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Der Zusammenhang von sozioökonomischem Status und politischer Partizipation

Título: Der Zusammenhang von sozioökonomischem Status und politischer Partizipation

Trabajo Escrito , 2023 , 23 Páginas

Autor:in: Deniese Schulz (Autor)

Política - Sistema político de Alemania
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Im Rahmen des Forschungsprojekts soll versucht werden, die Forschungsfrage „Korreliert der sozioökonomische Status mit der politischen Partizipation?“ zu beantworten. In diesem Zuge soll die Hypothese „Die politische Partizipation korreliert positiv mit dem sozioökonomischen Status einer Person“ empirisch geprüft werden.

Politische Partizipation ist ein wesentlicher, geradezu essenzieller Bestandteil jeder Demokratie. Keine demokratische Gemeinschaft kann ohne ein Mindestmaß an Bürgerbeteiligung überleben.

Die Wahlbeteiligung bei Landtagswahlen in NRW nimmt stetig ab. Während 2017 noch rund 65,2% aller Wahlberechtigten an den Landtagswahlen teilnahmen, waren es 2022 nur noch 55,5%. Immer wieder werden Annahmen darüber getroffen, welche Merkmale sich auf das politische Interesse und damit unter anderem auf die Wahlbeteiligung auswirken können.

Extracto


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

1.1. Einleitende Worte

1.2 Problemstellung und Forschungsinteresse

2. Aktueller Forschungsstand und Theorie

2.1 Sozioökonomischer Status

2.1.1 Sozialer und Sozioökonomischer Status

2.1.2 Kurzer theoretischer Exkurs: Klassen- und Schichttheorien

2.1.3 Empirische Maße zur Erfassung des sozioökonomischen Status

2.2 Politische Partizipation

2.3 Aktueller Forschungsstand

2.3.1 Politische Partizipation

2.3.2 Zusammenhang Sozioökonomischer Status und Politische Partizipation

3. Forschungsfrage

3.1 Formulierung der Hypothese

3.2 Forschungsziele

4. Forschungsdesign und Methodik

5. Ergebnisse

5.1 Deskription der Ergebnisse

5.2 Auswertung und Interpretation der Ergebnisse

6. Diskussion und Fazit

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit untersucht den theoretisch postulierten Zusammenhang zwischen dem sozioökonomischen Status einer Person und ihrem Ausmaß an politischer Partizipation durch eine quantitative Erhebung unter Studierenden.

  • Grundlagen des sozioökonomischen Status und relevanter Schichttheorien
  • Definition und verschiedene Formen politischer Partizipation
  • Empirischer Abgleich des "sozioökonomischen Standardmodells"
  • Methodik der Datenerhebung mittels Online-Fragebogen (Lime Survey)
  • Analyse und Interpretation der gewonnenen Stichprobendaten

Auszug aus dem Buch

1.2 Problemstellung und Forschungsinteresse

Die Wahlbeteiligung bei Landtagswahlen in NRW nimmt stetig ab. Während 2017 noch rund 65,2% aller Wahlberechtigten an den Landtagswahlen teilnahmen, waren es 2022 nur noch 55,5% (vgl. Statista, 2022). Immer wieder werden Annahmen darüber getroffen, welche Merkmale sich auf das politische Interesse und damit unter anderem auf die Wahlbeteiligung auswirken können.

Politische Partizipation ist ein wesentlicher, geradezu essenzieller Bestandteil jeder Demokratie. Keine demokratische Gemeinschaft kann ohne ein Mindestmaß an Bürgerbeteiligung überleben (https://www.nomos-elibrary.de/263737/einleitung?page=1).

Für ein politisches System ist es bedeutsam, wer sich politisch beteiligt und seine Interessen einbringt und vertritt (ebd.) „Die empirisch vorzufindende Realität einer Minderheit von Bürgern, die am politischen Prozeß teilhat und einer großen Mehrheit, die mit Ausnahme der Stimmabgabe bei Wahlen überhaupt nicht am politischen Geschehen partizipiert, läßt eine Umstellung der „Warum“-Frage von Milbrath und Goel sinnvoll erscheinen. In dieser modifizierten Form ist sie etwa auch bei Verba et al. (1995: 15-16) zu finden: Warum beteiligen sich Menschen nicht an Politik? Die drei kurzen Antworten, die Verba et al. unmittelbar auf diese Frage geben, benennen bereits wichtige Erklärungsvariablen politischer Partizipation (…) Erstens können einige Menschen nicht teilnehmen, weil ihnen einfach die dafür notwendigen Ressourcen, z.B. Zeit, Geld oder Wissen, fehlen. Zweitens wollen sich viele nicht politisch engagieren, weil Politik sie nicht interessiert oder sie nicht daran glauben, mit politischer Betätigung irgendetwas zu bewirken. Und drittens sind viele nicht zur Partizipation aufgefordert worden, d.h. ihnen fehlt der Zugang zu Organisationen oder Netzwerken, in denen Menschen politisch mobilisiert werden“ (ebd S. 24ff). Diese Warum-Frage hat also auch uns interessiert und wir haben uns auf die erste mögliche Antwort beschränkt, dazu weiter recherchiert, wie man später noch sehen kann, und dann selbst dazu erhoben.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Vorstellung des Seminars und Einbettung der Forschungsfrage in den Kontext sinkender Wahlbeteiligung.

2. Aktueller Forschungsstand und Theorie: Theoretische Herleitung von sozioökonomischem Status und Partizipationsbegriffen sowie Diskussion bisheriger Erklärungsmodelle.

3. Forschungsfrage: Formulierung der zentralen Forschungsfrage und der zu prüfenden Hypothese über den Zusammenhang von Status und Partizipation.

4. Forschungsdesign und Methodik: Beschreibung der quantitativen Online-Befragung und der statistischen Auswertungsverfahren mittels Jamovi.

5. Ergebnisse: Deskriptive Darstellung der Stichprobendaten und Auswertung bezüglich der Korrelation von Status und Partizipation.

6. Diskussion und Fazit: Kritische Reflexion der nicht bestätigten Hypothese und Einordnung der Ergebnisse unter Berücksichtigung der Stichprobenbeschränkung.

Schlüsselwörter

Sozioökonomischer Status, Politische Partizipation, Wahlbeteiligung, Ressourcenmodell, Demokratie, empirische Sozialforschung, Schichttheorie, Bildung, Einkommen, politische Bildung, politische Mobilisierung, quantitative Erhebung, Stichprobe, politische Partizipation, politische Wirksamkeit.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit untersucht, ob und wie der sozioökonomische Status von Personen (gemessen an Faktoren wie Bildung und Einkommen) deren politische Partizipation beeinflusst.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die Schwerpunkte liegen auf soziologischen Klassen- und Schichttheorien sowie der empirischen Untersuchung von Partizipationsformen wie Wahlen, ehrenamtlichem Engagement und Protesten.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?

Das Hauptziel ist die Untersuchung der Forschungsfrage, ob der sozioökonomische Status positiv mit der politischen Partizipation korreliert.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es wurde ein quantitatives Forschungsdesign mit einer Online-Befragung (Gelegenheitsstichprobe, N=22) gewählt und die Daten mittels Korrelationsanalysen (Jamovi/Excel) ausgewertet.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in eine theoretische Fundierung der Variablen, eine methodische Darstellung der Stichprobenerhebung und die anschließende Ergebnisanalyse.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Sozioökonomischer Status, Politische Partizipation, Wahlbeteiligung, Ressourcenmodell, Demokratie und empirische Sozialforschung.

Warum konnte die Hypothese nicht signifikant bestätigt werden?

Die Autorin führt dies auf die geringe Stichprobengröße (N=22) und die Homogenität der Gruppe (überwiegend Studierende) zurück, wodurch keine repräsentativen Aussagen möglich waren.

Welches zentrale, unerwartete Ergebnis wurde bestätigt?

Die Studie bestätigte erneut, dass sich für einen Großteil der Befragten die politische Partizipation nahezu ausschließlich auf die regelmäßige Teilnahme an Wahlen beschränkt.

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Detalles

Título
Der Zusammenhang von sozioökonomischem Status und politischer Partizipation
Universidad
University of Dortmund  (Fakultät für Erziehungswissenschaften)
Curso
Pädagogische Problemstellungen spezifischer Lebensalter
Autor
Deniese Schulz (Autor)
Año de publicación
2023
Páginas
23
No. de catálogo
V1398215
ISBN (PDF)
9783346951199
ISBN (Libro)
9783346951205
Idioma
Alemán
Etiqueta
quantitative forschung umfrage politische partizipation sozioökonomischer status befragung von studierenden
Seguridad del producto
GRIN Publishing Ltd.
Citar trabajo
Deniese Schulz (Autor), 2023, Der Zusammenhang von sozioökonomischem Status und politischer Partizipation, Múnich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1398215
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