Diese Seminararbeit gibt einen kurzen Überblick und dient als guter Einstieg in das Thema "SAP Business Workflow", das heißt die Implementierung von Prozessen, Prozessmodellen und daraus resultierende Workflows in SAP. Die Geschwindigkeit, in der ein Unternehmen in der Lage ist zu arbeiten, bestimmt heutzutage einen Großteil seines Erfolges. Deshalb ist es der Wille vieler Unternehmer, die Geschwindigkeit der Prozesse seiner Unternehmung zu beschleunigen. Eine Möglichkeit Prozesse zu beschleunigen ist, diese zu automatisieren.
Die Einführung einer workflowgesteuerten Umgebung in SAP kann einen hohen Aufwand bedeuten. Obwohl das SAP-System bereits viele integrierte Workflows mit sich bringt, sind zumeist doch noch umfangreiche Anpassungen nötig. Durch ein effektives Workflow Management lassen sich die entsprechenden Geschäftsprozesse reibungslos, teilweise automatisiert und zusätzlich kosteneffizient gestalten und in die Software implementieren.
Inhaltsverzeichnis
1 EINLEITUNG
2 ABGRENZUNG
2.1 PROZESS
2.2 WORKFLOW
3 ABBILDUNG VON WORKFLOWS IN SAP-SYSTEMEN
4 FAZIT
5 AUSBLICK
6 LITERATURVERZEICHNIS
Zielsetzung & Themen
Diese Seminararbeit untersucht die Möglichkeiten und die praktische Umsetzung der Prozessautomatisierung mittels SAP-Systemen. Das primäre Ziel ist es, den Nutzen von Workflow-Management aufzuzeigen und den Weg von der Prozessidentifikation bis zur technischen Implementierung in der SAP-Umgebung zu erläutern.
- Grundlagen und Definitionen von Geschäftsprozessen und Workflows
- Analyse der monetären und nicht-monetären Nutzeffekte von Workflow-Management-Systemen
- Technische Integration von Workflows in SAP-Systeme mittels SAP Business Workflow
- Einsatz des Workflow Builders als zentrales Werkzeug zur Erstellung und Konfiguration
- Verbindung von externen Prozessmodellierungswerkzeugen (z. B. ARIS) mit der SAP-Welt
Auszug aus dem Buch
3 Abbildung von Workflows in SAP-Systemen
Wie bereits oben beschrieben sollen Workflows der automatisierten Ausführung von Prozessen bzw. Teilprozessen in einem Unternehmen dienen. Die Standardsoftware SAP bietet durch sein Workflow Management eine Unterstützung bei der schnellen und transparenten Implementierung von automatischen Prozessen.13
SAP bietet dafür den so genannten SAP Business Workflow. „Mit Business Workflows lassen sich betriebswirtschaftliche Geschäftsprozesse leicht definieren, selbst wenn diese noch nicht im SAP-System abgebildet sind. Die Möglichkeiten reichen von einem simplen Freigabe- bzw. Genehmigungsverfahren, bis die komplexe, abteilungsübergreifende Anlegen von Materialstämmen. Vorgänge, die regelmäßig wiederholt werden oder ein Geschäftsprozess, der mehrere Bearbeiter benötigt, sind besonders effiziente Anwendungsbereiche für SAP Business Workflow. Es lässt sich aber auch einsetzen, wenn Dinge auftreten, die nicht erwartet werden. Eine Vielzahl von Workflows sind bereits als Vorlagen in SAP enthalten. Sie lassen sich ohne großen Aufwand implementieren. SAP Business Workflow bedient sich bereits vorhandenen Transaktionen und ändert die Funktionen der Software nicht. Vorhandene Funktionen können zu neuen Geschäftsprozessen zusammengefügt werden, die Steuerung erfolgt dann durch das Workflow-System.14
Ziel ist es das Automatisierbare aus den Prozessen einer Unternehmung zu identifizieren um es dann, in Abhängigkeit mit dem SAP-System und dem dahinterstehenden Rollenkonzept jeweils als einzelne Aufgaben zu integrieren.
Aus dem Prozess werden zunächst einzelne Aufgaben herauskristallisiert. Dieser werden wiederum zu Workflows zusammengefasst. Zur Implementierung in das SAP-System wird der Workflow, zur Laufzeit, dann wieder in einzelne Workitems zerlegt.15
Zusammenfassung der Kapitel
1 EINLEITUNG: Die Einleitung beleuchtet die strategische Bedeutung von Prozessgeschwindigkeiten und führt in die Thematik der Automatisierung durch ERP-Systeme, speziell SAP, ein.
2 ABGRENZUNG: Dieses Kapitel definiert die grundlegenden Begriffe Prozess und Workflow, um das theoretische Verständnis für die nachfolgenden technischen Ausführungen zu schaffen.
3 ABBILDUNG VON WORKFLOWS IN SAP-SYSTEMEN: Hier erfolgt die detaillierte Darstellung der Funktionsweise des SAP Business Workflows sowie der methodische Aufbau von der Modellierung bis zur technischen Implementierung.
4 FAZIT: Das Fazit fasst die Herausforderungen und Notwendigkeiten einer workflowgesteuerten SAP-Umgebung im Kontext der zunehmenden Digitalisierung zusammen.
5 AUSBLICK: Der Ausblick diskutiert Trends wie künstliche Intelligenz und deren zukünftigen Einfluss auf die Automatisierung von Geschäftsabläufen in ERP-Systemen.
6 LITERATURVERZEICHNIS: Auflistung der verwendeten Quellen und Literatur für diese Seminararbeit.
Schlüsselwörter
SAP, Workflow, Geschäftsprozess, Prozessautomatisierung, SAP Business Workflow, Workflow Builder, ERP-System, Workflow-Management-System, Digitalisierung, Prozessmodellierung, HANA, Business Object Repository, Workitems, Automatisierungseffekte, Business Workplace
Häufig gestellte Fragen
Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?
Die Arbeit beschäftigt sich mit der automatisierten Abbildung und Implementierung von Geschäftsprozessen in SAP-Systemen unter Nutzung des SAP Business Workflows.
Was sind die zentralen Themenfelder der Publikation?
Zu den Kernbereichen zählen die theoretische Abgrenzung von Prozessen und Workflows, die Vorteile von Workflow-Management-Systemen sowie die praktische Anwendung von SAP-Werkzeugen zur Prozessabbildung.
Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?
Ziel ist es aufzuzeigen, wie Unternehmen ihre Prozesse durch SAP-Workflows effizienter gestalten und durch Automatisierung sowohl monetäre als auch nicht-monetäre Vorteile erzielen können.
Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?
Die Arbeit basiert auf einer Literaturanalyse und der strukturierten Darstellung technischer Funktionsweisen von SAP-Standardlösungen zur Workflow-Modellierung.
Was wird im Hauptteil behandelt?
Der Hauptteil widmet sich der konkreten technischen Unterstützung durch SAP, erklärt den Workflow-Builder und beschreibt, wie externe Modelle (z. B. aus ARIS) in die SAP-Umgebung integriert werden können.
Welche Schlüsselbegriffe charakterisieren die Arbeit?
Wichtige Begriffe sind SAP Business Workflow, Workflow-Management, Prozessautomatisierung, ERP-Software, Workitems und Business Object Repository.
Welche Rolle spielt der "Workflow Builder" in SAP?
Der Workflow Builder dient als grafisches zentrales Werkzeug, in dem Workflow-Definitionen erstellt, bearbeitet, getestet und veröffentlicht werden.
Wie unterscheidet der Autor zwischen monetären und nicht-monetären Nutzeffekten?
Monetäre Effekte werden durch direkte Zeit- und Transportkostenersparnisse gemessen, während nicht-monetäre Effekte primär in einer erhöhten Transparenz und verbesserter Auskunftsfähigkeit bestehen.
Welchen Ausblick gibt der Autor hinsichtlich künstlicher Intelligenz?
Es wird prognostiziert, dass ERP-Systeme in Zukunft zunehmend selbstständig entscheiden werden, welche Prozesse automatisiert werden, unterstützt durch Technologien wie die Cloud-Plattform HANA.
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- Philipp Euker (Author), 2017, Workflows in SAP-Systemen. Abgrenzung von Prozess und Workflow, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1393954