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Intertextuelle Referenzen von Medienartefakten. Eine vergleichende Analyse

Titre: Intertextuelle Referenzen von Medienartefakten. Eine vergleichende Analyse

Dossier / Travail , 2019 , 15 Pages , Note: 1,7

Autor:in: Tommy Schiffer (Auteur)

Médias / Communication - Film et Télévision
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Résumé Extrait Résumé des informations

Die vorliegende schriftliche Arbeit untersucht intertextuelle Referenzen in audiovisuellen Artefakten und konzentriert sich auf die Gedanken des "New Criticism" der 1920er Jahre und deren Fortführung im "Poststrukturalismus" der 1960er. Die Intertextualität, ein zentrales Konzept, wird durch die Ideen der bulgarischen Kulturwissenschaftlerin Julia Kristeva erklärt, die Texte als "Mosaik aus Zitaten" beschreibt.

Die Arbeit analysiert intertextuelle Referenzen in der Zeichentrickserie "Rick & Morty" und im Film "Scary Movie". In "Rick & Morty" werden figural, thematisch und generell verschiedene Referenzen aufgedeckt. Figural beziehen sich Charaktere wie Rick und Morty auf Figuren aus anderen Artefakten wie "Zurück in die Zukunft" und "Die Maske". Thematisch gibt es Anlehnungen an Filme wie "Inception" und "Jurassic Park". Auf genereller Ebene werden weitere Referenzen in flüchtigen Momenten der Serie gefunden, wie das versteckte "Stargate".

In "Scary Movie" gibt es figural Referenzen, die direkt aus "Scream - Schrei!" übernommen wurden. Die Charaktere Drew Decker, der Killer, sowie Cindy Campbell, die Hauptprotagonistin, sind eine Anspielung auf "Scream - Schrei!". Thematisch wird der Film von den Handlungen und Referenzen zu "Scream - Schrei!" dominiert.

Extrait


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung: Intertextuelle Referenzen in audiovisuellen Artefakten

2. Analyse zu intertextuellen Referenzen in Rick&Morty

2. 1 Referenzen auf figuraler Ebene

2. 2 Referenzen auf thematischer Ebene

2. 3 Referenzen auf genereller Ebene

3. Analyse zu intertextuellen Referenzen in Scary Movie

3. 1 Referenzen auf figuraler Ebene

3. 2 Referenzen auf thematischer Ebene

3. 3 Referenzen auf genereller Ebene

4. Fazit

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit untersucht das Phänomen der Intertextualität in audiovisuellen Artefakten, indem sie die Anwendung theoretischer Ansätze des "New Criticism" und des "Poststrukturalismus" auf moderne Medien veranschaulicht. Ziel ist es, intertextuelle Referenzen (zitate, Anlehnungen und Parodien) in der Serie Rick&Morty sowie dem Film Scary Movie systematisch auf figuraler, thematischer und genereller Ebene zu analysieren und deren Bedeutung für die Konstruktion der jeweiligen Werke darzustellen.

  • Intertextualität nach Julia Kristeva und Michail Bachtin
  • Systematik intertextueller Ebenen (figural, thematisch, generell)
  • Analyse der Serie Rick&Morty (erste Staffel)
  • Analyse des Films Scary Movie
  • Funktion intertextueller Referenzen als Stilmittel

Auszug aus dem Buch

1. Einleitung: Intertextuelle Referenzen in audiovisuellen Artefakten

Diese schriftliche Arbeit befasst sich mit dem Phänomen der Intertextualität von audiovisuellen Artefakten zu anderen Artefakten. Hierzu richtet sich der Blick auf die Gedanken des „New Criticism“ der 1920er Jahre, welche im „Poststrukturalismus“ der 1960er fortgeführt wurden. Grundlegend kann man diese Gedanken als Umdenken in der Deutung von Texten beschreiben. Das Artefakt soll anhand seiner Elemente und seiner Struktur gedeutet und analysiert werden und nicht anhand seines Urhebers. Das Artefakt soll somit als eigenständiger Gegenstand verstanden werden.

Die bulgarische Kulturwissenschaftlerin und Psychoanalytikerin Julia Kristeva prägte den Begriff der sogenannten „Intertextualität“, durch Ihre Anlehnung an die Gedanken des russischen Kultursemiotikers Michail Bachtin. Hiernach sei ein Texte ein „Mosaik aus Zitaten“ (Kristeva 1972a, S.348). Im „Raum eines Textes überlagern sich mehrere Aussagen, die aus anderen Texten stammen und interferieren“ (Kristeva 1972b, S. 245). Dies bedeutet, dass neue Texte aus anderen schon existierenden Texten hervorgehen und nicht aus sich selbst heraus erschaffen werden. Damit stellen sich die Anhänger des „New Criticism“ und des „Poststrukturalismus“ entschieden gegen den Biographismus.

In dieser Arbeit sollen die Gedankengänge des „New Criticism“ und des „Poststrukturalismus“ zur „Intertextualität“, durch die konkreten Hinweisungen auf solche intertextuelle Referenzen, auf andere Artefakte übertragen werden. In den Vorliegenden Artefakte lassen sich intertextuelle Referenzen auf mehreren Ebenen feststellen. Man kann diese Ebenen in zwei Hauptebenen unterteilen. Als erste Ebene, kann man die Referenzen auf figuraler Ebenen benennen. Hierbei richtet sich der Blick darauf, inwiefern die Figuren Anlehnungen an Figuren anderer Artefakte sind. Unter anderem, werden diese Referenzen durch Wortspiele in der Namensgebung oder in der Gemachtheit ihrer Äußerlichkeiten deutlich. Als zweite Ebene, lassen sich Referenzen auf thematischer Ebenen auflisten. Hierzu gelten Referenzen die prägend für die Geschichte und den Handlungsverlauf der Artefakte sind und der Handlung einen Ablauf geben, die in anderen Artefakten zu finden sind.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Intertextuelle Referenzen in audiovisuellen Artefakten: Einführung in die theoretischen Grundlagen der Intertextualität und Darlegung der methodischen Vorgehensweise anhand der Ebenen-Modelle.

2. Analyse zu intertextuellen Referenzen in Rick&Morty: Untersuchung figuraler, thematischer und genereller Referenzen in der ersten Staffel der Serie, wobei insbesondere Anlehnungen an Popkultur und bekannte Spielfilme identifiziert werden.

3. Analyse zu intertextuellen Referenzen in Scary Movie: Analyse der intertextuellen Struktur der Horror-Persiflage, wobei der Fokus auf den Verweisen zu den Vorlagenfilmen wie Scream liegt.

4. Fazit: Zusammenfassende Betrachtung der Ergebnisse, welche unterstreicht, dass heutige Artefakte zwingend auf die Wiederverwendung bestehender Szenarien zur stilistischen Prägung angewiesen sind.

Schlüsselwörter

Intertextualität, Audiovisuelle Artefakte, New Criticism, Poststrukturalismus, Rick&Morty, Scary Movie, Figurale Ebene, Thematische Ebene, Generelle Ebene, Zitat, Parodie, Referenzialität, Medienanalyse, Filmwissenschaft, Popkultur

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser wissenschaftlichen Arbeit?

Die Arbeit untersucht das Phänomen, wie audiovisuelle Medien wie Serien und Filme auf andere bestehende Werke verweisen, um Bedeutungsebenen zu erzeugen oder den Zuschauer durch vertraute Muster anzusprechen.

Welche zentralen Themenfelder werden bearbeitet?

Die zentralen Felder sind die Theorien des New Criticism und Poststrukturalismus, angewandt auf die Medienformate Zeichentrickserie (Rick&Morty) und Horrorfilm-Persiflage (Scary Movie).

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Ziel ist es, die intertextuellen Referenzen systematisch zu kategorisieren und aufzuzeigen, wie diese als Stilmittel zur Gestaltung von Handlung und Charakterzeichnung genutzt werden.

Welche methodische Vorgehensweise wurde gewählt?

Die Arbeit nutzt eine chronologische Analyse der jeweiligen Artefakte, wobei die Identifikation von Referenzen anhand einer dreistufigen Einteilung in figurale, thematische und generelle Ebenen erfolgt.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Im Hauptteil erfolgen detaillierte Analysen von Episoden von Rick&Morty sowie dem Film Scary Movie hinsichtlich ihrer expliziten und subtilen Verweise auf andere popkulturelle Artefakte.

Welche Begriffe charakterisieren die Arbeit am besten?

Die Arbeit wird durch Begriffe wie Intertextualität, Mosaik aus Zitaten, Parodie, mediale Bezugnahme und das Konzept des Artefakts als eigenständiger Deutungsgegenstand definiert.

Wie unterscheidet sich die Analyse von Rick&Morty von der Analyse von Scary Movie?

Während bei Rick&Morty ein breites Spektrum an Referenzen (von Wissenschaftlern bis zu Filmklassikern) über die einzelnen Episoden hinweg untersucht wird, konzentriert sich die Scary-Movie-Analyse stärker auf die Rahmenhandlung und gezielte Parodien des Slasher-Genres.

Welche Rolle spielt Julia Kristeva in den theoretischen Ausführungen der Arbeit?

Der Autor stützt sich auf Kristevas Definition des Textes als "Mosaik aus Zitaten", um die theoretische Basis dafür zu schaffen, dass neue Medien stets aus der Rekombination bereits vorhandener kultureller Informationen entstehen.

Was schlussfolgert der Autor bezüglich der Kreativität heutiger Urheber?

Der Autor kommt zu dem Schluss, dass es für moderne Schöpfer von Kunst und Medien aufgrund der Fülle bereits existierender Artefakte kaum noch möglich ist, völlig originär zu erschaffen, weshalb die gezielte Referenz eine notwendige künstlerische Strategie geworden ist.

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Résumé des informations

Titre
Intertextuelle Referenzen von Medienartefakten. Eine vergleichende Analyse
Université
University of Cologne  (Institut für Medienkultur und Theater)
Cours
Seminar Medienanalyse zur Einübung
Note
1,7
Auteur
Tommy Schiffer (Auteur)
Année de publication
2019
Pages
15
N° de catalogue
V1393476
ISBN (PDF)
9783346945167
ISBN (Livre)
9783346945174
Langue
allemand
mots-clé
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Sécurité des produits
GRIN Publishing GmbH
Citation du texte
Tommy Schiffer (Auteur), 2019, Intertextuelle Referenzen von Medienartefakten. Eine vergleichende Analyse, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1393476
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Extrait de  15  pages
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