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Wissenschaftliche Aufarbeitung der eigenen Lesebiografie. Lesekrise trotz positiver Beeinflussung durch die Lesesozialisationsinstanzen

Titel: Wissenschaftliche Aufarbeitung der eigenen Lesebiografie. Lesekrise trotz positiver Beeinflussung durch die Lesesozialisationsinstanzen

Hausarbeit , 2021 , 20 Seiten , Note: 2.0

Autor:in: Yana Klein (Autor:in)

Literaturwissenschaft - Allgemeines
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Zusammenfassung Leseprobe Details

Warum kommt es zu einer Lesekrise trotz positiver Beeinflussung der drei Lesesozialisationsinstanzen und wie lässt sich diese überwinden?
Zunächst werden im Theorieteil, der als Basis für die Aufarbeitung dient, die Begriffe Lesesozialisation und literarische Sozialisation kurz erläutert. Um einen theoretischen Bezug zur Aufarbeitung der Lesebiografie herstellen zu können, wird ebenfalls auf die drei Instanzen der Lese- und literarischen Sozialisation eingegangen. In einem weiteren Schritt werden die unterschiedlichen Lesemodi nach Werner Graf kurz erläutert, um ein Verständnis darüber zu gelangen, aus welcher Motivation Bücher gelesen werden. Der letzte Punkt des Theorieteils erklärt die unterschiedlichen Phasen der Lesesozialisation anhand des Modells von Werner Graf. Im anschließenden Analyseteil wird die gewählte Situation der Lesebiografie im Hinblick auf die Theorie reflektiert und analysiert. Die Arbeit endet mit einem Fazit, in dem die Fragestellung noch einmal aufgegriffen wird und die wichtigsten Erkenntnisse noch einmal kurz zusammengefasst werden.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Lesesozialisation und literarische Sozialisation

3. Die Instanzen der Lese- und literarischen Sozialisation

3.1 Die Familie

3.2 Die Schule

3.3 Die Peers

4. Lesemodi

5. Die Phasen der literarischen Sozialisation

5.1 Die primäre literarische Initiation

5.2 Der Schriftspracherwerb

5.3 Die Phase lustvoller Kinderlektüre

5.4 Die Lesekrise

6. Analyse der Lesebiografie

7. Schluss / Fazit

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht die individuelle Lesesozialisation einer Probandin und analysiert dabei insbesondere das Auftreten einer Lesekrise trotz positiver Einflussnahme durch die zentralen Sozialisationsinstanzen Familie, Schule und Peers.

  • Grundlagen der Lesesozialisation und literarischen Sozialisation
  • Einfluss der Instanzen Familie, Schule und Peers
  • Typisierung verschiedener Lesemodi nach Werner Graf
  • Analyse der Phasen der literarischen Sozialisation
  • Reflexion der eigenen Lesebiografie und Überwindung der Lesekrise

Auszug aus dem Buch

3.1 Die Familie

Die Familie hat den frühesten, langfristigsten und prägendsten Einfluss auf die Lesesozialisation der Kinder und bildet somit die wirkungsvollste Instanz. Das familiäre Umfeld kann das Leseverhalten der Heranwachsenden, lange bevor sie selbst in der Lage sind zu lesen, positiv oder negativ prägen. Verschiedene Faktoren innerhalb der Familie können die Lesemotivation und die kognitive Leistungsfähigkeit der Kinder beeinflussen (vgl. Philipp 2011, S.140f.). Auf diese Faktoren wird im Folgenden genauer eingegangen.

Die Eltern haben ihren Kindern gegenüber eine besondere Vorbildung Funktion. So kann sich das Leseverhalten der Eltern auf das ihrer Kinder auswirken. Kinder, die in einem familiären Umfeld aufwachsen, in dem die Eltern selbst viel lesen, ihren Kindern Lesemedien bereitstellen und mit ihren Kindern eine Anschlusskommunikation über das Gelesene führen, werden oftmals selbst zu Viellesern, im Gegensatz zu denen, die in leseschwachen Familien heranwachsen (vgl. ebd. S.151).

Ein weiterer wichtiger Faktor ist das Vorlesen. Längsschnittliche Studien zeigen, dass sich positive, kindzentrierte und aktive Vorlesesituationen in der Kindheit positiv auf die Lesemotivation in der Grundschule auswirken (vgl. ebd. S. 146ff.). Aber nicht nur das Vorlesen, sondern auch Anhören von Erzählungen über Tonträger, das gemeinsame Singen von Liedern, Ausflüge in Bibliotheken oder Buchhandlungen oder das Nachsprechen von Reimen oder Sprüchen, beeinflussen die literarische Entwicklung eines Kindes (vgl. Philipp 2011, S.97). Mit dem Vorlesen hängt auch die Anschlusskommunikation zusammen. Durch Vorlesegespräche werden die Kinder bereits auf die Schriftsprache vorbereitet (vgl. Graf 2011, S.34f.).

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Die Einleitung stellt die Bedeutung des Lesens heraus und formuliert die zentrale Fragestellung: Warum kommt es zu einer Lesekrise trotz positiver Beeinflussung der drei Lesesozialisationsinstanzen?

2. Lesesozialisation und literarische Sozialisation: Dieses Kapitel definiert und differenziert die beiden Begriffe, wobei für die Arbeit eine Synonymverwendung gewählt wird.

3. Die Instanzen der Lese- und literarischen Sozialisation: Es werden die drei Hauptinstanzen – Familie, Schule und Peers – erläutert, die maßgeblich die Lesesozialisation von Kindern prägen.

4. Lesemodi: Werner Grafs Typisierung von sieben Lesemodi wird vorgestellt, um differenzierte Herangehensweisen an Texte zu verstehen.

5. Die Phasen der literarischen Sozialisation: Kapitel 5 gliedert den Sozialisationsprozess in verschiedene Phasen, von der primären Initiation über den Schriftspracherwerb bis hin zur Lesekrise.

6. Analyse der Lesebiografie: Die theoretischen Modelle werden auf die individuelle Lesebiografie der Probandin angewandt und analysiert.

7. Schluss / Fazit: Das Fazit fasst die Ergebnisse zusammen und bestätigt die Bedeutung der individuellen Ausgestaltung der Sozialisation sowie die Bewältigungsmöglichkeiten von Krisen.

Schlüsselwörter

Lesesozialisation, literarische Sozialisation, Lesekrise, Lesemotivation, Familie, Schule, Peers, Lesemodi, Schriftspracherwerb, Leseverhalten, Lesebiografie, Anschlusskommunikation, Vorlesen, Mediensozialisation, Bildung.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit beschäftigt sich mit der wissenschaftlichen Aufarbeitung der eigenen Lesebiografie einer Literaturstudentin unter besonderer Berücksichtigung des Phänomens der Lesekrise.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die zentralen Felder sind die Bedeutung der Sozialisationsinstanzen (Familie, Schule, Peers), verschiedene Formen der Lesemodi sowie der phasenhafte Verlauf der literarischen Sozialisation.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist es, die Gründe für das Auftreten einer Lesekrise trotz förderlicher Umgebungsfaktoren zu verstehen und zu erklären, wie diese Krise überwunden werden kann.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit nutzt die Analyse der eigenen Lesebiografie basierend auf den Modellen von Werner Graf, um individuelle Erfahrungen theoretisch zu reflektieren.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in einen theoretischen Grundlagenteil zu Grafs Modellen und einen Analyseteil, in dem die eigene Biografie der Probandin auf Basis dieser Theorien untersucht wird.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Zu den Kernbegriffen gehören Lesesozialisation, Lesekrise, Lesemotivation, Lesemodi, Anschlusskommunikation und die prägende Rolle von Familie und Schule.

Warum spielt das Vorlesen eine so wichtige Rolle?

Vorlesen fördert laut Arbeit die Lesemotivation, etabliert Dialogmuster und bereitet Kinder durch die begleitende Anschlusskommunikation auf die Schriftsprache vor.

Wie konnte die Probandin ihre Lesekrise laut Arbeit überwinden?

Die Überwindung gelang durch die Rückbesinnung auf eigene Interessen (intrinsische Motivation) und die Anwendung spezifischer Lesemodi, wie des intimen Lesens und des Lesens zur diskursiven Erkenntnis, unterstützt durch das soziale Umfeld.

Ende der Leseprobe aus 20 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Wissenschaftliche Aufarbeitung der eigenen Lesebiografie. Lesekrise trotz positiver Beeinflussung durch die Lesesozialisationsinstanzen
Hochschule
Universität Bielefeld  (Fakultät für Linguistik und Literaturwissenschaft)
Veranstaltung
Einführung in die Lesesozialisation
Note
2.0
Autor
Yana Klein (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2021
Seiten
20
Katalognummer
V1395100
ISBN (PDF)
9783346940148
ISBN (Buch)
9783346940155
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Lesebiografie, Lesesozialisation, Lesekrise, Literaturwissenschaft, Lesesozialisationsinstanzen
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Yana Klein (Autor:in), 2021, Wissenschaftliche Aufarbeitung der eigenen Lesebiografie. Lesekrise trotz positiver Beeinflussung durch die Lesesozialisationsinstanzen, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1395100
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Leseprobe aus  20  Seiten
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