Grin logo
de en es fr
Shop
GRIN Website
Publish your texts - enjoy our full service for authors
Go to shop › Sociology - Work, Education, Organisation

Von Taylor über Ford zum 'Allheilmittel' Lean Production ?

Title: Von Taylor über Ford zum 'Allheilmittel' Lean Production ?

Term Paper , 2003 , 18 Pages , Grade: 2,0

Autor:in: Brigitte Krumfuß (Author)

Sociology - Work, Education, Organisation
Excerpt & Details   Look inside the ebook
Summary Excerpt Details

Diese Hausarbeit befasst sich mit dem Thema "Von Taylor über Ford zum "Allheilmittel" Lean Production?". Ich werde versuchen einen Überblick über diese drei Formen der Betriebsführung zu geben, über ihren geschichtlichen Hintergrund bis hin zu den einzelnen Besonderheiten und charakteristischen Merkmalen. Als erstes werde ich mich dem System von Frederick Winslow Taylor und seinem "Scientific Management" widmen, den damaligen Entstehungskontext, den Entstehungsbedingungen, den vorherrschenden Problemen bis hin zur Lösung dieser durch ein neues Arbeitskonzept- den Taylorismus. Darauf folgend werde ich die Weiterentwicklung dieses Systems, den Fordismus "unter die Lupe nehmen", bis hin zu dessen Problemen und der Krise die durch die fortschreitende Konkurrenz entstand. Als "Weiterentwicklung" oder daraus resultierende Neuentwicklung gilt der Toyotismus den ich kurz anschneiden werde, um dann zu guter letzt die westliche Form, die Lean Produktion, zu bearbeiten um herauszufinden ob diese Form das "Allheilmittel" der Betriebsführungen ist.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Kennzeichen des Taylorismus

2.1. Geschichtlicher Hintergrund

2.2. Entstehungsbedingungen des Taylorismus

2.3. Die Prinzipien des „Scientific Management“

3. Kennzeichen des Fordismus

3.1. Vom Toyotismus zum Fordismus

3.2. Die Probleme des Fordismus

3.3. Die Krise des Fordismus

4. Kennzeichen der Lean Produktion

4.1. Toyotismus – Der Vorreiter der Lean Production

4.2. Lean Production

5. Fazit

6. Literaturanhang

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht die historische Entwicklung und die spezifischen Merkmale dreier zentraler Konzepte der industriellen Betriebsführung – Taylorismus, Fordismus und Lean Production – um zu erörtern, ob letzteres als universelles „Allheilmittel“ für moderne Unternehmen betrachtet werden kann.

  • Historische Entstehung und Prinzipien des Taylorismus
  • Die Evolution zum Fordismus und dessen systembedingte Krisen
  • Methodische Grundlagen des Toyotismus als Vorläufer der Lean Production
  • Implementierung und Herausforderungen schlanker Produktionssysteme
  • Kritische Reflexion der Übertragbarkeit japanischer Managementkonzepte auf westliche Strukturen

Auszug aus dem Buch

3.2. Die Probleme des Fordismus

Der Fordismus geriet Anfang der 70er Jahre in eine Krise, da die vorherigen Fortschritte in der Produktivität der tayloristischen Massenproduktion nachließen und damit auch die Gewinnspanne abnahm. Viele andere Firmen boten nun „Produkte an, die von den amerikanischen Standartautos erheblich abwichen“ (Womack 1992, S.50) und besser für den Markt geeignet waren, da sie flexibler auf Kundenwünsche eingehen konnten. Dies war im Fordschen System schlecht möglich, da die Anlagen auf einen langen Produktionszyklus ausgelegt waren (Steinkühler 1995 S.26). Ein weiteres Problem lag nun im vorherigen Entzug von Verantwortung der Arbeiter. Denn detaillierte Planung und Vorbereitung der ausführenden Arbeit gehen mit der Entfremdung der Arbeit einher. Da sie in ein “enges Korsett“ von Vorgaben und Vorschriften eingezwängt wurden, nutzten sie ihr eigenes Produktionswissen vor allem dazu, sich eigene Zeit- und Handlungsspielräume zu verschaffen. Damit blieben ihr Wissen und ihre Erfahrung für das Unternehmen ungenutzt.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Die Einleitung steckt den Rahmen der Arbeit ab und definiert die Zielsetzung, einen Überblick über Taylorismus, Fordismus und Lean Production zu geben.

2. Kennzeichen des Taylorismus: Dieses Kapitel erläutert den historischen Kontext und die Prinzipien von Taylors „Scientific Management“ zur Effizienzsteigerung.

3. Kennzeichen des Fordismus: Es wird die Weiterentwicklung durch Henry Ford, die Einführung der Fließfertigung sowie die nachfolgende Krise des Systems thematisiert.

4. Kennzeichen der Lean Produktion: Das Kapitel beschreibt den Toyotismus als Basis der Lean Production und deren methodische Ausrichtung auf Effizienz und Kundenorientierung.

5. Fazit: Eine kritische Zusammenfassung, die die Grenzen der Lean Production aufzeigt und eine differenzierte Betrachtung der Anwendbarkeit fordert.

6. Literaturanhang: Auflistung der in der Hausarbeit verwendeten wissenschaftlichen Quellen.

Schlüsselwörter

Taylorismus, Fordismus, Lean Production, Toyotismus, Scientific Management, Fließbandproduktion, Arbeitsteilung, Kaizen, Just-in-Time, Betriebsführung, Effizienzsteigerung, Produktionsprozess, Gruppenarbeit, Prozessoptimierung.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit analysiert die drei prägenden Managementkonzepte Taylorismus, Fordismus und Lean Production in ihrer historischen Abfolge und vergleicht deren Besonderheiten.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die Schwerpunkte liegen auf der industriellen Arbeitsorganisation, der Entwicklung von Massenfertigung zu flexibler Produktion sowie den Problemen bei der Implementierung dieser Systeme.

Was ist das primäre Ziel der Forschungsfrage?

Das Ziel ist es, kritisch zu hinterfragen, ob die Lean Production tatsächlich als universelles „Allheilmittel“ der modernen Betriebsführung angesehen werden kann.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es handelt sich um eine literaturgestützte Analyse, die auf bestehenden betriebswirtschaftlichen und soziologischen Quellen basiert.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil beleuchtet die Prinzipien der drei Konzepte, analysiert die Ursachen für deren jeweilige Krisen und diskutiert moderne Ansätze der Lean Production.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wichtige Begriffe sind unter anderem Taylorismus, Fordismus, Lean Production, Kaizen, Just-in-Time und Arbeitsteilung.

Warum steckten die Unternehmen im Fordismus in einer Krise?

Die Krise entstand durch mangelnde Flexibilität bei Kundenwünschen, Entfremdung der Arbeiterschaft und ineffiziente Kommunikationsstrukturen zwischen den Zulieferern.

Welchen Stellenwert hat das Fazit für die Beurteilung der Lean Production?

Das Fazit betont, dass Lean Production kein blind zu kopierendes Erfolgsrezept ist, da gesellschaftliche Rahmenbedingungen und lokale Unternehmenskulturen bei der Implementierung entscheidend sind.

Excerpt out of 18 pages  - scroll top

Details

Title
Von Taylor über Ford zum 'Allheilmittel' Lean Production ?
College
University of Duisburg-Essen  (Sozialwissenschaften)
Course
Gruppenarbeit und Gruppenprozesse
Grade
2,0
Author
Brigitte Krumfuß (Author)
Publication Year
2003
Pages
18
Catalog Number
V13938
ISBN (eBook)
9783638194587
Language
German
Tags
Taylor Ford Allheilmittel Lean Production Gruppenarbeit Gruppenprozesse
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Brigitte Krumfuß (Author), 2003, Von Taylor über Ford zum 'Allheilmittel' Lean Production ?, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/13938
Look inside the ebook
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
Excerpt from  18  pages
Grin logo
  • Grin.com
  • Shipping
  • Contact
  • Privacy
  • Terms
  • Imprint