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Sozialer Metabolismus und Nachhaltigkeit im universalhistorischen Kontext

Titel: Sozialer Metabolismus und Nachhaltigkeit im universalhistorischen Kontext

Studienarbeit , 2009 , 27 Seiten , Note: 1

Autor:in: André Pape (Autor:in)

Soziologie - Sonstiges
Leseprobe & Details   Blick ins Buch
Zusammenfassung Leseprobe Details

Die vorliegende Arbeit beschäftigt sich mit dem Thema
„Universalgeschichte der Menschheit“.
Dabei werde ich anhand der vier Kriterien des sozialen Metabolismus die
Unterschiede zwischen den einzelnen Gesellschaftsformen
herausarbeiten und diese vergleichen.
Im Rahmen der von Theresa Heitzlhofer im Sommersemester 2008
angebotenen Veranstaltung „Humanökologie – soziale Ökologie und
Konzepte nachhaltiger Entwicklung“, entstand die Idee dieser
Studienarbeit.
Unter dem begriff des sozialen Metabolismus versteht man, stark
zusammengefasst, den physischen Stoffwechsel zwischen Gesellschaft
und Umwelt. Er setzt also da an, wo die physische Umwelt auf die
psychische Erlebniswelt des Menschen trifft. Daher werde ich in dieser
Arbeit sowohl die physische Umwelt, in Form von Ressourcen, und die
psychische Erlebniswelt in den einzelnen Formen der Gesellschaft
beschreiben. Ich werde mich im folgenden Text auf den strukturellen
Aufbau Rolf Peter Sieferles Kapitel „Nachhaltigkeit in
universalhistorischer Perspektive“ in Wolfram Siemanns Buch von 2003:
„Umweltgeschichte. Themen und Perspektiven“ beziehen und durch die
jeweiligen Entdeckungen und Erfindungen der betreffenden
Gesellschaftsformen erweitern. Die Strukturierung dieser Studienarbeit
ist dem Text Sieferles entlehnt, da dieser die Kriterien zur Bestimmung
der Gesellschaftsformen, namentlich der Jäger und Sammler, der Agrargesellschaft und der Industriegesellschaft, in eigenen Unterpunkten
benennt und somit eine vergleichende Betrachtung vereinfacht.
Im ersten Kapitel wird die Methodik verdeutlicht. Es befasst sich mit der
Frage, nach welchen Kriterien sich die verschiedenen historischen
Gesellschaftsformen unterscheiden lassen. Desweiteren geht es kurz auf
die angewandten Kriterien ein und erklärt diese in wenigen Worten.
Das zweite Kapitel befasst sich mit dem basalen Metabolismus. Darin
wird die menschliche Evolution zusammengefasst und die wichtigsten
evulotionstheroetischen Entwicklungen, also der aufrechte Gang und die
Vergrößerung des Gehirns, in wenigen Worten beschrieben.
Das dritte Kapitel befasst sich mit der Jäger- und Sammlergesellschaft.
Dabei geht es an Hand der Kriterien der Nachhaltigkeit der Fragen nach,
wie nachhaltig diese Gesellschaftsform gelebt hat.
Das vierte Kapitel behandelt das Zeitalter der Agrargesellschaften und
ihren Leben von und mit der Natur. Dabei werden die fünf Kriterien
verwendet um zu prüfen, wie nachhaltig diese Gesellschaftsform
gehandelt hat. [...]

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

Grundlagen der Humanökologie, Nachhaltigkeitsprobleme und Lösungsansätze

1. Einleitung

2. Methodik

3. Basaler Metabolismusk

4. Jäger und Sammler

4.1 Energieversorgung

4.2 Materialien

4.3 Erfindungen

4.4 Biodiversität

4.5 Bevölkerungsdynamik

5. Agrargesellschaft

5.1 Energieversorgung

5. 2 Materialien

5.2.1Boden

5.2.2 Mineralien

5.3 Erfindungen

5.4 Biodiversität

5.5 Bevölkerungsdynamik

6. Industriegesellschaft

6.1 Energiequelle

6.2 Materialien

6.3 Erfindungen

6.4 Biodiversität

6.5 Bevölkerungsdynamik

7. Fazit

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit untersucht die Universalgeschichte der Menschheit durch die Linse des sozialen Metabolismus, um die Nachhaltigkeit verschiedener historischer Gesellschaftsformen anhand spezifischer Kriterien zu bewerten und zu vergleichen.

  • Analyse des sozialen Metabolismus als physischer Stoffwechsel zwischen Gesellschaft und Umwelt.
  • Untersuchung der Gesellschaftsformen: Jäger und Sammler, Agrargesellschaft und Industriegesellschaft.
  • Anwendung von fünf Nachhaltigkeitskriterien: Energie, Materialien, Erfindungen, Biodiversität und Bevölkerungsdynamik.
  • Vergleichende Darstellung der evolutionären Entwicklung und des jeweiligen menschlichen Bezugs zur Natur.
  • Reflektion über die Zukunftsfähigkeit aktueller gesellschaftlicher Entwicklungsmodelle.

Auszug aus dem Buch

4. Jäger und Sammler

Vor etwa zwei Millionen Jahren entwickelte sich die Jäger- und Sammlergesellschaft. Sie bestand aus nomadischen Gruppen mit einem hohen Bedarf an Land, das diese Gruppen auf der Suche nach Nahrung durchstreiften.

4.1 Energieversorgung

Die Energiequelle der Jäger- und Sammlergesellschaft war die Sonne. Die Sonne treibt die Photosynthese der Pflanzen und damit ihr Wachstum und ihre Vermehrung an. Diese Pflanzen wiederum dienen als Nahrung für den Menschen und seine Beutetiere. Da die Jäger und Sammler auf diesen Prozess keinerlei Einfluss nehmen konnten, war die Größe der Bevölkerung stark begrenzt. Versorgungsengpässe, durch beispielsweise Überjagung oder einem Wintereinbruch, wurden durch Abwanderung und Geburtenkontrolle gelöst (siehe unten).

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Die Einleitung führt in das Thema der Universalgeschichte unter Berücksichtigung des Konzepts des sozialen Metabolismus ein.

2. Methodik: Hier werden die fünf Kriterien (Energie, Materialien, Erfindungen, Biodiversität, Bevölkerungsdynamik) definiert, die zur wissenschaftlichen Vergleichbarkeit der Gesellschaftsformen herangezogen werden.

3. Basaler Metabolismus: Dieses Kapitel beschreibt die biologischen Grundlagen der menschlichen Entwicklung, wie den aufrechten Gang und die Vergrößerung des Gehirns.

4. Jäger und Sammler: Untersuchung dieser frühen nomadischen Gesellschaftsform und ihrer Abhängigkeit von solaren Energien.

5. Agrargesellschaft: Analyse des Übergangs zur Sesshaftigkeit, der Domestizierung und der Nutzung kontrollierter Solarenergiesysteme.

6. Industriegesellschaft: Beleuchtung der Transformation durch fossile Energieträger und der damit verbundenen massiven Umwelteingriffe.

7. Fazit: Zusammenfassende Bewertung der Nachhaltigkeit über die Epochen hinweg und Ausblick auf die Notwendigkeit ökologisch-ökonomischen Umdenkens.

Schlüsselwörter

Sozialer Metabolismus, Nachhaltigkeit, Jäger und Sammler, Agrargesellschaft, Industriegesellschaft, Universalgeschichte, Umweltschutz, Bevölkerungsdynamik, fossile Energieträger, biologische Evolution, Humanökologie, Ressourcenverbrauch, technologische Entwicklung, Umweltgeschichte, Stoffwechsel.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit analysiert die Menschheitsgeschichte unter dem Aspekt des sozialen Metabolismus, um zu verstehen, wie unterschiedliche Gesellschaftsformen ihre Umwelt nutzen und wie nachhaltig dieses Handeln ist.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Im Zentrum stehen der Austausch von Energie und Materialien zwischen Gesellschaft und Natur, technologische Erfindungen, die Artenvielfalt und die Bevölkerungsentwicklung über drei Epochen hinweg.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Ziel ist es, die Unterschiede zwischen den Gesellschaftsformen (Jäger/Sammler, Agrar- und Industriegesellschaft) anhand von fünf festen Kriterien vergleichbar zu machen und deren jeweilige Nachhaltigkeit zu bewerten.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Der Autor nutzt die Methode der historischen Analyse anhand von fünf Kriterien: Energiequellen, Materialnutzung, Auswirkungen von Erfindungen, Eingriffe in die Biodiversität und Bevölkerungsdynamik.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich chronologisch in die Untersuchung der Jäger- und Sammlergesellschaft, die Agrargesellschaft und die moderne Industriegesellschaft unter Anwendung der definierten Nachhaltigkeitskriterien.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wichtige Begriffe sind sozialer Metabolismus, Nachhaltigkeit, Umweltgeschichte, Ressourcenmanagement und die gesellschaftliche Evolution des Menschen.

Wie unterscheidet sich der Metabolismus der Jäger und Sammler von der Industriegesellschaft?

Während Jäger und Sammler vollständig von solaren, regenerativen Energien abhängig waren, basiert die Industriegesellschaft auf dem Abbau und der Nutzung endlicher fossiler Energieträger, was den Eingriff in die Umwelt drastisch erhöht.

Was bedeutet der Begriff "Kolonisierung" im Kontext der Agrargesellschaft?

Kolonisierung beschreibt hier den gezielten menschlichen Eingriff in natürliche Systeme, etwa durch Rodung, Domestizierung von Tieren und die künstliche Bewässerung, um die Erträge für die Gesellschaft zu maximieren.

Warum wird die Bevölkerungsdynamik als Kriterium herangezogen?

Die Bevölkerungsdynamik spiegelt den Erfolg einer Gesellschaft wider, ihre Umweltressourcen zur Versorgung einer bestimmten Personenzahl zu nutzen, und zeigt die Grenzen des Wachstums innerhalb der jeweiligen Epoche auf.

Ende der Leseprobe aus 27 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Sozialer Metabolismus und Nachhaltigkeit im universalhistorischen Kontext
Hochschule
Universität Kassel  (Fachbereich 4 Sozialwesen)
Veranstaltung
Grundlagen der Humanökologie, Nachhaltigkeitsprobleme und Lösungsansätze
Note
1
Autor
André Pape (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2009
Seiten
27
Katalognummer
V139735
ISBN (eBook)
9783640472192
ISBN (Buch)
9783640472116
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Sozialer Metabolismus Nachhaltigkeit Kontext
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
André Pape (Autor:in), 2009, Sozialer Metabolismus und Nachhaltigkeit im universalhistorischen Kontext, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/139735
Blick ins Buch
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Leseprobe aus  27  Seiten
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