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Ansätze zur Bestimmung einer optimalen Granularität von Diensten in einer Service Orientierten Architektur

Title: Ansätze zur Bestimmung einer optimalen Granularität von Diensten in einer Service Orientierten Architektur

Diploma Thesis , 2009 , 79 Pages , Grade: 1,3

Autor:in: Ralf Allroggen (Author)

Computer Science - Commercial Information Technology
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Service Orientierte Architekturen (SOA), stellen eine wesentliche Voraussetzung für eine Prozessautomatisierung dar.
Dabei geht es weiterhin auch darum, die Vielzahl unterschiedlicher Software-basierter Anwendungen in einem Unternehmen zu reduzieren, bzw. in die Geschäftsprozesse sinnvoll zu integrieren. Allerdings müssen SOA eine erkennbare Rentabilität aufweisen, damit sie einen Nutzen bringen7.
Doch leider bleibt dieser Nutzen oftmals aus. Viele SOA- Projekte bleiben weit hinter den Erwartungen zurück oder scheitern gänzlich8. Die Gründe hierfür liegen in der unzureichenden Bestimmung der optimalen Granularität der Dienste sowie ihren nichtfunktionalen Eigenschaften.
Bei der Betrachtung von Ansätzen zur Bestimmung der Granularität einer SOA werden zwei zentrale Fragen vorangestellt:
1. Wie kann die optimale Granularität einer Service Orientierten Architektur bestimmt werden?
2. Welche Lösungsansätze, bzw. Konzepte werden zur Bestimmung der Granularität zur Verfügung gestellt?

Hiervon ausgehend ergeben sich weitere Fragestellungen: Warum und wofür ist die Granularität wichtig oder gar entscheidend? Was sind die Einflussfaktoren auf die Granularität? Welche Auswirkungen hat eine unzureichende, bzw. optimale Granularität auf eine SOA? Mit welchen Mitteln wird die Granularität realisiert? Kann Granularität gemessen werden, und wenn ja, wie? Und: Was bedeutet dies für den Erfolg oder Misserfolg in einem Projekt? Eine weitere Fragestellung ist, in wieweit sich ein Dienst hinsichtlich seiner Granularität von einem Modul und/oder einem Objekt unterscheidet.

Um die Bestimmung der Granularität von Diensten Service Orientierter Architekturen in ihrer Breite und Tiefe erörtern zu können, werden die einzelnen Sachverhalte der konzeptionellen Ansätze herausgearbeitet. Hierzu wird zunächst der abstrakte Begriff Granularität genauer bestimmt, Im nächsten Schritt werden die Methoden und Mittel zur Bestimmung der optimalen Granularität aufgezeigt und erläutert. Dabei sollen die Hauptfragestellungen aufgenommen und systematisch und nachvollziehbar behandelt sowie die Zusammenhänge aufgezeigt werden. Anhand dessen ist eine Bestimmung der optimalen Granularität mit den dargestellten Wirkungskriterien und ihren Zusammenhängen möglich.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

1.1 Problemstellung

1.2 Zielsetzung

1.3 Aufbau der Arbeit

2 Service-Orientierte Architekturen

2.1 Definition und Ziele einer SOA

2.2 Struktur einer SOA

2.3 Technologische Abgrenzungen

3 Merkmale der Granularität

3.1 Definition der Granularität

3.2 Arten und Ausprägungen der Granularität

3.2.1 Funktionale Granularität

3.2.2 Schnittstellen- oder Datengranularität

3.2.3 Granularitätsgrade

4 Instrumente zur Bestimmung der Granularität

4.1 Bestimmungsfaktoren

4.1.1 Zielsetzungen der Bestimmungsfaktoren

4.1.2 Wiederverwendbarkeit

4.1.3 Flexibilität

4.1.4 Kommunikation

4.1.5 Geschäftswert

4.2 Mittel zur Bestimmung der Granularität

4.2.1 Wirkung von Architektur-Design-Prinzipien

4.2.2 Kopplung und Kohäsion

4.2.3 Trennung der Zuständigkeiten

4.2.4 Abstraktion und Kapselung

4.2.5 Modularität und Autonomie

4.3 Verfahren zur Bestimmung der Granularität von Diensten

4.3.1 Metriken der Granularität

4.3.2 Prozess zur Dienstidentifikation

5 Vergleich mit früheren Software-Engineering-Paradigmen

5.1 Evolution zur SOA

5.2 Objektorientierung

5.3 Komponentenorientierung

5.4 Gemeinsamkeiten und Unterschiede der SE-Paradigmen

6 Die Bestimmung der Granularität in der Praxis

6.1 Fallstudie zur Bedeutung der Granularität von Diensten

6.2 Ergebnisse der Fallstudie und Bedeutung für die Praxis

7 Resümee und Ausblick

Zielsetzung und thematische Schwerpunkte

Das Hauptziel dieser Arbeit ist die Erörterung unterschiedlicher Ansätze zur Bestimmung einer optimalen Granularität für Dienste innerhalb einer Service Orientierten Architektur (SOA), um ein methodisches Rahmenkonzept zur Entscheidungsfindung zu entwickeln. Die Forschungsfrage fokussiert sich dabei darauf, wie optimale Granularität bestimmt werden kann und welche Konzepte hierfür zur Verfügung stehen, wobei die Praxisrelevanz anhand einer Fallstudie untermauert wird.

  • Definition und Arten der Granularität (funktional, Datengranularität, Granularitätsgrade)
  • Bestimmungsfaktoren für Dienste wie Wiederverwendbarkeit, Flexibilität, Kommunikation und Geschäftswert
  • Wirkung von Architektur-Design-Prinzipien wie Kopplung, Kohäsion, Abstraktion und Modularität
  • Vergleich der SOA mit früheren Software-Engineering-Paradigmen (Objekt- und Komponentenorientierung)
  • Prozess der Dienstidentifikation und praktische Anwendung in Fallstudien

Auszug aus dem Buch

3.1 Definition der Granularität

Der Begriff Granularität wird in der wissenschaftlichen Literatur je nach Kontext unterschiedlich verwendet. Im Allgemeinen wird unter Granulation die Bildung einer körnigen Struktur verstanden. Bezogen auf das Design eines Software-Programmes wird der Begriff Granularität gewöhnlich verwendet, um den Grad der Detaillierung zu beschreiben. Konkreter kann auch vom "Grad der Feinheit der Problemzerlegung" gesprochen werden. Das Ausmaß der Feinheit der Problemzerlegung kann hin wiederum als "Größe der Entitäten, die in einem System unabhängig adressierbar sind" näher bestimmt werden. Innerhalb einer SOA entsprechen den Entitäten die einzelnen Dienste. Die Granularität ist demnach die Aufteilung eines Problembereiches, einer so genannten Domäne, in Gruppen kleinerer Elemente. Jede Gruppe wird dabei als unteilbare Einheit betrachtet, wobei eine Domäne einen thematisch in sich abgeschlossenen Anwendungsbereich darstellt. Für einen Dienst im Kontext einer SOA kommt die Granularität dem "Grad der ausgeführten Arbeit" gleich. Diesem entspricht die Funktionalität eines Dienstes, die bei einem Aufruf und Datenaustausch ausgeführt wird.

Da Dienste einer SOA gemeinhin auch Nachrichten austauschen, bezieht sich Granularität als Grad der Detaillierung u.a. auch auf die übertragenen Daten. Infolgedessen ist eine reine Beschränkung der Granularität auf den Grad der Funktionalität für eine Bestimmung einer optimalen Granularität von Diensten nicht hinreichend. Im eigentlichen abstrakten Sinne ist Granularität weiter fassend. Also ist die Granularität das Festlegen der richtigen Größe eines Dienstes im Hinblick auf Funktionalität und Datenaustausch.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Die Arbeit führt in die Problemstellung ein, dass SOA-Projekte häufig an der unzureichenden Granularitätsfestlegung scheitern, und definiert die Zielsetzung zur Erarbeitung eines methodischen Rahmenkonzepts.

2 Service-Orientierte Architekturen: Dieses Kapitel liefert Grundlagen zur SOA, definiert den Begriff und beleuchtet die Struktur sowie technologische Abgrenzungen.

3 Merkmale der Granularität: Es erfolgt eine genaue Begriffsbestimmung der Granularität sowie die Differenzierung in funktionale und Datengranularität inklusive ihrer Ausprägungen.

4 Instrumente zur Bestimmung der Granularität: Der Schwerpunkt der Arbeit, der Bestimmungsfaktoren wie Wiederverwendbarkeit und Geschäftswert mit Architekturprinzipien und Identifikationsverfahren verknüpft.

5 Vergleich mit früheren Software-Engineering-Paradigmen: Untersuchung der Evolution von objekt- und komponentenorientierten Ansätzen hin zur SOA sowie deren Gemeinsamkeiten und Unterschiede.

6 Die Bestimmung der Granularität in der Praxis: Vorstellung einer Fallstudie und Diskussion der Ergebnisse hinsichtlich der Übertragbarkeit auf reale Praxisumgebungen.

7 Resümee und Ausblick: Zusammenfassung der Erkenntnisse und Ausblick auf zukünftigen Forschungsbedarf bezüglich wissenschaftlicher Entscheidungsmodelle.

Schlüsselwörter

Service Orientierte Architektur, SOA, Granularität, Dienst, Wiederverwendbarkeit, Flexibilität, Geschäftswert, Kopplung, Kohäsion, Modularität, Abstraktion, Dienstidentifikation, Software-Engineering, IT-Strategie, Prozessautomatisierung

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Diplomarbeit befasst sich mit den Herausforderungen, die bei der Bestimmung der optimalen Größe (Granularität) von Diensten innerhalb einer Service Orientierten Architektur (SOA) entstehen.

Was sind die zentralen Themenfelder der Arbeit?

Die Themenfelder umfassen die Definition der Granularität, die Analyse von Einflussfaktoren wie Flexibilität und Wiederverwendbarkeit sowie die Anwendung von Architekturprinzipien wie Kopplung und Kohäsion.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Das Ziel ist die Erstellung eines methodischen Rahmenkonzepts, das Unternehmen dabei unterstützt, die Granularität ihrer Dienste so zu wählen, dass eine hohe Rentabilität und Flexibilität erreicht wird.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es wird eine qualitative Analyse der Literatur sowie eine begleitende Fallstudie durchgeführt, um die theoretischen Konzepte in einem praxisnahen Szenario zu validieren.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil konzentriert sich auf die Instrumente zur Bestimmung der Granularität, die Abgrenzung zu älteren Software-Paradigmen und die Identifikation von Diensten in iterativen Prozessen.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit zeichnet sich durch Begriffe wie SOA, Dienst, Granularität, Kopplung, Kohäsion, Wiederverwendbarkeit und Prozessidentifikation aus.

Warum ist die Wahl der Granularität für SOA-Projekte oft kritisch?

Eine falsche Wahl der Granularität führt entweder zu einer zu hohen Komplexität durch zu viele kleine Dienste oder zu einer mangelnden Flexibilität durch zu grobgranulare, schwer änderbare Systeme.

Welche Rolle spielt der Geschäftswert bei der Bestimmung der Granularität?

Der Geschäftswert ist ein zentraler Bestimmungsfaktor; er stellt sicher, dass die Dienste nicht nur technisch sinnvoll, sondern auch wirtschaftlich rentabel auf die Unternehmensziele ausgerichtet sind.

Wie unterscheidet sich eine SOA von objektorientierten Ansätzen?

Während objektorientierte Ansätze oft feingranulare Objekte definieren, verfolgt eine SOA einen auf Geschäftsprozesse ausgerichteten, abstrakteren Laufzeit-Ansatz zur Integration heterogener Systeme.

Welche Bedeutung hat die Fallstudie im letzten Teil der Arbeit?

Die Fallstudie verdeutlicht die praktische Komplexität der Dienstidentifikation und zeigt auf, dass eine "grüne Wiese" selten existiert und Altsysteme die Granularitätsentscheidungen maßgeblich beeinflussen.

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Details

Title
Ansätze zur Bestimmung einer optimalen Granularität von Diensten in einer Service Orientierten Architektur
College
Private University of Applied Sciences Goettingen
Grade
1,3
Author
Ralf Allroggen (Author)
Publication Year
2009
Pages
79
Catalog Number
V139570
ISBN (eBook)
9783640466399
ISBN (Book)
9783640466504
Language
German
Tags
SOA Software-Entwicklung Software-Architektur Business Process Managament Komponentenorientierung Objektorientierung
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Ralf Allroggen (Author), 2009, Ansätze zur Bestimmung einer optimalen Granularität von Diensten in einer Service Orientierten Architektur, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/139570
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