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Musik als Brücke. Relevanz des musikpädagogischen Konzepts nach Franz Amrhein für die Regelschule

Title: Musik als Brücke. Relevanz des musikpädagogischen Konzepts nach Franz Amrhein für die Regelschule

Term Paper , 2020 , 14 Pages , Grade: 1,0

Autor:in: Anonym (Author)

Pedagogy - Orthopaedagogy and Special Education
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Musik wurde und wird in den unterschiedlichsten Kontexten als Phänomen mit verschiedenen Eigenschaften und Funktionen gesehen und scheint nach wie vor diverse Effekte auf Lebewesen zu haben.

Obwohl die grundsätzliche Frage nach dem Potenzial des Konzeptes Franz Amrheins für die Regelschule als offensichtliche Frage von größerem Interesse sein könnte, musste, um zu einer abschließenden Beantwortung der genannten Untersuchungsfrage kommen zu können, die Relevanz im Zentrum der Untersuchung stehen. Ebenso wenig konnte aus demselben Grund nicht im angemessenen Rahmen auf die sogenannte "Inklusionsdebatte" in Deutschland eingegangen werden, die im gegebenen Kontext zentral im Raum zu stehen scheint.

Zunächst erfolgt die Vorstellung der wesentlichsten Aspekte des Konzeptes. Anschließend wird dann die Relevanz für die Regelschule indirekt verdeutlicht, indem der ausgewählte Betrachtungsaspekt Digitalisierung mit seinen Herausforderungen im gegebenen Rahmen dieser Arbeit genannt und im Kontext relevante (Schul-)politische Maßnahmen vorgestellt werden. Daraufhin wird die Relevanz durch die Untersuchung nach schulformübergreifenden pädagogischen Anknüpfungspunkten aufgezeigt. Zur Unterstreichung der Dringlichkeit bzw. der Relevanz, wird die Entwicklung des Bedarfes an Förderschulen ab 2008 dargestellt, sowie eine Aussage zur tendenziellen Schulentwicklung gemacht. Abschließend erfolgt dann die finale Beantwortung der Frage nach der Relevanz des musikpädagogischen Konzepts aus der Förderschule nach Franz Amrhein für die Regelschule auf Grundlage der gewonnenen Erkenntnisse.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Die Relevanz für die Regelschule

2.1. Digitalisierung und die Formulierung von Kompetenzen

2.2 Pädagogische Anknüpfungspunkte

3. Die Entwicklung des Bedarfes an Förderschulen, zur Tendenz der Schulentwicklung

4. Fazit

5. Literaturverzeichnis

Zielsetzung & Schwerpunkte

Die vorliegende Arbeit untersucht die Relevanz des sonderpädagogischen Konzepts „Musik als Brücke“ von Franz Amrhein im Kontext der heutigen Regelschule. Dabei wird insbesondere geprüft, inwieweit das aus der Förderschulpädagogik stammende Konzept allgemeine Kompetenzen fördert, die über den musikalischen Bereich hinaus Bedeutung für das Erleben und Handeln von Schülerinnen und Schülern haben.

  • Analyse des musikpädagogischen Konzepts nach Franz Amrhein
  • Untersuchung der Bedeutung von Kompetenzerwerb im Kontext der Digitalisierung
  • Identifikation schulformübergreifender pädagogischer Anknüpfungspunkte
  • Betrachtung der statistischen Entwicklung des sonderpädagogischen Förderbedarfs seit 2008
  • Diskussion des Konzepts im Hinblick auf inklusive Bildungstendenzen

Auszug aus dem Buch

2. Das Musikpädagogische Konzept nach Franz Amrhein

Grundlegend umfasst Franz Amrheins Konzept, verstanden als Weiterentwicklung und Konkretisierung des musiktherapeutischen Ansatzes nach Werner Probst für Menschen mit Behinderungen, fünf Schritte, die im Folgenden näher erläutert werden: Die subjektive und objektive musikalische Realität, die Sensomotorik, die Förderung der Bewegungs-, Wahrnehmungs-, Ausdrucks- und Kommunikationsfähigkeit, Kriterien für die Aneignung des Inhalts Musik, sowie methodische Prinzipien und die Rolle der Lehrkraft (Vgl. Amrhein, 2000, S. 24).

Subjektive und objektive musikalische Realität meint nach Amrhein im Wesentlichen eine klare Konkretisierung und Trennung von musikalischen Bedürfnissen und Fähigkeiten von Schüler*innen mit konkreten entwicklungsfördernden Zielen und Methoden, als subjektive Realität, und den musikalischen Aspekten als objektive Realität musikalischer Förderung auf der anderen Seite, die untrennbar seien (vgl. ebd.).

Sensomotorik umfasse nach Franz Amrhein ein Zusammenspiel von sensorischen (afferenten) und motorischen (efferenten) Nerven im Zusammenspiel auf sensorischen und motorischen Zentren des Gehirns, welche als Kategorie verstanden werden könnten, die Schüler*innen stärkt und mit Musik verbinde (vgl. ebd.). Nach Amrhein agieren die physiologischen Gegebenheiten als primär bedingend für die Psyche, bei der ein sensomotorischer Balancezustand angestrebt werde. Sei dieser Balancezustand gestört führe dies zu u.a. zu Aggressionen (vgl. ebd.).

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Die Einleitung führt in das Phänomen Musik als „Brücke“ ein und formuliert die Forschungsfrage, ob das Konzept von Franz Amrhein Relevanz für die allgemeine Regelschule besitzt.

2. Die Relevanz für die Regelschule: Dieses Kapitel prüft Verknüpfungsmöglichkeiten des Konzepts mit modernen bildungspolitischen Anforderungen, insbesondere unter dem Aspekt der Digitalisierung und gesamtpädagogischer Kompetenzanforderungen.

2.1. Digitalisierung und die Formulierung von Kompetenzen: Hier wird der Einfluss der Digitalisierung auf schulische Lernprozesse analysiert und der Fokus auf einen kompetenzorientierten Unterricht als moderne Bildungsanforderung herausgearbeitet.

2.2 Pädagogische Anknüpfungspunkte: Das Kapitel konkretisiert, wie Amrheins Lernfelder direkt zur Förderung allgemeiner Fähigkeiten wie Ausdruck, Kontaktfähigkeit und Empathie beitragen können.

3. Die Entwicklung des Bedarfes an Förderschulen, zur Tendenz der Schulentwicklung: Eine Auswertung statistischer Daten zeigt den Anstieg des sonderpädagogischen Förderbedarfs und leitet daraus die Dringlichkeit für inklusive Konzepte im Bildungssystem ab.

4. Fazit: Das Fazit fasst die Untersuchungsergebnisse zusammen und bestätigt die Relevanz des Konzepts für die Regelschule als Beitrag zur individuellen Kompetenzförderung.

5. Literaturverzeichnis: Auflistung aller verwendeten Quellen, Berichte und Referenzrahmen, die der Arbeit zugrunde liegen.

Schlüsselwörter

Musikpädagogik, Franz Amrhein, Regelschule, Sonderpädagogik, Inklusion, Kompetenzförderung, Sensomotorik, Musik als Brücke, Digitalisierung, Bildungsreform, Förderschwerpunkte, Schulentwicklung, Förderbedarf, Lernfelder, Musikunterricht

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser wissenschaftlichen Arbeit grundlegend?

Die Arbeit untersucht das musikpädagogische Konzept von Franz Amrhein und erforscht, ob dessen Methoden, die ursprünglich für die Förderschule entwickelt wurden, auch für das Regelschulsystem relevant und nutzbar sind.

Was sind die zentralen Themenfelder der Publikation?

Die Schwerpunkte liegen auf der Schnittstelle zwischen sonderpädagogischen Ansätzen und dem allgemeinen Bildungssystem, dem Kompetenzerwerb im digitalen Zeitalter sowie der Entwicklungstendenz inklusiver Bildung.

Welches primäre Ziel verfolgt die Forschungsarbeit?

Das Ziel ist es, die Relevanz des Konzepts „Musik als Brücke“ zu bewerten und aufzuzeigen, wie dieses zur Förderung allgemeiner menschlicher Fähigkeiten in Regelschulen beitragen kann.

Welche wissenschaftliche Methode wird in der Arbeit verwendet?

Es handelt sich um eine theoretische Auseinandersetzung, die auf der Analyse von Fachliteratur, bildungspolitischen Leitfäden und statistischen Berichten des KMK basiert.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die Vorstellung von Amrheins Konzept, eine Auseinandersetzung mit modernen Kompetenzforderungen sowie eine Analyse der statistischen Entwicklung des Förderbedarfs in Deutschland.

Welche Schlagworte charakterisieren die Arbeit am besten?

Die zentralen Begriffe sind Musikpädagogik, Inklusion, Kompetenzorientierung und der sonderpädagogische Förderbedarf.

Wie definiert der Autor das Konzept der „Musikalischen Bewegung“?

Nach Amrhein ist die musikalische Bewegung eine physische Veränderung durch die Musik, die gleichzeitig einen affektiven Wandel des Körpergefühls bewirkt.

Welche Rolle spielt die „Sensomotorik“ innerhalb des Konzepts von Franz Amrhein?

Die Sensomotorik wird als Schlüsselfunktion verstanden, da sie als Verbindung zwischen sensorischen und motorischen Hirnprozessen die Psyche des Kindes stabilisiert und eine Basis für weiteres Lernen bildet.

Warum wird in der Arbeit die Digitalisierung thematisiert?

Die Digitalisierung dient als relevantes Beispiel für die aktuellen Herausforderungen an Schulen, um zu verdeutlichen, dass Kompetenzorientierung heute eine zentrale bildungspolitische Anforderung ist, an die Amrheins Modell anschließen kann.

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Details

Title
Musik als Brücke. Relevanz des musikpädagogischen Konzepts nach Franz Amrhein für die Regelschule
College
University of Cologne  (Institut für Musikpädagogik)
Course
Einführung in die Musikpädagogik (Lehramt)
Grade
1,0
Author
Anonym (Author)
Publication Year
2020
Pages
14
Catalog Number
V1395565
ISBN (PDF)
9783346945594
ISBN (Book)
9783346945600
Language
German
Tags
Musik Musikpädagogik Pädagogik Franz Amrhein Konzept
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Anonym (Author), 2020, Musik als Brücke. Relevanz des musikpädagogischen Konzepts nach Franz Amrhein für die Regelschule, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1395565
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