Wohnen in Österreich

Die Entwicklung des Wohnens zum Idealtypus des modernen Wohnens für die Zeit seit der Monarchie Österreich-Ungarn


Seminararbeit, 2009

17 Seiten, Note: 2


Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

1 Struktur und Entwicklung in Österreich
1.1 Einleitung und Begriffsdefinition Wohnen
1.2 Zum geschichtlichen Hintergrund
1.3 Wohnen im Industriellen Zeitalter – Wien als Stadt
1.4 Agrarisch bäuerliche Struktur der ländlichen Regionen
1.5 Wie ist die Beschaffenheit der Wohnungen – menschenwürdig, bedürfnisorientiert?
1.6 Verteilung und Nutzung des Wohnraumes auf der Grundlage des Wohnungsmarktes

2 Vergleich mit anderen EU-Ländern

3 Zukunft - Welche Wohnbedürfnisse gilt es zu decken?

4 Anhang:
4.1 Gemeindegrössenklassen
4.2 Einwohnerdichte der europäischen Länder
4.3 Ausgewählte Merkmale der Wohnqualität

5 Literaturverzeichnis.

1 Struktur und Entwicklung in Österreich

1.1 Einleitung und Begriffsdefinition Wohnen

Der Begriff „Wohnen“ ist ein historisch und sozial wandelbarer Begriff für die Art und Weise der Unterkunft. Die Form der Unterkunft ist immer auch charakteristisch für die Form der Gesellschaft. Deshalb betrachte ich in meiner Analyse nicht nur das Wohnen, sondern auch die Arbeit als Lohnerwerb.

In der heutigen Soziologie unterscheidet man folgende Dimensionen des Wohnens:

1. funktional (Wohnung als Ort der Nicht- bzw. der Reproduktionsarbeit)

2. sozial (Ort der Familie)

3. sozialpsychologisch (Ort der Emotionalität und Intimität)

4. ökonomisch (Wohnung als Ware)

(vgl. Lexikon der Soziologie, Fuchs-Heinritz u.a., 2007)

Unter diesen Gesichtspunkten möchte ich die Entwicklung des Wohnens zum Idealtypus des modernen Wohnens für die Zeit seit der Monarchie Österreich-Ungarn beleuchten. Das Gebiet des heutigen Österreichs, welches erst seit 1915 offiziell Österreich heißt, wurde damals noch als Cisleithanien bezeichnet.

Die einzelnen Wohnformen sind von Stadt, Land, vorindustrieller und industrie-kapitalistische Produktionsweise, sowie von der Schicht- und Klassenzugehörigkeit abhängig. Deshalb führe ich auch jeweils die jeweiligen Klassen mit an und unterscheide zwischen Stadt und Land.

1.2 Zum geschichtlichen Hintergrund

Die Menschen hatten das Zeitalter der Leibeigenschaft hinter sich gelassen, Erzherzog Franz hatte diese 1781 in die Erbuntertänigkeit umgewandelt. Es gab für die Bauern keine privatrechtlichen Beschränkungen mehr. Sie hatten die Pflicht, den vom Grundherrn zur Verfügung gestellten Hof zu bewirtschaften, außerdem hatten sie Frondienste zu leisten. Mit der Revolution 1848 wurde Kaiser Franz Joseph I. Kaiser von Österreich, eine neue Verfassung erlangte Gültigkeit. Die Menschen waren geprägt durch eine Tradition, die bestimmt wurde vom Gehorsam gegenüber dem Klerus, Adel und der bestehenden Monarchie. Andererseits wussten sie auch um die Verpflichtung, dass sich der jeweilige Herrscher um das soziale und ökonomische Wohl des Untertanen sorgen würde (väterlich-strenger Herrscher).

Speziell für Österreich galten nach Kuzmics/Axtmann 3 Ausprägungstypen der Autorität, die prägend waren für die politische und wirtschaftliche Entwicklung und damit auch für die Entwicklung des Wohnens. Sie waren historisch bedingt durch die Kaiserzeit und die bestehende Monarchie.

„1. Feudal-patrimoniale Autoritätsausübung, die das Verhältnis Bauer – Knecht, Herren – Bauern, Kirche – Bauern, Knecht, Herren präge. In der bäuerlichen Gesellschaft sei physische Gewalt stets präsent und die Kooperation zur „Bravheit“ werde erzwungen.

2. Höfisch-Aristokratische Autoritätsausübung, welche das Verhältnis von Kaiserhaus zu hohen Beamten sowie von Herrschaft zu Dienstboten charakterisiere. Diese Beziehung sei gekennzeichnet durch den typisch österreichischen Titelkult sowie übertriebene, beinahe sarkastische Freundlichkeit, „Buckelei“ auf Seiten der Dienstboten und wohlwollende, herablassende Güte auf Seiten der Herrschaft.

3. patrimoniale, bürokratische Autorität des k.k. Beamtenregimes, ... charakteristische Eigenschaften … unauffälliges Mittelmaß, unbedingter Gehorsam, Harmoniebedürfnis sowie Apathie und Staatsgläubigkeit.“ (vgl. Der autoritäre Sozialstaat, Zelinka, Inge, S.56)

1.3 Wohnen im Industriellen Zeitalter – Wien als Stadt

Aufgrund der geographisch besonderen Lage Österreichs (Alpen und Alpenvorland) entwickelte sich keine so ausgeprägte Industrie, wie in Westeuropa.

Wirtschaft: Rund um Wien entwickelten sich Maschinenbau und Elektrotechnik. Die Textilbranche wurde von der Bekleidungsbranche als beschäftigungsintensivste Branche abgelöst. (vgl. www.Demokratiezentrum.org, Sozialer Wohnbau in Wien Eine historische Bestandsaufnahme, Eigner, Matis, Resch, S.3) (Eigner, Matis, & Resch, 1999)

In Wien und Salzburg war der Wohnungsmarkt als Mechanismus der Wohnungsversorgung etabliert. Wien war Vorreiter einer technischen Infrastruktur - erste Kanalisation Europas - Wien 1739, die erste Wiener Hochquellenwasserleitung wurde 1873 gebaut, Quelle Rax/Schneeberg. Bedingt durch die Tatsache, dass vorher kein ausgeprägter Mietermarkt vorhanden war, trat ein Wohnungsnotstand ein. Es entwickelten sich Untervermietung und Schlafgängertum. Diese halboffene Wohnweise war einerseits bedingt durch die wirtschaftliche Situation der Arbeiter, andererseits geht es als Kulturleistung des Proletariats im Sinne von Integration ein. Die Wohnung als Ort der Familie, als Ort der Intimität und Emotionalität mit funktionaler Trennung gibt es nicht.

Wohnungen wurden von privaten Eigentümern erbaut. Aber da die Eigentümer eher von Zahlungsausfällen bei Arbeitern ausgingen, wurden mehr mittlere und große Wohnungen für besser situierte Schichten erbaut, statt vieler kleiner Wohnungen. Das führte dazu, dass den Arbeitern aufgrund der großen Nachfrage, aber andererseits des geringen Angebotes im Verhältnis zur Wohnfläche sehr teure Wohnungen zur Verfügung standen. Während es im Bürgertum als angemessen galt, etwa zehn Prozent des Einkommens für das Wohnen aufzuwenden, gingen bei Arbeitern ungefähr 20 bis 40 Prozent des ohnehin äußerst knappen Monatsbudgets allein für die Miete auf (vgl. www.Demokratiezentrum.org, Sozialer Wohnbau in Wien - Eine historische Bestandsaufnahme, Eigner, Matis, Resch 1999).

Dieses spiegelt auch das „Schwabesche Gesetz“ wieder, das der Berliner Statistiker Hermann Schwabe im Jahre 1868 in seinem Aufsatz „Das Verhältnis von Miete und Einkommen in Berlin“ formulierte (vgl. Soziologie des Wohnens, Häußermann/Siebel, 1996, S. 68). So war denn die Wohnungsfrage nicht eine Frage generell, sondern eine Frage der Arbeiter.

Nicht nur hierin, sondern auch in dem folgenden Phänomen spiegelt sich die soziale Ungleichheit wider. Die größeren Wohnungen waren nicht nur im Verhältnis zur Fläche und zum Einkommen günstiger, sie hatten auch bereits funktionsspezifische Räume, wie wir sie heute aus dem Idealtypus des modernen Wohnens kennen. Arbeiterwohnungen bestanden im Wesentlichen aus einem Zimmer und Küche, Wasserentnahmestelle am Gang für mehrere Wohnungen (Bassena-Wohnung).

Aus der Struktur entstanden bevorzugte und gemiedene Gegenden - Trennung zwischen Arbeiterwohngegenden (Favoriten, Brigittenau, Floridsdorf) und bürgerlichen Gegenden. In den jeweiligen Gegenden bildeten sich spezifische Normen heraus, beispielsweise hielten Menschen höherer Schichten die Art des Wohnens der Arbeiter für unsauber, ungeordnet. Zwischen Mieter und Untermieter bestanden keine sozialen oder formellen Verhältnisse, wobei die Wohnart reichlich Anlass zu Spekulationen bot. Erholung und Emotionalität fand nicht in der Wohnung sondern in Kneipen und Cafes statt.

Aufgrund der sich ändernden Wirtschaftsstruktur durch Bürgermeister Lueger zur Jahrhundertwende (Wien wurde zum Unternehmer und übernahm die Infrastruktur, Stadt Wien wurde größter Arbeitgeber der Monarchie, viele Beamte und Angestellte) entstanden viele, architektonisch ansprechende Bauten für die höheren Schichten (Jugendstil geprägt von Otto Wagner). Die Wohnsituation der Arbeiter verbesserte sich jedoch nicht, so dass es 1910/11 zu Massenprotesten in Wien kam.

Noch kurz vor dem ersten Weltkrieg verfügten 58% der Mitglieder von Arbeiterhaushalten in Wien nicht über ein Bett für sich allein (vgl. Soziologie des Wohnens, Häußermann, 1996).

Ab ca. 1920 sprach man vom „Roten Wien“, in denen Wohnbauprogramme aufgelegt wurden. Es entstanden ca. 60.000 Gemeindewohnungen bis 1934, bis zu 26% des Gemeindebudgets wurden für kommunalen Wohnungsbau ausgegeben. Die Funktionalität war nun auch für Arbeiterwohnungen gegeben. Die Intimität und Emotionalität und die Wohnung als Ort der Familie entwickelte sich.

Noch heute ist Wien Vorreiter in Österreich, was den Wohnungsbestand an Mehrfamilienhäusern angeht. So sind in Wien zum 01.01.2001 nur 59% der Wohnhäuser Ein- oder Zweifamilienhäuser, in Salzburg sind 85% der Wohnhäuser Ein- oder Zweifamilienhäuser. Im Vergleich dazu gibt es in allen anderen Bundesländern einen Anteil von mehr als 90%, im Burgenland sogar deutlich mehr, Ein- und Zweifamilienhäuser. (vgl. Statistik Austria; Statistiken; Wohnungen, Gebäude; Bestand an Gebäuden, Wohnungen; Gebäude und Wohnungen 2001 nach Art des (Wohn-)Gebäudes und politischen Bezirken, 25.05.2009). Außerdem gab es die Siedlerbewegung im Einzugsbereich von Wien, genannt auch die „wilden Siedler“. Auf verlassenen, unbebauten Grundstücken bauten sie sich Lauben oder Häuschen. Im rechtsleeren Raum verbündeten sich die „wilden Siedler“. Aufgrund des Druckes von „unten“ wurden diese durch die Gründung von Siedlungsgenossenschaften legitimiert. Das Selbstbewusstsein der Arbeiterklasse war gestärkt. Hier ist vor allem auch die „männliche Hausarbeit“ weiterhin notwendig, Bau des Hauses, Nachbarschaftshilfe, Gartenarbeit, Reparatur und Instandhaltung von Werkzeugen.

Von 1924 bis 1933 wurden aufgrund des beschlossenen Wohnbauprogrammes, finanziert durch eine Wohnbausteuer, durchschnittlich ca. 5.500 Wohnungen pro Jahr gebaut. (vgl. www.demokratiezentrum.org,). In den durch Wohnbauprogramme ab 1945 errichteten Gebäuden waren oft auch Waschküche, Kindergärten, Vortragssäle, städtische Bibliotheken, Grünflächen und Kinderspielplätze vorhanden, um das Gemeinschaftsgefühl der Bewohner zu fördern. Die Intimität, Emotionalität bot nun die Wohnung, da sich die formellen Verhältnisse und Strukturen zwischen Mieter und Vermieter festigten. Mit Einzug der geregelten Arbeitszeit, Kindergarten, Schulpflicht, …, insgesamt der Übertragung von Funktionen auf gesellschaftliche Institution und weitergehend die Individualisierung der Freizeit durch öffentliche Freizeitangebote sind wir in einem Zeitalter angekommen, die Hareven als „soziales Zeitregime“ bezeichnet. (vgl. Soziologie des Wohnens, 1996).

Städtische Strukturen finden wir mittlerweile auch in Niederösterreich, weil es als Suburban die Möglichkeit bietet, in ländlicheren Lagen zu wohnen und zu pendeln. 22% der in Wien arbeitenden Bevölkerung kommen aus dem Umland Wiens. (Reiterer, 2003, Region: Bemerkungen zu einer Soziologie des Raumes, Stadt, S. 283)

Kennzeichnend für städtische Strukturen ist die Veränderung der regionalen Identität. Multikulturelle Lebensweise und größere Toleranz sind Merkmale von Großstädten. Nicht nur bedingt durch den höheren Anteil von ausländischer Bevölkerung, sondern auch bedingt durch die Anonymität der Stadt, wo soziale Kontrolle wesentlich weniger ausgeprägt ist als auf dem Land.

Erwähnen möchte ich noch zum aktuellen Zeitgeschehen, dass sich aufgrund der Technisierung in den Haushalten Spielräume in der Arbeitsorganisation ergeben, so dass die Funktion Arbeit bruchstückweise in die Wohnung zurückverschoben wird.

1.4 Agrarisch bäuerliche Struktur der ländlichen Regionen

In den ländlichen Regionen war die Land- und Forstwirtschaft vorwiegender Wirtschaftszweig in Österreich. Man unterschied zu dieser Zeit nach Tibor Kolossa zwischen folgenden Klassen:

1. Agrarproletariat, mittellose Dienstboten und Tagelöhner
2. Halbproletarier, die über einen kleinen Besitz verfügten, sich aber nicht selbst versorgen konnten und auf Lohnarbeit angewiesen waren
3. Kleinbauern, die über Grundbesitz verfügten, die keiner Lohnarbeit nachgehen aber selbst auch keine Lohnarbeiter beschäftigten.
4. Mittelbauern, die ca. 2 Lohnarbeiter beschäftigten, sonst aber auf familieneigene Arbeitskräfte zurückgriffen
5. Grossbauern, die zur landwirtschaftlichen Arbeit hauptsächlich familienfremde Lohnarbeiter heranziehen.
6. Mittelgutsbesitzer, die selbst nicht an der physischen Arbeit teilnehmen und ausschließlich Lohnarbeiter beschäftigen
7. Großgrundbesitzer, die zur Leitung ihres Betriebes Beamte einsetzten.

(vgl. Der autoritäre Sozialstaat, Zelinka, Inge, S.188)

Die Wohnbedingungen der einzelnen Klassen unterschieden sich. Vergleichbar war allerdings die Tatsache, dass die Wohnung alle funktionalen Elemente beinhaltete, von der Sozialisation, über Wohnen, Erwerb (Heimarbeit), bis zur produktiven Arbeit. Da der Anteil der Gutsbesitzer und Großgrundbesitzer den geringsten Anteil an der Bevölkerung ausmachte, möchte ich diesen nicht gesondert betrachten.

Die Bauern/Landwirte/Haurer waren auf ihre räumlichen, technischen und rechtlichen Voraussetzungen für Eigenarbeit angewiesen und versuchten diese, durch die Ökonomie des Hauses zu erhalten. Einen Ort der Nichtarbeit wie im Idealtypus des modernen Wohnens gab es nicht. Alle Mitglieder des Hofes arbeiteten bei der Bewirtschaftung des produktiven Hofes mit. Hier ist die „männliche Hausarbeit“ notwendig (Beschreibung s.o.). Die typisch „weibliche Hausarbeit“ umfasste in den ländlichen Regionen (wie lange Zeit auch in der Stadt) die Hauswirtschaft und Kinderbetreuung.

Sie hatten keine geregelten Arbeitszeiten, keinen eigenen Verdienst, die Frauen lebten in der Abhängigkeit zu ihrem Hausvorstand. Die Arbeitszeit war bei weitem höher als in der Stadt. So unterlag der ländliche Haushalt aufeinander bezogenen Rollengeflechten, die die Existenz des Hofes gewährleisteten. Es hatte sich eine Emotionalität der Familie entwickelt, die nicht mit der, der Großstadt zu vergleichen war. Mehrere Generationen wohnten in einem Haus. Eine Intimität war durch das Vorhandensein von verschiedenen Räumen möglich, aber eine freie Entscheidungsmöglichkeit der Eheleute, das Leben zu gestalten, war nicht vorgesehen. Bei Bauern auf dem Land entwickelte sich keine Trennung zwischen Arbeit und Wohnen.

Lohnarbeiter wurden „ausgegrenzt“. Sie schliefen auf Stroh in Scheunen und Ställen (Inleute), besaßen also gar keine Wohnung und waren sozialer Ausgrenzung ausgesetzt. Außerdem war ihre Aussicht auf Arbeit begrenzt. Wenn sie auf einem Hof freigesetzt wurden, gab es wenige Chancen, auf einem anderen Hof „unterzukommen“, höchstens zu Arbeitsspitzen. Auch deshalb gingen so einige von ihnen in die Stadt. Kann man nun provokativ fragen, ob die arbeitsunwilligsten und am wenigsten brauchbaren Arbeiter in die Stadt gingen? Frage nach der selektiven Auslese?

Oder sie bewohnten ein Stüb´l (Söldner), gerieten dadurch aber in eine Abhängigkeit dem Bauern gegenüber, dass von Ostern bis Allerheiligen jemand für ihn arbeiten musste. Außerdem waren sie auf weitere Lohnarbeit angewiesen, um die Familie durchzubringen.

Das Stüb´l beinhaltete meistens nur ein Zimmer, Küche, Kammer und einen kleinen Stall für eine Ziege oder ein Schaf. Die Familie wohnte dort mit all ihren Kindern, d.h. Eine Intimität oder Emotionalität, wie bei den Bauern oder in der Stadt war grundsätzlich nicht gegeben. Das Haus wurde also neben der Wohnung auch als Ort der Sozialisation, des Erwerbs (Heimarbeit der Frauen) und der produktiven Arbeit (gärtnerischer Anbau, Viehzucht) genutzt. Auch die Wohnung als Ware gab es nicht.

Nach und nach ersetzten Technik und Maschinen die menschliche Arbeitskraft, so dass der Anteil der auf dem Land arbeitenden Bevölkerung sukzessive zurückgeht. Die früheren Lohnarbeiter sind in die Städte gewandert, in denen der Wohnungsmarkt als Verteilungsmechanismus etabliert ist. (Stadt s.o.)

[...]

Ende der Leseprobe aus 17 Seiten

Details

Titel
Wohnen in Österreich
Untertitel
Die Entwicklung des Wohnens zum Idealtypus des modernen Wohnens für die Zeit seit der Monarchie Österreich-Ungarn
Hochschule
Universität Wien  (Institut für Soziologie)
Veranstaltung
Proseminar
Note
2
Autor
Jahr
2009
Seiten
17
Katalognummer
V139874
ISBN (eBook)
9783640502080
ISBN (Buch)
9783640501847
Dateigröße
628 KB
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Wohnen, Entwicklung, Wohnens, Idealtypus, Wohnens, Zeit, Monarchie
Arbeit zitieren
Monika Wittke (Autor), 2009, Wohnen in Österreich, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/139874

Kommentare

  • Noch keine Kommentare.
Im eBook lesen
Titel: Wohnen in Österreich



Ihre Arbeit hochladen

Ihre Hausarbeit / Abschlussarbeit:

- Publikation als eBook und Buch
- Hohes Honorar auf die Verkäufe
- Für Sie komplett kostenlos – mit ISBN
- Es dauert nur 5 Minuten
- Jede Arbeit findet Leser

Kostenlos Autor werden