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Die Rolle der Medien im Wahlkampf

Title: Die Rolle der Medien im Wahlkampf

Seminar Paper , 2009 , 13 Pages

Autor:in: Tezer Güc (Author)

Politics - Miscellaneous
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„Bild, Bams und Glotze“, das sei alles, was er zum regieren brauche, hat Altbundeskanzler Gerhard Schröder seinerzeit behauptet. Und in der Tat finden politische Diskussionen immer häufiger in den Medien statt. Allerorten ist die Rede von einer Mediatisierung der Politik von Fernsehwahlkämpfen a la Amerika. Es stellt sich die Frage, inwieweit sich die Wähler durch die Medien beeinflussen lassen oder inwieweit die Medien gar die Wähler im Vorfeld entscheiden. Die Antwort auf diese Frage ist von großer Brisanz, denn falls es sich herausstellen sollte, dass die Medien große Macht und Einfluss haben und damit auch Wahlen beeinflussen können, dann stellt sich die natürlich die Frage nach ihre demokratischen Legitimation. Der letzte Bundestagswahlkampf erreichte eine neue Qualität was Amerikanisierung betrifft. Nicht die politischen Inhalte sondern viel mehr das Image verhalf Exbundeskanzler Gerhard Schröder zum Sieg und schuf die historische Tatsache, dass zum ersten Mal in der Geschichte der Bundesrepublik ein Kanzler abgewählt wurde.

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Inhaltsverzeichnis

1 EINLEITUNG

2 DIE GESCHICHTE DER PRESSEFREIHEIT

3. ZU DEN BEGRIFFEN

3.1. MASSENMEDIEN

3.2. MASSENKOMMUNIKATION

4. DIE FUNKTION DER MASSENMEDIEN

4.1. HERSTELLEN VON ÖFFENTLICHKEIT

4.2. INFORMATIONSFUNKTION

4.3. MEINUNGSBILDUNGSFUNKTION

4.4. KRITIK- UND KONTROLLFUNKTION

5. VERHÄLTNIS MEDIEN – POLITIK

5.1.DER INSTRUMENTALISIERUNGSANSATZ

5.2.DER DEPENDENZANSATZ

5.3.DER INTERDEPENDENZANSATZ

6. DIE AMERIKANISIERUNG DES WAHLKAMPFES

6.1. PERSONALISIERUNG

6.2. MEDIATISIERUNG

6.3. PROFESSIONALISIERUNG

7. FAZIT

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit untersucht den wachsenden Einfluss der Massenmedien auf die politische Willensbildung und Wahlentscheidungen in Deutschland, wobei insbesondere die zunehmende Amerikanisierung des Wahlkampfes analysiert wird.

  • Die Rolle der Medien als vierte Gewalt in der Demokratie
  • Grundlegende Funktionen der Medien (Information, Meinungsbildung, Kontrolle)
  • Das Spannungsfeld und die wechselseitige Abhängigkeit von Medien und Politik
  • Die Amerikanisierung als Trend moderner Wahlkampagnen (Personalisierung, Mediatisierung, Professionalisierung)

Auszug aus dem Buch

6.1. Personalisierung

Wahlkämpfe werden zunehmend auf den Spitzenkandidaten einer Partei ausgerichtet. Die Sachthemen treten immer mehr in den Hintergrund, der Spitzenkandidat verkörpert die Politik und die Ziele seiner Partei. Strategisch ist hier die Person des Amtsinhabers im Vorteil. Personen repräsentieren politische Botschaften. Je größer das Potenzial an Wechselwählern ist, umso stärker ist der Drang zur Personalisierung. Die Spitzenkandidaten stecken dabei in einer Doppelrolle. Sie sind Hauptdarsteller und zugleich Inhalt der Kampagne. Zu den strategischen Vorbedingungen gehört, dass der Kandidat die geschlossene Unterstützung der Partei und der Anhängerschaft besitzt. Zum ersten Mal kam es im Jahr 2002 zu einem Fernsehduell zwischen dem amtierenden Bundeskanzler Gerhard Schröder und seinem Herausforderer Edmund Stoiber.

Zusammenfassung der Kapitel

1 EINLEITUNG: Führt in die Bedeutung der Medien für moderne politische Prozesse ein und skizziert die Fragestellung nach der Macht der Medien bei der Abwahl eines Kanzlers.

2 DIE GESCHICHTE DER PRESSEFREIHEIT: Erläutert die historische Entwicklung und die Verankerung der Pressefreiheit im Grundgesetz als Reaktion auf die Erfahrungen mit der NS-Diktatur.

3. ZU DEN BEGRIFFEN: Definiert die zentralen Begriffe Massenmedien und Massenkommunikation für den weiteren Verlauf der Arbeit.

4. DIE FUNKTION DER MASSENMEDIEN: Analysiert die Rolle der Medien als Informator, Meinungsbilder und Kontrollorgan innerhalb einer demokratischen Gesellschaft.

5. VERHÄLTNIS MEDIEN – POLITIK: Beleuchtet das durch wechselseitige Abhängigkeit geprägte Verhältnis zwischen politischen Akteuren und Medienvertretern.

6. DIE AMERIKANISIERUNG DES WAHLKAMPFES: Untersucht die zunehmende Übernahme von Methoden aus den USA in deutsche Wahlkämpfe durch Personalisierung, Mediatisierung und Professionalisierung.

7. FAZIT: Fasst zusammen, dass Medien heute unverzichtbar für die demokratische Willensbildung sind und als vierte Gewalt maßgeblich politische Prozesse beeinflussen.

Schlüsselwörter

Medien, Politik, Demokratie, Wahlkampf, Amerikanisierung, Massenkommunikation, Pressefreiheit, Personalisierung, Mediatisierung, Professionalisierung, Meinungsbildung, Öffentlichkeit, Vierte Gewalt, Spin-Doctors, Agenda-Setting

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit der Rolle der Medien bei der politischen Willensbildung und ihrer wachsenden Bedeutung im Rahmen deutscher Bundestagswahlkämpfe.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die Arbeit deckt die Funktionen der Massenmedien, die Beziehung zwischen Medien und Politik sowie die Trends der Amerikanisierung, wie Personalisierung und Professionalisierung, ab.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist es zu ergründen, wie stark Medien Wähler beeinflussen und ob eine Verschiebung der politischen Kultur durch mediale Einflüsse stattfindet.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es handelt sich um eine theoretische Analyse, die auf Literaturrecherche und der Auswertung politischer Fachquellen basiert.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil analysiert die Funktionen der Medien, die theoretischen Ansätze zum Verhältnis von Medien und Politik sowie spezifische Instrumente des modernen, amerikanisierten Wahlkampfs.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit lässt sich durch Begriffe wie Medienpolitik, Amerikanisierung, Wahlkampfkommunikation und demokratische Willensbildung charakterisieren.

Warum wird im Kontext des Wahlkampfes von "Amerikanisierung" gesprochen?

Der Begriff beschreibt die Übernahme von US-amerikanischen Strategien, wie etwa der starken Personalisierung von Kandidaten und dem Einsatz von PR-Experten, in das deutsche Parteiensystem.

Welche Rolle spielen laut Arbeit Talkshows im politischen Diskurs?

Talkshows fungieren zunehmend als „Bühne der Politik“, wobei der Fokus laut Kritikern vermehrt auf „Infotainment“ statt auf inhaltlicher Tiefe liegt.

Was besagt der Interdependenzansatz?

Dieser Ansatz geht von einer „Symbiose“ zwischen Politik und Medien aus, in der beide Seiten existenziell aufeinander angewiesen sind.

Wie bewertet der Autor die Medien als "Vierte Gewalt"?

Der Autor stuft die Medien als unverzichtbar ein, da sie politische Skandale aufdecken, Meinung bilden und als Kontrollorgan für das politische System dienen.

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Details

Title
Die Rolle der Medien im Wahlkampf
Author
Tezer Güc (Author)
Publication Year
2009
Pages
13
Catalog Number
V139912
ISBN (eBook)
9783640513857
ISBN (Book)
9783640511389
Language
German
Tags
Rolle Medien Wahlkampf
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Tezer Güc (Author), 2009, Die Rolle der Medien im Wahlkampf, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/139912
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