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Klassische Archäologie in Datenbanken und im Internet

Title: Klassische Archäologie in Datenbanken und im Internet

Term Paper , 2005 , 33 Pages , Grade: 1,0

Autor:in: M.A. Kathrin Theilig (Author)

Library Science, Information- / Documentation Science
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Nicht besonders viele Menschen in Deutschland und anderswo studieren Klassische Archäologie. Gerade daher verwundert es, dass doch so viele und vor allem ausführliche Angebote im Internet bereit stehen. Ich führe dies zum einen auf die Interdisziplinarität des Faches zurück. Die Klassische Archäologie hat etwas mit den Fächern Alte Geschichte, Philologie oder auch der Kunstgeschichte zu tun und verschmilzt mit diesen. Daher ist auch eine direkte Trennung von den archäologischen Themen zu kunstgeschichtlichen etc. nicht ganz einfach.
Zum zweiten glaube ich, dass sich auch Laien für dieses Thema interessieren. Allein wenn man im Urlaub nach Italien oder Griechenland fährt, wird man unweigerlich mit dieser Epoche konfrontiert.

Besonders wichtig für die Ausbildung zum Archäologen selbst sind Abbildungen der verschiedensten Objekte, sowie Vorlagen diverser antiker Texte und anderes Anschauungsmaterial. Zum einen sollen die Studierenden des Fachs in einigen Jahren selbst mit derartigen Objekten arbeiten, auf der anderen Seite aber ist es unmöglich die Originale zu beschaffen oder zu den Schauplätzen zu reisen. Daher sind solche Projekte für die Archäologieausbildung besonders wichtig.

Ein anderer Vorteil der Datenbanken ist, dass man nicht unzählige Fachpublikationen wälzen muss, um zu einem Ergebnis zu kommen. Bilder und Texte können mittels Suchanfragen einfach gefunden und eingearbeitet werden. Die Möglichkeiten, die einem bei der Suche selbst zur Verfügung stehen, verlocken direkt nie wieder in ein Buch zu sehen… Gegenüber den Bibliotheken sind CD-Roms oder Datenbestände auf dem PC/im Internet viel kompakter und sparen eine Menge Platz. Die Qualität ist darüber hinaus auch nach der fünften Kopie nicht beeinträchtigt und einen Verlust möglicher Zeitschriften oder Artikel gibt es nicht. Andererseits sollte man das Buch an der Universität nicht vernachlässigen, da gerade die neuesten Erkenntnisse meist nicht in den Online- Publikationen stehen. Wer seine Arbeit außerdem gewissenhaft macht, nutzt sowohl Online- Publikationen als auch die gedruckten Ausgaben. Sieht man das Ganze also von dieser Warte, sind die Datenbanken nur ein weiteres Objekt in der Fülle von Publikationsmöglichkeiten, die uns heute zur Verfügung stehen. Damit nimmt aber auch die Unübersichtlichkeit zu. Wichtigste Regel ist also weiterhin, sich einen durchdachten Plan über das Vorgehen zu erarbeiten…

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1. EINLEITUNG

2. RECHERCHE

2.1. CD-Roms der UB

2.1.1. DYABOLA

2.1.2. L`Année Philologique (Aph)

2.1.3. GNOMON

2.1.4. Arts & Humanities Citation Index (AHCI)

2.2. andere altertumswissenschaftliche CD-Roms

2.3. Suche im Internet

2.3.1. Erfolgreiche Suche und Übersichten

2.3.2. Sondersammelgebiet

2.3.3. Rezensionen und Bibliografien

2.3.4. Zeitschriften

2.3.5. Text- und Bilddatenbanken

2.3.6. Weiteres Nützliches im WWW

3. SCHLUSSWORT

4. LITERATUR

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit untersucht die Verfügbarkeit und Nutzbarkeit von fachspezifischen Datenbanken, Internetportalen und digitalen Ressourcen für den Bereich der Klassischen Archäologie, um Studierenden eine Orientierungshilfe für die wissenschaftliche Recherche zu bieten.

  • Recherchestrategien für CD-ROM-Datenbanken und Web-Ressourcen
  • Evaluation archäologischer Fachdatenbanken (z.B. DYABOLA, GNOMON)
  • Vergleich von Internet-Katalogen und Suchmaschinen für altertumswissenschaftliche Themen
  • Nutzung von digitalen Text- und Bildsammlungen für das Studium
  • Methodik der effektiven Literatur- und Quellenrecherche

Auszug aus dem Buch

2.1.1. DYABOLA

(“DYnamisch Anwachsende DatenBank zu den Objekten und zur Literatur der Altertums- und Kunstwissenschaften“). Hierbei handelt es sich wohl um die wichtigste bibliografische Datenbank in der Archäologie. Häufig wird mit der Bezeichnung Dyabola aber nur der Realkatalog des Deutschen Archäologischen Instituts in Rom bezeichnet, der die größte Datenbank des Projekts DYABOLA darstellt.

Eine gedruckte Form gibt es bereits seit 1886 (unselbständig im „Archäologischen Anzeiger“ und selbstständig seit 1914) unter dem Titel „Archäologische Bibliographie“. Aber auch hier ist nur ein kleiner Teil des gesamten Bestandes zu finden und die Suche erfolgt lediglich über den Autor und Schlagwörter. Der Druck wurde 1996 eingestellt und durch eine bibliografische Datenbank ersetzt.

Auch die Online- Version, die aber leider nur mit Passwort zugänglich ist (http://www.db.dyabola.de, Zugang: www.dyabola.de), stellt den aktuellen bibliografischen Bestand des Sachkataloges („Realkataloges“) zur Verfügung. Verzeichnet findet man hier die altertumswissenschaftlichen Bestände mit einem Berichtszeitraum ab 1956 (derzeit bis August 2004) mit etwa 220.000 Titeln und 28.000 Rezensionen, die unter formalen und sachlichen Kriterien verzeichnet sind.

Die CD-Rom Ausgabe gibt es jährlich neu. Auf den Rechnern der HU findet man derzeit die Version von April 2003. Die Datenbank ist nicht ganz einfach zu bedienen, da sie noch auf der alten DOS- Version basiert und mit der Tastatur zu bedienen ist. Die Oberfläche überrascht daher eher durch ihre Eintönigkeit und ist von dieser Warte betrachtet nicht sonderlich zu empfehlen. Für das Studium der Archäologie ist sie aber unerlässlich und da keine aktuellen gedruckten Versionen mehr vorliegen, müssen Archäologen wohl auch weiterhin damit arbeiten. Trotz allem ist sie ein unverzichtbares Hilfsmittel, wenn man sich mit archäologischen Publikationen auseinandersetzen muss.

Zusammenfassung der Kapitel

1. EINLEITUNG: Darstellung der Zielsetzung der Arbeit, eine Bestandsaufnahme von Datenbanken und Web-Ressourcen für das Fach Klassische Archäologie durchzuführen.

2. RECHERCHE: Detaillierte Analyse und Evaluierung von CD-ROM-Datenbanken, Internetkatalogen, Fachzeitschriften sowie Text- und Bildsammlungen für den archäologischen Studienalltag.

3. SCHLUSSWORT: Fazit zur Relevanz digitaler Medien für die archäologische Ausbildung und Betonung der Notwendigkeit einer durchdachten Suchstrategie im Studium.

4. LITERATUR: Verzeichnis der in der Arbeit herangezogenen Fachliteratur und Einführungsbücher zur Internetrecherche.

Schlüsselwörter

Klassische Archäologie, Datenbankrecherche, CD-ROM, Internet-Ressourcen, Fachbibliografie, Wissenschaftliche Recherche, Digitale Medien, Archäologische Literatur, Suchstrategie, Altertumswissenschaften, Volltextdatenbanken, Bildarchive, Wissenschaftliche Ausbildung, Online-Kataloge, Fachzeitschriften.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit der Identifikation und Evaluation digitaler Informationsquellen (Datenbanken, Internetseiten, CD-ROMs) für das Studium der Klassischen Archäologie.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Im Zentrum stehen die archäologische Literaturrecherche, der Zugang zu antiken Texten und Bildern sowie die Nutzung von altertumswissenschaftlichen Portalen im Internet.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Ziel ist es, Studierenden einen fundierten Überblick über verfügbare wissenschaftliche Datenbanken zu geben und effektive Strategien für die Internetrecherche in diesem speziellen Fachbereich zu vermitteln.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Autorin wendet eine praxisorientierte Recherche-Methodik an, bei der sie verschiedene Datenbanken und Portale anhand einer standardisierten Suchanfrage (Suche nach einem Dozenten des Instituts) vergleicht.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die Analyse von CD-ROM-Datenbanken (z.B. DYABOLA, GNOMON) und die Suche im Internet, unterteilt in Kataloge, Rezensionen, Fachzeitschriften sowie Text- und Bildsammlungen.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit wird durch Begriffe wie Klassische Archäologie, Datenbankrecherche, digitale Medien und wissenschaftliche Suchstrategien charakterisiert.

Warum wird DYABOLA als so wichtig eingestuft?

DYABOLA wird als wichtigste bibliografische Datenbank der Archäologie bezeichnet, da sie den Realkatalog des Deutschen Archäologischen Instituts in Rom digitalisiert abbildet.

Welche Rolle spielt die Interdisziplinarität in der Arbeit?

Die Autorin betont, dass Klassische Archäologie eng mit Fächern wie Alter Geschichte, Philologie und Kunstgeschichte verschmilzt, weshalb die Recherche oft interdisziplinäre Datenbanken einbeziehen muss.

Was ist der Vorteil von CD-ROMs gegenüber Büchern laut der Autorin?

CD-ROMs bieten eine Platzersparnis, integrierte Volltextsuche und eine hohe Qualität, die auch nach vielfachem Kopieren nicht abnimmt.

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Details

Title
Klassische Archäologie in Datenbanken und im Internet
College
Humboldt-University of Berlin
Grade
1,0
Author
M.A. Kathrin Theilig (Author)
Publication Year
2005
Pages
33
Catalog Number
V139469
ISBN (eBook)
9783640494187
ISBN (Book)
9783640493906
Language
German
Tags
Klassische Archäologie Einführung Datenbanken Internet
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
M.A. Kathrin Theilig (Author), 2005, Klassische Archäologie in Datenbanken und im Internet, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/139469
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