Inhaltsverzeichnis
Einleitung S. 3
Abhandlung: Offener Unterricht
1 Einführung S. 4
2 Ziele, Prinzipien und Öffnung des Offenen Unterrichts S. 5
2.1 Ziele und Prinzipien des Offenen Unterrichts S. 5
2.2 Öffnung des Unterrichts S. 7
3 Gründe für den Offenen Unterricht S. 8
4 Wirksamkeit des Offenen Unterrichts S. 9
5 Methoden und Formen des Offenen Unterrichts S. 10
5.1 Vorbereitung einer Unterrichtsöffnung S. 10
5.2 Die Formen des Offenen Unterrichts S. 11
5.2.1 Das Lernen an Stationen S. 11
5.2.2 Die Planarbeit S. 12
5.2.3 Die Freiarbeit S. 12
5.2.4 Die Projektarbeit S. 13
6 Praktische Anwendung S. 13
Fazit S. 16
Quellenverzeichnis S. 17
Eigenständigkeitserklärung S. 18
Einleitung
In dieser Hausarbeit möchte ich mich mit dem Offenen Unterricht auseinandersetzen. Mein erster Schritt wird sein, auf die Fülle der Definitionen dieses Begriffes einzugehen und zu versuchen, eine Charakteristik des Offenen Unterrichts herauszuarbeiten. Ich werde ihn kurz skizzieren, seine Methoden, Ziele und Prinzipien erläutern und begründen, warum es sich lohnt, sich mit ihm als Lehrkraft zu beschäftigen. Schließlich werde ich einen eigenen Vorschlag zum Offenen Unterricht beschreiben, seine möglichen Probleme ansprechen, wobei ich mich vor allem mit der Frage der Bewertung auseinandersetzen möchte.
Warum lohnt es sich, sich mit diesem Thema immerhin so zu beschäftigen, dass man eine Arbeit darüber verfasst? Ich bin der Ansicht, dass man sich als Lehrkraft mit allen wichtigen Didaktiken beschäftigen muss, um sich bewusst zu werden, wie unterschiedlich der Unterricht gestaltet werden kann und vor allem, um sich Gedanken zu machen, was man in der Schule erreichen möchte. Der Offene Unterricht ist eine der Möglichkeiten, den Unterricht anders oder sogar besser zu machen – und ohne zu wissen, welche Möglichkeiten es gibt und wann man sie verwenden könnte, ist es schwer, wenn nicht unmöglich, einen guten Unterricht zu machen. Und wer möchte schon einen schlechten Unterricht halten?
4.Wirksamkeit des Offenen Unterrichts
Aber wie ist es denn in Wirklichkeit? Kann man empirisch nachweisen, dass der Offene Unterricht für die heutige Zeit geeigneter ist als andere Formen?
Die Beantwortung dieser Frage ist nicht einfach, denn die Qualität oder die Effektivität des Unterrichts sind schwer zu bestimmen. Dazu kommt noch, dass 'zur Qualität des Offenen Unterrichts bisher
Inhaltsverzeichnis
1 Einführung
2 Ziele, Prinzipien und Öffnung des Offenen Unterrichts
2.1 Ziele und Prinzipien des Offenen Unterrichts
2.2 Öffnung des Unterrichts
3 Gründe für den Offenen Unterricht
4 Wirksamkeit des Offenen Unterrichts
5 Methoden und Formen des Offenen Unterrichts
5.1 Vorbereitung einer Unterrichtsöffnung
5.2 Die Formen des Offenen Unterrichts
5.2.1 Das Lernen an Stationen
5.2.2 Die Planarbeit
5.2.3 Die Freiarbeit
5.2.4 Die Projektarbeit
6 Praktische Anwendung
Zielsetzung und Themen
Die vorliegende Arbeit setzt sich kritisch mit dem Konzept des Offenen Unterrichts auseinander, um dessen pädagogische Grundlagen, Chancen und Herausforderungen zu durchleuchten und einen praxisnahen Umsetzungsvorschlag für die gymnasiale Oberstufe zu entwickeln.
- Definition und theoretische Charakterisierung des Offenen Unterrichts
- Analyse zentraler pädagogischer Ziele und Prinzipien
- Vergleichende Betrachtung verschiedener Methoden wie Stationenlernen, Plan- und Projektarbeit
- Diskussion der Wirksamkeit und der Rolle der Lehrkraft im Öffnungsprozess
- Praktischer Entwurf einer Unterrichtssequenz inklusive Portfolio-Bewertung
Auszug aus dem Buch
2.2 Öffnung des Unterrichts
Die vorangegangenen Überlegungen führen dazu, dass sich der Unterricht 'öffnet', also keine von der Umgebung und von den Schülern abgesonderte Einheit ist. Der Unterricht öffnet sich nach Innen, wendet sich also zu den Schülern und ihren Bedürfnissen hin, und nach Außen, indem außerschulische Experten in den Unterricht mit eingebunden werden oder indem der Unterricht außerhalb der Schule stattfindet.
Die Öffnung kann stark, mittel oder gering sein und kann in verschiedenen Bereichen erfolgen. Ich übernehme dazu eine Tabelle von Linder / Purdom, die die verschiedenen Öffnungsmöglichkeiten des Unterrichts übersichtlich darstellt:
Die Offenheit der Lernanforderungen bedeutet eine Beteiligung der Schüler bei der Auswahl der Inhalte und der Themen, die Offenheit des Lehrprozesses heißt, dass sich der Lehrer als 'Zentrum des Unterrichts' zurückzieht und die Durchführung des Lernprozesses den Kindern teilweise oder ganz überlässt. Wenn die zu erfüllende Leistungen nicht festgelegt oder flexibel anwendbar sind, spricht man von der Offenheit der Ergebnisse. Wichtig bei der Öffnung des Unterrichts ist, dass sie stufenweise erfolgen muss, die Schüler müssen sich an diese nach und nach gewöhnen und falls es Probleme gibt, muss der Lehrer vorbereitet sein, einzugreifen, z.B. indem er einen Schüler berät, der Probleme mit der Erarbeitung der Aufgaben hat. Auf die Probleme des Offenen Unterrichts und die stufenartige Einführung in diesen werde ich noch zurückkommen (Abschnitte 6; 5.1).
Zusammenfassung der Kapitel
1 Einführung: Die Einleitung beleuchtet die Notwendigkeit, sich als Lehrkraft mit verschiedenen Didaktiken auseinanderzusetzen, um Unterricht bewusst und effektiv zu gestalten.
2 Ziele, Prinzipien und Öffnung des Offenen Unterrichts: Dieses Kapitel definiert den Offenen Unterricht als Organisationsform und erläutert die wesentlichen Leitziele sowie die Prinzipien von der Sinnhaftigkeit bis zur Selbstverantwortung.
3 Gründe für den Offenen Unterricht: Hier wird der Fokus auf die Heterogenität der Schülerschaft und die pädagogische Notwendigkeit einer aktiven, selbstgesteuerten Auseinandersetzung mit dem Lernstoff gelegt.
4 Wirksamkeit des Offenen Unterrichts: Das Kapitel diskutiert die Schwierigkeiten der empirischen Erfolgsmessung und benennt Qualitätsmerkmale wie Strukturiertheit, Diagnosekompetenz und ein positives Klassenklima.
5 Methoden und Formen des Offenen Unterrichts: Es werden konkrete methodische Zugänge wie Stationenlernen, Planarbeit, Freiarbeit und Projektarbeit sowie deren jeweilige Vorbereitung erläutert.
6 Praktische Anwendung: Der Autor präsentiert ein konkretes Unterrichtsbeispiel für die elfte Jahrgangsstufe in Deutsch, bei dem die Schüler in einer Planarbeit ein Portfolio erstellen.
Schlüsselwörter
Offener Unterricht, Schulpädagogik, Schülerorientierung, Selbstbestimmung, Unterrichtsmethoden, Stationenlernen, Planarbeit, Projektarbeit, Freiarbeit, Lehrerrolle, Heterogenität, Leistungsbeurteilung, Portfolio, Lernprozess, Unterrichtsqualität
Häufig gestellte Fragen
Worum geht es in dieser wissenschaftlichen Arbeit?
Die Arbeit untersucht das Konzept des Offenen Unterrichts, beleuchtet dessen theoretische Grundlagen und diskutiert, wie dieser Unterrichtsstil in der Praxis gestaltet werden kann.
Welches sind die zentralen Themenfelder?
Die Schwerpunkte liegen auf der Definition von Unterrichtsöffnung, den Prinzipien der Schüleraktivierung, den verschiedenen Sozialformen sowie der Problematik der Leistungsbewertung.
Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?
Das Ziel ist es, den Nutzen des Offenen Unterrichts gegenüber traditionellen Formen aufzuzeigen und einen konkreten, praktisch umsetzbaren Entwurf für die gymnasiale Oberstufe zu entwickeln.
Welche wissenschaftliche Methode kommt zum Einsatz?
Die Arbeit basiert auf einer Literaturanalyse pädagogischer Fachquellen sowie der Entwicklung und Reflexion eines eigenen didaktischen Unterrichtsentwurfs.
Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?
Der Hauptteil gliedert sich in theoretische Grundlagen, eine methodische Übersicht der gängigen Unterrichtsformen und einen ausführlichen, anwendungsbezogenen Teil über eine geplante Planarbeit.
Welche Schlüsselwörter charakterisieren das Dokument?
Die wichtigsten Begriffe umfassen Offener Unterricht, Schülerorientierung, Portfolio-Bewertung, Selbstständigkeit und Methodenvielfalt.
Wie geht die Autorin mit dem Problem der Leistungsbewertung im Offenen Unterricht um?
Die Autorin schlägt den Einsatz eines Portfolios vor, da dieses den Lernprozess dokumentiert und den Schülern ermöglicht, Verantwortung für die Auswahl der präsentierten Leistungen zu übernehmen.
Warum wird für den praktischen Teil das Fach Deutsch gewählt?
Der Autor wählt das Fach Deutsch für eine elfte Klasse, um eine Planarbeit zu realisieren, die sowohl eine Textanalyse als auch die historische Einordnung eines Gedichtes von Heinrich Heine beinhaltet.
- Quote paper
- Paula Svoboda (Author), 2009, Offener Unterricht, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/139849