raketen) , einer 76 mm vollautomatischen Kanone auf dem Vorschiff und einem 40 mm Geschütz achtern (hinten). Diese Stahlrumpfboote waren französischer Herkunft, dies merkte man an der Gestaltung von Messe und Kojenbereichen, man hatte an die Menschen gedacht. In der Messe, in die ich mich meldete fand ich die Wachoffiziere und Bootsleute vor, die das Minenwurfprojekt planten, das Teil der zu erwartenden Geschwader-Übung (Squad-Ex) war. Abends liefen wir aus, Nachtmarsch bis an die Küste vor Kühlungsborn. Noch in der Geltinger Bucht wurden in völliger Dunkelheit die Übungsminen übernommen und auf den Schienen, die sich achtern befanden und am Heck endeten, montiert. Langsam, aber stetig, wurde nach Verlassen der Flensburger Förde mit der Geschwindigkeitsbegrenzung von 10 Kn, die Fahrstufe erhöht, bis die Schalthebel ganz durchgedrückt waren, sprich sie lagen auf der Back. Höchstgeschwindigkeit

Zusammenfassung der Kapitel

Wie wird man Stabsarzt der Reserve?: Der Autor beschreibt seinen Weg vom zivilen Urologen zum Sanitätsoffizier der Reserve bei der Bundeswehr nach dem Mauerfall.

SanAkBw München: Dieser Abschnitt behandelt die militärische Grundausbildung an der Sanitätsakademie, die von bürokratischen Hürden und physischem Drill geprägt war.

Truppenarzt: Der Autor berichtet von seinen vielfältigen Erfahrungen als Vertragsarzt in verschiedenen Kasernen und beleuchtet den Alltag eines Truppenarztes.

Seefahrt 1: Die erste Seefahrt mit dem Schnellbootgeschwader in der Ostsee wird geschildert, inklusive der ersten intensiven Eindrücke an Bord.

Seefahrt 2: Hier werden der Bordalltag und die verschiedenen maritimen Übungsmanöver während der Seefahrten beschrieben.

Seefahrt 3 Artillerie: Dieses Kapitel widmet sich den Schießübungen mit der Bordartillerie und den dazugehörigen Traditionen innerhalb der Marine.

Seefahrt 4 Notfälle: Der Autor beschreibt medizinische Notfälle während der Seereisen und die logistischen Herausforderungen bei Rettungseinsätzen.

Seefahrt 5 Kopenhagen: Ein geplanter Aufenthalt in Kopenhagen, der durch einen schweren Sturm und die damit verbundenen Havarie-Gefahren geprägt war, steht hier im Fokus.

Seefahrt 6 Fahren, Fahren: Die Routine und das endlose Fahren auf See sowie die menschlichen Interaktionen und der Dienstgrad-Alltag an Bord werden reflektiert.

Seefahrt 7 Essen rein, Essen raus: Der Autor bewertet die Verpflegung an Bord und thematisiert das Problem der Seekrankheit bei Marineangehörigen.

Scharfschützenlehrgang: Ein von Reservisten organisierter Scharfschützenlehrgang wird beschrieben, vom theoretischen Studium bis hin zur praktischen Schießausbildung.

Roslau – Kosovo Vorbereitung: Hier wird die intensive Vorbereitung auf den Auslandseinsatz im Kosovo in einer Kaserne in Halle und auf dem Truppenübungsplatz Roslau erläutert.

Kosovo 1: Ein historischer und geographischer Überblick über das Kosovo vor dem Hintergrund der Situation im Jahr 2000 wird gegeben.

Kosovo 2: Die Anreise und die Einweisung in das Feldlager sowie die medizinische Ausstattung vor Ort sind zentrale Themen.

Kosovo 3: Dieser Abschnitt beleuchtet das tägliche Leben im Feldlager, die Patientenversorgung und die interkulturellen Begegnungen.

Kosovo 4 Merkwürdigkeiten: Der Autor berichtet über eigenartige Vorkommnisse und die oft unzureichende Informationspolitik innerhalb der militärischen Strukturen.

Kosovo 5 „Wege übers Land“: Es werden verschiedene Dienstfahrten durch das Kosovo und die Kontraste zwischen den verschiedenen nationalen Kontingenten beschrieben.

Dschibuti 1: Die Vorbereitung und Anreise für den Einsatz am Horn von Afrika zur Kontrolle der Seewege werden geschildert.

Dschibuti 2: Der Einsatz auf einem Einsatzgruppenversorger inklusive der medizinischen Betreuung an Bord und der Rückreise steht im Mittelpunkt.

Beorderung: Der Autor reflektiert seinen gesamten militärischen Werdegang, seine Beförderungen und die damit verbundenen dienstlichen Veränderungen.

Sprüche: Anekdoten und humorvolle oder bezeichnende Sprüche aus dem Bundeswehralltag werden gesammelt.

Freiwillige Resevistenarbeit: Die freiwillige Reservistenarbeit in Berlin und deren Bedeutung für den Zusammenhalt unter Reservisten wird beschrieben.

BeaSan: Die Tätigkeit als BeaSan für zivil-militärische Zusammenarbeit im Gesundheitswesen im Katastrophenfall wird erläutert.

Nachwort: Der Autor zieht Bilanz seiner 14-jährigen Tätigkeit als Reservist, übt Kritik an bürokratischen Strukturen und würdigt die gelebte Kameradschaft.

Beförderungen: Eine tabellarische Übersicht der militärischen Beförderungen wird gegeben.

Auszeichnungen: Eine Liste der erhaltenen militärischen Auszeichnungen und Abzeichen schließt das Buch ab.

Schlüsselwörter

Bundeswehr, Reservist, Sanitätsoffizier, Marine, Kosovo-Einsatz, Dschibuti, Auslandseinsatz, Truppenarzt, Schnellboot, Militäralltag, militärische Ausbildung, zivil-militärische Zusammenarbeit, Kameradschaft, Feldlazarett, Militärbürokratie

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in der Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit ist ein persönlicher Rückblick auf die 14-jährige Dienstzeit des Autors als Arzt und Sanitätsoffizier der Reserve bei der Bundeswehr.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Zu den Schwerpunkten gehören der Dienst als Truppenarzt, maritime Einsätze auf Schnellbooten und Versorgern sowie Auslandseinsätze im Kosovo und in Dschibuti.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?

Das Ziel ist die Dokumentation und Reflexion von Erfahrungen im militärischen Umfeld, inklusive einer kritischen Auseinandersetzung mit militärischen Strukturen.

Welche wissenschaftliche oder fachliche Methode wird verwendet?

Es handelt sich um einen persönlichen Erfahrungsbericht, der chronologisch und thematisch gegliedert die militärische Laufbahn in der Reserve aufarbeitet.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil behandelt detailliert die verschiedenen Ausbildungsstationen, die Einsätze zur See, die Vorbereitung auf Auslandseinsätze und den Alltag im Kosovo.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit lässt sich durch Begriffe wie Bundeswehr, Reservist, Auslandseinsatz, Marineleben, medizinische Versorgung und militärische Kritik charakterisieren.

Wie kritisch äußert sich der Autor gegenüber der Bundeswehr?

Der Autor äußert deutliche Kritik an der Militärbürokratie, starren Dienststrukturen und einer oft mangelhaften Informationspolitik gegenüber den Soldaten.

Welche Rolle spielt die Kameradschaft für den Autor?

Die Kameradschaft wird als ein zentraler, positiver Aspekt hervorgehoben, der ihn trotz der bürokratischen Widerstände und Enttäuschungen motiviert hat.

Wird auch über die medizinischen Details der Arbeit berichtet?

Ja, der Autor beschreibt die Patientenversorgung, die sanitätsdienstliche Ausstattung sowie die Durchführung von Sanitätslehrgängen und medizinischen Rettungen.

Final del extracto de 53 páginas  - subir

Detalles

Título
Im Einsatz
Subtítulo
Erinnerungen eines Marine-Sanitätsoffiziers
Autor
Martin Husen (Autor)
Año de publicación
2023
Páginas
53
No. de catálogo
V1393054
ISBN (PDF)
9783346935823
ISBN (Libro)
9783346935830
Idioma
Alemán
Etiqueta
einsatz erinnerungen marine-sanitätsoffiziers
Seguridad del producto
GRIN Publishing Ltd.
Citar trabajo
Martin Husen (Autor), 2023, Im Einsatz, Múnich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1393054
Leer eBook
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