Ausführlicher Unterrichtsentwurf zu einer Sportstunde einer 8. Klasse an der Realschule.
Inhalte:
-Lernvoraussetzungen
-Sachanalyse
-Didaktisch-methodische Analyse
-Medien
Inhaltsverzeichnis
2. Lernvoraussetzungen
2.1 Schule
2.2 Klasse
3. Sachanalyse
4. Didaktisch-methodische Analyse
4.1 Bezug zum Bildungsplan
4.2 Lernziele
4.3 Bezug zum Vorwort des Bildungsplans
4.4 Gegenwartsbezug, Zukunftsbezug und Exemplarität des Stundeninhaltes nach Klafki
4.5 Methodische Großform der geplanten Stunde
4.6 Verlaufsplanung (Struktur des Inhalts und Zugänglichkeit nach Klafki, enthaltene Differenzierungen, methodische Alternativen)
5. Medien
Zielsetzung & Themen
Der vorliegende Unterrichtsentwurf dient als detaillierte Planung für eine Sportstunde in einer 8. Klasse, in der die Grundtechnik des Pritschens im Volleyball eingeführt und durch gezielte Übungsformen vertieft werden soll.
- Einführung in die Volleyball-Grundtechnik des Pritschens
- Didaktische Begründung der Stundenplanung nach Klafki
- Methodische Differenzierung zur Förderung leistungsheterogener Gruppen
- Schulung von Sozialkompetenz und Teamarbeit durch kooperative Sportspiele
- Förderung der psychomotorischen Fertigkeiten und des Ballgefühls
Auszug aus dem Buch
Die Technik des Pritschens
Die Technik des Pritschens ist die elementarste und daher unabdingbar für das erfolgreiche Gelingen des Volleyballs. Sie ist ganz am Anfang in zahlreichen Demonstrations- und Übungsphasen in fast schon penibler Manier einzustudieren. Wird hierbei zu Beginn der Ausbildung nicht sauber gearbeitet, so ist ein technisch schwaches und ungenaues Spiel später die Folge. Aus diesem Grund müssen die Schüler eine korrekte Technik erlernen. Grundsätzlich müssen sich die Jugendlichen den Merksatz „Beugen – Körbchen – Strecken“ einprägen. Angewinkelte Beine im schulterbreiten Stand sorgen dafür, dass man sich optimal zum Ball stellen kann und schnell reagieren kann, wenn der Ball nicht frontal angeflogen kommt.
Auch die Arme sind gebeugt, ebenso die Finger. Leicht oberhalb der Stirnseite wird das sogenannte Körbchen – auch Salatschüssel genannt – geformt. Hierbei ist darauf zu achten, dass die beiden Daumen aneinander anliegen und die Handflächen ein Körbchen bilden. Sollten die Handflächen flach sein, so ist ein Pritschen unmöglich. Je runder die Handflächen geformt werden, desto kontrollierter kann das Pritschen erfolgen. Nicht zu vergessen ist die Beugung der Finger, um etwaigen Verletzungen vorzubeugen, aber auch um den Ball sauber in das Körbchen aufnehmen zu können. Schließlich müssen alle gebeugten Körperteile bei der Kontaktaufnahme mit dem Ball in eine Streckposition kommen, um dem Ball die erforderlich hohe Flugkurve zu verleihen. Hierzu ist auch Krafteinsatz von Nöten, da dies aus steifem Stand heraus nicht zu leisten ist.
Zusammenfassung der Kapitel
2. Lernvoraussetzungen: Darstellung des schulischen Umfelds der Realschule Ravensburg sowie Charakterisierung der leistungsmäßig heterogenen Sportgruppe der 8. Klasse.
3. Sachanalyse: Erläuterung der Bedeutung von Volleyball als Sportart und detaillierte technische Analyse des Pritschens als fundamentale Grundtechnik.
4. Didaktisch-methodische Analyse: Herleitung der Unterrichtsziele und methodischen Planung basierend auf den Vorgaben des Bildungsplans und der didaktischen Theorie nach Klafki.
5. Medien: Auflistung der für die Durchführung der Unterrichtsstunde benötigten Sportgeräte und Materialien.
Schlüsselwörter
Sportunterricht, Volleyball, Pritschen, Methodik, Didaktik, Klafki, Lernziele, Differenzierung, Realschule, Sportstunde, Bewegungslehre, Sozialkompetenz, Teamarbeit, Grundtechnik, Unterrichtsplanung
Häufig gestellte Fragen
Worum geht es in diesem Unterrichtsentwurf?
Der Entwurf dokumentiert die Planung einer Sportstunde für eine 8. Klasse an der Realschule Ravensburg, deren zentrales Thema die Einführung der Volleyball-Technik „Pritschen“ ist.
Welche Themenfelder werden abgedeckt?
Die Arbeit umfasst Lernvoraussetzungen, sachanalytische Hintergründe des Volleyballs, didaktische Begründungen nach Klafki sowie die konkrete methodische Verlaufsplanung.
Was ist das primäre Ziel der Stunde?
Das Hauptziel ist die Vermittlung der korrekten Pritschtechnik durch „Beugen – Körbchen – Strecken“, um den Schülern ein fundamentales Ballgefühl für das Wettkampfspiel zu vermitteln.
Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?
Die Planung stützt sich maßgeblich auf die bildungstheoretische Didaktik von Wolfgang Klafki, insbesondere unter den Gesichtspunkten Gegenwarts- und Zukunftsbezug sowie Exemplarität.
Was steht im Zentrum des methodischen Hauptteils?
Der Hauptteil fokussiert sich auf die Einübung der Technik durch Demonstration, Partner- und Einzelübungen sowie eine abschließende 1-gegen-1- bzw. 3-gegen-3-Spielform.
Welche Schlüsselwörter charakterisieren das Dokument?
Die Arbeit zeichnet sich durch Begriffe wie Sportunterricht, Volleyball, Pritschen, Methodik, Didaktik, Lernziele und innere Differenzierung aus.
Wie geht der Autor mit der Leistungsheterogenität in der Klasse um?
Er setzt auf „innere Differenzierung“, indem er Übungen in verschiedenen Schwierigkeitsgraden anbietet, um sowohl leistungsstarke als auch leistungsschwache Schüler aktiv einzubinden.
Warum wird das Volleyballnetz im Unterrichtsverlauf zeitweise weggelassen?
Der Verfasser begründet dies damit, dass das Netz bei noch ungeübten Schülern hinderlich wirken könnte und ein Training in Paarform zunächst mehr Ballkontakte und Sicherheit ermöglicht.
Welche Rolle spielt die „Kognitivierungsphase“ im Unterricht?
Regelmäßige Versammlungen der Schüler dienen dazu, theoretisches Verständnis durch Lehrerdemonstrationen und verbale Erklärungen als Grundlage für die praktische Umsetzung zu schaffen.
Warum integriert der Autor kleine Spiele am Ende der Stunde?
Kleine Spiele sollen die Motivation der Schüler steigern, den Spaßfaktor erhöhen und als Hinführung zum eigentlichen Wettkampfspiel dienen.
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- Johannes Vees (Author), 2008, Unterrichtsstunde: Einführung in das Volleyballspiel (Pritschen), Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/139869