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Was ist der Mensch?

Konzeptionen der philosophischen Anthropologie Helmuth Plessners und Max Schelers im Vergleich

Título: Was ist der Mensch?

Trabajo Escrito , 2021 , 19 Páginas , Calificación: 1,3

Autor:in: Anonym (Autor)

Filosofía - Teoría (cognición, ciencia, lógica, idioma)
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"Was ist der Mensch?"

In dieser Arbeit soll es um zwei Konzeptionen des Menschen und seiner Stellung in der Welt gehen. Sie ist eine Erläuterung und ein Vergleich der Philosophischen Anthropologie Max Schelers und Helmuth Plessners. Beide sind Autoren des 20. Jahrhunderts und ermöglichen uns somit einen sehr viel aktuelleren Einblick in die Forschung dieses Feldes, als Theorien aus vergangenen Zeiten.

Im Laufe der Arbeit soll geklärt werden, wie Scheler und Plessner die Frage nach der Stellung des Menschen in
der Welt beantworten. Außerdem wird das Verhältnis vom Menschen zum Tier thematisiert, um zu verstehen, wie wir uns von Tieren unterscheiden bzw. was wir mit ihnen gemeinsam haben.

Anhand dieser Untersuchungen soll die Frage geklärt werden, welcher der beiden genannten Philosophen aufgrund ihrer Theorien wohl eher ein Vegetarier bzw. Veganer sein könnte.

Im September 2021 wird in Deutschland die Wahl des 20. Deutschen Bundestages stattfinden. Neben Themen wie Wirtschaft, Pandemie, Bildung und Sozialstaat gibt es ein weiteres großes Problem, welches zu behandeln ist: die Klimakrise. In der Hoffnung diese eindämmen zu können setzen immer mehr Menschen z.B. auf nachhaltigere Alltagsprodukte, E-Mobilität aber auch auf vegetarische bzw. vegane Ernährung.

„Alleine in Deutschland wird die Zahl der Vegetarier auf über sechs Millionen Menschen geschätzt.“ (Leitzmann, 2007) Nachhaltigkeit und die erwiesenermaßen gesündere Lebensweise sind jedoch nicht die einzigen Beweggründe – viele vegetarisch lebende Menschen führen ihre Entscheidung auf ethisch-moralische Argumente zurück. Hierbei sind die meisten Menschen der Überzeugung, es sei Unrecht, Tiere durch z.B. Massentierhaltung Leid zuzufügen und sie letztendlich gar zu töten.

Bereits seit der Antike ist der Verzehr von Tieren ein philosophisch-ethisches Problem. Wenn es doch so viele Menschen ablehnen, diese andere Spezies auszubeuten, wirft das vor allem die Frage auf, ob Tiere sich von uns Menschen, unseren Gefühlen und der Stellung in der Welt unterscheiden. Um dies zu verstehen, bietet es sich an, zunächst seine Stellung als Mensch in der Welt zu verstehen. [...]

Extracto


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Philosophische Anthropologie

3. Max Scheler

3.1 Grundposition und Ansatz

3.2 Der Mensch und seine Stellung in der Welt

3.2.1 Der Gefühlsdrang

3.2.2 Der Instinkt

3.2.3 Das Assoziative Gedächtnis

3.2.4 Die Praktische Intelligenz

3.2.5 Die Geistsphäre

3.3 Zusammenfassung

4. Helmuth Plessner

4.1 Grundposition und Ansatz

4.2 Das Wesen der Grenze und die Positionalität

4.2.1 Die Positionalität der offenen Organisationsform der Pflanze

4.2.2 Die Positionalität der geschlossenen Organisationsform des Tieres

4.2.3 Die exzentrische Positionalität des Menschen

4.3 Die drei Gesetze der Anthropologie

4.3.1 Das Gesetz der natürlichen Künstlichkeit

4.3.2 Das Gesetz der unvermittelten Unmittelbarkeit

4.3.3 Das Gesetz des utopischen Standortes

4.4 Zusammenfassung

5. Unterschiede und Gemeinsamkeiten der philosophischen Anthropologien Schelers und Plessners

6. Zusammenfassung

Zielsetzung und Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht die anthropologischen Konzeptionen von Max Scheler und Helmuth Plessner, um die Frage nach der Sonderstellung des Menschen gegenüber dem Tier zu erörtern und daraus ethische Implikationen für die Ernährung (Vegetarismus/Veganismus) abzuleiten.

  • Historischer Abriss philosophischer Anthropologie
  • Analyse der Anthropologie Max Schelers (Stufenmodell des organischen Lebens)
  • Analyse der Anthropologie Helmuth Plessners (Positionalität und die drei Gesetze)
  • Gegenüberstellung der Ansätze beider Philosophen

Auszug aus der Arbeit

3.1 Grundposition und Ansatz

Am Anfang seines Werkes Die Stellung des Menschen im Kosmos, kritisiert Scheler, der Mensch gäbe kein einheitliches Bild mehr ab. Er sei zerfallen in eine philosophische, naturwissenschaftliche und theologische Lehre, „denen untereinander jegliche Einheit fehlt.“ (Witteriede, 2009, S. 19) Er beanstandet die stetig erweiterte Vielfalt der Fragen, die im Rahmen der Philosophischen Anthropologie gestellt werden, was eine grundlegende Problematisierung des Menschen an sich zu Folge hätte. Der Mensch sei mittlerweile so über das, was er ist, verwirrt, dass er den methodischen Blick auf sich selbst verloren habe. (vgl. Scheler, 1928, S.11) Deshalb sieht Scheler einen dringenden Bedarf in der Philosophischen Anthropologie als „Grundwissenschaft vom Wesen und vom Wesensaufbau des Menschen“ (Witteriede, 2009, S. 20)

Scheler stellt also den Versuch an, den Menschen in den grundlegendsten Zügen seiner Selbst zu beschreiben. Er schreibt: „[...]vom Wesensaufbau des Menschen; von seinem Verhältnis zu den Reichen der Natur (Anorganisches, Pflanze, Tier), [...] von seinem metaphysischen Wesensursprung wie seinen physischen, psychischen und geistigen Anfang in der Welt; von den Kräften, die ihnen bewegen und die er bewegt; von den Grundrichtungen und -gesetzen seiner biologischen, psychischen, geisteswissenschaftlichen und sozialen Entwicklung, sowohl ihren essentiellen Möglichkeiten als ihren Wirklichkeiten.“ (Witteriede, 2009, S. 20).

Das zentrale Anliegen seiner Schrift Die Stellung des Menschen im Kosmos ist die Untersuchung, inwieweit die natursystematische Absetzung des Menschen durch den Wesensbegriff überhaupt gerechtfertigt ist (vgl. Witteriede, 2009, S.21) und hinterfragt somit auch die vermeintliche Sonderstellung des Menschen.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Hinführung zur Thematik der menschlichen Sonderstellung im Kontext von Klimakrise und vegetarischer Ernährung sowie Vorstellung der gewählten Autoren.

2. Philosophische Anthropologie: Definition der Disziplin als empirische Wissenschaft, die den Menschen als biologisches Lebewesen untersucht.

3. Max Scheler: Darstellung von Schelers Stufenmodell des Lebens und seiner Bestimmung des Menschen als geistiges, weltoffenes Wesen.

4. Helmuth Plessner: Erläuterung von Plessners Lehre der Positionalität und den grundlegenden Gesetzen der menschlichen Existenz.

5. Unterschiede und Gemeinsamkeiten der philosophischen Anthropologien Schelers und Plessners: Systematischer Vergleich der Ansätze beider Philosophen hinsichtlich ihrer Methode und ihrer Sicht auf das Mensch-Tier-Verhältnis.

6. Zusammenfassung: Synthese der Ergebnisse und Reflexion über die ethischen Konsequenzen beider Theorien für die Lebensführung.

Schlüsselwörter

Philosophische Anthropologie, Max Scheler, Helmuth Plessner, Stufenmodell, Positionalität, Geistsphäre, Mensch-Tier-Verhältnis, Vegetarismus, Veganismus, Exzentrische Positionalität, Wesensaufbau, Leib-Seele-Problem, Natur, Geist, Biologische Anthropologie.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in der Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit untersucht die anthropologischen Theorien von Max Scheler und Helmuth Plessner, um das Wesen des Menschen und seine Abgrenzung zum Tier zu bestimmen.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die zentralen Felder sind die Philosophische Anthropologie, der Vergleich zwischen menschlichem und tierischem Leben sowie ethische Überlegungen zur menschlichen Lebensführung.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?

Das Ziel ist es, Schelers und Plessners Ansätze zu vergleichen und zu klären, welche der Theorien eher eine vegane oder vegetarische Lebensweise begründen könnte.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es handelt sich um eine vergleichende ideengeschichtliche Analyse der anthropologischen Hauptwerke beider Autoren.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Im Hauptteil werden Schelers Stufenmodell des Psychischen und Plessners Gesetze der Anthropologie im Detail analysiert und gegenübergestellt.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Philosophische Anthropologie, Positionalität, Geistsphäre, Max Scheler, Helmuth Plessner, Mensch-Tier-Verhältnis.

Wie definiert Max Scheler die Sonderstellung des Menschen?

Scheler definiert den Menschen durch seine Fähigkeit zur Geistsphäre, die ihn als einziges Wesen dazu befähigt, „nein“ zu sagen und weltoffen zu handeln.

Was versteht Helmuth Plessner unter der exzentrischen Positionalität?

Sie beschreibt die Fähigkeit des Menschen, sich als Körper zu erleben, im Körper zu sein und sich gleichzeitig als Beobachter von außen zu reflektieren.

Welchen Einfluss haben die Theorien auf die Ernährungsfrage?

Die Arbeit stellt fest, dass beide Philosophen eine moralische Relevanz des Mitgeschöpfes Tier anerkennen, wobei Plessners Fokus auf der bewussten Abgrenzung zu anderen Lebensformen liegt.

Final del extracto de 19 páginas  - subir

Detalles

Título
Was ist der Mensch?
Subtítulo
Konzeptionen der philosophischen Anthropologie Helmuth Plessners und Max Schelers im Vergleich
Universidad
http://www.uni-jena.de/  (Institut für Phiosophie)
Curso
Philosophische Anthropologie - Hauptseminar
Calificación
1,3
Autor
Anonym (Autor)
Año de publicación
2021
Páginas
19
No. de catálogo
V1395528
ISBN (PDF)
9783346944757
ISBN (Libro)
9783346944764
Idioma
Alemán
Etiqueta
Philosophie Anthropologie Plessner Scheler Philosphische Anthropologie Veganismus Vegetarismus Was ist der Mensch?
Seguridad del producto
GRIN Publishing Ltd.
Citar trabajo
Anonym (Autor), 2021, Was ist der Mensch?, Múnich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1395528
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