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Die Mandate der Sozialen Arbeit – eins, zwei, drei oder mehr?

Titel: Die Mandate der Sozialen Arbeit – eins, zwei, drei oder mehr?

Hausarbeit , 2022 , 12 Seiten , Note: 1,7

Autor:in: Ann-Christin Hoppe (Autor:in)

Soziale Arbeit / Sozialarbeit
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Zusammenfassung Leseprobe Details

Die folgende Ausarbeitung beschäftigt sich mit der Frage: “Die Mandate der Sozialen Arbeit – eins, zwei, drei oder mehr?”. Dabei ist das Ziel die verschiedenen Mandate der Sozialen Arbeit zur beleuchten und im Anschluss ein eigenes begründetes Urteil über die Mandatsstrukturen zu fällen. Hierfür wird zunächst eine Begriffserklärung der verschiedenen Mandate dargelegt. Daraufhin wird aufgrund dieser Grundlage eine fachliche Diskussion hinsichtlich des Menschenbildes, der Kritik an den Mandatsstrukturen und dem Auftrag der Sozialen Arbeit geführt. Im Anschluss daran wird die Bedeutung der Selbstreflexion in der Sozialen Arbeit angeführt. Letztlich wird ein zusammenfassendes Fazit gezogen.

Zentrale Ergebnisse der Hausarbeit sind, dass das Doppelmandat sich in seinen Mandaten widerspricht und somit nicht existent sein kann. Das Trippelmandat hingegen kann in der Praxis nicht ausgeführt werden und dient somit nur als Handlungsorientierung für SozialarbeiterInnen. Die vier Mandate werden aufgefasst als Trennung des Trippelmandats und sind somit ebenfalls nicht Praxis fähig. Letztlich das Einzelmandat ist in der Praxis anwendungsfähig, wobei dieses im Rahmen von gesellschaftlichen und staatlichen Rahmenbedingungen geschieht. Außerdem ist die Selbstreflexion ein bedeutendes Element in Bezug auf die Handlungsfähigkeit von SozialarbeiterInnen, weshalb diese gefördert werden muss.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Begriffserklärung

2.1 Einzelmandat

2.2 Doppelmandat

2.3 Trippelmandat

2.4 Vier Mandate

3. Diskussion

3.1 Menschenbild

3.2 Kritik an den Mandatsstrukturen

3.3 Auftrag der Sozialen Arbeit

4. Selbstreflexion in der Sozialen Arbeit

5. Fazit

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht die theoretischen und praktischen Mandatsstrukturen der Sozialen Arbeit, um deren Relevanz und Anwendbarkeit kritisch zu hinterfragen und zu bewerten. Das primäre Ziel ist es, die Frage zu klären, wie viele Mandate in der Sozialen Arbeit tatsächlich existieren und wie diese in der professionellen Praxis unter Berücksichtigung staatlicher Rahmenbedingungen und ethischer Standards harmonisiert werden können.

  • Analyse und Differenzierung der verschiedenen theoretischen Mandatsmodelle (Einzel-, Doppel-, Trippel- und Vier-Mandate-Theorie).
  • Kritische Auseinandersetzung mit den Spannungsfeldern von Hilfe und Kontrolle innerhalb professioneller Aufträge.
  • Untersuchung der Bedeutung und Notwendigkeit von Selbstreflexion als zentrales Element beruflicher Handlungsfähigkeit.
  • Erörterung der Rolle der Sozialen Arbeit im Kontext staatlicher Anforderungen und gesellschaftlicher Modernisierungsprozesse.

Auszug aus dem Buch

2.2 Doppelmandat

Dem Doppelmandat liegt zugrunde, dass SozialarbeiterInnen zwei Aufträge zu befolgen haben. Zum einen soll sich am Wohl und der Realität der Klientel orientiert werden und zum anderen wird im Auftrag des Staats / der Gesellschaft gehandelt. Nicht selten wird deshalb von einem Spagat zwischen den beiden Mandaten gesprochen, da eine Verpflichtung zu beiden besteht. Hierbei entsteht ein Strukturproblem zwischen Hilfe und Kontrolle, wobei SozialarbeiterInnen zwischen diesen Spannungspolen vermitteln müssen. Dabei herrscht eine Polarisierung (Anziehung) zwischen diesen Polen, welche im Folgenden erläutert wird. (Vgl. Lutz 2020).

Das Mandat der Gesellschaft zeigt die gesellschaftlichen Strukturen und staatlichen Interessen, hierbei sollen soziale Probleme abgemildert werden, beziehungsweise Krisen verhindert werden. Gleichzeitigt soll dieses verursachen, dass die Hilfe zur Selbsthilfe angeregt wird. Dadurch soll das Klientel unterstützt werden, um problematische Verhaltensweisen zu verändern und handlungsfähiger zu werden. (Vgl. Lutz 2020). Durch die Überwachung des normgerechten Verhaltens und die Überprüfung der Hilfe auf ihre Zielführigkeit, nehmen SozialarbeiterInnen eine Wächterfunktion ein. Diese ermöglicht ihnen Sanktionen zu vergeben, sofern den Verpflichtungen nicht nachgekommen wird. (Vgl. Lutz 2020).

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Die Einleitung führt in die Problematik ein, ob und wie die verschiedenen Mandate der Sozialen Arbeit in der Praxis vereinbar sind, und steckt den Rahmen als Literaturarbeit ab.

2. Begriffserklärung: Dieses Kapitel definiert die theoretischen Konzepte des Einzel-, Doppel-, Trippel- und Vier-Mandate-Modells als Basis für die weitere Analyse.

3. Diskussion: Das Kapitel diskutiert das Menschenbild sowie kritische Aspekte der Mandatsstrukturen und beleuchtet den komplexen Auftrag der Sozialen Arbeit im Spannungsfeld zwischen Individuum und Institution.

4. Selbstreflexion in der Sozialen Arbeit: Hier wird die Bedeutung der fortlaufenden Selbstreflexion und Biographiearbeit für die Aufrechterhaltung der professionellen Handlungsfähigkeit unter dauerhafter Belastung dargelegt.

5. Fazit: Das Fazit fasst zusammen, dass in der Praxis lediglich ein Einzelmandat konsistent umsetzbar ist und betont die Notwendigkeit der Förderung der mentalen Gesundheit durch Reflexion.

Schlüsselwörter

Soziale Arbeit, Mandatsstrukturen, Einzelmandat, Doppelmandat, Trippelmandat, Hilfe, Kontrolle, Selbstreflexion, Profession, Professionalität, Menschenbild, soziale Ungleichheit, Handlungskompetenz, Sozialstaat, Beratung.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in der Arbeit grundlegend?

Die Arbeit untersucht kritisch die theoretischen Mandatsmodelle der Sozialen Arbeit und hinterfragt deren praktische Umsetzbarkeit.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die Arbeit fokussiert sich auf die theoretische Einordnung verschiedener Mandatsstrukturen, das Spannungsfeld von Hilfe und Kontrolle sowie die Bedeutung der Selbstreflexion.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Ziel ist die Klärung, wie viele Mandate existieren und welche davon in der professionellen Praxis tatsächlich sinnvoll angewendet werden können.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es handelt sich um eine systematische Literaturarbeit, die bestehende theoretische Debatten zu Mandatsstrukturen aufarbeitet und diskutiert.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil behandelt die Begriffsdefinitionen, eine kritische Diskussion zu Menschenbild und Mandatsstrukturen sowie die zentrale Rolle der Selbstreflexion.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Zentrale Begriffe sind Mandatsstrukturen, Doppelmandat, Hilfe, Kontrolle, Professionalität und Selbstreflexion.

Warum kann das Doppelmandat nach Meinung der Autorin nicht existieren?

Die Autorin argumentiert, dass sich die Anforderungen an die Hilfe für die Klientel und die staatlichen Kontrollfunktionen in der Praxis widersprechen und somit nicht vereint werden können.

Welche Rolle spielt die Selbstreflexion für SozialarbeiterInnen?

Sie ist notwendig, um die eigene Rolle zu überprüfen, psychische Belastungen abzufedern und als Handlungskompetenz die professionelle Identität zu sichern.

Ende der Leseprobe aus 12 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Die Mandate der Sozialen Arbeit – eins, zwei, drei oder mehr?
Hochschule
Hochschule Fresenius; Köln
Note
1,7
Autor
Ann-Christin Hoppe (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2022
Seiten
12
Katalognummer
V1397329
ISBN (PDF)
9783346941985
ISBN (Buch)
9783346941992
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Profession Soziale Arbeit Mandate Klient Staub-Bernadconi
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Ann-Christin Hoppe (Autor:in), 2022, Die Mandate der Sozialen Arbeit – eins, zwei, drei oder mehr?, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1397329
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Leseprobe aus  12  Seiten
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