Familienpolitik - Unterstützung für Familien und Kinder


Hausarbeit, 2007

13 Seiten, Note: 1,0


Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Familienpolitik
2.1 Aufgaben und Ziele der Familienpolitik
2.1.1 Kinderbetreuung
2.1.2 Unterstützung für Familien in Krisensituationen
2.1.3 Unterstützung für Familien mit mehreren Kindern
2.1.4 Unterstützung für Migrationsfamilien
2.2 Lösungsmöglichkeiten
2.2.1 Kombinierte Einrichtungen / “Alles unter einem Dach”
2.2.2 Beratungsstellen
2.2.3 Neue Formen der finanziellen Unterstützung
2.2.3.1 Elterngeld
2.2.4 Elternzeit
2.2.5 Familienhilfe in schwierigen Situationen
2.2.6 Elternbildung
2.3. Erwartungen und Wünsche

3. Schlusswort

Quellenverzeichnis

1. Einleitung

Unterstützung für Familien und Kinder ist sehr wichtig und sollte in manchen Aspekten verbessert werden, um den unterschiedlichen Unterstützungsbedürfnissen besser gerecht zu werden. Der Bedarf an Unterstützung ist sehr groß und wird auch immer größer. In Deutschland ist beispielsweise die Anzahl der Alleinerziehenden stark angestiegen, es gibt viele Trennungen, auch Armut ist für viele Familien eine große Belastung.

Zu Beginn wird auf die Aufgaben und Ziele der Familienpolitik eingegangen, um unter anderem folgende Frage zu klären:

Wie wird versucht eine bessere Unterst ü tzung zu erm ö glichen?

Viele Familien haben den Wunsch sowohl ihren Beruf auszuüben, als auch eine Familie zu gründen. Dies ist jedoch nur möglich, wenn sie ausreichend Unterstützung erhalten, wie beispielsweise bei der Kinderbetreuung. Dabei sollten die Bedürfnisse der Kinder, also auch ihre pädagogisch gute Betreuung nicht zweitrangig werden. Denn teilweise müssen Kinder, auf Grund von ungünstigen Arbeitszeiten, frühzeitig aus dem Schlaf gerissen werden (vgl. Eichholz 1994, S. 135). Was auf pädagogischer Ebene alles bei der Kinderbetreuung beachtet werden muss, wird ebenfalls angesprochen.

Interessant ist vor allem zu klären, wer gezielt auf welche Art und Weise Unterst ü tzung ben ö tigt. Deshalb stellen “Familien in Krisensituationen“, “Familien mit mehreren Kindern” und “Migrationsfamilien” die nächsten Inhaltspunkte dar. Fortgesetzt wird die Beantwortung der ersten Frage im zweiten Teil der Arbeit, es

werden Unterst ü tzungsm ö glichkeiten vorgestellt. Eine interessante

Lösungsmöglichkeit stellen kombinierte Tageseinrichtungen dar. Positive und negative Seiten werden erläutert. Dann wird kurz auf die Beratungsstellen und anschließend auf die finanzielle Unterstützung eingegangen. Eine neue Art der finanziellen Unterstützung, das Elterngeld, wird vorgestellt. Die Elternzeit ist auch Bestandteil der Arbeit, denn auch hier gibt es auch neue Regelungen. Zum Schluss werden noch die beiden Unterstützungsformen Familienhilfe und Elternbildung behandelt. Besonders wichtig sind die Erwartungen und W ü nsche der Familien, deshalb wird im letzten Teil der Arbeit dieses Themengebiet behandelt. Hier wird noch einmal deutlich, in welchen Bereichen Verbesserungen notwendig sind und welche Art von Unterstützungen sich die Familien besonders wünschen.

2. Familienpolitik

Eltern haben den Wunsch ihre Kinder so gut wie möglich zu erziehen, jedoch fühlen sie sich oft unsicher bei der Erziehung und haben Schwierigkeiten bei der Vereinbarkeit von Familie bzw. Kinderbetreuung und der Ausübung ihres Berufes (vgl. Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend 2007, S.2). Weil die pädagogische Unterstützung nicht ausreichend ist, kommt es oft zur Überforderung der Eltern (vgl. Hurrelmann / Bründel 2003, S.193). Familien benötigen deshalb besonders flexible Kinderbetreuung, Unterstützung in alltäglichen Situationen und finanzielle Unterstützung (vgl. Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend 2007, S.2).

2.1 Aufgaben und Ziele der Familienpolitik

2.1.1 Kinderbetreuung

Die Familienpolitik ist darauf ausgerichtet Betreuungsmöglichkeiten für Kinder zu verbessern. Kindergärten und Kinderkrippen sollten länger geöffnet haben und flexibel bezüglich der Berufe der Eltern sein (vgl. Hurrelmann / Bründel 2003, S.195). Besonders die Betreuung für Kinder unter drei Jahren sollte verbessert werden. Bei der Betreuung geht es aber nicht nur darum, genügend Plätze für alle Kinder zu schaffen, sondern vor allem darum, den pädagogischen und sozialen Bedürfnissen der Kinder gerecht zu werden (vgl. Dettling 1991, S. 255). Der Ausbau der Kinderbetreuung ist besonders wichtig, weil dadurch die Bildungschancen der Kinder erhöht werden und eine gute Kinderbetreuung wesentliche Grundlage für die Vereinbarkeit von Familie und Beruf ist. Um die Kinderbetreuung zu verbessern, gibt es seit 2005 ein neues Gesetz (TAG), zum qualitätsvollen und bedarfsgerechten Ausbau der Tagesbetreuung, vor allem für Kinder unter drei Jahren (vgl. Bundesministerium für Familien, Senioren, Frauen und Jugend 2006, S.15f). Außerdem verfolgt die Familienpolitik das Ziel, die Betreuung im Haushalt auf eine legale Art und Weise geschehen zu lassen (vgl. Hurrelmann / Bründel 2003, S. 195).

2.1.2 Unterstützung für Familien in Krisensituationen

Benachteiligte Familien sind besonders auf Unterstützung angewiesen. Dies betrifft zum Beispiel Familien in denen es einen Todesfall gab, oder Familien mit Krankheiten bzw. Behinderungen und Alleinerziehende. Auch die Arbeitslosigkeit kann zu einem belastenden Problem für die gesamte Familie werden (vgl. Hurrelmann / Bründel 2003, S.197). In Deutschland gibt es immer mehr Alleinerziehende, überwiegend Frauen, diesen Familien droht eine Verarmung. Spezielle Unterstützung brauchen vor allem Familien mit behinderten Kindern. Es ist zum Beispiel auch wünschenswert, dass behinderte Kinder besser in Kindergärten integriert werden. Selbst wenn es nicht möglich ist alle zu integrieren, sollte man zumindest versuchen eine größtmögliche Anzahl zu integrieren (vgl. Schmalz- Jacobsen 1991, S. 258). Auch misshandelte Kinder benötigen Unterstützung, zum Beispiel durch den Ausbau von Beratungseinrichtungen, weil Kinder die Traumas aufarbeiten müssen. Außerdem können durch gezielte Unterstützung Gewalttaten verringert werden (Hurrelmann / Bründel 2003, S.197f).

2.1.3 Unterstützung für Familien mit mehreren Kindern

Spezielle Unterstützung brauchen Familien mit mehreren Kindern, diese Familien dürfen nicht benachteiligt werden. Sie haben oft finanzielle Probleme und sind deshalb besonders auf Unterstützung angewiesen (vgl. Hurrelmann / Bründel 2003, S.195f). Eltern sollten von den zusätzlichen Kosten entlastet werden.

2.1.4 Unterstützung für Migrationsfamilien

Ebenso Familien mit Migrationshintergrund benötigen oft dringend Unterstützung. Für eine bessere Integration gibt es einige Angebote, wie beispielsweise Sprachkurse für ausländische Mütter und auch für die Kinder. Durch solche Angebote wird versucht, die Bildungschancen für ausländische Kinder zu erhöhen (vgl. Bundesministerium für Familien, Senioren, Frauen und Jugend 2007, S. 30). Es gibt auch Kochkurse für ausländische Frauen. Des Weiteren gibt es in manchen Städten Seminare für Eltern von ausländischen Kindern. Pädagogen oder Psychologen geben in solchen Seminaren hilfreiche Tipps für die Bewältigung von Problemen, beispielsweise von Schulproblemen, oder allgemeine Erziehungsprobleme und versuchen insgesamt eine bessere Integration zu ermöglichen.

[...]

Ende der Leseprobe aus 13 Seiten

Details

Titel
Familienpolitik - Unterstützung für Familien und Kinder
Hochschule
Universität Augsburg
Veranstaltung
Sozialisationsbedingungen in Kindheit und Jugend
Note
1,0
Autor
Jahr
2007
Seiten
13
Katalognummer
V139392
ISBN (eBook)
9783640491933
ISBN (Buch)
9783640491841
Dateigröße
448 KB
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Familienpolitik, Unterstützung, Familien, Kinder
Arbeit zitieren
Kevser Ekin (Autor), 2007, Familienpolitik - Unterstützung für Familien und Kinder, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/139392

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